Man darf natürlich Eisenbahnstrecken nur mit Fernstraßen vergleichen. Jedenfalls gibt es deutlich mehr Eisenbahnstrecken als Autobahnen. Leider werden die meisten Trassen kaum noch genutzt. Das Streckennetz der Bahn schrumpft. Angesichts ihres Flächenverbrauchs und der Infrastruktur (Brücken, Tunnel) ist die Transportleistung der Bahn sehr gering. Schuld daran ist vor allem das Rangieren, das notwendig ist, um Züge zusammenzustellen. Das macht die Bahn langsam und unflexibel. Abhilfe könnte die Umrüstung der Bahn auf Vakuumtechnik schaffen. Im Vakuum können Einzelwagen ohne Luftwiderstand mit hoher Geschwindigkeit vollautomatisch fahren. Von jeder Verladestation aus könnten einzelne Wagen zu jedem Zielort geschickt werden, ohne sich um Streckenverlauf, Zeitplan, Begegnungen etc. kümmern zu müssen. Da kann kein LKW mithalten.

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Der erste Speicherort ist in den Chloroplasten. Nur durch die Umwandlung der gebildeten Glukose in Stärke kann die Zuckerkonzentration im Chloroplasten während der Photosynthese so niedrig gehalten werden, dass die chemischen Abläufe funktionieren. Der Abtransport der Glukose zu den Verbrauchs- und Speicherorten reicht bei Sonnenschein nicht aus (u.a. weil Wasser in Richtung Blätter strömt). Über Nacht wird die Stärke dann komplett aus den Chloroplasten abtransportiert..

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Schwer zu sagen. Da Selbstkitzeln eher nicht funktioniert, handelt es sich um eine interaktive Reaktion mit positiver Hinwendung zum Gegenüber. Dass eine so komplexe Verhaltensweise genetisch determiniert sein könnte, halte ich für möglich. Schimpansen sind ebenfalls kitzlig, und es gibt Menschen, die angeblich nicht kitzlig sind. Wahrscheinlich gibt es Untersuchungen zu dem Thema. Völlig ohne genetische Komponente ist Kitzligkeit jedenfalls nicht.

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Eine Bewegung, die sich entwickeln kann. Dass Umweltschutz aus wirtschaftlichen Gründen mißachtet wird, ist offensichtlich (Verkehrspolitik, Landwirtschaft). Umweltpolitik wird vor allem betrieben, um dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen (Windmühlen, Styroporfassaden...).

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Körperzellen sind alle Zellen des Körpers. Daneben gibt es die Geschlechtszellen (Ei- und Samenzelle). Der Chromosomenaufbau ist im Prinzip bei allen Körperzellen gleich, es sei denn, sie sind polyploid. Polyploide Zellen gibt es auch beim Menschen (selber recherchieren).

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Nein. Es sind nur die wichtigsten Beteiligten genannt, meistens mit einem "Ende" der Nahrungskette, das es allerdings nicht gibt, denn selbst der "König der Tiere" wird von Bakterien, Fliegen, Geiern und anderen gefressen.

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An der Oberfläche aller Metalle besteht eine besondere Elektronen-konfiguration, weil hier Elektronen nicht allseitig eingebunden sind. Viele Metalle reagieren daher oberflächlich bereitwillig mit z.B. Sauerstoff und bilden eine Oxidhaut. Silber bevorzugt Schwefel, läuft aber auch unter Sauerstoffeinfluss leicht an. Je kleiner die Metallteilchen, desto größer die Oberfläche und damit die Reaktionsbereitschaft. In Wasser kann Silbersulfid nachweisbare Mengen von Silberionen abgeben. An der trockenen Silberoberfläche gibt es keine Ionen, und mit dem Wasser selber reagiert Silber nicht. Auch Silberoxid dürfte in Wasser Ionen bilden, doch sind auch hier die Konzentrationen verschwindend gering. Setzt man das Silber in feinster Verteilung (etwa atomar) ein, sind unerwartete Reaktionen möglich (von denen ich nichts genaueres weiß).

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Zwecks Aufzucht der Jungen suchen Pinguine ihre Brutplätze auf. Diese liegen an Land oder auf Schelfeis (Kaiserpinguin). Dabei legen sie Entfernungen von bis ca.10 Kilometern zurück. Auf der Futtersuche im Meer ist ihr Aktionsradius wesentlich größer. Verglichen mit den Strecken, die andere Tiere (Zugvögel, Karibus, Gnus uva. bewältigen, wandern sie zumindest an Land kaum. Sie machen eher einenSpaziergang.

