Organspende wirklich?

20 Antworten

Eine Pflicht ist es nicht. Aber durch die Spende einer Niere wurden mir mehr als 23 dialysefreie Jahre geschenkt. Ich habe Schrumpfnieren, verursacht durch Mandelentzündungen im Kindergartenalter. Mit 17 war ich bereits an der Dialyse, mit 20 wurde ich transplantiert, jetzt bin ich fast 48, seit 2013 wieder an der Dialyse. Durch die Transplantation wurde meine Lebenserwartung deutlich verlängert und die Lebensqualität erheblich verbessert. Ich habe einen Organspendeausweis, was man noch gebrauchen kann, darf gerne gespendet werden.

Wenn ein geliebter Mensch hirntot ist und sein Körper nur noch von Maschinen am Leben erhalten wird, dann ist der Körper noch warm und hat Herzschlag. Für die Angehörigen ist es oft schwer zu begreifen, dass dieser Mensch wirklich tot ist, weil er auf sie noch lebendig wirkt. Es ist dann sehr schwer für die Angehörigen Abschied von ihrem/ihrer Lieben zu nehmen. 

In einer Doku zu diesem Thema habe ich Angehörige sagen hören, wie schrecklich dieses Erlebnis für sie war und dass sie den Körper des Verstorbenen nach der Organentnahme als "ausgeweidet" empfunden haben.

Ich persönlich hoffe, dass Wissenschaftler möglichst bald in der Lage dazu sein werden, Organe nachzuzüchten.

"Ich persönlich hoffe, dass Wissenschaftler möglichst bald in der Lage dazu sein werden, Organe nachzuzüchten."

Darauf sollte sich die Forschung intensiv verlegen und das sollte auch entsprechend finanziert/gefördert werden.

Der Mensch ist noch nicht tot, solange sein Herz noch schlägt, er noch atmet und der Körper dadurch durchblutet wird - ob das durch Maschinen geschieht oder nicht. - Wenn er dann wirklich tot ist, ob nun infolge des Abschaltens von Maschinen oder einfach so - dann kann man ihm/ihr keine Organe mehr entnehmen, denn die Leichenstarre tritt ganz schnell ein und diese betrifft auch die Organe, die dann auch tot und nicht mehr verwendbar sind - ergo kann man sie dann auch nicht mehr transplantieren.

Daher wurde der Hirntod erfunden, den aber viele dann nicht ausgeweidete Menschen seltsamerweise schon überlebt haben und auch wieder wach wurden und sogar teilweise gesund wieder wach wurden, um die Ausschlachtung der Menschen für andere zu legalisieren, obwohl es Mord ist - zumal es klar ist, dass der Mensch nach der Ausschlachtung tot ist.

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NEIN - Pflicht ist das auf keinen Fall !

Wenn man z.B. eine Lebendspende macht und z.B. eine Niere spendet, lebt man halt mit einer Niere weiter. Bei den meisten geht das. Bei anderen nicht. So hat z.B. unser Bundespräsident eine Niere für seine Frau gespendet. Das ist schon akzeptabel.

Ich halte aber überhaupt nichts vom Hirntodkonzept, weil das quasi ne Lizenz zum Töten darstellt und ethisch keinesfalls haltbar ist.

Ausserdem stimmt es ja nicht, wenn gesagt wird, dass die Organentnahme NACH dem Tod erfolgt, denn mit toten Organen kann man nichts mehr anfangen. Die Entnahme erfolgt also VOR dem Tod.

Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen. das ist eine Lüge, um an Organe zu kommen.

Patienten mit der Diagnose  "hirntot" sind noch gut durchblutet. Frauen können mit "hirntot" noch ein Kind gebären. Und manche Patienten mit "hirntot" haben sich vollkommen regeneriert und leben noch heute munter unter uns - und zwar, weil die Angehörigen die Einwilligung zur Organentnahme verweigert haben - obwohl sie von den Ärzten dazu gedrängt wurden.

