Mohammed oder Jesus? Wer war der bessere Prophet?

26 Antworten

Ganz praktisch hat Jesus vorhergesagt, dass Jerusalem von den Römern zerstört wird und hat einige Anzeichen dafür angegeben. Bevor dies 70 n. Chr. geschah, gedachten die gläubigen Christen seiner Worte und flohen rechtzeitig aus der Stadt. Bei dem römischen Angriff wurden ca. 1 Million Juden getötet und über 90000 in die Gefangenschaft geführt. Der jüdisch-römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus, der kein Christ war und keinen Grund hatte, positiv für die Christen zu schreiben, bestätigt, dass die Christen frühzeitig aus Jerusalem flohen und nicht getötet wurden.

Entscheidend ist aber dies: In Jesus Christus wurde Gott selbst Mensch, um am Kreuz stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden zu sterben, damit wir die Vergebung unserer Schuld und das ewige Leben haben dürfen.

Der Grund dafür war Liebe: "Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde" (Johannes 15,13).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

Die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Einige Belege dazu:

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

1. Johannes 5,20: "Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Zitat: "Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde". 

Wie kann ich meinen Freunden helfen, wenn ich tot bin?"

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Dadurch, dass sich Jesus denen auslieferte, die ihn hassten und freiwillig sein irdisches Leben unter Qualen hingab, war der Hass seiner Feinde vorerst befriedigt. Die Juden, die an Jesus glaubten, wurden dadurch in Ruhe gelassen und konnten in Jerusalem bleiben. Die erste Gemeinde entstand: Ausgangspunkt für die Verbreitung der Zeugnisse von Jesu Leben, Wirken, Sterben und seine Auferstehung. Dadurch haben Jesu Worte alle Völker erreicht und seine Botschaft der Liebe hat schon viel Frieden gestiftet und wird es weiterhin tagtäglich tun.

Jesus ist kein Prophet, er ist vielmehr jener, der von mehreren Propheten Jahrhunderte zuvor angekündigt wurde: Der Gesalbte Gottes = Messias = Christus. Der Prophet Jesaja nannte ihn u.a. "Friedefürst".

Der ultimative Beweis für Jesu Göttlichkeit sind die Zeugenaussagen jener, die seinen Tod am Kreuz bezeugen und ihn nach seiner Auferstehung lebendig unter sich sahen, mit ihm sprachen, gingen, aßen und tranken. Ohne die Kraft ihrer Evangelien und Briefe würden sich heute wohl nicht Milliarden von Menschen zum Christentum bekennen.

Jesus war kein Prophet aber er sagte die Zukunft zuverlässig voraus, dass er durch den Kuss von Judas Iskariot verraten wird und sterben muss. Er sagte auch voraus - vorher und noch unverständlich für seine Jünger - dass er nach drei Tagen auferstehen würde.

Er sagte auch falsche Propheten voraus und warnte: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen."

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Als einzige Gütequalität bei Propheten nehme ich mal ihre Fähigkeit etwas zu prophezeien.

Als Prophezeiung würde etwas gelten was nicht absehbar für den Prophezeienden war, eine Prophezeiung müsste einen zeitlichen Bezugsrahmen haben, ihr eintreffen müsste prüfbar sein, dürfte nicht vom Prophezeienden selber herbeigeführt werden können und schön wäre auch wenn die Prophezeiung vor eintreffend des Ereignisses festgehalten worden wäre. Dazu kommt natürlich noch das eine Prophezeiung einen gewissen Grad an Präzision braucht.

Weder Jesus noch Mohammed haben also nach vernünftigen Kriterien jemals etwas prophezeit. Somit ist es ein Unentschieden.

Als kleinen Anhang, auch niemand sonst hat jemals eine vernünftige Prophezeiung hervorgebracht.

Deine Antwort dreht sich lediglich um die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen. Sollte man nicht vielmehr fragen, wie beide die Geschichte bis zum heutigen Tag verändert haben? Wie wirkt Jesus bis heute - ob man nun an seine Göttlichkeit glaubt oder nicht! Und vice versa, welche Früchte trägt Mohammeds Wirken bis heute?