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Nicht überwachtes Lernen im (menschlichen) Gehirn ist normal. Über seine Lernprozesse hat das Gehirn keine Kontrolle, weil es seine eigene Instanz ist. Innere Zustände (Hormone, Neurotransmitter, physiologische Zustände etc.) wechselwirken mit äusseren Einflüssen. Es ist eine hohe Kunst, mit einem menschlichen Gehirn Ideen zu entwickeln, die das Menschsein verschönern. Phantasien vom ewigen Leben bringen nichts. Kostbar ist das Leben wegen seiner Kürze.

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Weil sie Fahrpläne hat. Würde alle fünf bis zehn Minuten ein Wagen kommen, wäre das Thema erledigt. Leider lässt sich eine so dichte Wagenfolge nur computergesteuert realisieren. Dazu müsste die Bahn aber komplett umgerüstet werden: Leichte schnelle autonome Triebwagen, die im Vakuum einzeln unterwegs sind, mit künstlicher Intelligenz gesegnet, immer gleich dort, wo sie gerade gebraucht werden. Solange hierzulande die Autoindustrie an der Macht ist, wird das nicht passieren.

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es gibt keinen Beweis für den biologischen Ursprung des Erdöls. Kohlenwasserstoffe entstehen auch bei der Reaktion von heissen Metallen mit Wasser und Kohlenstoff.

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Auf jeden Fall bewusstseinsverändernd. Er vereinfacht das Denken, indem er kompliziertere Gehirnleistungen ausschaltet. Manchem hilft das zu klarem Denken, viele stellen es  aber unter Alkohol ganz ein. Auch das kann glücklich machen, also süchtig.

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Eine Ursache ist die  langfristige  Einwirkung von Sauerstoff bzw. Ozon. Er oxidiert Doppelbindungen und führt so z.B. zum Aushärten von Fetten.

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Schmirgeln.

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Kampfgleichgewicht ist ein unpassendes Wort. Kampf spielt in der Evolution eine eher untergeordnete Rolle. Zwischen Symbionten gibt es keinen Kampf, sondern einen Interessenausgleich zu beiderseitigem Vorteil.

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Das ist interessant. Sollte der Hahn dich  attackieren, weil du krähen kannst,  also auch, wenn du nicht krähst, zeigt sich hier ein Aspekt der Prägung bei Hühnern. Wenn du Pech hast, ist der Hahn lebenslang auf dich als Konkurrenten geprägt, selbst wenn du nicht mehr krähst. Behalte das Verhalten des Gockels im Auge und mache dir Notizen.

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Es ist ein physikalisches (Löslichkeit) und chemisches, speziell auch biochemisches Gleichgewicht (Bildung von Kohlensäure und Karbonaten, Fotosynthese). Die Verhältnisse sind kompliziert. Die physikalische Löslichkeit von Kohlendioxid nimmt z.B. bei einer Erwärmung des Meerwassers ab, die biochemische Bindung kann aber steigen, da erhöhte Temperaturen den Stoffwechsel von Organismen beschleunigen. Das gilt jedoch nicht nur für die Fotosynthese, sondern auch für die Atmungskette.  

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Pflanzen wehren sich zwar prinzipiell dagegen, gefressen zu werden, können es aber niemals zu 100% vermeiden, da sie von vielen verschiedenen Lebewesen angegriffen werden, nicht nur von Kühen, sondern auch Schnecken, Pilzen, Bakterien u.v.a.). Viele nutzen das zu ihrem Vorteil, etwa zur Samenverbreitung. Gräser bieten ihre schnell nachwachsenden Blätter Weidetieren  zum Fraß an, die ihnen nebenbei  die Konkurrenz von Bäumen und Sträuchern vom Leib schaffen. Ohne Beweidung verbuschen und bewalden  sich Grasflächen schnell. Menschen ist es gelungen, Pflanzen durch Zucht besonders genießbar zu machen. Diese Sorten gedeihen allerdings nur unter menschlicher Obhut, weil sie auch bei anderen Lebewesen sehr beliebt sind.

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Vier Beine sind  ein wenig aufwendiger, aber auch sicherer und schneller als zwei. Nur wo Flügel als alternatives Forbewegungsmittel vorhanden sind,  reichen zwei Beine. In  übersichtlichen ebenen Lebensräumen können zwei Beine (Känguru, Hase u.a.) vorteilhaft sein. Die Zweibeinigkeit des Menschen ergab sich aus der Notwendigkeit, ausserhalb der Zuflucht der Bäume  ständig einen Ast als Waffe mit sich zu führen.  