Ein Patient mit der Diagnose "hirntot"ist im besten Falle ein Sterbender - aber kein Toter ! Und daher ist die Organentnahme ein nicht wieder gut zu machender Eingriff in den Sterbeprozess.

Da Mediziner nicht an die Seele des Mernschen glauben, denn sie haben beim Sezieren ja keine gefunden ( als ob sich Feinstoffliches sezieren liesse ) - macht ihnen das alles nichts aus.

Wenn nämlich der sog. und umstrittene Hirntod festgestellt wird und
man Organspender ist oder die Angehörigen zugestimmt haben, dann
wird man gnadenlos auf dem OP-Tisch ausgeschlachtet.

Anschliessend ist man dann garantiert tot.

Allerdings war das ein brutaler Eingriff in den Sterbeprozess -
und die Seele wurde mit Gewalt aus dem Körper getrieben - anstatt
sich in Ruhe von ihm verabschieden zu können.

Ethisch ist das nicht akzeptabel und mit der Würde des Menschen und sein Recht auf einen friedlichen Tod hat das alles aber auch rein gar nichts zu tun.

Weitere Infos: auf meinem Profil - Links von anerkannten Experten.

Vermutlich wissen viele nicht, dass die Organentnahme VOR dem Tod erfolgt und denken : Wenn ich tot bin, bekomme ich von all dem nichts mehr mit und sind DESWEGEN zu einer Organspende bereit

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@schwulerMichael

Leider wissen es viele Menschen immer noch nicht, aber mittlerweile hat es sich auch mehr und mehr herumgesprochen. Die Leute können sich zum Glück heute auch zusätzlich bei google und yt informieren. - Hier hat auch mal ein Arzt einen Vortrag gehalten und berichtet von den schrecklichen Schmerzreaktionen von solchen Hirntoten bei der Ausweidung, die in der Annahme, sie würden nichts mehr spüren, ohne Narkose ausgeweidet wurden.

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Besser hätte ich es nicht erklären können. Sehr gut und absolute Wahrheit.

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Nun ja, ne Pflicht ist es nicht.

Wenn aber Leute ganz selbstverständlich sagen, sie würden ihrerseits niemals Organspender werden, im Krankheitsfall ihrerseits aber dann auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen, habe ich ein moralisches Problem.

Ne Spende zu erwarten, ohne seinerseits spendewillig gewesen zu sein, geht in meinen Augen nicht! Man kann nicht von anderen Menschen Taten verlangen, die man selbst nicht tun würde.

Ich habe, auf moralischer Seite, tatsächlich die Erwartung dass Leute, die nie Organspender waren, ihrem Arzt im Fall der Fälle auch sagen, dass sie lieber sterben als ein fremdes Organ anzunehmen. Aber ich weiß, dass die meisten Menschen dafür zu egoistisch sind.

Jedes Mal, wenn bei einem Hirntoten keine Organe entnommen werden, sterben vielleicht mehrere Menschen, für die genau diese Organe gepasst hätten. Ja, ich finde dass der Entscheidende da eine Mitschuld hat. 

Und das oft nur, weil viele Menschen zu feige sind, sich im Vorfeld mit etwas auseinander zu setzen, das unweigerlich irgendwann passiert: Der eigene Tod.

Ich brauche meine Organe nicht mehr, wenn ich tot bin. Wenn ich mal, noch in jungen Jahren, tödlich verunglücke, kann meine Familie vielleicht Trost darin finden, dass wenigstens etwas von mir irgendwo weiter lebt. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass, wenn ich mir morgen beim Fahrradsturz den Schädel zertrümmere, meine bisher gesunde Familie plötzlich Verwendung für Lungen, Herz, Nieren usw. hat, ist doch eher gering. Aber es gibt garantiert irgendwo in Europa Menschen, denen damit ein Weiterleben möglich wäre.

