Neutralleiter?

 - (Technik, Elektronik, Strom)

6 Antworten

Keiner von beiden, der eine ist die Phase und der andere der Schalt/Lampendraht. Ein mechanischer Schalter benötigt keinen N da der Schaltvorgang von Hand ausgeführt wird, im Gegesatz zum Funkschalter der immer in Empfangsberitschaft sein muss und elektronisch schaltet. Du brauchst also nindestens 3 Adern.

Ergänzung nach eisicht der Fotos.

Unter dem Schalter sitzt eine Steckdose. Von der kann man den N abzweigen für den Funkschalter.

Er spricht von Steckdose.

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@heilaw

Das Foto kam später! Bis dahin war die Rede von Steckdose!

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@Jens0048

Das ist richtig, die Bilder sehe ich jetzt auch erst. Das was er als Steckdose bezeichnet ist wohl die Unterputzdose mit gemeint.

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so ein Smart-Lichtschalter benötigt eine Betriebsspannung, denn da ist so was wie ein Kleinst-Computer drin. Ein einfacher Lichtschalter trennt oder schließt nur einen Stromkreis zur Lampe.
Im Zustand "Licht aus" kannst du zwar an den beiden Drähten 230V messen. Bei "Licht ein" sind die aber weg und die 230V nur noch gegen Erde oder eben den Neutralleiter vorhanden. Genau der fehlt aber.

Unterhalb des Schalters sehe ich im Bild aber eine Steckdose. An muss auch ein Neutralleiter angeschlossen sein (sonst funktioniert die nicht).
Wenn da niemand gepfuscht hat, ist das der Draht mit der blauen Isolierung.

Dein Smart-Lichtschalter wird sicher 4 Anschlüsse haben, möglicherweise auch nur 3.

Lege von der Steckdose 2 Drähte ( Phase und Neutralleiter) zum Smart-Lichtschalter als Betriebsspannung.

Wie die Drähte vom alten Lichtschalter zu verbinden sind, sollte auf der Beschreibung zu finden sein. Möglicherweise muss dann nur einer dieser Drähte verbunden werden. Das würde dann der sein, bei dem ein Phasenprüfer bei "Licht aus" nicht leuchtet.

Etwas Vorsichtig ist dabei geboten:

Es gibt Hausinstallationen, wo man Lichtnetz und Steckdosen über verschiedene 16A Sicherungen führt. Sinn dieser Aufteilung ist, falls die Sicherung vom Lichtnetz auslöst, so hat man immer noch Licht über etwaige Lampen die in den Steckdosen stecken und steht bei Nacht nicht total im Dunklen.

ABER! Diese 2 Sicherungen für Lichtnetz und Steckdosen kann (muss aber nicht) über verschiedene Phasen laufen. Wird nun die Phase des Smart - Lichtschalter auf die andere Phase des Lichtnetz zusammengeschaltet, dann knallt es gewaltig im Smart Schalter mit 380-400 V~.

Ja, sowas ist selten, aber es kommt leider vor (sogar hier bei GF hat es jemand erlebt, genau bei diesem Umbau mit Smart Lichtschalter).

Fazit:

Einfach vorher mal prüfen ob Lichtnetz und Steckdosen über die gleiche Sicherung abgesicherten sind. Wenn dem so ist, dann funktioniert es, Null (N) und Phase (L) für den "Smart" von der Steckdose zu holen. Mit der Einschränkung, dass die elektrische Anlage manipuliert wurde und im Schadensfall/Brandfall die Versicherung Stress machen kann/könnte.

Viel Erfolg!

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@Transistor3055

an die Versorgung über unterschiedliche Phasen habe ich gar nicht gedacht. Da normalerweise die Phase mit einem Lichtschalter geschaltet wird, sollte es kein Problem sein, den Smart-Lichtschalter und die Lampe über die Phase zu versorgen, die auch die Steckdose versorgt.

Das wirft aber ein neues Problem auf. Sollte die Steckdose über einen Fehlerstromschutzschalter versorgt werden, wird der dann beim Einschalten der Lampe auslösen, denn dann fließt der Strom nicht über den Neutralleiter des FI.

Es wäre schön zu wissen, ob der Smart-Lichtschalter galvanisch vom zu schaltenden Stromkreis getrennt ist, also mit einem Relais ausgerüstet ist.

So etwas ist dann aber wohl schon wieder Betriebsgeheimnis des Herstellers.

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@guenterhalt

Wenn die Steckdose und das Licht in diesem Zimmer über 1 Sicherung läuft, dann spricht eigentlich nichts dagegen Null (N) + Phase (L) von der Steckdose zu nutzen.
Denn der alte Ausschalter bleibt als manuelle Schaltstelle weiterhin erhalten. Dieser alte Schalter wird nur anderes verdrahtet. Der geschaltete Schaltdraht vom Schalter wird an den Smart Schalter angeschlossen. Und der bisherige Lampendraht wird auch an den Smart Schalter abgeklemmt.

Die Elektronik des "Smart Schalter" kombiniert dann die Information des alten Schalter und das "smarten" WLAN-Signal und entscheidet dann die Lampe EIN-/AUS-zuschalten. Somit kann man mit dem WLAN oder Schalter das Licht schalten. Wären beide Schalter parallel wäre die Lampe nicht (wie gewünscht) unabhängig schaltbar.

Schau mal diese Schaltungen an, dann verstehst du die kombinierte Intelligenz.

https://www.shelly-support.eu/lexikon/index.php?entry/31-anschlussschemen-shelly-1/

Viel Erfolg!

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In der Steckdose müssen 3 Drähte sein. Braun oder schwarz = L1, blau oder grau = N, grün-gelb oder rot = PE.

Oder meinst Du die Lichtschalterdose? Da sind nur der L1 und der LD (Lampendraht) drin. Da funktioniert Dein Schalter nicht.

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da es ein schalter ist vom foto her hast keinen N dabei.gibt eine einfache möglichkeit,unterhalb hast eine steckdose und von der musst einen blauen draht hochziehen.falls du es selbst nicht kannst ein elektriker hat das in 10 min erledigt

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das unter dem Schalter sieht doch aus wie eine Steckdose. Da kann man den N abgreifen.

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