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Nicht das Salz neutralisiert, sondern Säure und Base sich gegenseitig. Das Salz ist das Ergebnis der Neutralisation.

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Das ist ganz einfach Zucker. Je mehr du dem Kakao beimischt, desto eher wird er löslich. Wenn du weniger süssen Kakao haben möchtest: Er löst sich auch in  Fett.

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Du kannst ihn für süss/sauer (Salat, Suppe, Sossen) nehmen. Aus guten (möglichst sauer/herben) Fruchtsäften kannst du damit auch leckere Gelees machen - sogar mit Wein.

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Die Gerade kommt zustande, weil der Orangensaft schwache Säuren und deren Salze enthält, die als ☞Puffer wirken.

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Aus Natriumhydrogenkarbonat und Essigsäure entstehen Kohlendioxid und Natriumacetat. Das Natriumacetat ist eigentlich ein farbloses Salz, das sich allerdings in feuchter Form als weissliche Matsche darstellen kann. Ausserdem sind in Backpulver noch weitere Stoffe enthalten, etwa Stärke als Bindemittel, die die Matschbildung fördern. Das trübt die wässrige Lösung des Natriumacetat (und des Backpulvers).

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Essigsäure bildet (fast) nur unter der Einwirkung von Wasser Ionen (Dissoziation). In wässriger Lösung steigt zunächst die Leitfähigkeit mit der Konzentration. Überschreitet diese aber einen gewissen Wert, steht nicht mehr genug Wasser für die D. zur Verfügung. In reiner Essigsäure gibt es daher kaum noch Ionen. Eine entsprechende Abhängigkeit der Leitfähigkeit von der Konzentration in Wasser beobachtet man bei allen Ionenbildnern (Säuren, Basen und Salze).

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Die Natronlauge verbindet sich mit dem Kohlendioxid der Luft zu Natriumkarbonat. Natriumhydroxid würde hier nicht als kristalliner Feststoff auftreten, weil es sehr hygroskopisch ist, also zerfließen würde.

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Wenn alle möglichen Energie liefernden Reaktionen abgelaufen sind, ist die chemische Energie futsch. Das kann aber nur in einem geschlossenen System passieren. In der Realität gibt es nicht nur quasi unendliche Mengen an Reaktionspartnern, sondern vor allem ständigen Nachschub durch physikalische Vorgänge (Kernfusion, Kernspaltung etc.).

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Die Plasma Halbwertszeit lässt sich bei Patienten leichter bestimmen (Eine Blutprobe reicht) als die biologische Hwz., die den Gesamtorganismus berücksichtigt. Falls ein Medikament mit Alkohol wechselwirkt, können beide Werte eine Rolle spielen. Ein Medikament (Stoff) kann länger im Organismus verweilen als im Blutplasma.

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Sofern es sich um ein Paraffinöl mit einem hohen Schmelzpunkt (es gibt auch festes Paraffin) gehandelt hat, dürfte das kalte Wasser die Paraffinoberfläche verfestigt haben, so dass es nicht aufschwimmen konnte. Paraffin ist aber immer leichter als Wasser.

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Flüssigkeiten werden nicht über den Darm, sondern die Nieren ausgeschieden. Tatsächlich kann es aber nach der Aufnahme von etwas Unverträglichen zu Durchfall kommen, lange bevor es den Enddarm erreicht haben könnte. Das liegt daran, dass der Darm ein eigenes "Gehirn" und Sensoren hat, die ihm melden, dass etwas nicht in Ordnung ist. Daraufhin sorgt er für eine möglichst schnelle Entleerung mittels Durchfall und in schlimmeren Fällen Erbrechen. Das geschieht bisweilen schon nach wenigen Minuten, bei Erbrechen auch fast augenblicklich. Dabei kann das Gegessene sogar völlig harmlos sein. Es reicht schon ein Ekelalarm.

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Synthetische Biologie ist vorläufig ein Betätigungsfeld weniger Wissenschaftler. So hat z.B. ein bekannter Genetiker (Name - Greg Wenter??? - fällt mir gerade nicht ein) ein "künstliches" Bakterium erzeugt (aus Bestandteilen verschiedener Bakterien zusammengesetzt). Biotechnologie ist dagegen ein wichtiger Wirtschaftszweig. In der Regel geht es dabei um Produktionen mit Hilfe von Mikroorganismen (Biogasanlagen, Brauereien, Keltereien und viele Spezialbetriebe, etwa in der Pharmazie).

