Missonierung an der Haustür?

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18 Antworten

Das ist nicht verboten. Wenn Du ihnen sagst, dass Du kein Interesse hast, gehen sie auch problemlos wieder.

Wir haben sie mal herein gebeten, ihnen was zu trinken angeboten und uns mit ihnen unterhalten. Allerdings haben wir ihnen auch gleich gesagt, dass sie uns nicht bekehren werden - wir sind schon Baptisten :-)

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Kommentar von stine2412
09.05.2016, 18:19

Oh danhof, eine Tante von mir war auch Baptistin. Als Kind fand ich das sehr spannend. Später, als wir uns ernsthafter über den christlichen Glauben unterhielten, meinte sie, sie könne mit meinem Bibelwissen nicht mithalten. Sie war übrigens nicht die Einzige, das hörte ich öfter, sogar von einer Grundschullehrerin meiner Kinder - sie meinte, sie hätte 2 Semester Theologie studiert.  Wahrscheinlich ist das der Grund, warum vor uns gewarnt wird?

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Erstens: An der Haustüre klingeln ist nicht verboten, wenn man einen Gruind hat...

Zweitens: Wenn man an der Haustüre klingelt, befindet man sich noch lange nicht in einer Privatwohnung...

Drittens: Du brauchst sie ja nicht in Deine Privatwohnung einlassen und kannst sie höflich abweisen...

Víertens: Es sind in der Regel freundliche Menschen (ein ganz natürliches Vertreterverhalten) und man braucht keine Angst vor ihnen zu haben...

Fünftens: Es sind interessante Gespräche, die man mit ihnen führen kann. Man muss nur in seinem eigenen 'Glaubensbild', Weltbild gefestigt sein, damit man nicht 'über den Tisch geredet' wird...

Sechstens: Diese Verhaltensweise, welche du uns jetzt als Beispiel gibst, ist ein Ausdruck von Unsicherheit und Sorge, dass man gegen die ZJ nicht bestehen und von ihnen überredet werden könnte...

Gruß Fantho

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Hallo itsgreat,

da die Frage nach der Legalität mehrmals beantwortet worden ist, möchte ich auf Deine erweiterte Frage eingehen, was wir davon halten und ob der Dienst der Zeugen Jehovas von Haus-zu-Haus verboten werden sollte.

Ich bin selbst ein Zeuge Jehovas und so erhältst Du Informationen aus erster Hand. Erst einmal möchte ich dazu grundsätzlich sagen, dass wir nicht den Eindruck erwecken wollen, irgendjemandem lästig zu sein. Wenn jemand seine ablehnende Haltung zum Ausdruck bringt und keine Unterhaltung wünscht, verabschieden wir uns schnell wieder. Auch respektieren wir die religiösen Anschauungen der anderen und versuchen in keiner Weise, ihnen die unsrigen aufzudrängen. Dass dennoch der Eindruck einer gewissen Hartnäckigkeit entsteht, liegt wohl daran, dass wir in gewissen Zeitabständen immer wieder kommen. Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum Jehovas Zeugen (JZ) so viel Ausdauer besitzen? Warum lassen sie die Leute nicht einfach in Frieden?

Dahinter stecken in der Hauptsache zwei Gründe: Zum einen sind wir an jedem Einzelnen persönlich interessiert und zum anderen kommen wir damit einem wichtigen Auftrag nach, den Jesus Christus seinen Jüngern gegeben hat. Er sagte zu ihnen: "In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen;   und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht" (Matthäus 10:11-13). Wenn Jesus davon sprach, dass sie "danach forschen sollten", dann lässt das auf eine gewisse Gründlichkeit schließen. Mit der gleichen Gründlichkeit gehen auch JZ heute vor, wenn sie von Haus-zu-Haus gehen. Zwangsläufig stoßen sie dabei auf Menschen, die von der Botschaft, die sie ihnen überbringen wollen, absolut nichts wissen wollen. Das hält sie jedoch nicht davon ab, weiterhin nach Menschen zu suchen, die ernsthaft an der Bibel interessiert sind.

Dass der Dienst von Haus-zu-Haus biblisch ist und von den ersten Christen ebenfalls praktiziert wurde, zeigt auch folgende Aussage: "Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen (Apostelgeschichte 5:42). Ist es denn heutzutage überhaupt noch nötig, eine "gute Botschaft über den Christus" zu predigen, wenn doch Jesus schon so gut bekannt ist und viele an ihn glauben?

