Lieber Xlr zu Klinke oder Xlr zu Usb nehmen?

5 Antworten

Das macht einen ganz großen Unterschied.

Zum Grundverständnis: XLR und Klinke sind analoge Verbindungen, USB hingegen ist eine digitale. Vom Micro kommt ein analoges Signal (deswegen auch XLR), der PC braucht aber digital um es zu "verstehen".

XLR auf Klinke Kabel: Das ist einfach nur ein Adapter. Kabel und einfach unterschiedliche Stecker dran gelötet. Sonst macht das überhaupt nichts. Das Umwandeln von analog in digital übernimmt dann deine Soundkarte im PC.

XLR auf USB Kabel: Hier kommt was ganz wichtiges dazu: Jetzt muss das Kabel von analog in digital umwandeln. Dafür hat es einen kleinen Soundchip, also eine Art Soundkarte eingebaut. Deine Soundkarte im PC wird dadurch komplett übergangen und macht gar nichts mehr.

Wenn du jetzt also so ein Klinke-USB-Kabel für ein paar Euro kaufst, dann wird da ein sehr günstiger Soundchip drin sein. Die Qualität also nicht so super. Da würde ich doch lieber ein Kabel auf Klinke kaufen.

Noch besser für die Qualität wäre ein Interface. Da ist auch ein Soundchip drin, aber halt ein besserer als der in deinem PC. Die Phantomspeisung könntest du dir dann auch sparen, denn das macht auch das Interface.

Hallo,

das ist so nicht ganz richtig. Natürlich kommt vom Mikrofon ein analoges Signal, dass dann über XLR oder Klinke weitergeleitet werden kann. Aber XLR- oder Klinkenkabel können sowohl analoge als auch digitale Signale leiten.

XLR wird z.B. auch für AES/EBU-Audiosignale und DMX-Lichtsteuerungen verwendet.

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@KarlKlammer

Da muss ich dir natürlich recht geben. An die hatte ich jetzt gar nicht gedacht.

Korrektur: Der Stecker selbst sagt erst mal nichts über die Art des Signals (digital/analog) aus. Geht beides über jeden Stecker.

Meist ist aber nur eine bestimmte Art üblich. Und dabei eben bei XLR/Klinke analog und bei USB digital.

Im Bezug auf die Frage oben treffen die oben gemachten Aussagen allerdings zu und somit ändert dies nichts an der Grundaussage.

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@Monster1965

Deine Antwort ist und bleibt natürlich hilfreich. Die Anmerkung war nur der Vollständigkeit halber.

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Hallo,

aus deinem Mikrofon kommt ein analoges Signal. Ein Compter kann damit nichts anfangen, der benötigt ein digitales Signal.

XLR zu USB funktioniert nur wenn darin ein kleiner Wandler-Chip eingebaut ist. So ein Analog zu Digital Wandler ist auch auf deiner Soundkarte, bzw. auf deinem Mainboard.

Da wäre halt die Frage welcher dieser Wandler besser ist, der im XLR zu USB-Gerät oder der in deinem Computer.

Auf jedenfall solltest du bei XLR zu USB checken ob auch eine Phantomspannung anliegt. Rein technisch ist die Spannungsversorgung über den USB-Prot möglich, aber das wird wohl nicht immer umgesetzt.

Da in der Frage allerdings schon von einem Phantomspeiseadapter die Rede ist, ist es egal, ob über das XLR-USB-Kabel jetzt Phantomspannung kommt oder nicht

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Solange die Übertragung symmetrisch(!) und die Phantomspeisung garantiert ist, würde ich generell zu XLR auf Klinke tendieren, das macht den Adapter auch an anderen Geräten mit analogem Eingang einsetzbar.

Wenn Du das Mikrofon nur am Rechner benutzen willst, dann würde ich eher die USB-Variante nehmen. So bleibt der Analog-Eingang für andere Sachen frei.

Letztendlich entscheidet aber die Qualität der jeweiligen A/D-Wandlung darüber, welcher Signalweg der bessere ist.

Danke erstmal :)

Die Übertragung ist so wie oben genannt. 

Aber an sich macht es keinen Qualitätsunterschied welche Variante ich benutze oder?

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@saqus

Theoretisch nein. Praktisch würde ich immer die Variante bevorzugen, welche Alternativen anbietet. Hast Du nur einen Analog-Eingang und mehrere USB-Buchsen, so würde ich eine USB-Buchse belegen.

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@electrician

Das ist falsch.

Wenn du in deinem Pc eine gute Soundkarte hast wird der Ton besser sein würdest du das Mikrofon analog anschließen und nicht digital.

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@Psychospiele

Ich zitiere mich mal selber:

"Letztendlich entscheidet aber die Qualität der jeweiligen A/D-Wandlung darüber, welcher Signalweg der bessere ist."

Aber irgendwann läuft der Dialog in eine Richtung, bei der man dann von seiner eigentlichen Empfehlung wieder abrückt.

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