Müssen Gurken Pflanzen und Tomatenpflanzen ins Gewächshaus. Oder kann man sie draußen Pflanzen.?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Nein müssen nicht ins Gewächshaus 88%
Ja müssen ins Gewächshaus 13%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein müssen nicht ins Gewächshaus

Ich hatte beides schon draußen obwohl Tomaten lieber ein Dach über dem Kopf haben

Die mögen nasse Füße und sonst eher trocken

Ich wünsche Dir eine schöne und Stress arme Woche.

Nein müssen nicht ins Gewächshaus

Tomaten:

Tomaten stammen aus den Anden wo es trocken und warm ist. Das feuchttropische Klima in Gewächshäusern ist GIFT für Tomaten. Viele wundern sich die viel Geld ausgegeben haben und ihre Tomaten dennoch krank werden.

Besser für Tomaten ist ein Unterstand, der von allen Seiten offen ist. Dabei ist wichtig, dass die Blätter möglichst trocken bleiben und wenn diese doch nass werden schnell abtrocknen können. Dann klappts auch mit den Tomaten.

Oftmals stehen sie in zu kleinen Kübeln auf dem Südbalkon:

Dies ist gut aber eben nicht sehr gut, denn Tomaten sind Tiefwurzler. Bei einer Kübelhaltung ist daher tägliches Gießen angesagt um Trockenschäden zu vermeiden. Ferner muss darauf geachtet werden dass diese keinen Untersetzer haben indem sich Staunässe bilden kann.

Aber auch im Gewächshaus ist die Haltung unproblematisch, sofern für ausreichende Belüftung gesorgt wird.

Zu diesem Zweck habe ich (auf dem Bild schlecht zu sehen) hinten links einige Seitenteile entfernt und vorne lass ich die Türe aufstehen. Dazu noch oben die Deckenfenster mit automatischer Öffnung. Auch hier werden die Tomaten reif und die Braunfäule bleibt aus.

Aber auch im Freiland ist die Haltung mit allen Sorten möglich:

Diese Tomate sieht nicht mehr besonders gut aus. Beachtlich ist jedoch dass dieses Bild von Mitte November stammt. Das ist rekordverdächtig.

Das Geheimnis der Freilandhaltung besteht darin, dass diese freistehend gepflanzt werden sollte. Also keine anderen umgebenden Pflanzen in gleicher Höhe. So steht bei mir z.B. im Blumenbeet, im Erdbeerbeet usw. je eine einzelne oder 2 - 3 Tomatenpflanzen. Durch diesen Trick können die Pflanzen nach Regen schneller abtrocknen und die Braunfäule hat weniger Chancen.

Diese Anbauweise hat weitere Vorteile, denn Tomaten gehören zu den Schutzpflanzen. So passen diese z.B. gut zum Kohl und lenken durch Ihren Geruch/Gestank Kohlweißlinge ab. Ferner ziehen sie durch die Blüten Bestäuber an. So profitieren gleich mehrere Pflanzen von der schützenden Tomatenpflanze.

Diese Technik nutze ich - unter anderen - bei meinem Projekt: Bunte Mischkultur.

Suche die Tomaten im Bild;)

Gurken:

Gurken stammen aus dem tropischen Regenwald. Vermutlich Indien. Damit wollen diese - im Gegensatz zu den Tomaten (trockene Wärme) - feuchte Wärme.

Daher bevorzugen Gurken Gewächshäuser da diese genau das Klima bieten das sie brauchen.

Der Freilandanbau hingegen ist eher schwierig aber nicht unmöglich.

Der beste Trick ist, Einlegegurken anzubauen. Einlegegurken sind weit weniger anfällig und bringen viele Gurken in kurzer Zeit. Wenn man diese auswachsen läßt, kann man die Gurken als normale Salatgurken verwenden.

Es streiten sich die Geister ob man die Einlegegurken am Boden wachsen läßt oder am Gerüst hochbindet. Hochbinden bedeutet, dass es für die Pflanzen noch trockener ist. Am Boden bedeutet es, dass in regnerischen Sommern die Gurken zu viel Bodennässe abbekommen was ihnen wiederum nicht gut tut. In beiden Fällen werden die Pflanzen nicht bis zum Frost überleben, während ich im Gewächshaus Gurken durchaus bis November ernten konnte.

