Lossless Audio von Spotify auf PartyBox 320 Stage, wie?

3 Antworten

Haha. Lossless Audio auf Spotify ist nicht echt. Es gibt auf keinem Gerät die Möglichkeit ein resamplen zu verhindern. Streamen lohnt sich das doppelt nicht und der Unterschied ist echt marginal und den Speicherplatz nicht wert.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich liebe Musik und die Wissenschaft dahinter!

Shalidor  10.10.2025, 00:55

Klar lohnen sich verlustfreie Audioformate bei Streaming gegenüber totkomprimierten MP3. Zumindest, wenn man anständiges Audioequipment und einen gewissen Anspruch hat. Vergleich doch mal das, was du auf Apple Music oder Tidal bekommst, mit dem von YouTube Music oder dem alten Spotify Standard.

herrMg  10.10.2025, 01:31
@Shalidor

Ich hab hier die sehr gute Qualität von Spotify's Very High Einstellungen mit der "Lossless" verglichen. Da Spotify nicht wie zB Tidal die Möglichkeit hat die Lossless Audio ohne Verarbeitung an der Audio-Software des Nutzgerätes vorbei zu schleusen.

Außerdem geht es hier um eine JBL Partybox 320. Die ist für den absolut klaren Klang bekannt sondern für Spaß beim Feiern.

Genauer erklärt:

Windows (WASAPI / Audio Stack)

Standardmodus (Shared Mode):

Windows mischt alle Audioquellen und wandelt sie in die im System-Soundpanel eingestellte Samplingrate und Bittiefe um.

Beispiel: Spotify sendet 44,1 kHz / 24 bit, das Windows-System ist aber auf 48 kHz / 16 bit eingestellt → Resampling und Dithering durch den Windows Audio Engine (WASAPI Shared).

Das Resampling ist qualitativ ordentlich, aber nicht verlustfrei.

Spotify selbst unterstützt kein exklusives WASAPI-Output wie z. B. Foobar, Roon oder Tidal.

Selbst im Lossless-Modus bleibt Spotify im Shared Mode.

Dmit bleibt das Signal abhängig von der Windows-Mix-Engine.

Folge: technisch nicht 100 % bit-identisch, auch wenn Quelle FLAC ist.

Android (AudioFlinger / AAudio)

Standardweg:

Androids AudioFlinger-Mixer resampelt standardmäßig auf 48 kHz, 16 bit.

Selbst wenn Spotify FLAC 44,1 kHz liefert, wird auf 48 kHz hochgerechnet, es sei denn, das Gerät unterstützt „Direct PCM Output“ (selten).

Bluetooth-Wiedergabe: Immer kodiert (SBC, AAC, aptX, LDAC). Kein echtes Lossless außer bei USB-DAC oder spezialisierter App.

Entschuldigenbitte diesen Block an wirrem Text. Es ist aber einfach nicht möglich eine Auflösung von Spotify zu bekommen, die lossless ist. Der Verlust ist geringer aber dennoch ähnlich wie bei der 'Sehr Guten'/'very high' Komprimierung . Egal wie gut das Setup ist.

Ich höre gerade über die Sennheiser HD560s und muss sagen ich erkenne bei bisher lieder einen Unterschied zwischen Lossless und Very High.

Grüße

Shalidor  10.10.2025, 01:54
@herrMg
Entschuldigenbitte diesen Block an wirrem Text.

Für mich ist das keinenfalls wirr, ich kenne mich da schon auch ein wenig mit aus.

Es ist aber einfach nicht möglich eine Auflösung von Spotify zu bekommen, die lossless ist.

Das hab ich auch schon gelesen (ohne jedoch die genaue Erklärung dazu). Meine Aussage war auch eher allgemein formuliert. Deine Behauptung klang so, als würden solche hochauflösenden Audioformate bei Streamingdiensten generell nichts bringen, was nunmal nicht richtig ist. Wenn du dich damit nur auf den Unterschied zwischen "high quality" und "lossless" von Spotify bezogen hast, war das einfach nur ein Missverständnis.

Mit Spotify hab ich nichts am Hut, dagegen habe ich mich schon immer geweigert. Nicht nur, weil sie qualitativ anderen Diensten wie Apple Music oder Tidal hinterher hängen, sondern auch, weil die Vergütung der Künstler unter aller Sau ist.

Davon merkst du an einer Partybox 320 rein gar nichts. Das Ding ist nicht für feinsten HiFi-Genuss gedacht, sondern „Hauptsache Bumm“. Dafür reicht Very High (320 kbit/s) via Bluetooth völlig aus, alles andere ist Perlen vor die Säue. Ich könnte dir hier jetzt tolle, teils teure, DAC empfehlen, aber das Geld ist erst mal besser in vernünftige Kopfhörer oder Lautsprecher investiert.

Davon wirst du bei so ner Schreikiste vermutlich eh nicht viel haben. Grundsätzlich kannst du nur das übertragen, was der Bluetooth-Standard her gibt. Wenn die digitale Audiodatei hochauflösender ist, wird entsprechend komprimiert. Aber ob man das bei so ner Bluetooth Box über haupt merkt, ist fraglich.

Woher ich das weiß:Hobby – Mehrere Jahre Erfahrung im Bereich Car-HiFi.