Leben nach dem Tod?

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Hallo 🙂 Angst vor dem Tod ist durchaus berechtigt. Schließlich beschreibt die Bibel ihn als einen Feind. Und wir alle versuchen so gut es geht, unser Leben zu schützen (1. Korinther 15:26). Falsche und abergläubische Vorstellungen über den Tod führen allerdings bei vielen dazu, dass ihr „ganzes Leben von der Angst vor dem Tod beherrscht“ wird (Hebräer 2:15, Neue Genfer Übersetzung). Weiß man aber, was wirklich beim Tod passiert, nimmt einem das die panische Angst davor, zu sterben – die einem sonst die Lebensfreude rauben könnte (Johannes 8:32).

Tote sind ohne jedes Bewusstsein (Psalm 146:4). Die Bibel vergleicht den Tod mit dem Schlaf – man braucht also keine Angst davor zu haben, dass man nach dem Tod leiden muss oder gequält wird (Psalm 13:3; Johannes 11:11-14).

Tote können niemandem schaden. Selbst Menschen, die einen früher heftig angefeindet haben, können nichts mehr gegen einen ausrichten. „Sie sind tot“, „kraftlos im Tode“ (Jesaja 26:14). Die Bibel sagt: „Ihr Hass und ihre Eifersucht sind bereits vergangen“ (Prediger 9:6).

Wer gestorben ist, hört zwar auf zu existieren, muss aber nicht für immer tot bleiben...... Gott wird Menschen wieder zum Leben zurückbringen. Die Bibel nennt das Auferstehung (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 24:15).

Gott verspricht eine Zeit, in der es den Tod nicht mehr geben wird (Offenbarung 21:4). Die Bibel beschreibt, wie es dann sein wird: „Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ – und zwar ohne jede Angst vor dem Tod (Psalm 37:29). Mfg Moegylein

Woher ich das weiß:Recherche

Moegylein  16.05.2025, 13:07

Viele Dank für den Stern.Mfg Moegylein

Ich hoffe, es gibt keines. Denn wenn es eines gäbe, wüsste ich nicht, wodurch das beendet werden könnte. Würde es "ewig" dauern, also länger als es feste Materie im Universum gibt, wäre das für mich der totale und extreme Horror. Die ersten 1000 Jahre möglich himmlisch sein, aber nach 100'000 Jahren wird es langweilig. Nach einer Trillionen Jahre (1'000'000'000'000'000'000) ist das sicherlich maximal unerträglich, aber das ist ja nur der allererste Anfang der Ewigkeit.

Nein Danke. Wenn ich die Augen schließe, funktioniert das Gehirn noch für 10 Minuten auf den bekannten Wegen. Dazu gehören die Nahtod-Erfahrungen und dann ist es vorbei.

Alles, was ich an Himmel und Hölle erlebe, findet im Diesseits statt. Ich habe gar keinen Bedarf, dass es mehr oder länger geht. Sich auf die Zeit nach dem Sterben zu konzentrieren vergeudet nur die Aufmerksamkeit für das Hier und Jetzt.

Nur so nebenbei: Interessant finde ich die im Deutschen übliche Formulierung "nach dem Tod". Wörtlich betrachtet müsste es "nach dem Sterben" heißen, denn wenn man "tot" ist, ändert sich nichts mehr. Der "Tod" ist ja ein endgültiger Zustand.

Hallo Elias,

gem. der Bibel gibt es zumindest kein unmittelbares Weiterleben nach dem Tod. Was direkt nach dem Tod passiert, beschreibt die Bibel so:

„Seinen Atem haucht er aus, er kehrt zum Erdboden zurück. Am selben Tag ist es vorbei mit seinen Gedanken“ (Psalm 146:4).

Das bedeutet, dass nach dem Ableben ein Zustand ohne Bewusstsein eintritt. Mit anderen Worten: Wir hören auf zu existieren!

Das ist aber noch nicht alles! Die Bibel zeigt auch, dass der Tod keine Reise ohne Wiederkehr ist. Gott wird die Toten, bildhaft gesprochen, aus dem Todesschlaf erwecken und sie zur Auferstehung bringen! Und das nicht im Himmel, wie viele glauben, sondern hier auf der Erde!