In meiner Patientenverfügung steht das ich kein Organspender bin und das ich keine fremden Organe haben will ich würde nur eine Lebendspende von meinem Zwillingsbruder annehmen (und er sieht das genauso)

Warum sollte ein Schwerverletzter (denn nichts anderes ist ein Hirntoter) der sich nicht opfern will damit andere Überleben eine Mitschuld an deren Schicksal haben, will jemand spenden weil er davon überzeugt ist ist das seine Sache aber warum dürfen andere nicht frei entscheiden dass sie davon nicht so viel halten ohne gleich moralische Mitschuld aufgezwungen zu bekommen ?

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@ManuTheMaiar

Jemand, der sich gegen die Organspende entscheidet, entscheidet damit dass in dem Fall, dass bei ihm tatsächlich eine Organentnahme infrage gekommen wäre, irgend jemand Todkrankes eben doch kein rettendes Organ bekommt. 

Könnte betreffender Bedürftiger ein anderes Organ bekommen oder ne andere Therapie, würde er ja nicht (mehr) auf der Warteliste stehen.

Deswegen sehe ich es tatsächlich so, dass man bei der Entscheidung, ob man Organe spenden würde oder nicht, auch über die Überlebenschance eines anderen Menschen entscheidet. 

Ein Hirntoter muss nicht zwangsweise ein Schwerverletzter sein. Kann auch durch nen Schlaganfall oder ne Hirnblutung dazu kommen. So oder so: Ein Hirntoter wird nicht wieder aufwachen. Er wäre ohne Maschinen nichtmal mehr des trivialsten Stoffwechsels fähig. Schaltet man die Maschinen ab, ist er tot. Genau wie jemand mit Herzstillstand... Solange man wiederbelebt, kann man ihn noch als Lebendig sehen, aber wenn man aufhört, definitiv nicht mehr. Nur dass beim Herzstillstand, wenn man schnell genug reagiert, noch mehr oder weniger reelle Chancen auf ein positives Ende bestehen. Gehirnzellen lassen sich aber nicht regenerieren. 

Dementsprechend opfert sich ein Hirntoter auch nicht. Er nimmt keinen Schaden durch die Organspende... Sag mir, wozu man bei der eigenen Beerdigung noch Herz, Leber, Lungen und Nieren braucht? Aber man kann im Tod noch eine letzte gute Tat vollbringen.

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Das kann ja jede/r halten wie er/sie will - nur sollte es eben alles freiwillig bleiben und es sollte keine gesetzliche Verpflichtung dafür geben und auch diese österreichische Widerspruchslösung finde ich nicht gut. - Wenn nicht jemand ganz klar vorher sein Einverständnis zur Organentnahme im Falle seines "Hirntodes" gegeben hat, haben die meines ethischen und rechtlichen Empfindens nach schlichtweg die Finger von den Organenen dieses Menschen zu lassen - der Mensch ist kein Ersatzteillager und der Hirntod ist kein Tod. Von einem Toten kann man keine lebenden Organe entnehmen.

Ein Toter versteift schneller als man denkt, weil schlichtweg mit dem Herzstillstand auch die Durchblutung endet und somit auch die Durchblutung der Organe und nicht mehr durchblutete Organe sind auch tot und können nicht mehr transplantiert werden. - Die Organentnahme von einem/einer Hirntoten mit dessen Todesfolge ist ein Tötungsdelikt und ohne dessen vorheriges festgehaltenes Einverständnis sogar Mord.

Punkt. So ist das und nicht anders.

Ich war schonmal klinisch tot und ich kannte einen Fall einer Frau, die eine Lebendspende von ihrer Mutter bekam, wo dann bereits nach 10 - 12 Jahren die Malässen wieder losgingen und sie dann wirklich langsam vor sich hinstarb binnen 1 - 2 Jahren. - Das war eine Krankenschwester mit Verbindung zu Ärzten und die hätte nochmal eine Niere bekommen können, aber die wollte diese ganze Prozedur nicht noch einmal mitmachen. - Die müssen nämlich auch die ganze Zeit über Immunsuppressiva nehmen, damit keine Abstoßung des fremden Organs erfolgt - und hier war es das Organ der leiblichen Mutter sogar.