Hier eine Halbwochenernte in der Hochsaison

in der Hochsaison hängen mir Gurken zum Halse heraus;)

Gurken auf dem Balkon ist noch schwieriger. Einzelne zu ernten ist kein Problem, aber selten bekommt man viele. Mir ist es dennoch gelungen. Hier ein Bild der 17. Gurke hoch über den Wipfeln der Bäume.

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Ja, Tomaten sind einfacher als Gurken. Einlegegurken gehen aber echt gut, auswachsen lassen sollte man diese aber auf keinen Fall. Die meisten Sorten werden dann sogar bitter. Immer schön jung ernten, aber ich persönlich mag Einlegegurken auch frisch und auch für Salat eher lieber. Die sind knackiger und wasserärmer. In unserem frügeren Garten und bei Hühnerhaltung (mit dem Mist wurde das Gurkenbeet gedüngt) hatten wir so viele Gurken, daß wir Einlegen mußten(Haltbarmachung), man kann sich nicht ausschließlich von Gurken ernähren.

In meinem jetzigen Garten gehen Gurken nicht gut (Schnecken!)

PS: Am Anfang haben wir auch noch die Produkte der Hühner- die Eier- eingelegt, weil wir dachten, daß die im Winter weniger Eier legen würden- Pustekuchen! Dann gingen wir zum Eierverkauf! über! War vernünftiger (-;

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@Silo123

Du hast natürlich insofern recht, dass man samenreife Gurken (gelb) nicht mehr essen kann und sollte. Ob eine Gurke erntereif ist erkennt man daran, dass diese am Blütenende (gegenüber des Stilende) etwas rundlicher wird.

Man kann die Gurken aber auch schon deutlich früher ernten. Schon kurz nach der Fruchtbildung sind diese essbar.

Ein Trick ist auch noch, dass man anfänglich die Blüten entfernt bis die Gurkenpflanze eine bestimmte Größe erreicht hat. Damit stellt man sicher dass die Pflanze eine ausreichende Größe erreicht um viele Gurken zu bringen. Ansonsten steckt die Pflanze ihre Energie mehr in die ersten Früchte und die Pflanze wächst nur langsam.

Im Freiland macht man das höchstens ganz am Anfang, da die Kulturzeit im Freiland eh kürzer ist, rentiert es sich nicht.

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@WAYKOW

Nicht jeder kann sich ein Gewächshaus leisten oder hat nur den Platz dazu. Zumindest bei den Einlegern hatten wir damals eine echt gute Rendite, s.o- Mit Schlangengurken habe ich echt nicht so die Erfahrung. Die Freundin meiner Tochter hat die letztes Jahr auf dem Balkon probiert- nein es gab tatsächlich echt keine Ernte im Kg- Bereich, aber Balkon ist eh immer was anderes.

Bei uns damals, bei den Massenernten, durfte nichtmal eine Stelle gelb werden, dann waren die schon bitter. Leider weiß ich nicht mehr, welche Sorte es war. Das hängt sicher auch sehr von der Sorte ab.

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@Silo123

PS: dieses Jahr will ich nochmal Gurken probieren- im Kübel - wegen der Schnecken- Ich werde dazu eine Sorte nehmen, die normal in Nordchina angebaut wird. Ich plane neben alten deutschen Sorten bei Gemüse immer mehr auf chinesische Sorten zu gehen und bin bis jetzt davon angetan. Irgendwie haben die Chinesen es raus, Gemüse anzubauen. Das wächst dann irgendwo am Straßenrand ohne allzu große Pflege und bringt dennoch guten Ertrag. Und vieles ist samenfest. Dieses Jahr wird vermutlich mein Anbau von chinesischen Sorten überwiegen- obendrein haben die noch ganz anderes Gemüse.

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@Silo123

Wir haben gute Erfahrung mit hochwertigen Samen (F1) Samen. Diese haben zumeist nur weibliche Blüten und sind so ertragsstärker. Ferner haben diese - je nach Sorte - eine höhere Krankheitstoleranz. Gurken sind auch bei mir heikler als Tomaten obwohl ich schon viele Sorten angebaut habe.

Das Gurken bitter werden hängt stark von der Sorte ab. Vielmehr aber noch vom anbau von Zier - Kürbissen. Werden die Blüten mit Pollen des Zierkürbisses bestäubt, werden die Gurken unweigerlich bitter und damit auch giftig. Eine echte Gefahr besteht nicht, das das Gift nicht tödlich ist , und keiner in die Versuchung kommt mehr als nur einen Bissen davon zu essen.