Jesus erklärte:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt“ (Johannes 11:25).

Sind das nicht hoffnungsvolle Aussichten? Die Verheißung einer Auferstehung ist für Christen eine der wertvollsten und wichtigsten Lehren überhaupt! Sie zeigt, dass der Tod nicht für immer andauert.

Wenn die Zeit der Auferstehung beginnt, wird es mit dem Tod für immer vorbei sein! Dann wird auch folgende Vorhersage in Erfüllung gehen:

„Er wird den Tod für immer beseitigen, und der Höchste...wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen“ (Jesaja 25:8).

Die Bibel sagt also eine Zeit voraus, in der es den Tod hier auf der Erde überhaupt nicht mehr geben wird! Ist das nicht total begeisternd?

LG Philipp

Bin Atheist, bin mir absolut sicher, nach dem Tod kommt nichts.

Seele existiert auch nicht.


Pallentin  14.05.2025, 18:29

Absolut sicher? Und Seele ist ein weiter Begriff, den du nicht kurz in Selbstjustiz löschen kannst.

Andrapton  14.05.2025, 19:10
@Pallentin

Wir haben Verstand und das Gefühl eine Identität zu sein.
Aber nur weil dein Gehirn sich ein Bild deiner Psyche machen kann, heißt es nicht, dass es eine spezielle metaphysische Einheit gibt, die nach dem Tod den Körper verlässt.
Beweisen kannst du die Existenz der Seele nicht.
Was ich aber kann, mithilfe von Wissenschaft zu belegen, dass es keine Seele geben kann

Pallentin  14.05.2025, 20:48
@Andrapton

Ja, dann belege bitte. (nicht provozierend gemeint, ich will es wirklich wissen)

Andrapton  14.05.2025, 21:12
@Pallentin

Ich habe Einiges im Kommentar obendrüber erläutert, vielleicht klärt es einige Fragen

Pallentin  14.05.2025, 21:19
@Andrapton

Aber da steht nur, wie man sie nicht beweisen kann, aber kein Beweis dafür, dass es sie nicht gibt. Das ist ein Unterschied.

Andrapton  14.05.2025, 21:22
@Pallentin

Naja, ich habe erklärt, warum du das Gefühl hast, eine Seele zu haben.
Ich kann dir sagen, wie dein Organismus und Psyche funktioniert, aber du kannst nicht sagen, wie eine Seele funktionieren soll

Pallentin  14.05.2025, 21:25
@Andrapton

Ja, da hast du recht. Ich weiß nicht, wie eine Seele ist oder funktioniert. Trotzdem kann ich sie nicht ausschließen, weil mir dafür halt der Beweis fehlt, ihre Existenz zu verneinen.

Andrapton  14.05.2025, 21:34
@Pallentin

Das Konzept der Seele soll etwas erklären, was die Wissenschaft nicht erklären kann.

Aber faktisch kann man mit der Seele erklären, wie man ins Jenseits kommt, also ist das Konzept unbrauchbar.

Also nehmen wir an, die Seele sitzt im Körper und steuert ihn.
Aber wir haben das Nervensystem, wissen, wie es funktioniert und welche Teile des Gehirns für was verantwortlich sind, wissen, was passiert, wenn man gewisse Teile entfernt oder beschädigt.

Wie können wir dann die Seele da unterbringen?

Steuert sie den Körper über die Nerven und sitzt im Gehirn?
Aber das Gehirn besteht auch nur aus Nerven und kann wie gesagt unterteilt werden.
Ich kann also nachweisen, dass es keine Seele gibt, da ich weiß, dass das Nervensystem auf Basis elektrochemischer Prozesse funktioniert, welche man messen und steuern kann, wo soll dort die Seele sein?

Was du beschreibst ist fast das Gleiche wie ein Russel Teapot:
https://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne

Wie kann ich beweisen, dass zwischen Erde und Mars keine Teekanne fliegt?

Indem ich nachweisen kann, dass nur ein Mensch sie dorthin versetzen könnte und das nach Dokumenten nicht geschehen ist.
Aber bloß weil wir es nicht wissen, heißt es nicht, dass es nicht geschehen ist, vielleicht war das auch en Gag von Aliens.

