Magnetfeld in Spule, wo ist Nord-und Süd?

4 Antworten

Das stimmt so nicht ganz.

Es kommt bei der Spule nicht nur darauf an, wo Plus und wo Minus ist, sondern auch wie herum die Spule gewickelt ist. Das Magnetfeld entsteht ja um den Draht herum... Wenn man recht Hand nimmt und den Daumen von + nach - hält und den Zeigefinger leicht krümmt, zeigt der Zeigefinger in Richtung der Magnetfeldlinien.

Magnetische Feldlinien müssen immer geschlossen sein, das heißt außerhalb der Spule gehen die Feldlinien von Nord nach Süd - innerhalb der Spule scheinen sie vom Südpol zum Nordpol zu verlaufen. (In Wirklichkeit gibt es nie einen Nordpol ohne Südpol - stellt man sich eine Kette aus kleinen Magneten enlang der Feldlinien vor, passt es immer, dass ein Nordpol zum Südpol zeigt)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – ETiT studiert, Hobbybastler

Es tut mir Leid, dass ich da so nachhaken muss, das Thema hängt mir zum Kopf raus, weil ich alles andere schon längst drauf habe und das immernoch nicht sitzt. Verläuft das Feld einer Spule also immer (innen) von Süd nach Nord? Damit wäre meine Unsicherheit geklärt. Nur sehe ich manchmal Bilder, bei denen die linke Hand Regel funktioniert, das Magnetfeld aber dann innen von Nord nach Süd verläuft. Sind in diesen Bildern dann einfach die Pole falsch? Weil die Stromrichtung und Magnetfeldrichtung stimmt ja (linke Hand)...?

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@Marie7876454

Innerhalb der Spule immer von Süd nach Nord. Du kannst es dir vielleicht so vorstellen: Nimm mal an, dass eine Windung unendlich dünn ist und auf einer Seite Nordpol, auf der anderen Südpol ist. Jetzt setzt du die Windungen aneinander. Zeichnet man nur die erste und letzte Windung ein und beschriftet die Außenseiten, dann sieht es für das Zeichnen so aus, wie wenn die Feldlinien innen vom Süd zum Nordpol verlaufen. Es ist aber in Wirklichkeit kein Widerspruch zu der Aussage "Feldlinien verlaufen von Nord nach Süd".

Wenn du solche Bilder hast, die sich widersprechen: am Besten konkret fragen. Ich halte es für gut möglich, dass es falsche Bilder gibt. Feldlinien müssen immer eine geschlossene Bahn ergeben: Also wenn du irgendwo einer Feldlinie in Pfeilrichtung folgst, musst du zwangsweise wieder am Ausgangspunkt ankommen.

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@Marie7876454

Das kommt daher, dass viele Zeichungen den Wicklungssinn der Spule nicht zeigen! Da ist einfach eine zwei- (statt drei-)dimensionale Wicklung gezeichnet. Siehe meine Antwort.

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Googlesuche nach Bildern klärt es sofort...

  • Es kommt nebst der Polarität auf den Wicklungssinn der Spule an! Also ob Links- oder Rechtsgewinde!
  • Feldrichtung in der Spule mit Rechte-Hand-Regel bestimmen
  • Dort, wo die Feldlinien austreten, ist der Nordpol

 - (Physik, Elektrik, Elektrotechnik)

Die rechte Handregel wurde ja scho erklärt. Man kann es auch mit einem Kompass feststellen, wenn man den Kompass vor einen Pol des E- Magneten hällt. Zeigt die spitze der Nadel die sich normal nach Norden ausrichtet auf einen der beiden Pole, dann ist das der Nordpol.

Wenn man mit den Fingern der rechten Hand die Zylinderspule umschließt, so dass die Finger in die Fließrichtung des Stromes (technische Stromrichtung) zeigen, dann zeigt der Daumen zum magnetischen Nordpol am Ende der Spule.

Gruß, H.

Stimmt so nicht. Kommt auf den Wicklungssinn der Spule an!

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@Halswirbelstrom

Was umschliesst du denn? Die ganze Spule (wie du geschrieben hast), oder den einzelnen Draht, eine einzelne Windung? Mit der ganzen Spule ist es nicht eindeutig, nur mit dem einzelnen Draht.

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@atoemlein

Welche Vorstellung hast du von einer Zylinderspule? Das ist ein Draht, der zu einer Wendel in Zylinderform gebracht worden ist. Durch diese Wendel fließt Strom, dessen Richtung eindeutig mit der technischen Stromrichtung (von + nach -) beschrieben ist. Da gibt es nichts Mehrdeutiges.

LG

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@Halswirbelstrom

Ach doch, deine Methode haut auch hin. SORRY.
Eine Verwirrung könnte entstehenen, wenn man vor dem geistigen Auge immer ein Rechtsgewinde annimmt, also die Richtung des Daumens fälschlicherweise auch als Stromrichtung annimmt.

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