Nasenbremse beim Pferd?

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9 Antworten

Hallo, 

ich sehe auch keine Nasenbremse. Meinst du vielleicht die Sperriemen? 

Eine Nasenbremse drückt auf bestimmte Punkte, woraufhin Endorphine ausgeschüttet werden. Dabei wird das Pferd ruhig gestellt. Beim Longieren macht das aber keinen Sinn. Ausser man hat versucht das Pferd ruhig zu stellen während jemand aufsteigt. Professionell wäre das aber auch nicht. Die Art und Weise wie sie die Pferde in der Doku einreiten wirkt aber ohne hin schon nicht professionell. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von LyciaKarma
08.09.2016, 15:15

Man sieht sie. Schau mal bei meiner Antwort, ich häng das Bild an.

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Eine richtig verwendete Nasenbremse funktioniert durch Akkupressur.

In der Nasenschnoddel hat es sehr viele Nervenenden, die durch Druck beruhigende Stoffe aussenden, die das Pferd dann ruhiger werden lässt.

Falsch angewandte Nasenbremsen tun dem Pferd nur weh und vor lauter Schmerz hält er evtl. still, oder fängt an ganz besonders hart zu kämpfen - je nach Tier.

Was eine Nasenbremse beim Einlongieren zu suchen hat entzieht sich hier aber meiner Vorstellungskraft.

Nasenbremsen werden in der Regel eingesetzt bei unruhigen Pferden, wo eine Wunde versorgt werden muß, oder aber bei Pferden wo man schon weiss, das sie sich wegen manchen Behandlungen unnötig aufregen.

Sie funktioniert wie oben beschrieben eben wie eine Sedativum (Beruhigungsmittel).

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Beim Longieren???? Was soll das denn für eine Tierquälerei sein.

Nasenbremsen benutzt man , wenn der Tierarzt das Pferd behandelt und es dabei absolut still stehen muss.

Als mein Pferd an der period. Augenentzündung erkrankt war - erfolgreich operiert - bekam es vom Spezialisten mit einer hauchfeinen Spritze ein Medikament unmittelbar in den Augeninnenrand gespritzt. Es sah gruselig aus. Und das Pferd durfte nicht zucken. Also bekam es die Nasenbremse.

Aber zum Reiten, Longieren, zum Arbeiten mit dem Pferd??? Pfui Spinne.

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Wo siehst du denn bei dem Video eine Nasenbremse beim Longieren?

Habe jetzt extra ein paar mal durchgespult, aber nichts gesehen. Weder beim Longieren noch sonst wo kam eine vor.

Eine Nasenbremse oder auch Oberlippenbremse wird in bestimmten Situationen zur Ruhigstellung von Pferden eingesetzt.


Nasenbremsen und Nasenklammern aus Holz und Metall im Gebrauch.

Die Nasenbremse galt und gilt bei vielen auch heute noch als ein unliebsames Zwangsmittel zur Ruhigstellung von Pferden für kurze Verrichtungen zum Beispiel beim Tierarzt, Hufschmied oder beim Scheren des Pferdes.

Ich persönlich würde lieber üben, damit das Pferd ruhig steht und sich beschlagen, scheren oder vom Tierarzt behandeln lässt, als es mit einer Nasenbremse ruhig zu stellen.

Aber eine Nasenbremse beim Longieren habe ich noch nie gesehen. Wüsste jetzt auf die schnelle auch nicht, wozu die da gut sein soll. Aber sicherlich gibt es ganz schlaue die sowas praktizieren.

Bei Stuten die gedeckt wurden habe ich sie auch schon gesehen. Aber da gibt es ja noch einige andere "Fessel-Methoden", damit die Stute ja ruhig steht und der Hengst geschützt ist. Natursprung ist ja eh selten geworden. Da wird ja nur noch besamt.

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Kommentar von IamJanaa
08.09.2016, 12:34

Die Nasenbremse wird als das Pferd an die Longe genommen wird und dieser Kerl aufsteigen will eingesetzt .Ich habe es aber auch schon mal gesehen wie es direkt beim Longieren angewendet wurde.

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Eine Nasenbremse benutzt man normalerweise nur sehr kurzzeitig, wenn ein Ruhigstellen für medizinische Maßnahmen o.ä. notwendig ist. 