Bei den Sorten hängt es stark davon ab inwieweit diese noch mit der Urform der Gurke verwandt sind. Die Urformen waren leicht bis extrem bitter.

Wir bauen verschiedene Gurken an. Vornehmlich Vespergurken und einige Schlangengurken. Vespergurken sind dabei ertragreicher, haben aber - je nach Sorte - eine stachelige und dicke Schale, die man Schälen muss, sind aber vom Geschmack her eher intensiver als die "Supermarktgurke" / Schlangengurke.

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@WAYKOW

Wie du siehst hat es mir die Tomate angetan;)

Daher habe ich auch einige Gedichte über Tomaten geschrieben.

Die Tomatensucht

In den Geisteswissenschaften

gibt es Jüngstens zu beachten

ein besondrer Krankheitstyp

der Menschen auf der Seele liegt.

Man nennt es die Tomatensucht

Bei der ein Gärtner ständig sucht

welch neue unbekannte Sorten

er noch könnte bei sich horten.

Es gibt hier viele Daseinsformen

deren Beachtungen sich lohnen

weil die besond're Krankheitsform

liegt weit entfernt von jeder Norm.

Der "Bauer" baut für Sie ein Haus

und stattet es mit Gläsern aus

am Dach und an den Wänden

um Regen abzuwenden. 

Der "Balkonier" ist ne Person

der sperrt sie ein auf den Balkon

und zwängt diese in Kübel ein

die meisten sind dafür zu klein. 

Der "Sucher" sucht in allen Ecken

ob er noch Sonne kann entdecken

und in besonders schweren Fällen

läßt er dafür selbst Bäume fällen.

Der "Freiländer" ist unterdessen

von der Idee fast wie besessen

das die Tomate nur gelingt

wenn sie im Winde freier schwingt.

Egal in welcher Daseinsform

Die Krankheit selbst gilt als abnorm.

Die einz'ge Form der Therapie

Pflanze die Tomate nie.

Thomas Heinrichs

DU BIST GEWARNT *grins*

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@WAYKOW

Interessant! Meine Gurke, die ich dieses Jahr anbauen will, ist auch stachelig.

Punkto der Bitterstoffevon Kürbissen, Zucchini.... , es gab da wohl echt schon heftige Vergiftungen und teils sogar Todesfälle. "Normalo" würde so etwas wegen der Bitterkeit nie essen, aber die Empfindlichkeit bzgl Bitterstoofen schein sehr individuell zu sein. Es gibt sogar Leute, die die extreme Bitterkeit des Gallenröhrlings echt nicht schmecken, aber durchaus andere Bitterstoffe.

Das ganz tückische ist, daß es bei der individuellen Unempfindlichkeit nicht um das gar nicht Schmecken von "Bitter" zu gehen scheint, sondern um ganz spezielle Bitterstoffe.

Ich selbst habe zumindest gemerkt, daß ich auf diverse Bitterstoffe komplett anders reagiere als meine Tochter. Es gibt Sachen, die sie als bitter empfindet, wo ich absolut KEINE Bitterkeit feststellen kann, umgekehrt Sachen, die ICH als unsäglich bitter empfinde ( ja , dann sogar Erbrechen)- sie hingegen empfindet die Bitterkeit als tolerabel.

Du kannst Dir jetzt sicher vorstellen, daß ich Bitterkeit als Giftigkeit mich nur noch zu bewerten traue, wenn ich den Bitterstoff kenne und ggf. auf ihn reagiere.

Die Bitterkeit von Gurken, Kürbissen usw. nehme ich wahr, kann mich da also auf meinen Geschmackssinn verlassen (meine Tochter nimmt die auch wahr- also da bei UNS alles bestens.

