Organspende wirklich?

18 Antworten

Eine Pflicht ist es nicht. Aber durch die Spende einer Niere wurden mir mehr als 23 dialysefreie Jahre geschenkt. Ich habe Schrumpfnieren, verursacht durch Mandelentzündungen im Kindergartenalter. Mit 17 war ich bereits an der Dialyse, mit 20 wurde ich transplantiert, jetzt bin ich fast 48, seit 2013 wieder an der Dialyse. Durch die Transplantation wurde meine Lebenserwartung deutlich verlängert und die Lebensqualität erheblich verbessert. Ich habe einen Organspendeausweis, was man noch gebrauchen kann, darf gerne gespendet werden.

Sehe das auch so der Staat lenkt es mit seiner Werbung geschickt so das zwar jeder noch selber entscheiden darf aber die kranke Gesellschaft über diejenigen herzieht die sich dagegen entscheiden

Wer spenden möchte soll das gerne tun aber Hirntot Gegnern nimmt man das Recht selbstbestimmt zu sagen "Ich möchte im Falle der Diagnose der ich nicht vertraue weiterleben und nicht grausam durch abschalten der Maschinen ersticken" die Wahl die einem der Staat lässt ist also garnicht so frei man darf sich nur entscheiden zwischen sterben mit Spende und sterben ohne für mich ist der Hirntot eine moderne Form von staatlicher Tötung Wehrloser

Ich würde nur meinem Zwillingsbruder etwas spenden und er auch nur mir ein guter Arzt kann heutzutage alles außer das Herz als (Über-) Lebendspende machen da wir eineiig sind ist das eh die beste Lösung und so können wir auch beide guten Gewissens sagen wir möchte beide nicht nur nicht als Organspender herhalten sondern auch beide keine (genetisch) fremden Organe bekommen riesiger Vorteil ist es braucht keine von diesen Medikamenten die das Immunsystem kaputt machen

Wir glauben nämlich beide nicht an den Hirntod und außerdem würde keiner von uns den anderen auf die Art verlieren wollen deswegen haben wir uns beide Patientenverfügungen gemacht in denen wir die notwendigen Tests für den Hirntod verboten haben denn solange der Hirntod nicht festgestellt werden kann zählt man als normaler Koma Patient und so umgehen wir die staatlich diktierte Wahl zwischen sterben durch Organspende und sterben durch Maschine abschalten

Außerdem könnte es bald schon möglich sein Hirntote zu heilen google mal nach ReAnima Projekt momentan klappt es schon bei Ratten bis es bei Menschen klappt ist nur noch eine Frage der Zeit im Koma kann man aber mehrere Jahrzehnte überleben

Auch wenn ich die Vorstellung gruselig finde aufzuwachen und vielleicht 15 Jahre verpasst zu haben die Vorstellung zu sterben finde ich noch gruseliger

Ich hoffe das sich die Forscher einfach mal anstrengen das man so schnell wie möglich Organe züchten kann

NEIN - Pflicht ist das auf keinen Fall !

Wenn man z.B. eine Lebendspende macht und z.B. eine Niere spendet, lebt man halt mit einer Niere weiter. Bei den meisten geht das. Bei anderen nicht. So hat z.B. unser Bundespräsident eine Niere für seine Frau gespendet. Das ist schon akzeptabel.

Ich halte aber überhaupt nichts vom Hirntodkonzept, weil das quasi ne Lizenz zum Töten darstellt und ethisch keinesfalls haltbar ist.

Ausserdem stimmt es ja nicht, wenn gesagt wird, dass die Organentnahme NACH dem Tod erfolgt, denn mit toten Organen kann man nichts mehr anfangen. Die Entnahme erfolgt also VOR dem Tod.

Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen. das ist eine Lüge, um an Organe zu kommen.

Patienten mit der Diagnose  "hirntot" sind noch gut durchblutet. Frauen können mit "hirntot" noch ein Kind gebären. Und manche Patienten mit "hirntot" haben sich vollkommen regeneriert und leben noch heute munter unter uns - und zwar, weil die Angehörigen die Einwilligung zur Organentnahme verweigert haben - obwohl sie von den Ärzten dazu gedrängt wurden.

Ein Patient mit der Diagnose "hirntot"ist im besten Falle ein Sterbender - aber kein Toter ! Und daher ist die Organentnahme ein nicht wieder gut zu machender Eingriff in den Sterbeprozess.

Da Mediziner nicht an die Seele des Mernschen glauben, denn sie haben beim Sezieren ja keine gefunden ( als ob sich Feinstoffliches sezieren liesse ) - macht ihnen das alles nichts aus.

Wenn nämlich der sog. und umstrittene Hirntod festgestellt wird und
man Organspender ist oder die Angehörigen zugestimmt haben, dann
wird man gnadenlos auf dem OP-Tisch ausgeschlachtet.

Anschliessend ist man dann garantiert tot.

Allerdings war das ein brutaler Eingriff in den Sterbeprozess -
und die Seele wurde mit Gewalt aus dem Körper getrieben - anstatt
sich in Ruhe von ihm verabschieden zu können.

Ethisch ist das nicht akzeptabel und mit der Würde des Menschen und sein Recht auf einen friedlichen Tod hat das alles aber auch rein gar nichts zu tun.

Weitere Infos: auf meinem Profil - Links von anerkannten Experten.

Welche Argumente sprechen dagegen, dass Organspende ein Akt der Nächstenliebe ist?

Hallo,

man liest überall die Frage: Organspende - ein Akt der Nächstenliebe?