Jesus Christus ruft zur Nächstenliebe auf und ist gewaltfrei, erträgt das ihm angetane Unrecht bis in den Tod. Er ruft zur Feindesliebe auf, bittet um Vergebung für jene, die ihn quälen und töten - und durchbricht damit die Spirale von Hass, Aggression und Gewalt. Allein der Versuch, diesem hohen Ideal zu folgen, stiftet bis heute und jeden Tag Frieden. Frieden zwischen Völkern, Frieden zwischen fremden oder nahen Menschen, Frieden in einem selbst!

Viele Religionskritiker erkennen nicht die wahre Quelle unserer humanistischen, friedliebenden, um sozialen Ausgleich, individuelle Freiheit und echte Demokratie bemühten westlichen Gesellschaften. Jahrhunderte der Verdummung und Lüge, der brutalen Unterdrückung, der blindwütigen Grausamkeit sind überwunden. Wer will, kann es heute leicht erkennen: das Licht der Welt. Gott sei Dank!

Nun zu Mohammed ...

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@AdamundEvi

Deine Antwort dreht sich lediglich um die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen.

Ja, darum gings. P.S. Beide fallen durch.

Sollte man nicht vielmehr fragen, wie beide die Geschichte bis zum heutigen Tag verändert haben?

Eigentlich nicht, da das nichts über die Glaubwürdigkeit aussagt.

Wie wirkt Jesus bis heute - ob man nun an seine Göttlichkeit glaubt oder nicht! Und vice versa, welche Früchte trägt Mohammeds Wirken bis heute?

Wie wirkt das Bild von Jesus, die echte Figur ist historisch nicht nachweisbar.

Jesus Christus ruft zur Nächstenliebe auf und ist gewaltfrei, erträgt das ihm angetane Unrecht bis in den Tod.

Und gibt so Vorschläge wie wascht euch nicht die Hände vorm Essen, lasst euch verklagen und wer mich nicht mag muss brennen. Super Typ.

Er ruft zur Feindesliebe auf, bittet um Vergebung für jene, die ihn quälen und töten - und durchbricht damit die Spirale von Hass, Aggression und Gewalt.

Ja, um jeden der nicht mitmacht ultimativer Gewalt auszusetzen.

Allein der Versuch, diesem hohen Ideal zu folgen, stiftet bis heute und jeden Tag Frieden. Frieden zwischen Völkern, Frieden zwischen fremden oder nahen Menschen, Frieden in einem selbst!

Die Idee ist in meinen Augen absolut realitätsfern.

Viele Religionskritiker erkennen nicht die wahre Quelle unserer humanistischen, friedliebenden, um sozialen Ausgleich, individuelle Freiheit und echte Demokratie bemühten westlichen Gesellschaften.

Stimmt, den sie hat praktisch nichts mit dem Christentum zu tun, dafür viel mit der Aufklärung.

Jahrhunderte der Verdummung und Lüge, der brutalen Unterdrückung, der blindwütigen Grausamkeit sind überwunden.

Genau, die Religion bekommt langsam den Platz den sie verdient, weg damit.

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Dafür gibt es keine klare Antwort. Du berufst dich hier auf zwei "Personen", welche so, wie in der Geschichte dargestellt, wahrscheinlich nie existiert haben. Es kommt dabei auf die Betrachtungsweise und die eigene religiöse Einstellung an.

Man könnte beispielsweise auch fragen, was die bessere Farbe ist: Gelb, Rot oder Blau... alles sind Grundfarben, aber eine bessere oder schlechtere gibt es nicht.

Du kannst die Frage vielleicht nach der Masse der Anhänger beantworten: Hat die Religion um Mohammed oder die Religion um Jesus mehr Anhänger?

Eine richtige Aussage kannst du aber selbst dann nicht treffen... denn mehr Anhänger bedeutet nicht gleich "besser" Hitler hatte ja schliesslich auch viele Anhänger. Gut oder besser war er deswegen nicht... ganz im Gegenteil.

In diesem Sinne: Es gibt hier kein besser/schlechter oder richtig/falsch.

