Nachteile und Schwächen der FDP, was habt ihr auszusetzen?

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Die Schwächen der FDP liegen in den Augen des Betrachters. Wem individuelle Eigenverantwortung zuwider ist, wer gern das Bestimmtwerden übers große Kollektiv bevorzugt und sich mit seiner persönlichen Verantwortung darin versteckt, dem ist die FDP zuwider. Wem nicht nur die Freiheitsrechte des einzelnen Bürgers wichtig sind, sondern auch die damit verbundene Verantwortung, der findet bei der FDP positive Aussagen. Freiheit UND Verantwortung annehmen ist in einem Volk nicht mehrheitsfähig, das historisch ununterbrochen gegängelt wurde und immer wieder entweder zum großen Führer strebt oder zur Heiligkeit garantierenden Supernanny. Darum sind echte Liberale, die ein Gleichgewicht anstreben zwischen individueller Freiheit und Verantwortung sowie Einbindung in eine gelingende Gesellschaft Mangelware. 

Da hat auch die FDP ihre Mängel. Man kann nicht für ein EUROPA sein, das immer mehr einer zentralistischen Diktatur zustrebt, das die Bürger immer mehr überwacht und das mit Terrorismus begründet, den man - vielleicht deswegen - nicht wirklich bekämpft. Man kann nicht für Freiheit der Großkonzerne sein, die einem freien Wettbewerb den Garaus machen, für das große Finanzkapital, das mit der Schuldenmacherei der Politik gefüttert wird, wofür dann wieder die Steuerbürger gerade stehen müssen und sich dann "liberal" nennen. Ich gebe zu, das Problem der FDP dabei ist, eine griffige, verständliche Politik zu formulieren, die noch von Bürgern verstanden wird, die diese komplexen Verhältnisse längst nicht mehr durchschauen. So lässt es die FDP oft nur beim liberalen Anstrich. Vielleicht erwarte ich da auch von einer Partei zuviel, die gewählt werden will.

Dass die FDP nur immer als Korrektiv auftreten kann, hängt von den Wählern ab. Das der FDP zur Last zu legen, der die Wähler nie eine echte einflussreiche Mehrheit gegeben haben, ist scheinheilig oder Drücken vor der eigenen Verantwortung. Sogar die stärkere SPD krankt daran, dass sie in der GroKo nur Juniorpartner ist. Ein kleiner Koalitionspartner wird nun mal vom Wähler ins Fahrwasser des größeren Partners gewählt. Da müssen sich die Wähler an der eigenen Nase packen. Doch wie schon erwähnt, Flucht vor der Verantwortung für die eigene Entscheidung war schon immer ein beliebtes Spiel. 

Gehst aber hart ins Gericht mit denen.Ja eine Neuausrichtung nach Westerwelle hätte erfolgen müssen,und nix irgendwie kitten mit Lindner.Die FDP muss mal in die Opposition,auch wenn Sie regieren könnte.Nämlich dann,wenn der übergroße Koalitionspartner Ihr keinen Freiraum lässt.Ihr Programm gar nicht Einfluß auf den Koalitionsvertrag findet.Und das ewige Umfallen nervt auch.Bin ich heute wieder fair,oder? 

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Ich kenne die FDP seit jeher als "Fähnchen im Winde" der großen Parteien.

Es werden Reden geschwungen - doch die Richtung der Parteipolitik nimmt dann den Weg des geringsten Widerstands, um Posten zu sichern.

Daher hat sie bei mir seit jeher ein Glaubwürdigkeitsproblem, und nur allzu oft schlug die Fahne in Richtung der Bevorzugung von Wohlhabenden um. 

Es kommt eben nicht nur darauf an, was im Wahlprogramm versprochen wird, sondern auch darum, wie die bisherige politische Realität aussah.

Trotz aller heißer Luft in Wahlversprechen aller Parteien, kann man bei den Anderen eine Linie sehen - die FDP ist mir dagegen zu inkonsequent.

Wie hier ja schon gesagt wurde, ist es FDP-Tradition irgendwo Mitläufer zu sein, anstatt sich als starke Opposition aufzustellen.

Wer als Partner einer CDU-Regierung die Entschlüssse mitträgt, um dann als Partner einer späteren SPD-Regierung, genau diese Dinge zu kritisieren, ist aus meiner Sicht.  scheinheilig.

Die F.D:P. ist in hohem Maße unglaubwürdig,weil diese jahrzehntelang mitregiert hat und das mit beiden großen Volksparteien.

Was diese nun kritisiert ,hat diese mitgetragen.

Im weiteren agiert die FDP unmoralisch.Ihr ist viel Personal in Richtung der AFD abhanden gekommen.Als das Personal noch bei der FDP war,wars in Ordnung,gehört zur liberalen Aufstellung mit Flügeln.

Nun beschimpft Lindner und Co die AfD. Gehts noch?

Die FDP ist klar wirtschaftsliberal und ist mitverantwortlich dafür,das der Status Quo der hälftigen Kosten Arbeitgeber / Arbeitnehmer aufgekündigt ist.Einerseits macht Sie Politik für wohlhabende und reiche,aber da Ihr das Klientel als Stimmvolk nicht reicht,will Sie Stimmen von allen.

Da passt etwas nicht.Entweder stehe ich dazu,oder ich muss mich neu aufstellen.Das hätte nach Westerwelle geschehen müssen.

Das Hauptproblem bei der FDP ist,das diese unbedingt regieren will.Wenn ich einer anderen Partei nicht wesentliche Punkte abringen kann,dann muß ich bereit sein Opposition zu sein.Hätte das die FDP schon einmal so gemacht,würde Achtung und Liberalität wieder an Ansehen gewinnen.

Hier gibt es keine strategischen Denker und Figuren,die mittelfristige und langfristige Weitsicht haben.

Früher einmal kamen auffallend viele aus der FDP.

Es war einmal...

Na ja, welche Partei will nicht an die Töpfe, sprich mitregieren? Dafür stellen sie sich zur Wahl. Das ist nun mal die Konsequenz unserer Parteiendemokratie. Da ist die FDP nicht "unmoralischer" wie die SPD oder die Grünen. Dass sich Lindner von der AfD abgrenzen will, ist klar. Er hat viele Stimmen an sie verloren. Die Grünen und die Linke ebenso. Die heftige Abgrenzung und Verunglimpfung der AfD beider hat - was sie nicht zugeben, aber in jeder Wählerwanderung abzulesen ist - auch Gründe, eigene Wähler zu sichern, auch wegen der unmoralischen Töpfe, an denen sich jeder gerne bereichert.

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