Ich habe bis jetzt so gut wie ausschließlich Argumente gefunden, die dafür sprechen, dass Organspende ein Akt der Nächstenliebe ist. Aber welche Argumente sprechen denn dagegen? Mein Lehrer hat gesagt, dass ich die Frage problematisieren soll. Also muss ich auch Argumente haben, die dagegen sprechen. Ich finde aber keine.

Vielleicht könnt ihr mir ein wenig weiterhelfen?
Ich wäre euch sehr dankbar!!

Liebe Grüße

...zur Frage

Frage an die Organspende-Gegner?

Warum entscheidet ihr euch gegen die Organspende?

Ich bin der Meinung, dass die Menschen welche ihre Organe nicht spenden wollen auch keine Organe gespendet bekommen. Dann können sie mit allen ihren eigenen kaputten Organen dem Schöpfer gegenübertreten. Ist doch fair. 
Außerdem hat man immernoch die freie Handlungsfreiheit, denn man kann sich aus der Liste der Organspender austragen lassen. 
Viele Menschen haben die Organspende nicht auf dem Schirm und wissen nicht wie vielen Menschen ein toter Mensch helfen kann. (Man kann folgende Organe spenden: Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Darm. Man kann folgende Gewebe spenden: Horn- und Lederhaut der Augen, Herzklappen, Haut, Blutgefäße, Knochen-, Knorpel- und Weichteilgewebe sowie Gewebe, die aus Bauchspeicheldrüse oder Leber gewonnen werden.)
Nach seinem Tod kann man mit seinen Organen sowieso nichts mehr anfangen, also warum selbst nach dem Tod noch ein Egoist sein, wenn man das ganze Leben schon einer war?? Dann kann man wenigstens eine gute Tat nach dem Leben tun.
Btw.: der Sarg kann trotzdem offen bleiben, denn aus dem Gesicht werden keine sichtbaren Organe entnommen (die Augenlider sind geschlossen oder du kannst abwählen, dass die Augen gespendet werden)

...zur Frage

Stimmt es, dass im Falle einer Verweigerung einer Organspende keine Hirntoddiagnostik gestellt wird?

Hallo liebe Community,

ich habe extra gestern bei der Beratungstelefonnummer der offiziellen Organspende Website angerufen und da wurde mir gesagt, dass wenn man die Organspende verweigert keine Hirntoddiagnostik vorgenommen wird. Nun habe ich aber wo anders gelesen, dass dies trotzdem geschieht, auch wenn man keine Organe spenden will. Was stimmt denn jetzt?

Würd mich über Hilfen freuen!

...zur Frage

Wenn man sich gegen Organspende entscheidet werden dann im Beisein der Familie die Geräte abgeschalt

Wenn man Organspender ist wird man ja im OP-Saal operiert (organe rausgeschnitten). Wie ist es wenn der Körper noch beatmet usw wird und die Familie sich gegen die Organentnahme entscheidet,

darf die Familie dann dabei sein wenn die Maschinen abgeschaltet werden ? Oder kann man vielleicht sogar den Zeitpunkt des "Maschinenabschaltens" noch herauszögern ? (ggf auf eigene Kosten)

...zur Frage

Organspende Ja oder Nein? Und sollte man diese zur Pflicht machen?

Hallo Liebe Community,

in letzter Zeit denke ich des Öfteren über die Organspende nach, so frage ich mich manchmal ob ich mich nun zum Spenden melden sollte. Jedoch habe ich mehrere bedenken wie z.B. die das ich ein Organ an einem Drogenabhängigen oder Extremsportler (meiner Ansicht nach sind diese selbst schult wenn ihre Organe versagen durch z.B. Bluthochdruck etc.) spende, da diese nach meiner Meinung kein Recht auf Organe haben sollten. Außerdem gibt es viele Ethische Gründe die dagegen sprechen, so habe ich in einer seriösen Quelle Nachgelesen das Menschen die Hirntot sind, weiter Künstlich am Leben erhalten werden (damit die Organe „frisch“ bleiben) ich Persönlich finde es ein bisschen widerlich da man dann sozusagen Abgeerntet wird. Jedoch hätte ich keine Bedenken jemanden aus meiner Familie ein Organ zu spenden ob lebend(falls es ein Organ ist wo ich nicht sterben müsste) oder hirntot. Dann gibt es ja noch Leute die die Organspende zur Pflicht machen wollen, wo ich Persönlich dagegen bin da jeder selbst entscheiden sollte was mit seinem Körper geschieht. Dennoch wäre es eigentlich auch positiv zu betrachten, da dadurch viele Menschenleben gerettet werden könnten und somit würde auch die durchschnittliche Sterberate runtergehen. Das allein überzeugt mich jedoch nicht. Ich würde mich über Pros und Kontras freuen da ich vielleicht auch meine Meinung dadurch ändre. Und was haltet ihr davon die Organspende zu Pflicht zu machen?

MfG MrButterkeks

...zur Frage

Schlägt das Herz usw. weiter wenn man Hirntod ist?

Hallo Liebe Community,

ich habe mich seit kurzem die Frage gestellt ob ich Organspender werden will oder lieber nicht. Dazu habe ich mich umfangreich informiert. Es ist mir aber immer noch nicht klar, ob das Herz von alleine schlägt, ob man weiterhin von alleine atmet wenn man Hirntod ist.

Es wäre schön wenn mir das jemand erklären könnte, was alles noch von alleine funktioniert wenn man Hirntod ist

Danke im Voraus

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?