Auf jeden Fall bewusstseinsverändernd. Er vereinfacht das Denken, indem er kompliziertere Gehirnleistungen ausschaltet. Manchem hilft das zu klarem Denken, viele stellen es  aber unter Alkohol ganz ein. Auch das kann glücklich machen, also süchtig.

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Kampfgleichgewicht ist ein unpassendes Wort. Kampf spielt in der Evolution eine eher untergeordnete Rolle. Zwischen Symbionten gibt es keinen Kampf, sondern einen Interessenausgleich zu beiderseitigem Vorteil.

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Pflanzen wehren sich zwar prinzipiell dagegen, gefressen zu werden, können es aber niemals zu 100% vermeiden, da sie von vielen verschiedenen Lebewesen angegriffen werden, nicht nur von Kühen, sondern auch Schnecken, Pilzen, Bakterien u.v.a.). Viele nutzen das zu ihrem Vorteil, etwa zur Samenverbreitung. Gräser bieten ihre schnell nachwachsenden Blätter Weidetieren  zum Fraß an, die ihnen nebenbei  die Konkurrenz von Bäumen und Sträuchern vom Leib schaffen. Ohne Beweidung verbuschen und bewalden  sich Grasflächen schnell. Menschen ist es gelungen, Pflanzen durch Zucht besonders genießbar zu machen. Diese Sorten gedeihen allerdings nur unter menschlicher Obhut, weil sie auch bei anderen Lebewesen sehr beliebt sind.

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Nicht das Salz neutralisiert, sondern Säure und Base sich gegenseitig. Das Salz ist das Ergebnis der Neutralisation.

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Du kannst ihn für süss/sauer (Salat, Suppe, Sossen) nehmen. Aus guten (möglichst sauer/herben) Fruchtsäften kannst du damit auch leckere Gelees machen - sogar mit Wein.

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Essigsäure bildet (fast) nur unter der Einwirkung von Wasser Ionen (Dissoziation). In wässriger Lösung steigt zunächst die Leitfähigkeit mit der Konzentration. Überschreitet diese aber einen gewissen Wert, steht nicht mehr genug Wasser für die D. zur Verfügung. In reiner Essigsäure gibt es daher kaum noch Ionen. Eine entsprechende Abhängigkeit der Leitfähigkeit von der Konzentration in Wasser beobachtet man bei allen Ionenbildnern (Säuren, Basen und Salze).

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Die Natronlauge verbindet sich mit dem Kohlendioxid der Luft zu Natriumkarbonat. Natriumhydroxid würde hier nicht als kristalliner Feststoff auftreten, weil es sehr hygroskopisch ist, also zerfließen würde.

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Sofern es sich um ein Paraffinöl mit einem hohen Schmelzpunkt (es gibt auch festes Paraffin) gehandelt hat, dürfte das kalte Wasser die Paraffinoberfläche verfestigt haben, so dass es nicht aufschwimmen konnte. Paraffin ist aber immer leichter als Wasser.

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Flüssigkeiten werden nicht über den Darm, sondern die Nieren ausgeschieden. Tatsächlich kann es aber nach der Aufnahme von etwas Unverträglichen zu Durchfall kommen, lange bevor es den Enddarm erreicht haben könnte. Das liegt daran, dass der Darm ein eigenes "Gehirn" und Sensoren hat, die ihm melden, dass etwas nicht in Ordnung ist. Daraufhin sorgt er für eine möglichst schnelle Entleerung mittels Durchfall und in schlimmeren Fällen Erbrechen. Das geschieht bisweilen schon nach wenigen Minuten, bei Erbrechen auch fast augenblicklich. Dabei kann das Gegessene sogar völlig harmlos sein. Es reicht schon ein Ekelalarm.

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Schwarze Ablagerungen im Wasserkocher?¿

Mahlzeit.

Ich hab da mal ne Frage zum Thema Ablagerungen im Wasserkocher.

Es geht um folgendes: Zuhause habe ich nahezu perfektes Wasser. Der heimische Wasserkocher und auch andere Geräte wie Kaffeemaschine und Co bleiben nahezu kalkfrei. Es dauert rund 1 Jahr bis sich mal leichte, weißlich-bräunliche Ablagerungen im Edelstahltopf des nahezu täglich benutzten Wasserkochers zeigen. Und wenn das mal der Fall ist, reicht ein Esslöffel flüssiger Bio-Entkalker auf 1,5 Liter Wasser um sie wieder verschwinden zu lassen.