Zum Einreiten ist das völlig irrsinnig! Beim Longieren völlig undenkbar, denn die Bremse wird von Menschenhand festgehalten und bald möglichst wieder gelöst.

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hm...

ich sehe da keine nasenbremse.

ich sehe einen strohbind, der unauffällig eingesetzt wird.

allerdings sehe ich auch beim longieren keinen kappzaum. ich sehe auf den jungen pferden uralte sättel.

und das "anreiten" würde ich auch so NIEMALS machen. zuviel hektik, zu "überfallmässig" fürs pferd, zuviel peitschengeknalle - und ein jungpferd, das nicht weiss wo es hinsoll und deswegen rückwärtsläuft - geht gar nicht.

warum nicht?

weil bei dem kurzen teil, wo der angestellte ausreitet, deutlich zu sehen ist, dass das pferd kein gleichgewicht hat und völlig schief und eierig läuft.

und weil es bessere methoden gibt. VIEL bessere. aber von dem hof kommen ja keine anfängerpferde. von daher ist vielleicht die spätere zuverlässigkeit nicht ganz so ausschlaggebend.

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Kommentar von friesennarr
08.09.2016, 15:31

Bei dem Schimmer hat er in einer Sequenz eine Nasenbremse drauf. Aber so wie es aussieht nicht zum Longieren, sondern um den Reiter aufsteigen zu lassen. Ist nur kurz im Bild.

Das ist die übliche hau ruck Methode und die Pferde die nicht funken, werden aussortiert.

In Marbach wird innerhalb eines Tages Sattelgewöhnung - Reitergewöhung und schon die erste kleine Reitstunde gemacht - einreiten im 20 Minuten takt ist da üblich.

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Die Nasenbremse ist ein Zwangsmittel, um nervöse oder widersetzliche Pferde zum Untersuchen und Behandeln ruhig zu stellen. Dazu wird die Oberlippe in einer kleinen Seilschlinge zusammengepresst. Der Druck kann dabei durch Drehbewegung am Handgriff nachgelassen oder auch gesteigert werden.Das Gefühl für das Pferd ist etwa so, als wenn dich jemand am Ohr festhält und es dabei kräftig rumdreht. Dann machst du auch keinen Mucks mehr.

Sie wird aber nur eingesetzt, wenn es absolut unumgänglich ist und die Prozedur von kurzer Dauer. Sie ist auch kein Mittel, um ein Tier zu "bestrafen".

Welchen Sinn das beim Longieren haben soll, ist mir rätselhaft. Außer, man will das Tier durch Schmerz gefügig machen und seinen Willen brechen. Mit Erziehung hat das aber nichts mehr zu tun, eher mit Tierquälerei.

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Kommentar von friesennarr
08.09.2016, 15:18

Eine richtig verwandte Nasenbremse arbeitet nicht mit Schmerz, sondern mit Akkupressur.

Wichtig ist immer das man der Akkupressur ein paar Minuten Zeit gibt um zu wirken. Also nicht Nasenbremse drauf und los legen, sondern eine weile warten und dann mit der Behandlung beginnen.

Ähnliches kann man auch mit einer Hautfalte am Hals erreichten - ist aber nicht so intensiv wie bei der Nasenbremse.

Ein geübter Handgriff kann aber die Seiten der Nasenschnoddel durchaus kräftig drücken und den sedirenden Effekt ebenso erziehlen. Ist recht nützlich beim Hufschmied, wenn das Pferd lieber weg zieht (Jungpferde) - damit haben sie dann ein positves Erlebnis beim HS. Alternativ hierzu sind Feldenkraismassagepunkte am Kopf.

Falsch angewendet ist die Nasenbremse ein Zwangsmittel.

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Nasenbremsen sollten ein aufgebrachtes Pferd beruhigen. Beim Longieren benutzt man sie nicht. Eher, wenn der Tierarzt was Wichtiges machen will und das Pferd lässt ihn nicht.

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Kommentar von Everklever
08.09.2016, 12:06

beruhigen

"ruhig stellen" ist zutreffender

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Hier das Bild.

Zu den Methoden wurde ja nun schon genug gesagt und wenn ich dazu was schreibe, werde ich hier gebannt. 

Nasenbremse - (Tiere, Pferde, Nasenbremse)
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