Wenigstens einer mit gesundem Menschenverstand.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Sehr dümmlich, diese Antwort! "Wer Ohren hat, der höre! Wer Augen hat, der sehe" ... das Licht der Welt! Hebe Deinen Blick!

"Wer klopfet, dem wird aufgetan."

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@AdamundEvi

Wow... ich bin beeindruckt. Da hast du nach 2 Jahren (!) ja noch richtig viel zur Sache beigetragen!

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@SarahSchweiz

Freut mich, dass Du die Zeit gut genutzt hast. Es ist in Ordnung, zwei Jahre, warum nicht länger, nach der Wahrheit zu suchen. Sie liegt so sehr auf der Hand.

Du schriebst "Es gibt hier kein besser/schlechter oder richtig/falsch." Fehlen Dir viellt. ein paar Fakten? Oder hast Du geglaubt, Toleranz steht über der Wahrheit? Nein.

Einer ruft zur Nächstenliebe auf und ist gewaltfrei, erträgt das ihm angetane Unrecht bis in den Tod. Er ruft zur Feindesliebe auf, bittet um Vergebung für jene, die ihn quälen und töten - und durchbricht damit die Spirale von Hass, Aggression und Gewalt. Allein der Versuch, diesem hohen Ideal zu folgen, stiftet bis heute und jeden Tag Frieden. Frieden zwischen Völkern, Frieden zwischen fremden oder nahen Menschen, Frieden in einem selbst!

Der Andere ruft zu Gewalt auf, wendet sie selbst an, lässt Köpfe. Hände und Füße abschlagen, vergewaltigt, vergreift sich sexuell an Kindern, unterdrückt, versklavt ... und begründet eine Ideologie, die bis heute und in die Zukunft täglich Menschen (Opfer UND Täter) ins Unglück stürzt. Eine Spirale des Unrechts, die in der Lage ist, jeden Einzelnen, ganze Völker, sogar die ganze Welt in den Abgrund zu stürzen.

Siehst Du immer noch kein richtig/falsch, kein besser/schlechter?

Alles Liebe!

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@AdamundEvi

Autsch... wenn da nicht ein paar wesentliche Punkte ignoriert wurden...

Wenn Papa über dir wacht und die Ungläubigen wegfegt, ist es natürlich für den Sohnemann sehr gemütlich und einfach, Nächstenliebe zu predigen. Papa wird's schon richten... und "richten" ist in Anbetracht des alten Testaments ziemlich wörtlich zu nehmen.

Das verhält sich bei Mohammed nicht anders: Er selbst verrichtet und predigt das Wort Gottes. Und erhält dazu auch dessen Unterstützung.

Genauso wie Gott die Ungläubigen bestrafen wollte - und Jesus das predigt - so will das Allah auch - und sendet seinen Boten Mohammed. Ehrlich gesagt kann ich hier nicht wirklich einen Unterschied erkennen.

Götter sind Tyrannen, wenn es nicht nach ihrem Willen läuft. Und die Propheten sind die Boten der Tyrannei dieser Götter. Das schliesst Jesus wie Mohammed mit ein, egal, wie sie sich zu Lebzeiten verbal ausgedrückt haben. Das Ergebnis ist das Gleiche: Folge mir, oder du wirst jetzt oder nach deinem Ableben dafür bestraft.

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@SarahSchweiz

Du kannst also keinen Unterschied erkennen zwischen: "Richte nicht, sonst wirst Du gerichtet!", "Liebe Deine Feinde und bete für jene, die dich verfolgen!", Gewaltfreiheit einerseits ... und den wiederholten Aufrufen zur Tötung und Verstümmelung Ungläubiger oder Abtrünniger andererseits?

Es macht für Dich also keinen Unterschied, ob jemand im Jetzt von anderen Menschen unbarmherzig bestraft wird, weil er un- oder andersgläubig ist ... oder ob ein Mensch glaubt, dass nach seinem Tod ein göttliches Gericht sein Wirken bewerten wird, ein Gericht, vor dem er selbst als Sünder noch Gnade finden kann?

Selbst wenn Du alles ablehnst, was nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann, wirst Du doch wohl einen Unterschied in der Wirkung dieser unterschiedlichen Denkweisen erkennen.