Bei der Verwandtschaft im nördlichen Münsterland ist es das krasse Gegenteil. Nach zwei Wochen Urlaub dort findet sich im Wasserkocher eine regelrechte Kalkkruste. Weitgehend weiß, ein wenig bräunlich. Um den Edelstahltopf wieder blank zu bekommen, geht im Schnitt eine halbe Flasche Bio-Entkalker drauf. Auch kein Problem, ist auch nicht das eigentliche Thema.

Bei meinem Hauptkunden in der Firma stellt sich das Ganze etwas anders dar. Nach rund 4 Wochen Benutzung ist der Wasserkocher von Innen vollständig schwarz. Im Schnitt braucht es eine ganze Flasche Entkalker um das Ding wieder blank zu bekommen. Und wenn man das Ding entkalkt, entwickelt das Wasser dabei eine bläuliche Färbung.

Der Wasserkocher in der Firma ist meinem Modell zu Haus identisch. Er hat einen Edelstahltopf mit verdeckt liegendem Heizelement. Qualitative Probleme des Wasserkochers kann ich ausschließen. Ich habe beide schon mal für 8 Wochen gegeneinander getauscht. Daheim bleiben beide blank, in der Firma werden beide schnell schwarz.

Die Ursache muss also im Wasser liegen. Daheim werden wir aus der öffentlichen Leitung mit Wasser versorgt, dessen Ursprung die umliegenden Trinkwassertalsperren sind. In der Firma hingegen bezieht man das Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen. Folglich gibt es keinen öffentlichen Versorger den man fragen kann. Die Wasserqualität wird angeblich vom Firmen-eigenen Labor überwacht, dessen Hauptausrichtung allerdings die Materialanalyse im Metallbereich ist. Fragt man nach einer Analyse des Trinkwassers bzw. deren Ergebnissen, wird man gemeinhin ignoriert.

Daher stelle ich die Frage mal hier: Was kann da im Wasser sein, was einem Edelstahl-Wasserkocher binnen 4 Wochen vollständig mit einer schwarzen Schicht überzieht die beim Kontakt mit einem auf Citronensäure, Milchsäure und Apfelsäure basierenden Bio-Entkalker das Wasser hell-bläulich einfärbt?

LG

Fuffel14 de André

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Eine Sache für das chemische Untersuchungsamt des Kreises. Wenn es sich um einen metallverarbeitenden Betrieb handelt, liegt es nahe, anzunehmen, dass Metallionen die Verfärbung verursachen. Blau deutet auf Kupfer hin, kann aber auch durch Eisen verursacht werden, wenn organische Stoffe (Gerbsäuren aus Humus - Falllaub) in den Brunnen gelangen. Das würde bedeuten, dass der Brunnen durch Oberflächenwasser verunreinigt ist, was keinesfalls sein darf. Selbst geringste Mengen Eisen(II) Ionen ergeben mit Gerbsäuren eine tiefschwarze Färbung, die bei Verdünnung blau wird.

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Es entsteht ein Niederschlag. Die Konzentration an Bariumchromat wäre dann ja 2x10^-6, also deutlich über dem Löslichkeitsprodukt.

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Es dissoziiert halt nicht nur das H+ Ion, sondern auch die beiden Na+, und die bilden Natronlauge und sind in der Überzahl. Wenn du es besser verstehen willst, ist aber die Antwort von MThomas am hilfreichsten.

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Man kann die Höhe des Siedepunktes als Anhalt für die Verdunstungsgeschwindigkeit eines Stoffes nehmen. Sind die Stoffe chemisch sehr ähnlich (Alkane z.B.), ist die Abhängigkeit direkt. Man muss ansonsten aber auch die Wärmekapazität und Verdunstungswärme von Stoffen berücksichtigen. Daher dürfte der Zusammenhang nicht linear sein.

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Wenn möglich, ersetze das Kanu durch eine andere (möglichst ähnliche) Kiste, aber so, dass das Nest an der selben Stelle bleibt. Nehmen die Altvögel es nicht wieder an, nisten sie anderswo erneut.

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Wie immer du es fertig bringst, Natriumhydroxid aushärten zu lassen, bleibt es doch wasserlöslich. Es müsste sich also herauslösen lassen - ausser du hast versehentlich Zement genommen.

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Die schlitzförmige Pupille bildet horizontale Strukturen schärfer ab. Das ermöglicht den Kleinkatzen, Bewegungen ihrer Beute leichter zu entdecken. Für Großkatzen würde das nichts bringen, weil ihre Beute viel größer ist.

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