Es stimmt schon, Jesus ist für viele ein Begriff und viele erkennen ihn auch als den Sohn Gottes an. Doch frage Dich einmal: Schließt nicht echter christlicher Glaube mehr ein, als nur daran zu glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und dass er für uns Menschen gestorben ist? Was sagte denn Jesus immer dann, wenn er einen neuen Jünger berief? Er sagte: "Komm, folge mir nach!". Es geht also um die echte Nachfolge Jesu. Jemand, der Jesus nachfolgt, bemüht sich im Grunde darum, ebenso wie Jesus, das Tun des Willens Gottes zum Mittelpunkt seines Lebens zu machen. Das schloss für ihn zum einen die Verkündigung der "Guten Botschaft" und zum anderen das echte Interesse am Wohl der Menschen ein. Der Apostel Petrus beschrieb einmal, wie wichtig es für einen Christen ist, Jesus genau nachzuahmen, als er schrieb: "  In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21).

Wenn JZ also Besuche bei ihren Mitmenschen machen, dann dienen diese Besuche hauptsächlich zu dem Zweck, Menschen zu helfen zu verstehen, was die Nachfolge Jesu wirklich bedeutet und ihnen anhand des Wortes Gottes den Weg zu zeigen, ein echter Jünger Jesu Christi zu werden.

LG Philipp

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Einmal haben die Zeugen Jehovas bei meinem Opa geläutet. Er hat gerade die Türen im Haus ausgetauscht und repariert. Er hat ihnen gesagt, er hat keine Zeit, weil er am Arbeiten ist. Sie haben gefragt ob sie helfen können und haben ihm dann wirklich viel geholfen. Sie kommen immer wieder zu ihm, obwohl er sagt, er sei katholisch und damit zufrieden. Zumindest nach Außen sind die ZJ also ganz lieb. Mich stört das nicht, wenn sie vorbeikommen. Und den Wachtturm lese ich auch gerne. 

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Verboten ist das nicht. Jeder kann von Tür zu Tür ziehen und versuchen, jemanden in ein Gespräch zu verwickeln.

Mich stört das nicht sonderlich. Ich habe so meine Art, die Leute zu vergraulen und meistens noch Spaß dabei. :)

Verbieten finde ich Übertrieben.

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Ich denke, dass es legal ist. Ich wüsste nicht gegen welches Gesetz sie verstoßen. Aber wenn sie dich besuchen kannst du ihnen ein Hausverbot erteilen, wenn sie dann noch mal wieder kommen, begehen sie ein Hausfriedensbruch und das ist dann eine Straftat,

Die Zeugen Jehovas sind zwar sehr gefährlich, aber ein Verbot würde nicht viel bringen. Besser ist mit Bildung und Aufklärung die Zeugen Jehovas zu bekämpfen.

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Vor vielen Jahren, als meine Frau und ich noch ohne Trauschein (!) zusammenlebten, hatte ich eines Morgens, als meine Frau gerade in der Uni war, eine Zeugin Jehovas vor der Haustür. Auf meine zugegebenermaßen leicht provokante Frage, was sie denn von der Lebenssituation meiner Frau und mir hielte, bekam sie (die Zeugin Jehovas, nicht meine Frau!) einen roten Kopf, druckste herum und kam schließlich mit der Antwort heraus: "Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber  - Sie leben in Hurerei!"

Das ist dann viel später zum geflügelten Wort in unserer Familie geworden! Selten so gelacht! Warum sollte man etwas, das für so viel Amüsement gesorgt hat, verbieten? Allerdings muss ich zugeben, dass mir jedes Verständnis fehlt für Leute, die das Gehirn - bildlich gesprochen - an der Garderobe abgeben.

Ach ja, unsere Tochter ist geschieden, hat aus ihrer Ehe zwei Kinder und lebt wieder mit einem Mann zusammen, den wir sehr schätzen. Unser ältester Sohn lebt mit seiner Freundin und dem gemeinsamen Sohn zusammen. Wir sind sehr stolz auf unsere Kinder und Enkel.

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Kommentar von kyseli
14.04.2017, 10:06

..ich denke du musst nicht der Zeugin j Rechenschaft ablegen mal sondern Gott.wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Auch in meiner Bibel und Religion ist das Wissen um Hurerei jedem Kind bekannt

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Nun ein Verbot halte ich für diskriminierend. Da wir in einem Land leben dürfen, wo man das Recht auf Religionsausübung hat.(bei den zj gehört der predigdienst zu ihren christlichen Aufgaben) Klar kann es für den einen oder anderen nervig sein. In dem Fall empfehle ich, dem zj klar zu machen, daß man keinen Kontakt wünscht. Dies sollen sie in ihren Notizbuch vermerken. 