Somit sehe ich weitere Diskussionen darüber als nicht sehr sinnvoll

Andrapton  14.05.2025, 22:15
@Pallentin

Naja, wir können es weitermachen (morgen), aber wie gesagt, ich finde es ist nicht sehr sinnvoll, ein komplett erfundenes Konzept weiter zu entkräften oder überhaupt zu entkräften.

Außerdem besteht eine Diskussion aus Argumenten, wenn du welche anbringen kannst, bin ich dabei

Pallentin  15.05.2025, 10:06
@Andrapton

Yay! Also ich sehe die Seele nicht als Steuerung von Bewegungsabläufen vom Gehirn aus, sondern als nicht-materielle Eigenschaft, die uns Menschen (oder andere intelligente Lebensformen) ausmacht. Sie besteht meiner Meinung nach aus mehreren Emotionen und geistigen Abläufen, die keine Instinkte sind und uns von Tieren unterscheiden. Beispiele: Die Frage nach der eigenen Existenz stellen können, Bewusst- und Unterbewusstsein oder der freie Wille (wobei der gerade zur Diskussion steht). So komplexe Eigenschaften lassen sich bestimmt auch kleinschrittig biologisch erklären, aber dieses Zusammenspiel von mehreren Hirnregionen ist nicht nur eine Abfolge von zufälligen Einzelereignissen, sondern erzeugt zusammen ein stimmiges Gebilde, das man Seele nennen kann. Der Glaube geht dann auch weiter in die Richtung, dass Gott eben diese zufälligen Einzelereignisse bewusst so entstehen ließ, um dem Menschen freien Willen und andere Seelen-Bestandteile zu geben.

Andrapton  15.05.2025, 22:35
@Pallentin

Somit ist deiner Meinung nach, eine dem Menschen gegebene Eigenschaft, philosophische Gedankengänge zu haben und Emotionen zu verspüren.

Somit sind Psychopathen, welche keine Emotionen verspüren können und Menschen mit Behinderungen, deren Gehirn nicht richtig arbeitet, automatisch seelenlos, richtig?

Es gibt haufenweise Tiere, deren geistiges Niveau mit denen eines 3-Jährigen vergleichbar und sogar Vögel können Emotionen verspüren.

Unterbewusstsein müsste bei fortgeschritteneren Säugetieren auch vorhanden sein.

Somit haben eigentlich sehr viele eine Seele und sind dem Menschen ebenbürtig?

Oder willst du sagen, kleine Kinder haben einfach keine Seelen?
Macht nicht unbedingt Sinn.

Auch denkt nicht jeder Mensch über seinen Platz in der Welt und seine Existenz nach, vor allem nicht, wenn es ihm von der Religion automatisch vorgegeben wird.
Aber auch diese Menschen haben haben nach dir eine Seele.

Das Gehirn eines Menschens und eines Tieres funktionieren auf die absolut selbe Art und Weise, bloß dass das Gehirn des Menschen sich viel weiter entwickeln kann (aber nicht muss).

Einen Schöpfer nehme ich natürlich auch aus, denn evolutionäre Prozesse erlauben sowas.

Und somit würde ich sagen, dass ich deine Definition von Seele, als einstimmiges Gebilde im Gehirn widerlegt habe, vor allem, wenn man bedenkt, dass im Gehirn nie nur ein einziger Teil der Gehirns arbeitet und dass das Entfernen von Teilen des Gehirns sich auf dessen Arbeit und somit auf die hypothetische Seele auswirken, was aber nicht unbedingt Sinn macht, wenn man die Seele vom Körper trennt.

Trennt man sie nicht von Körper, so ist und bleibt die Seele eine Verkörperung elektrochemischer Prozesse, auch wenn diese im Gehirn des Menschen zu mehr Leistung führen können als bei anderen Lebewesen, die sich eher auf andere Fähigkeiten verlassen.