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Bei 1600 Lux können nur auf wenig Licht spezialisierte Pflanzen (Schattenpflanzen, Rotalgen u.a.) gedeihen. Für Tiere dient Licht vor allem dem Sehen. Dafür reichen 1600 Lux völlig aus. Für Mikroorganismen spielt Licht nur eine Rolle, wenn sie Fotosynthese betreiben. Auch unter ihnen gibt es Spezialisten für schwaches Licht.

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Biodiesel besteht nicht aus Triclyceriden (Fett) , sondern aus Monoestern von Fettsäuren mit Methanol oder Ethanol, die entsprechend niedrigere Fixpunkte haben, da die Moleküle kleiner sind.

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Das ist ein schwieriges Thema, das dich sicherlich fordern wird. Natürlich ist das Immunsytem ein Freund des Menschen. Ohne Immunabwehr würde jeder Mensch in wenigen Tagen (Stunden) vergammeln. Stell dir eine Fleischbrühe vor, die bei 40°C herumsteht. Andererseits greift das Immunsystem gelegentlich Gewebe des eigenen Körpers an. Warum das geschieht, ist keineswegs geklärt. Vielleicht solltest du dich auf einen Aspekt der Immunabwehr beschränken. Bei der "Freund oder Feind" Abwägung kommst du wahrscheinlich kaum über diverse Aufzählungen hinaus.

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Schwarze Ablagerungen im Wasserkocher?¿

Mahlzeit.

Ich hab da mal ne Frage zum Thema Ablagerungen im Wasserkocher.

Es geht um folgendes: Zuhause habe ich nahezu perfektes Wasser. Der heimische Wasserkocher und auch andere Geräte wie Kaffeemaschine und Co bleiben nahezu kalkfrei. Es dauert rund 1 Jahr bis sich mal leichte, weißlich-bräunliche Ablagerungen im Edelstahltopf des nahezu täglich benutzten Wasserkochers zeigen. Und wenn das mal der Fall ist, reicht ein Esslöffel flüssiger Bio-Entkalker auf 1,5 Liter Wasser um sie wieder verschwinden zu lassen.

Bei der Verwandtschaft im nördlichen Münsterland ist es das krasse Gegenteil. Nach zwei Wochen Urlaub dort findet sich im Wasserkocher eine regelrechte Kalkkruste. Weitgehend weiß, ein wenig bräunlich. Um den Edelstahltopf wieder blank zu bekommen, geht im Schnitt eine halbe Flasche Bio-Entkalker drauf. Auch kein Problem, ist auch nicht das eigentliche Thema.

Bei meinem Hauptkunden in der Firma stellt sich das Ganze etwas anders dar. Nach rund 4 Wochen Benutzung ist der Wasserkocher von Innen vollständig schwarz. Im Schnitt braucht es eine ganze Flasche Entkalker um das Ding wieder blank zu bekommen. Und wenn man das Ding entkalkt, entwickelt das Wasser dabei eine bläuliche Färbung.

Der Wasserkocher in der Firma ist meinem Modell zu Haus identisch. Er hat einen Edelstahltopf mit verdeckt liegendem Heizelement. Qualitative Probleme des Wasserkochers kann ich ausschließen. Ich habe beide schon mal für 8 Wochen gegeneinander getauscht. Daheim bleiben beide blank, in der Firma werden beide schnell schwarz.

Die Ursache muss also im Wasser liegen. Daheim werden wir aus der öffentlichen Leitung mit Wasser versorgt, dessen Ursprung die umliegenden Trinkwassertalsperren sind. In der Firma hingegen bezieht man das Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen. Folglich gibt es keinen öffentlichen Versorger den man fragen kann. Die Wasserqualität wird angeblich vom Firmen-eigenen Labor überwacht, dessen Hauptausrichtung allerdings die Materialanalyse im Metallbereich ist. Fragt man nach einer Analyse des Trinkwassers bzw. deren Ergebnissen, wird man gemeinhin ignoriert.

Daher stelle ich die Frage mal hier: Was kann da im Wasser sein, was einem Edelstahl-Wasserkocher binnen 4 Wochen vollständig mit einer schwarzen Schicht überzieht die beim Kontakt mit einem auf Citronensäure, Milchsäure und Apfelsäure basierenden Bio-Entkalker das Wasser hell-bläulich einfärbt?