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Verboten ist es nicht. Wozu befindet sich sonst die Klingel an der Tür, wenn man nicht dort klingeln dürfte.

Wenn du nicht mit ihnen reden möchtest, sage das freundlich, aber bestimmt. Und zwar ohne Begründung, denn rechtfertigen brauchst du dich nicht.

Aber ich finde es spannend, mit denen zu reden, ihre Denke kennenzulernen und sie ganz freundlich aus dem Konzept ihrer einstudierten Fragen zu bringen. ;-)

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Kommentar von stine2412
09.05.2016, 18:13

Na Aleqasina, da wäre ich aber gern an deiner Tür gewesen! Natürlich studieren wir das Wort Gottes und je besser wir es kennen, umso gekonnter können wir natürlich antworten. Auch dir!

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Kommentar von stefanbluemchen
13.12.2016, 22:11

Ich kläre mal auf.  UnsereFragen sind nicht einstudiert!  Und aus dem Konzept bringen? Ist es nicht eher so, dass du zu denen gehörst, die von Thema zu Thema springen und dann behaupten, wir würden das tun? 

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Hallo.

Nein, verboten kannst Du NIEMANDEN zu missionieren. Kein demokratisches Land darf das tun. Ansonsten müsste man auch Muslime und Mormonen verbieten zu missionieren und das wäre für die Image des Landes nicht so gut. Ob das gut oder schlecht ist, darüber kann man streiten-es ist aber so.

Wenn jemand vor der Türe unerwünscht ist, dann kannst Du es viel einfacher machen. Sag ihm „danke für die Belästigung, aber tun Sie es bitte nie wieder“, Türe zu und das wars. 

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Im deutschsprachigen Raum gibt es ja die Religionsfreiheit. Damit wäre dies gedeckt.

Du musst ja keinen Kuchen backen und die herein beten...

Auch Jesu Jünger schüttelten sich im ersten Jahrhundert den Staub ab, wenn jemand an seiner Haustüre nicht interessiert war, die Wahrheit zu erfahren...

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Schatzilein, du brauchst doch die lieben Jehovas nicht zu dir hinein lassen, wenn du sie dort nicht haben willst.

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Meine Antwort ist rechtlich nicht belegt, sondern nur eine Vermutung. Ich glaube, dass die Zeugen Jehovas schon bei dir anklingeln dürfen, jedoch auch sofort gehen müssen, wenn du sie darum bittest

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Rechtlich genau das gleiche wie Vertreter. Mag ich nicht aber legal.

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Abweichend vom Thema Legalität: Bist du Christ? Dann müsstest du eigentlich auch von Tür zu Tür gehen: "Geht daher hin und macht Jünger [...] und lehrt sie, alles zu tun, was ich euch geboten habe." - Worte Jesu an seine Nachfolger aus Matthäus, Kapiel 28.

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Mir tun die einfach nur leid, vor allem die Kinder die in solchen Familien aufwachsen müssen. Aber noch mehr tun mir die muslimischen Kinder leid. 

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Kommentar von kdd1945
14.05.2016, 08:12

Dein Mitgefühl spricht für Dich.

Die Zeugen Jehovas kommen ja aus ähnlichen Motiven zu Dir:

Apg 2.37 (GNB) Dieses Wort traf die Zuhörer mitten ins Herz und sie fragten Petrus und die anderen Apostel: »Brüder, was sollen wir tun?« 38 Petrus antwortete: »Kehrt jetzt um15 und lasst euch taufen auf Jesus Christus; lasst seinen Namen über euch ausrufen und bekennt euch zu ihm – jeder und jede im Volk!16 Dann wird Gott euch eure Schuld vergeben und euch seinen Heiligen Geist schenken.

39 Denn was Gott versprochen hat, ist für euch und eure Kinder bestimmt.

... 40 Noch mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte sie Petrus.

Und er sagte zu ihnen: »Lasst euch retten vor dem Strafgericht, das über diese verdorbene Generation hereinbrechen wird!«

41 Viele nahmen seine Botschaft an und ließen sich taufen. Etwa dreitausend Menschen wurden an diesem Tag zur Gemeinde hinzugefügt.

Grüße, kdd

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Du musst sie ja nicht IN deine Wohnung reinlassen!

Wenn ein Staubsaugervertreter klingelt, sagt man doch auch einfach: "Nein danke, ich bin schön verblödet genug!" - und lässt ihn gar nicht rein!!

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Ist legal, und warum sollte das verboten werden ??

Das sind ganz freundliche Menschen ( einige A-Löcher gibts immer die zu aufdringlich werden ) aber wenn du das nicht hören willst kannst du doch einfach die Tür zu machen und gut ist.

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