Es kann auch sein, dass ich etwas falsch verstanden und ausgelegt habe

Pallentin  16.05.2025, 07:35
@Andrapton

Ne, hast du schon richtig verstanden und größtenteils schlüssig argumentiert. Um ehrlich zu sein, war das oben auch mehr ein eigener Definitionsversuch als ein allgemeingültiger. Mir fehlt an der Stelle jetzt auch theologisches/psychologisches Wissen, um so Grenzfälle wie Behinderung zu bewerten. Zur Schöpfung: Wer sagt denn, dass Evolution und göttliches Wirken sich gegenseitig ausschließen? Dass man die Seele vom Körper trennen könnte, stelle ich mir auch schwer vor. Ich stelle sie mir halt vor wie ein Legoset. Die einzelnen Bausteine sind biologische Prozesse wie Nervensignale und das entstandene Ganze dann die Seele. Also mehr ein Sammelbegriff für Sachen, die schon da sind, als etwas Außenständiges.

Andrapton  16.05.2025, 22:12
@Pallentin

Was Evolution angeht, so spricht die Bibel dagegen.

In der Bibel entstanden die Pflanzen vor der Sonne, was biologisch unmöglich ist und erst danach alle Tiere, was der Tatsache widerspricht, dass Landpflanzen zu Zeiten entstanden, in welchen im Meer schon Tiere lebten.

Wir können auch sagen, dass Gott nur LUCA (Den gemeinsamen einzelligen Vorfahren alles Lebens) erschaffen hat, aber das widerspricht der Bibel und die Wissenschaft ht auch darüber ihre begründete Theorien

Pallentin  16.05.2025, 22:23
@Andrapton

Wieso lesen alle den Schöpfungsbericht so wörtlich?😭 Es ist lediglich eine vereinfachende Geschichte, um die Frage nach dem Schöpfer, dem Schöpfungsauftrag, dem Ruhetag und dem Sündenfall zu klären. Gott kann doch auch durch die Evolution wirken/gewirkt haben. Mit Details wie LUCA wäre ich vorsichtig, da ist sehr viel nur Hypothetisches dabei.

Pallentin  16.05.2025, 22:36
@Pallentin

Mit Wirken durch Evolution muss gar nichts Aktives wie Steuerung von Schlüsselereignissen gemeint sein, sondern vielleicht auch einfach nur durch z.B. Schaffen der nötigen Bedingungen. Gott kann, wenn man den zahlreichen Prophetenberichten glaubt, die Zukunft sehen und damit locker ein paar Milliarden Jahre als Ganzes überblicken und beeinflussen.

Andrapton  17.05.2025, 12:43
@Pallentin

LUCA werden wir vielleicht nicht finden, aber anhand der Tatsache der Verwandschaft alles Lebens kann man eindeutig sagen, dass es einen Vorfahren gab, der letzte universelle Vorfahre ist LUCA.

Andrapton  17.05.2025, 12:52
@Pallentin

Nehmen wir an, das Ziel Gottes war die Erschaffung des Menschen und er hat dafür die Evolution durch Massensterben und Änderungen des Klimas gesteuert...

Dann aber würde ich sagen, dass er den Menschen viel schneller erschaffen könnte, wenn er die nötigen Bedingungen schneller eingeleitet hätte und auf manche andere Katastrophen wie die letzte Eiszeit vollständig verzichtet hätte

Pallentin  17.05.2025, 13:10
@Andrapton

Gibst du Gott gerade Verbesserungsvorschläge?💀 Du weißt genauso wenig wie ich, was genau passiert wäre, wenn die letzte Eiszeit ausgeblieben wäre. Ich finde, er hat den Menschen und die Erde gut gemacht.

Andrapton  17.05.2025, 13:22
@Pallentin

Während der letzen Eiszeit existierte der Homo Sapiens schon, jedoch wurde seine Zahl erheblich dezimiert.

Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass die Menschen ohne dieser Eiszeit viel schneller dazu gekommen wären, zumindest die Fähigkeit zu erwerben, den Schöpfungsauftrag zu erfüllen.

Ich gebe kein Verbesserungsvorschläge, ich analysiere, was genau passiert ist

Pallentin  17.05.2025, 14:00
@Andrapton

So hart es klingt, auch eine Dezimierung kann positive Folgen haben. Durch den geringeren intraspezifischen Selektionsdruck (fancy Fachbegriff) haben die wenigen Überlebenden mehr Ressourcen zur Verfügung und können so z.B. mehr Energie für stärkere Hirnaktivität verwenden.