LG

Fuffel14 de André

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Eine Sache für das chemische Untersuchungsamt des Kreises. Wenn es sich um einen metallverarbeitenden Betrieb handelt, liegt es nahe, anzunehmen, dass Metallionen die Verfärbung verursachen. Blau deutet auf Kupfer hin, kann aber auch durch Eisen verursacht werden, wenn organische Stoffe (Gerbsäuren aus Humus - Falllaub) in den Brunnen gelangen. Das würde bedeuten, dass der Brunnen durch Oberflächenwasser verunreinigt ist, was keinesfalls sein darf. Selbst geringste Mengen Eisen(II) Ionen ergeben mit Gerbsäuren eine tiefschwarze Färbung, die bei Verdünnung blau wird.

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Es entsteht ein Niederschlag. Die Konzentration an Bariumchromat wäre dann ja 2x10^-6, also deutlich über dem Löslichkeitsprodukt.

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Es gibt eine Überlappung im Klangspektrum von Männer- und Frauenstimmen, die mit dem Alter grösser wird. Selbst ein Blick in die Unterhose oder ein Gentest bringen keine endgültige Gewissheit - manche Menschen leben auf der Grenze zwischen den Geschlechtern.

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Lithium reagiert an der Luft zu Lithiumoxid (grau), dann mit Luftfeuchtigkeit zu Lithiumhydroxid (weiss), welches mit dem Kohlendioxid der Luft zu Lithiumkarbonat (weiss) weiterreagiert. Der beobachtete weisse Stoff besteht wahrscheinlich aus allen drei Verbindungen, wobei nach einiger Zeit nur der letzte übrigbleibt.

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Versuch es. Möglicherweise hast du eine Sorte erwischt, die extra homogenisiert wurde, damit sich das Kokosfett nicht oben absetzt. Dann könnte es schwierig werden.

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Es dissoziiert halt nicht nur das H+ Ion, sondern auch die beiden Na+, und die bilden Natronlauge und sind in der Überzahl. Wenn du es besser verstehen willst, ist aber die Antwort von MThomas am hilfreichsten.

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Rauch (Qualm), eine Mischung aus (überwiegend) Russ, Wasserdampf und Spuren von Metalloxiden, vor allem Calcium- und Kaliumoxid, Stickoxiden und diversen weiteren, teilweise giftigen Substanzen.

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Man kann die Höhe des Siedepunktes als Anhalt für die Verdunstungsgeschwindigkeit eines Stoffes nehmen. Sind die Stoffe chemisch sehr ähnlich (Alkane z.B.), ist die Abhängigkeit direkt. Man muss ansonsten aber auch die Wärmekapazität und Verdunstungswärme von Stoffen berücksichtigen. Daher dürfte der Zusammenhang nicht linear sein.

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Wenn möglich, ersetze das Kanu durch eine andere (möglichst ähnliche) Kiste, aber so, dass das Nest an der selben Stelle bleibt. Nehmen die Altvögel es nicht wieder an, nisten sie anderswo erneut.

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Das gesamte Blut passiert nacheinander unvermischt Lunge und Körper. Wird es gemischt, etwa bei einem Loch in der Herz(kammern)scheidewand, gerät frisch in der Lunge mit Sauerstoff angereichertes Blut wieder in die Lunge und kann dann nur noch entsprechend weniger Sauerstoff aufnehmen.

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Wie immer du es fertig bringst, Natriumhydroxid aushärten zu lassen, bleibt es doch wasserlöslich. Es müsste sich also herauslösen lassen - ausser du hast versehentlich Zement genommen.

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Niere und Darm sind zwei funktionell sehr verschiedene Organe, die entwicklungsgeschichtlich getrennte Wege gegangen sind. Nur bei einigen Wirbeltieren (Reptilien, Vögel) benutzen sie gemeinsam eine Körperöffnung. Für Vögel ist das praktisch, denn ihre Nieren produzieren feste Harnsäure. Für Menschen wäre das unschön, denn ihre Nieren scheiden Harnstoff aus, der mit viel Wasser ausgespült werden muss, was zu ständigem Dünnsch...führen würde.

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Das Gehirn ist unheimlich gut darin, etwas im Gedächtnis abzuspeichern. Um Längen geringer ist seine Fähigkeit, das Abgespeicherte auch wieder abzurufen. Häufig bedarf es dazu einer äusseren Anregung, die in der Regel aus einem Wiedersehen besteht. Es reicht meistens, wenn dabei nur ein Randbereich oder kleiner Aspekt des Erinnerten berührt wird. Das Gehirn beugt damit einer nicht zu bewältigenden Erinnerungsflut vor. Nur was aktuell oder wichtig ist, hat eine Chance, erinnert zu werden. Menschen, bei denen dieser Filter nicht funktioniert, verfügen oft über unglaubliche Gedächtnisleistungen, sind aber gleichzeitig geistig so behindert, dass sie im Alltag Hilfe brauchen, sich z.B. nicht ankleiden können oder im eigenen Wohngebiet verlaufen (Savants).