Am verzweifeln sind wir bei Pilzen,. bei den Täublingen. Bitter, scharf kann giftig bedeuten. Und wir sind nicht immer einer Meinung. Wir bekommen nicht alle sicher bestimmt. Ich sage ehrlich, daß wir beide keine! nicht sicher bestimmten Täublinge mehr essen würden, wenn ernste oder tödliche Vergiftungen da, deswegen möglich wären. Weil aber Täublinge , auch wenn giftig, nicht tödlich oder mit bleibenden Gesundheitsschäden enden (in Deutschland) probieren wir trotzdem gelegentlich auch unbekannte (wenn keiner von uns bitter oder scharf schmeckt, trauen wir uns)- bisher gab es KEINE Vergiftung!. Aber irgendwie fühlen wir uns trotzdem nicht GANZ wohl dabei. Bei wirklich giftigen würden wir so etwas aber NIE probieren.

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@Silo123

glaube ich sofort aber wußte ich nicht - danke

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@WAYKOW

Echt nett, ja ich bin auch tomatensüchtig- ich LIEBE Tomaten, habe da auch schon einiges probiert. Am schlechtestens haben die angeblich ziemlich krautfäuleresistenten Sorten abgeschnitten, die waren auch nicht weniger krautfäuleresistent als die anderen, aber schlechter im Geschmack. Im Moment bin ich doch bei der sehr beliebten Sorte Harzfeuer hängengeblieben. Welche ich außerdem liebe ist die "Yellow pershaped", bzw. "gelbe birnenförmige"- interssant ist, daß meine Tochter, die nicht mag, sie schmeckt ihr zu süß und "untomatig".

Aber ja, ich bin dieser "Krankheit " auch verfallen, meine Tochter auch. Sie (meine Tochter) hat in ihrer Mietwohnung einen Hinterhof und der Hinterhof wurde im letzten Jahr echt eine Tomatenplantage- alle in Kübeln und dieses Jahr ist "Katastrophe" angesagt. Das Haus soll mit einem Baugerüst eingerüstet werden- dann ist der kleine Hinterhof unter einem Baugerüst verschwunden. Wo sollen dann die ganzen Tomaten hin? Ihre Fensterbank ist voll mit Pflanzen, die sie täglich morgens zur Abhärtung runterschleppt und abends wieder hoch.

Das tolle ist außerdem, daß der kleine Hinterhof von der Straße kaum einsehbar ist, also werden die Tomaten auch nicht geklaut. Ihre direkten Nachbarn, die das sehen können, klauen nicht. Vielleicht! hat sich mal der ein oder andere mal eine stibietzt, aber wenn überhaupt (wahrscheinlich! wurden nicht mal einzelne stibietzt), dann echt nur eine. Ihre Tomaten werden echt als ihr Eigentum angesehen. MIR! wurden letztes Jahr weit mehr Tomaten gestohlen, als ich geerntet habe- Tomaten von der Straße aus sichtbar. Ich habe am Ende schon früh geerntet ,teils fast grün, um selbst überhaupt welche selbst zu bekommen. Ich überlege echt den Tomatenanbau auf das Garagendach zu verlegen- da kommt niemand ohne Leiter hin.

PS: wir sind "Freiländer"

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@Silo123

Ich finde es eine Sauerei Tomaten zu klauen.

Als ich noch Kind war, lebten wir in einer Sozialwohnung mit mehreren Wohnkomplexen. zu jedem Wohnkomplex gab es einen "Garten". 6m lang 1 m. breit. Den hatte sie alleine nutzen dürfen. Tomaten Kräuter, Erdbeeren und Radischen und KEINER hat was geklaut, obwohl alle von (damals noch Sozialgeld) gelebt hatten. Ich finde klauen schäbig.

In unserem ersten Haus hatten wir dann einen mit Terrassenplatten zubetonierten Garten. Dort haben wir dann 2 "große" Beete mit 2m. auf 1m und 30cm schmale Beete am Rand gehabt.

Heute im neuen Haus 600qm

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@WAYKOW

Ich selbst finde klauen auch echt mies. Aber ich gestehe, daß ich tatsächlich ein Gemüse mal klaue, weil man das nicht kaufen kann. Und das ist Futtermais! Wir würden den nicht klauen, wenn es ihn zu kaufen gäbe. Aber die ganze! Familie mag keinen Zuckermais- viel zu süß- liebt aber Futtermais!- jedes Familienmitglied andere Reifegrade. Stände da dann eine Geldbüchse, würden wir echt Geld einwerfen, gab es aber noch nie!!! Aber ein klein wenig Viehfutter zu stehlen, habe ich auch nicht so! große Bedenken. Aber ich wäre echt bereit zu bezahlen, wenn da eine Geldeinwurfbüchse stände.