Aber Gott ist ja, anders als wir, nicht örtlich, geistig oder wahrnehmungstechnisch beschränkt und hat damit Überblick über alle Faktoren, die da eine Rolle gespielt haben.

Andrapton  17.05.2025, 14:41
@Pallentin

das macht Sinn, aber in der Steinzeit war der intraspezifische Selektionsdruck eigentlich ziemlich klein.

Aber in den tiefen Afrikas ist eigentlich das Gegenteil passiert:
Die Temperaturen blieben angenehm, aber die Vegetation ging zurück und es wurde immer trockener, somit hatte man viele Überlebende mit wenig Ressourcen.

Die ersten Hochkulturen, wie die ägyptische, assyrische, persische oder babylonische entwickeln sich ja faktisch nicht in den besten Umweltbedingungen, wobei die Ägypter den Nil hatten, die Erde um ihn herum ist, bzw. war äußerst fruchtbar, mit kleineren Mitteln hatte man einen sehr großen Ertrag, weshalb die Ägypter in ihrer Anzahl auch sehr zahlreich waren.

Parallel gibt es immer noch Urvölker, welche in Tiefen des Waldes, umgeben von zahlreichen Ressourcen, leben und sich nicht weiter entwickeln, als Steinzeitniveau.

Aber ja, Gott als der Allwissende könnte natürlich jeden einzigen Schritt vorhersehen können, wobei es sich die Frage stellt, warum er den Menschen eigentlich nicht sofort erschaffen hat

Pallentin  17.05.2025, 15:06
@Andrapton

Tja, da endet meine Kenntnis. Als Gläubiger ist mir auch bewusst, dass die Entstehung der Erde und allen Lebens nur eine Aneinanderreihung von zufälligen Einzelereignissen ohne gewollten Zusammenhang sein kann. Aber nach dem Prinzip der sparsamsten Erklärung (und meiner Angst, keinen Sinn im Leben zu haben) ist es für mich wahrscheinlicher, dass da ein Schöpfer dahintersteckt. Sollte das nicht zutreffen, dann ist individuelles menschliches Leben langfristig sinnlos. Vielleicht überleben wir den Klimawandel, aber irgendwann wird auch der letzte Mensch sterben. Ohne Schöpfer ist dann nichts mehr.

Andrapton  17.05.2025, 15:17
@Pallentin

Muss nicht sein, die Menschheit muss bloß den Weg finden, den Tod zu überwinden, dafür haben wir genügend Zeit

Pallentin  17.05.2025, 15:24
@Andrapton

Wenn, dann würden wir beide nicht davon profitieren, da sind wir schon vollständig zersetzt. Jesus hat den Tod schon überwunden. Also komm in die Gruppe, was hast du zu verliern?🫵

Andrapton  17.05.2025, 15:33
@Pallentin

Bis die Menschheit den Tod überwunden und die Existenz gesichert hat, könnten meine Knochen vielleicht sogar noch vorhanden sein, falls ich nicht kremiert werde, aber ich will mir trotzdem nichts vormachen.

Trotzdem die Realität nicht die Schönste ist, will ich doch an der bitteren Wahrheit haften und meinen kleinen Beitrag leisten, oder zumindest versuchen, ihn zu leisten.

Wie gesagt, ich habe eigentlich nichts zu verlieren, aber es scheint bis jetzt noch genug zu sein, damit ich nicht den Wunsch habe, Wissen durch Glauben zu ersetzen

halab519  14.05.2025, 17:37

was lässt dich so sicher sein?

Andrapton  14.05.2025, 19:33
@halab519

Beweisen kann man das Leben nach dem Tod nicht. Ist eine schöne Vorstellung, da muss ich Recht geben, aber es lässt sich auf keine einzige Weise belegen.

Aber falls es so ist, dann müsste es heißen, dass alle Menschen im vegetativen Zustand das Recht auf Sterbehilfe haben. Denn deren Gehirn ist nicht mehr funktionsfähig, also müssten sie schon am anderem Ende sein.

Oder zählt nur der Tod des Körpers?

Dann wäre es auch sinnvoll, Menschen mit Herzstillstand nicht mehr wiederzubeleben, denn sie bewegen sich automatisch ins Jenseits und bleiben dort, nachdem das Gehirn abgestorben ist.

