Master-Slave Steckerleiste schaltet nicht zu 100% ab?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diese Slave-Schalter schalten nie 100% ab.
Ich nehme an, dass diese Slaves auch mit ganz wenig Spannung auskommen bzw. sich langsam aufladen, dann einen Einschaltversuch machen, wobei es knackt, und dann doch zuwenig Saft bekommen, um zu laufen. Das wiederholt sich ewig.

Schalte mal parallel zu diesem Slave eine Glühlampe von mind. 40 Watt. Wenn das Symptom dann weg ist, ist das der Grund.
Dann schalte einfach mehr Slaves an die Steckerleiste. Welche hast du denn noch dran? Vielleicht hat es in den tech. Daten eine Mindestleistung für die angeschlossenen Slaves? (So wie bei vielen Dimmern, dort steht z.B. 40-500Watt)

Danke für die Antwort! Hört sich plausibel an. In den technischen Daten ist lediglich eine Mindestleistung für den Master angegeben, also in welchem Bereich die Leiste schalten kann. Für die Slaves ist nichts angegeben. Werde das mit der Lampe so schnell wie möglich testen. Kannst du mir evtl. eine bessere Leiste empfehlen, die ganz abschaltet?

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@DerIVIaulwurf

Habe leider keine Erfahrung, kann grad nichts empfehlen.
Üblicherweise sind die teureren von namhaften Herstellern besser als No-name-Chinaschrott.

Aber ein anderer Grund könnte auch der PC sein. Meist hat er ein Standby-Netzteil, das vielleicht periodisch genug "saugt", um den Slave kurz zu aktivieren. Versuch' auch das: Austausch des Masters.

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@atoemlein

Habe gerade noch mehr getestet: Die 40W Lampe hilft nichts. Aufgefallen ist mir auch, dass diese "Töne" sehr regelmäßig kommen, exakt alle 17 Sekunden. Der Master kanns nicht sein, macht keinen Unterschied ob ich den PC ausstecke oder nicht.

Habe mal ein Multimeter angeschlossen. Selbst wenn die Slaves aus sind, liegt eine Spannung von 0.4V an. Ist zwar nicht viel, aber könnte für irgendwelche Aufladungen schon reichen oder? Das ist auf jeden Fall der Unterschied zu einer herkömmlichen Leiste mit Schalter, da liegt halt dann nichts mehr an (und das Problem tritt auch nicht auf)

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@DerIVIaulwurf

0,4V scheint mir nun sehr wenig, da sollte wirklich fast nichts passieren. Kommt aber auf die Technik des problematischen Slaves an.

Das Regelmässige deutet schon auf eine Aufladung durch Restspannung und Reststrom hin.

Hast du beides gemessen, AC und DC?

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@atoemlein

Die Spannung liegt nur in AC an, macht ja auch Sinn, da es ja eine ganz normale Wechselstrom-Steckdose ist. Bei der DC Messung wird 0V angezeigt. Da mittlerweile nichts mehr an der Leiste steckt (bis auf den Lautsprecher), gehe ich mal schwer davon aus, dass es an diesen 0.4V liegen müsste.

Strom kann ich bei Wechselspannung leider nicht messen.

Könnte mir auch vorstellen, dass es für den Bruchteil einer Sekunde immer mal wieder Spannungsspitzen gibt, die ich aufgrund der kurzen Zeit nicht mit dem Multimeter erfassen kann.

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@DerIVIaulwurf

DC dachte ich nur, wenn es ein Halbleiter ist, der die Slaves schaltet, und vielleicht eine Halbwelle viel besser durchlässt als die andere.

Beobachte doch mal ein paar 17s-Zyklen, ob du einen allfälligen Spannungspeak erwischst. Gut wäre ein Analogmessgerät, da sähest du den Zeiger zucken, wenn's einen Peak gäbe.

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@atoemlein

Okay, da hört mein Halbwissen jetzt definitiv auf^^ Habe schon ne Zeit lang beobachtet, aber jetzt keine Spannungsspitze gemessen. Ein Analogmessgerät habe ich leider auch nicht.

Fakt ist wohl, dass mir diese zwei Steckerleisten nicht weiterhelfen, werde wohl trotzdem auf einen einfachen Schalter oder ein teureres Modell zurückgreifen müssen..

Trotzdem vielen Dank für die tolle fachliche Unterstützung!

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@DerIVIaulwurf

Nachdem ich den Brennenstuhl Kundenservice kontaktiert habe, habe ich für dieses Problem tatsächlich eine Lösung gefunden!

Da das Relais in der Steckerleiste nur einpolig schaltet, spielt es tatsächlich eine Rolle, in welcher Richtung die Leiste an der Steckdose angesteckt ist. Wird nämlich der Neutralleiter geschaltet, hat die Phase ständig eine Verbindung zu den angeschlossenen Geräten. Dadurch sind Aufladungen möglich.