Ich habe echt schon oft auf Feldern, an Hausläden (nee, eher kein Laden, sondern ein Tisch mit Ware drauf- unbeaufsichtigt) usw. Geldeinwurfboxen gesehen. Anscheinend sind im Bundesdurchschnitt die meisten doch noch ehrlich- sonst würde so etwas nicht funktionieren. NATÜRLICH zahlen wir IMMER. In der Tschechoslowakei gab es das auch- zumindest früher- auch sehr oft. Ich bin dann nach Bezahlung immer über die Radieschen hergefallen. Habe teils die Stände fast leergeräumt-und natürlich das entsprechende Geld in die Einwurfbox reingetan.

Letztes Jahr haben wir chinesischen Gemüsemais angebaut- das Saatgut echt durch den Flughafen geschmuggelt. Bei solchen Gesetzesverstößen habe ich ehrlich keine Hemmungen. Und der war noch besser als der Futtermais. Dieser Gemüsemais wurde uns zum Glück auch nicht geklaut. Dieses Jahr muß ich mehr anbauen, um vor allem auch Saatgut zu gewinnen. Letztes war war der so schnell wegschnabbuliert, daß wir kein Saatgut gewonnen haben. Ich hoffe mal, daß das kein Hybridmais war (das Saatgut haben wir ganz normal im Geschäft gekauft)

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@Silo123

PS: Zu Zeiten, wo es uns finanziell echt mal total besch.... ging, Einkommen einiges unter Sozialhilfe, haben wir auch nicht geklaut. Aber wir haben tatsächlich gelogen: die Kohlrabiblätter, Blumenkohlblätter, nicht mehr frischen Salstköpfe etc. waren ANGEBLICH für unsere Kaninchen, obwohl wir die selber aßen. Andere Sachen angeblich! für die Schweine. Solch eine Lüge sehe ich aber nicht als verwerflich an.

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@Silo123

Die sind im Supermarkt froh wenn sie diese nicht in den Müll werfen müssen. Klar kann man da lügen. So etwas muss man nicht einmal dem Priester beichten.

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@Silo123

Du meinst die Maisfelder.

Da kannst du soviel futtern wie du willst und selbst wenn der Bauer nebendran steht. Grund ist, dass es kein Futtermais sondern in aller Regel Silomais ist. Es geht nicht mehr um die Frucht, sondern um das Pflanzenmaterial das im Silo landet und für Energieerzeugung gedacht ist. Da kommt es auf die Biomasse an.

Mais ist eines der größten Umweltsünden der heutigen Zeit und keiner spricht darüber. Zumeist wird damit Fernwärme produziert. Denn mit Energie kann man mehr verdienen als mit Nahrung.

Das Problem dabei: Maisfelder sind tote Regionen, da der Mais keine Bestäuber braucht. Die Bestäuberinsekten verhungern und keiner berichtet darüber und wenn, dann nur positiv. Ein Umweltskandal der sich noch rächen wird und schon jetzt ein maßgeblicher Punkt beim Insektenaussterben ist.

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Nein müssen nicht ins Gewächshaus

Gewächshaus ist nicht zwingend nötig, wenn es warm genug ist. Aber insbesondere Tomaten bevorzugen einen geschützten Platz, wo sie möglichst keinen Regen abbekommen. Unser (Süd-)Balkon funktioniert dabei ziemlich gut, wobei natürlich durch das Anpflanzen in Töpfen dort der Ertrag etwas begrenzt ist :).

Nein müssen nicht ins Gewächshaus

Nein, müssen sie nicht, du hast drinnen höhere Erträge und eine Überdachung mögen sie. Ich habe sie immer draußen.

Nein müssen nicht ins Gewächshaus

Nein, müssen sie nicht, aber! sie werden hierzulande dennoch im gewerblichen Gartenbau im Gewächshaus angebaut, weil dann der infektionsdruck für verschiedene pilzerkrankungen verringert wird und die Vegetationszeit ausgedehnt wird.

Krautfäule bei Tomaten und Mehltau bei Gurken sind echt ein Problem.

Aber die meisten Hobbyanbauer bauen sie im freie - im Sommer an und haben damit auch sehr oft Erfolg.

In guten Jahren ernte ich viele kg im Freiland, habe aber auch schon Totalausfälle gehabt (weil ich nicht spritzen mag)

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