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Angebrannt ist noch schädlicher als cross. Abgesehen vom Acrylamid, enthält das Schwarze an den Popcorns eine ganze Palette von Verbindungen, die sicherlich nicht alle gesund sind.

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Viele Fragen. Nur eine Antwort: Nicht nur einzelner Atome, sondern auch Moleküle können Ionen sein.

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Rollversuch mit Knetgummi Kugeln. Du brauchst ein Brett als Startrampe und nicht zu wenig Knetgummi. Aus dem Knetgummi werden etwa 20-50 annähernd runde Klumpen geformt. Diese lässt du über die Rampe auf den Boden rollen. Die am weitesten und am kürzesten gerollte Kugel wird nun "vermehrt", indem man sie 2-5 mal ziemlich genau aus dem Material andere Kugeln nachformt. Dieser Vorgang wird einige Male wiederholt. So erhält man am Ende zwei Varianten von Kugeln, eine die weit und eine die kurz rollt. Es wäre sinnvoll, die Mitschüler zu beteiligen, indem sie mithelfen, die Kugeln zu formen.

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Die schlitzförmige Pupille bildet horizontale Strukturen schärfer ab. Das ermöglicht den Kleinkatzen, Bewegungen ihrer Beute leichter zu entdecken. Für Großkatzen würde das nichts bringen, weil ihre Beute viel größer ist.

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Eisen(II)oxid lässt sich nicht wirklich rein darstellen. Man kann Eisen(III)oxid mit Wasserstoff oder Kohlenmonoxid reduzieren und erhält dabei ein schwarzes Eisenoxid mit einem leichten Unterschuss an Eisen gegenüber der Formel FeO. Dieses Oxid ist unter Normalbedingungen instabil. Es zerfällt zu Eisen und Fe₃O₄. Eisen(III)oxid entsteht bei der Oxidation von Eisen im Sauerstoffstrom oder dem Trocknen von Eisen(III)hydroxid.

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  1. Holz, ein zwei Komponenten Material aus Zellulose und Lignin, ermöglicht es Bäumen, große stabile Pflanzenkörper zu bilden. 2. Auch Bäume sind Pflanzen. Nur sie bilden durch sekundäres Dickenwachstum massive Holzkörper. Bei anderen höheren Pflanzen (nicht bei Algen, Moosen, Farnen etc.) gibt es stellenweise Verholzung (z.B. in den Leitbündeln).
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Feuer löst die Kohlenstoffketten in ihre Bestandteile auf, durch Photosynthese werden sie wieder zusammengesetzt. In menschlichen Zeiträumen geschieht das ewig.

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Dass Schwefelwasserstoff hier eine Rolle spielen könnte, scheint mir unwahrscheinlich. 1. nimmt der Schmelzpunkt des Wassers mit steigenden Druck ab, 2. ist die Löslichkeit von Schwefelwasserstoff in Wasser gering, und Ionen bildet er nur wenige. Hier spielt eher das Salz eine Rolle. 3. verhindert das Aufschwimmen von Eis ein Gefrieren in der Tiefe.

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Das Eisen wird durch die H+ Ionen der Säure zu Eisen(II) oxidiert. Es entstehen Wasserstoff und das entsprechende Eisensalz (hier Eisen(II)Acetat).

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H+ und H3O+ entsprechen einander völlig. H3O+ Ionen sind ein Ausdruck dafür, dass H+ Ionen in Wasser nicht isoliert vorkommen, sondern sich an das polare Wassermolekül anlagern. Ich halte diese Darstellung für problematisch, da Wasser sich an alle Ladungen anlagert. Es müsste demnach auch H3O2- heissen und etwa ClH2O-. Tatsächlich ist das H3O+ Ion vergleichsweise stabil. Man kann unter extremen Bedingungen sogar Salze darstellen, die es enthalten, ganz entsprechend etwa dem sehr stabilen NH4+ Ion. In der normalen Schulchemie stiftet H3O+ aber mehr Verwirrung, als es Klarheit schafft.

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Entscheidend ist die gegenseitige Abstossung der beteiligten Wasserstoffatome. Die ist um so größer, je höher ihre Teilladung ist und um so näher sie sich kommen. Aus beiden Gründen hat Wasser den größeren Bindungswinkel.