Die Lösung für das Problem ist also erstaunlich einfach: Den Stecker der Steckerleiste einfach umdrehen, und voilà: Das Problem ist erledigt.

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@DerIVIaulwurf

wow, erstaunlich! Da bin ich froh, danke für die Rückmeldung!
Soweit dachte ich gar nicht, weil ich es meist mit Schweizer-Steckern zu tun habe, bei denen Phase und N meist klar und nicht vertauschbar sind. Aber den Schuko kann man ja auf zwei Arten einstecken. Brennenstuhl ist doch eine deutsche Firma?

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  1. ich vermute, dass die derzeit angeschlossene Master-Slave-Steckerleiste augenblicklich, wenn der Netzschalter gedrückt wird, die Spannung ohne weiteres automatisch einschaltet... stimmt's?
  2. es dauert also nicht manchmal 30 Sekunden, bis es los geht?
  3. wenn ja, dann wird es wohl so sein, dass die Steckerleiste einen kleinen Strom dauernd zulässt, um so den elektrischen Widerstand der angeschlossenen Verbraucher zu messen... dabei kann es passieren, dass sich eine erhebliche Spannung aufbaut, so dass eben die Lautsprecher sich einzuschalten versuchen, was aber so schnell fehlschlägt, dass die Steckerleiste diesen Versuch nicht als Einschalt-Vorgang wertet...
  4. eine andere Bauart zur Widerstands-Messung (z. B. mit zusätzlicher Spannungsbegrenzung) wäre hier wünschenswert... ich weiß aber nicht, welcher Hersteller es überhaupt so macht...
  5. ich selbst habe bei mir alles (bis auf die großen Jungs (Herd, Kühlschrank, Waschmaschine)) auf 24V umgestellt... das macht das richtige Ausschalten um einiges einfacher... auch Notstrom ist dann ganz leicht...
Woher ich das weiß:Hobby

Danke für die Antwort! Die Leiste schaltet immer, wenn der Master eingeschaltet wird, auch sofort ohne Verzögerung die Slaves ein. Aber warum sollte die Leiste den Widerstand der Slaves messen? Macht für mich keinen Sinn. Das Ein und Ausschalten hängt ja lediglich vom Master (also vom PC) ab. Generell ist die Erklärung natürlich plausibel.

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@DerIVIaulwurf

hmm... vllt kriegen die Slave-Dosen was von der Widerstands-Messung mit? ist da wirklich n Unterschied zwischen Master&Slave Dosen?

hast du son Billig-Stromverbrauchs-Messgerät? mit dem könnte man sehn, wieviel Spannung auf den Steckdosen ist...

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@RIDDICC

Hey, habe da schon bisschen rum gemessen. Ergebnis ist, dass auf den Slave Dosen 0.4V anliegen, obwohl die eigentlich ausgeschaltet sein sollten. Kannst dir mal den Kommentarverlauf unter atoemleins Beitrag durchlesen, vielleicht hast du da noch einen Vorschlag ;)

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@DerIVIaulwurf

hey. hmmm... da weiß ich auch nich mehr weiter... 0,4V ist ja nich viel... bei diesen deutschen Steckdosen weiß man immer nich, wo der Dampf ist und wo der Rückleiter ist... wie wärs, wenn du mal die Mehrfach-Steckdose andersrum reinsteckst?

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@RIDDICC

Okay, muss mich hier glaube ich entschuldigen^^

Habe diese Antwort von Vorne herein als nutzlos eingestuft, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass das wirklich einen Unterschied macht. Aber tatsächlich ist das die Lösung! Habe ich letzten Endes durch den Kundenservice herausgefunden.

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Es gibt da eine Stellschraube mit Level und Min. / Max. Damit kann man die Schwelle bestimmen, wann die Slaves ausgehen sollen. Vielleicht justierst du die leicht nach

Bei der ersten Leiste war die Stellschraube schon auf maximaler Einstellung. Bei der Zweiten habe ich es so kalibriert, dass der Master mindestens 20W ziehen muss, damit die Slaves einschalten. Da der PC im ausgeschalteten Zustand aber nicht mehr als 2W zieht ist da noch einiges an Luft nach oben

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Nachdem ich den Brennenstuhl Kundenservice kontaktiert habe, habe ich für dieses Problem tatsächlich eine Lösung gefunden!

Da das Relais in der Steckerleiste nur einpolig schaltet, spielt es tatsächlich eine Rolle, in welcher Richtung die Leiste an der Steckdose angesteckt ist. Wird nämlich der Neutralleiter geschaltet, hat die Phase ständig eine Verbindung zu den angeschlossenen Geräten. Dadurch sind Aufladungen möglich.

Die Lösung für das Problem ist also erstaunlich einfach: Den Stecker der Steckerleiste einfach umdrehen, und voilà: Das Problem ist erledigt.

Woher ich das weiß:Recherche

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