Lehrer beleidigt / greift mich persönlich an Rechtslage

12 Antworten

Hallo Silvaa,

entschuldige, aber das ist Kindertheater, was Du treibst. Aber eigentlich solltest Du das Ganze bis vor den Anwalt jagen, um daraus zu lernen... Der Reihe nach:

Du bist gekränkt, weil Dein Lehrer Dich vorgeführt hat. Du heißt hier im Forum auch Silva - ein sehr stolzer Name. Und es ist mit 19 völlig normal, dass man sich in seiner stolzesten Form tierisch unterlaufen fühlt. Was fällt dem kleinen Lehrer, dieser Unterhaltungsform vor der Klasse, eigentlich ein, Dich so bloßzustellen. Und es scheint mir, als hätte er das auch wirklich gut geschafft. Ich als außenstehender finde sogar, er hat das Richtige getan.

Aber zurück zu Dir: Es hat Dich gekränkt und Du wolltest von ihm hören, dass er klein bei gibt. Also bist Du nach dem Unterricht nach vorne und hast ihn zum entschuldigen herausgefordert. Das ist ein wenig so, als hättet Ihr beide Eure Eier auf den Tisch gelegt und seine sind leider größer.

Und dann konntest Du davon einfach nicht ablassen. Und kannst es immer noch nicht. Aber das Spiel verlierst Du leider. Und der Lehrer wird Dich möglicherweise sogar schlechter bewerten und Du wirst es ihm nicht nachweisen können. Du sitzt definitiv am kleineren Hebel - und vielleicht ist es diesmal an der Zeit für Dich zu lernen, dass Du manchmal gewinnen kannst, indem Du Dich klein machst. Manchmal ist kuschen das starke Element. Klingt paradox, aber genau das ist es: Ich denke eher, dass Dein Lehrer sich für das Vorführen entschuldigen würde, wenn Du zu ihm gehst und Dich entschuldigst dass Du zu laut warst.

Der Fachbegriff für Eurer beider Verhalten ist übrigens "Schismogenese".

Ich kann nachvollziehen, dass Du durch das Verhalten Deines Lehrers sehr gekränkt bist.

Für mich sieht es auch so aus, als hätte er sich Dich "als schlechtes Beispiel" herausgepickt, um "ein Exempel zu statuieren".

Umgekehrt solltest Du Dir aber auch vorstellen können, in welcher Situation sich Lehrpersonen befinden können, wenn ihr Unterricht wiederholt "durch Unterhaltungen" gestört wird, wie Du es mit Deiner Sitznachbarin getan hast.

Wenn das nun mal "alle machen" würden, dann ist es für eine Lehrperson unmöglich, Unterricht zu gestalten und den Schülern - wie alt sie auch immer sind - Lehrstoff zu vermitteln, worauf es nun mal ankommt.

Die Aussage des Lehrers, dass Du "psychologische Beratung" benötigen würdest, finde ich noch gar nicht mal so schlimm, vielmehr sogar angebracht, denn eigentlich müsstest Du wissen, dass man den Unterricht nicht stören sollte.

Es handelt sich entgegen Deiner Meinung NICHT um "Verleumdung oder übliche Nachrede", sondern nur um "einen Tipp zur Besserung".

Beste Wünsche!

Selbstreflexion wäre wohl eher angebracht. Drastische Schritte würde ich nur dann vornehmen, wenn ich mir selbst keine Verfehlung anlasten kann - oder biblisch gesprochen: Werfe keinen Stein wenn Du nicht sicher sein kannst, dass auch Du Ziel eines Steinwurfs sein kannst... im Zweifel ziehst Du da nämlich am Ende immer den Kürzeren...

wenn du das machst kannst du dein Abitur an den Nagel hägen

Wieso?

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@Silvaa

Wie wärs wenn er seinen Job deswegen an den Nagel hängen könnte?

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@Silvaa

deswegen verliert man doch nicht seinen Job, in welcher Traumwelt lebst du ? Wenn du das machst bist du bei allen Lehrern unten durch und darfst dir in den Prüfungen und in der Mündlichen nicht so viel erwarten

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Du solltest zu erst mal mit deinen Eltern darüber reden und ihn dann nochmal direkt darauf aufmerksam machen also geh zu ihm hin und sag zb: Ich fand das nicht ok das sie das und das zu mir gesagt haben" und wenn er dann immer noch so etwas macht dann mache dir nochmal ernsthaft Gedanken darüber vielleicht hatte er auch nur einen schlechten tag und entschuldigt sich noch bei dir lass es also mal langsam rangehen du merkst dann schon ob das Richtig war Viel Glück🝀 LG Verena

Ich habe mich bereits nach dem Unterricht mit ihm unterhalten und er gibt sich uneinsichtig und zeigt kein Verständnis und sagt sogar er habe das schon öfter gemacht und wird es auch weiterhin. Außerdem meinte er das ernst und ist wirklich persönlich geworden. Bei einer Entschuldgung und Einsicht seinerseits würde ich ja davon ablassen, aber bei solcher Ignoranz kann ich nicht anders als mich auf meine Rechte zu berufen.

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