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Am besten gibt man eine kleine Probe in ein feuerfestes Reagenzglas und erhitzt sie stark. Beginnt sie zu brennen oder zu qualmen, nimmt man das Reagenzglas aus der Flamme und verschließt es mit einem Korken (Vorsicht, heiss!). Findet man nun im Inneren des Reagenzglases irgendwo Russ (Kohlenstoff), handelt es sich um eine organische Verbindung. Man kann im Zweifelsfalle einen Kohlendioxid Nachweis machen. Bei anorganischen Stoffen kann vieles passieren (schmelzen, verdampfen, verpuffen, verfärben, brennen, nichts....).

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Du solltest vorsichtig sein und die Kerze nur unter Aufsicht in sicherer Umgebung anzünden. Nagellack besteht meist (fast immer?) aus Nitrocellulose, ein Sprengstoff. Der Nagellack wird nicht explodieren, aber sehr heiss abbrennen - vielleicht heiss genug, um die ganze Kerze in ein flammendes Inferno zu verwandeln.

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Da die Phosphorsäure im Vergleich zu Jodwasserstoff nicht flüchtig ist, könntest du sie abdestillieren. Das muss allerdings unter Luftabschluss geschehen (sonst wird der Jws oxidiert) und bei möglichst geringer Temperatur (Zersetzungsgefahr in Jod und Wasserstoff). Völlig trennen kannst du die Säuren so zwar nicht, erhältst aber praktisch reine Jodwasserstoffsäure.

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Es muss nicht das Gitter zerstört sein, sondern nur eine Unregelmäßigkeit enthalten, etwa Atome, die nicht zur Grundsubstanz gehören (Fremdatome, die häufig gezielt eingebracht - dotiert - werden). In diesen Störstellen kann es zu besonderen Zuständen der lokalen Elektronenkonfiguration kommen, die z.B. speziell auf Licht reagieren (indem sie es etwa verzögert oder in der Wellenlänge verändert abstrahlen). Mit klassischer Chemie hat das nicht mehr viel zu tun, eher mit physikalischer Chemie oder Quantenphysik.

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10 hoch minus 0 = 1. Eine 1 molare Salzsäure hat z.B. den PH Wert 0. Es geht auch unter 0, doch führt die Erhöhung der Konzentration einer Säure nicht zwangsläufig zu mehr H+Ionen, da die Säuren nicht mehr vollständig dissoziieren. 98%ige Schwefelsäure ist daher nicht so sauer (weniger H+ Ionen) wie 10%ige.

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"Reaktionsgleichung" ist der Überbegriff. Bei der "Ionengleichung" handelt es sich um eine RG, in der die Ionen mit ihren Ladungen aufgeführt sind. Mg + 2 C₂H₃OOH ➔ Mg²⁺ + 2 C₂H₃OO¯ + H₂

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Da Cola Phospor- und Zitronensäure enthält, muss man schon genau arbeiten, um beide durch eine Fällung voneinander zu unterscheiden. Wahrscheinlich geht es halbwegs über die Temperatur. Es steht jedenfalls wohl eine Fällung als Calciumsalz zur Debatte. Dann gibt man halt ein lösliches Calciumsalz oder Kalkwasser hinzu. Das Calciumcitrat fällt bei höherer Temperatur (Kochen) aus, das Phosphat auch in der Kälte. Man muss aber gut dosieren (Temperatur und Konzentrationen), um einen Unterschied deutlich zu machen.

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Abgesehen von Druck und Temperatur muss auch ein passender Bodenbelag (grober Sand, feines Geröll) vorhanden sein, denn nur durch den Einschluss von Gestein wird verhindert, dass das Methanhydrat aufsteigt, da seine Dichte geringer ist als die des Wassers.

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Chloridionen sind auf jeden Fall giftig für Pflanzen. Die Eisenionen reagieren wenn möglich mit anderen Anionen (Hydroxid, Karbonat, Phosphat oder organischen Säuren), die weniger gut löslich sind. Eisen(III)Chlorid ist ein saures Salz, führt also in höherer Konzentration zur Bodenversauerung.

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Zellen in Teilungszonen (bei Pflanzen Meristeme) sind normalerweise ziemlich gleich klein. Wenn sich sehr große Zellen teilen, z,B, Pantoffeltierchen, dauert die Teilung länger. Die Teilungsgeschwindigkeit hängt von vielen Bedingungen ab, z.B. der Temperatur oder der Art der Zellen. Am schnellsten teilen sich Bakterien.

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Nicht die Lautstärke, sondern der Zeitunterschied, mit dem ein Geräusch das eine oder andere Ohr erreicht, dient der Lokalisation. Die Schwachstellen dieser Methode werden durch Erfahrung und Kopfbewegungen so gut wie möglich ausgeglichen. Dennoch sind manche Geräusche, vor allem tiefe Frequenzen, oft nur schwer zu orten.

