Muss der Papst eigentlich auch beichten und wenn ja bei wem?

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18 Antworten

Nur wenn er sündigt. Er muss aber nicht, denn es gibt keine Beichtpflicht. Allerdings darf man ihm Zustand der Versündigung Sakramente weder empfangen noch erteilen. Also müsste der Papst, falls er eine Sünde begeht, tatsächlich beichten, denn sonst könnte er seinen Job nicht machen. Beichten kann er bei jedem Priester.

Alle getauften Gläubigen sind zur häufigen Beichte eingeladen, vor allem in den Bußzeiten der Kirche und vor den hohen Festtagen. Darüber hinaus sind diejenigen, die sich einer schweren Schuld bewusst sind, zum Empfang des Bußsakraments verpflichtet. Das Kirchenmitglied soll wenigstens einmal im Jahr, möglichst in der österlichen Zeit, das Bußsakrament empfangen. (Can. 989 CIC). Den Gläubigen wird empfohlen, auch ihre übrigen („lässlichen“) Sünden zu beichten. - Das gilt auch für den Papst. Er hat selbstverständlich einen "Beichtvater"; ich habe schon mal Namen von Beichtvätern der Päpste gehört. Ob es ein "Amt" ist, will ich nicht behaupten; er kann schließlich selbst den Priester wählen, wie jeder Katholik.

Die einzige Sünde der Menschheit ist es, an einen "Gott" zu glauben, der vollkommen, allwissend und gütig ist, dafür aber eine Hölle erschaffen hat, die uns abstraft.

Denn wenn man von den tollen Eigenschaften "Gottes" ausgeht ( denn er sieht, hört und weiß alles ) wo ist dann der Sinn der Beichte? Also wie schon erwähnt, nur eine Erfindung der Institution Kirche.

Wie wär es denn mal Eigenverantwortung als Mensch zu übernehmen und nicht bei jeder Frage die unser Bewusstsein übersteigt, einen "Gott" vorzuschieben der uns am jüngsten Tag richtet.

„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ Marie von Ebner-Eschenbach

Das trifft`s!

Hallo, der Papst als Mensch und Katholik geht zu einem katholischen Priester seiner Wahl - wie alle - beichten. Gruß

Er beichtet nur vor gott selbst! Er muss sich selbst die beichte abnehmen bzw sündigt er ja hoff ich mal schon erst gar nicht als oberhaupt der kirche wird er dazu auch nicht viel gelegenheit haben! er wird es durch gebete tun!

Kommentar von Deirdra
30.09.2010, 01:29

Quatsch, der Papst hat einen höchst weltlichen Beichtvater. Man kann übrigens auch in gedanken sündigen. ;)

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Kommentar von MRmaniac
30.09.2010, 01:30

er ist auch nur ein mensch

egal ob oberhaupt der kirche oder nicht

warum sollte er nicht auch mal sündigen wie jeder andere auch

das ist völlig normal

und nichts was man ihm vorwerfen oder übelnehmen könnte

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Man kann nicht Stellvertreter von jemanden sein den es nicht gibt. Außerdem, wer hätte so viel Zeit sich die ganzen Sünden des Papstes anzuhören??

Der Papst beichtet meist im Vatikan. Er geht mit guten Beispiel voran und hat einen Beichtvater, so wie ihn auch jeder andere Katholik haben sollte.

Kommentar von thaone
30.09.2010, 01:28

nein der papst hat keinen Beichtvater!

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Kommentar von enerener
30.09.2010, 01:29

wer gute freunde hat, der braucht so etwas nicht.

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ich bin mir sicher der hat mehr am Hut als jeder anderer Christ, doch nein muss er nicht, da er nicht zugibt, dass er mehr am Hut hat, als jeder anderer Christ

Anteil an der Erbsünde wie die andern auch. Ohne Sündenfreiheit keine Sakramentsspendung.

Diese Frage wurde bei GF schon 100x gestellt. LG Igitta

Kommentar von Igitta
01.10.2010, 16:23

Der Papst muss beim Herrgott beichten!?

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Der Papst muß so wenig beichten wie jeder andere Mensch! - Die Beichte ist ein mittelalterlicher Brauch der katholischen Kirche um die Gläubingen, das Volk abzuhören und mit diesem Wissen das Volk zu beherrschen. Die Kirche kann dabei auch keine Sünde vergeben wie behauptet! Richtig ist, das jeder an Gott glaubende Mensch, jeden Tag zu jeder Stunde "beichten" kann, im Gebet, bei Gott direkt, also beim Chef vom Papst. Da braucht es keine Pfaffen. Bei Gott sind die Sünden auch vertraulicher aufgehoben und nur er kann sie wirklich vergeben. So klar, so einfach ist das Ganze.

Kommentar von RubberDuck1972
30.09.2010, 09:16

^^ Das macht man, wenn man keine Freunde hat, mit denen man reden kann; von denen bekommt man wenigstens ein Feedback. Ansonsten gibts viele Möglichkeiten zu beichten, wenn man wirklich mist gebaut hat: Diebstahl "beichtet" man, indem man sich freiwillig der Polizei stellt oder dem Bestohlenen Ersatz leistet; Steuerhinterziehung "beichtet" man beim Finanzamt; Fremdgehen "beichtet" man seiner Frau und so weiter... Ein Beichtvater würde das gleiche empfehlen.

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Kommentar von derprediger
30.09.2010, 09:53

Ich weiß nicht, ob ich den Kommentar richtig verstanden habe. - Aber wenn ich bei Gott "beichte", als wahrer Christ, nicht Kirchenchrist geht es in erster Linie um die Vergebung meiner Verfehlung, meiner Sünde. Als Christ sagt mir dann das Wort Gottes weiterhin, dass ich meine Verfehlung wieder gut machen soll. Wenn ich nicht selbst drauf komme, können mich zwar Freunde beraten, aber den besten Rat bekomme ich immer wiede über das Wort Gottes in dem unser Schöpfer ständig zu uns spricht.

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Hat der Papst überhaupt etwas zu beichten?

du glaubst doch nicht, dass der papst sündigt?!...wenn das der fall wär, wär er ja nicht papst...aber er quatsch schon ab und an mit gott...nur halt nicht um zu beichten, sondern um zu fragen, wie es so läuft...du weißt schon...small talk...

die beichten beim vatikan

Kommentar von AnnikaK74
30.09.2010, 01:36

Ach, du glaubst also, der Vatikan ist eine Person?? LOL!

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der hat auch einen beichtvater.

Wer "nomineller" Stellvertreter Christ und Nachfolger Simons ist, der ist nicht eo ipso fehlerfrei.

Der Papst ist unfehlbar.

Kommentar von thaone
30.09.2010, 01:28

Das trifft nur auf seine entscheidungen zu! er ist aber weiterhin mensch

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Kommentar von derprediger
30.09.2010, 09:45

Der Papst ist in keiner Weise unfehlbar! - Als Mensch unterliegt er wie alle von Gott geschaffenen Menschen Fehlern, der Sünde im weitesten Sinne. Auch er sündigt jeden Tag, das wußte schon Paulus von sich und der war größer als jeder Papst.

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