Pflegehund aus dem Tierschutz Erfahrungen?

5 Antworten

Wie viel Erfahrung hast du mit Hunden? Speziell wenn es um Angst oder Aggressivität geht? Hast du schon mal eigene Hunde ausgebildet? In welchem Bereich?

Viele TS und/oder Auslandshunde haben noch nie Häuser von innen gesehen. Sie kennen im schlimmsten Fall weder Fenster noch Türen oder andere alltägliche Dinge. Sie haben oft Angst vor allem Möglichen.

Eine Pflegestelle ist hauptsächlich dazu da, Hunde auf ein Leben als Haushund vorzubereiten. Wenn du dir so etwas zutraut, geh auf Vereine zu und bewerbe dich. Es gibt keine einheitlichen Kriterien. Jeder hat eigene Schwerpunkte, was die Pflegestellen angeht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

Bin mit 2 aufgewachsen, war abunzu Gassi mit fremden Hunden & hatte schon meinen eigenen. Mit aggressiven Hunden hatte ich noch keinen Kontakt. Ausgebildet auch noch nicht leider.

Denkst du es ist dann besser einen Hund von einer Pflegestelle zu holen als Endstelle?

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@LostBrains

Kommt darauf an, was du suchst und was du dir zutraust.

Mein Hund kommt von einer Pflegestelle, weil Tiere wie er in Deutschland nicht existieren und man solche in Tierheimen nur ganz selten findet. Ich habe einen Ex Racing Greyhound. Meine Ma hat ihre Hunde vom Züchter, da die Tiere zu Suchhunden ausgebildet werden. Hunde mit bestimmten rassetypuschen Eigenschaften findest du auch nicht unbedingt im Tierheim.

Frage dich, warum du einen Hund willst. Was du ihm bieten kannst, was dein Hund mitbringen muss und womit er bei dir "klarkommen" soll. So kannst du Art und Quelle des Tieres schon recht gut eingrenzen.

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@Jekanadar

Danke dir für die hilfreiche Antwort und dass du nicht über mich urteilst. Hat mir sehr geholfen! <3

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Kommt drauf an.

Wenn du zb nicht arbeitest, weil du schwere Depressionen hast und regelmäßig nicht raus gehst, gehst du wohl auch nicht mit dem Hund. Hast du eine Angststörung, kannst du den Hund nicht die nötige Sicherheit geben. Nur als Beispiel, ich weiß ja nichts über dich.

Ich hab gesehen, dass du bereits ein wenig Erfahrung mit Hunden hast, das ist gut. Wie wäre es denn wenn du beim örtlichen Tierheim erstmal hilfst und so Erfahrungen mit "speziellen" Hunden sammelst? Dort gibt's oft Kontakte zu Tierschutzvereinen, da könntest du dann anknüpfen.

Meine eigene Erfahrung: ich hab als ersten eigenen Hund einen dreijährigen Angsthund, allerdings bin privat, nicht aus dem TS. Oft überfordernd, er kannte auch gar nix. Keine Treppen, Wohnungen, Autos usw. Er macht sich richtig gut und kommt mittlerweile meistens toll mit dem Alltag zurecht, aber es gibt Phasen, da würde ich ihn gefühlt gern auf den Mond schießen, weil er sich "so anstellt" (natürlich stellt er sich nicht an und hat Gründe! Ich weiß das! Nur zur Verdeutlichung).

Alles in allem: probier es aus, in einem Rahmen, der dich nicht sofort fest bindet.

Ich arbeite nicht aufgrund Depressionen, mit dem Hund würde ich allerdings raus gehen bzw geh ich derzeit ja auch spazieren - daher ist das eher kein Problem.

Das mit dem Tierheim ist eine super Idee! Dankeschön

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@LostBrains

Dann wird es vielleicht schwer, da direkt als Pflegestelle zu beweisen, denn leider vernachlässigen einige Depressive ihre Tiere. Tierheim finde ich super. Viel Erfolg dir!

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Wenn Du keine Erfahrung mit Hunden hast rate ich dir davon ab. Gerade mit einem nicht eingezäunten Garten.... Strassenhunde aus dem Ausland sind da schneller weg als Du gucken kannst...

Zudem haben diese Tiere oft schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht oder sind einfach nicht auf den Menschen geprägt und deshalb nicht einfach. Da braucht man schon Ahnung wie man mit so einem Hund umgehen muss. Das ist nix was man einfach an die Leine hängt und Gassi gehen kann. Unerfahrene Halter können bei so einem Hund noch mehr Schaden anrichten. Und das nützt dem Hund dann gar nichts.

Ich hatte bereits einen eigenen Hund und bin mit 2 aufgewachsen. Zwischendrin war ich auch schon mit Hunden Gassi - das ist daher nicht das Problem

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@LostBrains

Trotzdem - ein Hund aus dem Tierschutz kann eine ganz andere "Nummer" sein als ein normaler Hund der von Welpenbeinen an in einer Familie gross geworden ist. das muss Dir klar sein.

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Tierschutz ist nicht gleich Tierschutz. Zusätzlich zum Informationsaufwand zum Hund mußt du den Verein checken, es sei denn, dir ist es egal, wenn du an die Tierschutzmafia gerätst.

Sagen wir es nett, es wäre eine ganz dumme, nicht durchdachte Idee, einer Person die erst 20 ist und angibt nicht zu arbeiten, einen Hund zu überlassen.

Woran machst du das fest? Kennst du die Gründe?

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@Lynanea

Weil man sich mit 20 fast immer um seine Existenz und den Aufbau seines Lebens kümmern muss. Da ist die Überlegung ganz selten schlau, in diesem Alter jemandem einen Hund mit Vorgeschichte zu überlassen. Das Leben ist mit 20 in aller Regel noch zu unbeständig, das zuverlässig bringen zu können was ein Hund, erst recht ein Hund mit Vorgeschichte braucht.

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@Goodnight

Dir ist aber auch klar, dass man sein Leben nach den Tieren richten kann? Mach ich auch so. Bin 26, hab zwei Katzen einen Hund und ein Pferd, alles nicht erst seit gestern. Das Leben wird drum gebaut.

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@Lynanea

Genau und du arbeitest auch nicht, das Geld fällt dir vom Himmel direkt in den Schoss..

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@Goodnight

Ich hab mir einen Job gesucht, bei dem der Hund mit kann und dabei nicht nur unterm Schreibtisch liegt..

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