Dann haben wir hier noch einen Fall mit einer Nierentransplantation, wo jetzt auch nach und nach der Körper abstirbt und schon Zehen abgenommen wurden, weil die ganze Durchblutung nicht mehr funktioniert.

Es ist einfach nicht so, dass man einfach mal eben so ein neues Organ von anderen bekommt und dann einfach weiterlebt wie mit einem eigenen.

Und man sollte sich schon fragen, warum der Körper das fremde Organ abstoßen will und nur durch diese Immunsupressiva davon abgehalten wird für eine gewisse Zeit. Man sagt, im Schnitt hält so ein transplantiertes Organ 15 Jahre - kann bei den einen mehr, bei den anderen weniger sein, es ist so der Durchschnitt.

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Der Hirntod wurde nur wegen der Organtransplantation erfunden. Tatsächlich ist der Mensch erst wirklich tot, wenn das Herz, der Motor des Lebens, stillsteht und der Atem dann stillsteht. - Der Mensch kann "hirntot" sein, aber trotzdem kann das Herz noch schlagen und der Atem fließt noch.

Es sind schon öfters Menschen, die für "hirntod" erklärt wurden, damit die Verwandten der Organentnahme zustimmen, nach längerer Zeit wieder aufgewacht und oft auch ohne Schäden zurückzubehalten, wenn die Verwandten der Organentnahme nicht zugestimmt haben.

Es heißt nicht Organ-Mafia. - David Rockefeller hatte 7 Herztransplantationen, bevor er dann (endlich) irgendwann starb. - Woher er diese 7 anderen Herzen hatte, kann man nur spekulieren - gelinde gesagt.

Gerade auch bei Herztransplantationen und auch bei Lebertransplantationen wurden schon oft bei den Transplantierten Wesensveränderungen festgestellt, die dann Wesenszüge der Person aufwiesen, von denen sie die Organe hatten.

Wir sind eben keine rein materiellen Bio-Roboter - wir haben noch feinstoffliche Körper, die in dem feststofflichen Körper wohnen und nach dem echten Tod den Körper mit allem Denken und Fühlen verlassen und in andere Dimensionen gehen und auch wieder in einem neuen verdichteten anderen Körper inkarnieren können.

Ich war schonmal klinisch tot - für mich ist das zum Wissen geworden.

Es ist auch ein Unterschied, ob man freiwillig für Menschen die man liebt z. B. eine Lebendspende gibt wie z. B. eine Niere (man kann mit einer Niere leben), z. B. eine Mutter oder ein Vater für ihr Kind oder ein Partner für den/die geliebte PartnerIn.

Das hat eine ganz andere Qualität als wenn einem Menschen gegen seinen Willen seine Organe per Gesetz für wildfremde Menschen geraubt werden.

Ich weiß durch eine Rückführung und andere bestätigende Hinweise, wer ich im letzten Leben war. - Mir wurden gegen meinen Willen im letzten Leben entgegen meinem festgehaltenen Willen die Augen von einem Arzt entfernt und in diesem Leben habe ich als einzige in meiner Familie eine unerklärliche Kurzsichtigkeit, die sonst nirgends in der jetzigen Familie vorkommt und habe vor einigen Jahren noch eine Glaskörperabsenkung dazu bekommen.

In den energetisch-feinstofflichen Körpern ist auch die Blaupause für unsere Körper enthalten.

Das kann man alles für Hokuspokus halten, aber das gesamte All ist ein einziger riesiger Organismus mit vielen Subsystemen und so ist auch unser Körper ein in sich geschlossenes Subsystem, der Teil des Ganzen ist. - Alles ist erstlich und letztlich Energie -verdichtet oder unverdichtet- und alles hängt mit allem zusammen.

Upps - hier hab' ich was vergessen:

"Es heißt nicht Organ-Mafia" soll heißen "Es heißt nicht ohne Grund Organ-Mafia".

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