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@AdamundEvi

Schon lustig, wie man einfach 90% einer Schrift ignorieren kann... Scheint nunmal einfach der Grundsatz eines Gläubigen zu sein, dass er sich aus einer mehreren tausend seitigen Schrift die paar Sätze rausgrübelt, die seine Ansichten bestätigen und den Rest einfach über Bord wirft.

Und auch, was andere dazu schreiben. Irgendwie wird das Lesen von dem, was andere schreiben, gleich wie mit der bibel gehalten: Man liesst es und streicht alles, was einem nicht so richtig passt, einfach aus dem Kopf. Passt schon. Läuft dann unter dem Deckmantel der Interpretationsfreiheit.

Du wiederholst dich... drückst es einfach in anderen Worten aus. Jesus unter Gott war nicht besser als Mohamed unter Allah. Die Ausdrucksweise ist einfach eine andere, das Ergebnis jedoch das Gleiche.

Es spielt keine Rolle, was die beiden von sich geben, wenn der Gott im Hintergrund alles lenkt. Sie stehen für ihn, den allmächtigen Gott und sie handeln in seinem Sinne, egal, was sie für Verbalitäten von sich geben. Sie akzeptieren, was Gott befiehlt und wie er handelt. Der Unterschied ist, dass Mohamed das nicht in ein pinkfarbenes Gewand verpackt - Jesus tut es.

Der nichtgläubige Mensch hat unter den Christen genauso gelitten wie der nichtgläubige Mensch unter dem Islam. Alle Gräul und alle Aufrufe im Koran lassen sich mit Stellen in derselben Schrift genau so herunterspielen, wie es bei den Christen über die Bibel machbar ist (und offensichtlich auch getan wird).

Unter dem Strich gilt eines: Der Christ ist nach der Bibel darauf aus, zu missionieren. Schliess dich uns an oder bezahle später in der Hölle. Oder anderst ausgedrückt: Gott ist gütig, solange du ihm zuspielst. Falls nicht, ist deine Seele verloren.

Hält sich der Christ nicht an seine Regeln, wird er bestraft. Turmbau zu Babel? Das goldene Kalb? Es folgte darauf keine Belehrung, es folgten harte Sanktionen. Die Bibel ist voller Beispiele, was mit Menschen geschieht, die sich den Gläubigen in den Weg stellen.

Diese Idee hat man heute zum Glück etwas abgelegt. Wir haben es immerhin hinbekommen, Kirche und Staat zu trennen und moderner geworden. Das ist in gewissen islamischen Ländern leider nicht der Fall. Wäre das auch bei UNS noch so, dann würden wir uns in keiner Weise unterscheiden und hätten noch immer moderne Kreuzzüge am laufen.

Sieh dir Moses an... auch eine Art Prophet. Was hat er denn wirklich gemacht? Er hat die Sklaven nicht echt befreit. Er hat ihnen nur die Chance geboten, den Herrscher zu wechseln. Unter ihm ging es weiter. Vielleicht nicht mit Peitschenhiebe, aber durchaus mit dem Tod, wenn man seine Herde wieder verlasen wollte.

Mohamed ruft vielleicht zum Händeabhacken aus. Jesus unter Gott braucht ich da die Finger nicht schmutzig zu machen, sein Vater schickt einfach die Pest und rafft damit ein halbes Volk dahin. Warum? Na ja... sie haben sich nicht nach dem Credo der Bibel verhalten. HÄTTEN sie, wäre nichts passiert.

Verhalten sich die Moslems zu diesre Zeit nach dem Glauben, wird ihnen auch nicht die Hand genommen.

Wer anders glaubt, der ist ein Feind. Selbst dann, wenn man auch seinen Feind lieben soll, so bleibt er einer, bis er entweder stirbt oder die Fronten gewechselt hat. Der Christ ging davon aus, dass er dann auch im Nachhinein für seinen Nichtglauben bezahlt. Selbst DAS hätten die beiden Religionen und ihre Propheten gemeinsam.

In diesem Sinne bleibe ich bei meiner Meinung: Keiner von beiden ist besser oder schlechter. Sie halten sich die Waage.

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