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Unreine Haut kann vieles bedeuten. Vielleicht versuchst du es mit der Ausschlussmethode: Keine Mittel ausser Wasser (zumindest im Gesicht) und mit kontrollierter Ernährung. Meide für ein (besser zwei oder mehr) Wochen alle zweifelhaften Nahrungszutaten und ernähre dich einseitig (übersichtlich). Das Tote Meer enthält eine konzentrierte Salzlösung. In einem Waschgel ist die so wirksam wie Feuer im Wasser.

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In Spuren nimmt wohl jede Flüssigkeit in ihr gelöste Salze beim Verdunsten mit in die Gasphase. Das erkennt man z.B. daran, dass Alkohol, in dem ein Lithiumsalz gelöst ist, mit roter Flamme brennt. Nur wenn die Salzkonzentration äusserst gering ist, ist es denkbar, dass von dem Salz nach dm Verdunsten des Lösungsmittels keine sichtbaren Spuren zurückbleiben. Je niedriger der Siedepunkt des Salzes ist, desto mehr verdunstet mit dem Lösungsmittel.

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Er ist eher Teil des IFM. Enzyme sind Katalysatoren, die die Aktivierungsenergie einer Reaktion herabsetzen. Sie tun das, indem sie die Reaktionspartner zusammenbringen und für die Reaktion günstig positionieren. Dabei spielen bei ihnen u.a. spezielle Zustände von Bindungselektronen eine Rolle - sie verhalten sich wie Kupplerinnen, die mit Eifer bei der Sache sind und selbst in Aufregung geraten.

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Eine Lupe wäre hilfreich. Milben haben 8 Beine. Alles Essbare in Twist-Off Gläsern aufzubewahren ist auf jeden Fall kein Fehler. Im Zweifelsfall (Mottenverdacht etc.) hilft ein kurzer Aufenthalt in der Mikrowelle. Je nach Menge 1-2 Minuten unter Beobachtung (Es kann auch kokeln, wenn man übertreibt).

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Du meinst wohl eher "mit oder ohne Brutpflege". Viele Tierarten verzichten völlig darauf (Tiefwasserfische, Hohltiere, die meisten Insekten...). Es gibt sogar Vögel (Thermometerhühner), die ihre Eier in warmen Vulkansand legen und gut. Bei Tieren mit Brutpflege gibt es so viele Varianten, dass man sie schlecht klassifizieren kann. Nur Säugetiere kümmern sich allesamt um ihrer Jungen. Tiere ohne Brutpflege produzieren meistens sehr viele Nachkommen oder sorgen dafür, dass sie relativ groß geboren werden (Haie, manche Reptilien).

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Die Spannung des Netzteils muss möglichst genau mit der erforderlichen Spannung der LED Leiste übereinstimmen. Die Leistung des Netzteils muss mindestens 6 Watt betragen, kann aber beliebig größer sein. Einfache Rechnung: V x A = Watt.

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Die Männchen sind immer dann größer, wenn es Rivalenkämpfe gibt. Lebenslang verpaarte Vögel sind häufig gleich groß. Bei Greifvögeln sind die Weibchen größer, weil mit Eiern im Körper rasante Flüge und riskante Kämpfe mit Beutetieren vorkommen. Oft sind Weibchen auch größer, damit sie mehr Eier bzw. Junge bewältigen können (viele Reptilien).

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Beim Fracking soll Methan gewonnen werden. Methan tritt ständig an vielen Stellen aus der Erde aus. Es wird in der Atmosphäre über kurz oder Lang zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert (nicht zu Kohlenstoff), von Ozon und Stickoxiden vor allem. Bei der Erdölförderung anfallendes Methan wird häufig abgefackelt, da die Nutzung unrentabel wäre.

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Wenn dir das noch ein mal passiert (und du wieder zu dir kommst), lass dich medizinisch checken. Das Recken und Strecken fördert die Durchblutung des Körpers, wodurch das Gehirn kurzfristig zu kurz kommen könnte. Da bist du weggeschlafft und hast ein wenig geschlummert. Manchen wird schon schwarz vor Augen, wenn sie sich aufrichten.

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Stahlschwämmchen aus Edelstahl (nicht die rostenden aus Eisen, die kratzen). Sie halten lange. Man kann sie in der Spülmaschine auffrischen. Teeränder etc. schaffen sie, aber für Angebranntes nimmt man besser die aus Eisen. .

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