Wenn man so denkt, dann bedeutet das Leben hier ja nichts, denn die Seele ist unsterblich und hat dann einfach noch ein Leben.

Die Christen haben nicht umsonst Selbstmord als schwere Sünde definiert.

Aber ich denke, wir sind uns beide einig, dass man Leben hier so gut wie möglich behalten sollten, aber warum, wann du dann einfach weiterlebst und die Anderen sich dir danach anschließen?

Wie du siehst, gibt es an der Idee Einiges zu kritisieren.

Deshalb frage ich dich:
Was lässt dich denken, es gibt ein Jenseits, außer, dass diese Vorstellung schön ist?

Warum kann mich nicht sagen:
Soweit das Gehirn arbeitet existierst du als mentale Einheit in deinem Körper, hört das Gehirn auf zu arbeiten, verschwindet Diese.

Diese mentale Einheit ist nicht die Seele, sondern die Vorstellung einer Seele in dir, welche dein Gehirn einfach erfunden hat, da es deinen Charakter von dir als Lebewesen abtrennt, was durch die soziale Einheit mit anderen Lebewesen entstanden ist.

Denn um mit anderen Lebewesen leben zu können, muss man diese einschätzen können, als Nebenwirkung beginnt man auch sich selbst einzuschätzen und als Individuum zu sehen.

Aber faktisch bist du das gleiche seelenlose Geschöpf wie jedes Anderes, bloß dass dein Gehirn so fortgeschritten ist, dass es sich selbst als Individuum mit geistigen Eigenschaften vorstellen kann.

Aber Menschen sind noch lange nicht die einzigen Tiere mit der Fähigkeit, sich selbst als Individuum wahrzunehmen.
Sich selbst im Spiegel zu erkennen können sogar Fische (nicht jeder).

Letztendlich stellt sich mir die Frage:
Worauf beruht deine Vorstellung von Jenseits und Seele, außer deiner eigenen Phantasie?
Außerdem:
Wenn in diesem Nachleben jedes einzige je existierendes Lebewesen sich befindet, wäre dieser Ort auf jeden Fall sehr belebt.

Und was lässt dich denken, dass du dort deine Verwandten antriffst?

Ich glaube an ein ewiges Bewusstsein. Und ich glaube an Lila, dem Spiel Gottes. Aber ich glaube nicht, dass man die Ewigkeit als Induviduum erlebt, wie es u.a. im Christentum gelehrt wird, sondern als reines Bewusstsein. Vorstellen kann man sich das nicht, das ist Teil des Spiels, die Begrenzung, und die Zeit.

Ich halte es für möglich, allerdings ist es dennoch kein Leben, sondern wenn irgendeine Form von Existenz. Wenn dem so sein sollte, denke ich aber auch, dass Menschen nie auf die Wahrheit kommen sollen. Ich halte also die Versprechungen der Religionen für Quatsch. Es ist wenn etwas, worauf kein Mensch je gekommen ist.

Bloß nicht. Irgendwann muss auch mal Schluss sein!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Sarkasmus, Ironie und Zynismus sind mein Spezialgebiet.

Ich bin Christ, ich glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod. Ich glaube an ein Wiedersehen im Paradies. Ich glaube nicht, dass man nach dem Tod in einem anderen Körper ein anderes Leben auf der Erde hat (z. B. als Tier oder in einer anderen Familie).

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein ewiges Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.


Elias2365 
Beitragsersteller
 14.05.2025, 23:03

Was überzeugt dich das es Gott und ein ewiges leben gibt?

comhb3mpqy  15.05.2025, 07:22
@Elias2365

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Es gibt meiner Meinung nach durchaus gute/überzeugende Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben:

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Auch heute gibt es Menschen, die davon berichten, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Schau mal hier, es gibt dafür auch eine eigene Playlist:

https://www.youtube.com/user/MenschGottTV

Elias2365 
Beitragsersteller
 15.05.2025, 12:27
@comhb3mpqy

das menschen aus unerklärlichen gründen gesund wurden ist ein beweis für Gott aber nicht alle, viele Schwerkranke Kinder und Erwachsene müssen bis zum Tod leiden warum heilt Gott dann nicht? Muss man ein Gebet sagen um eine Chance geheilt zu werden?

Dichter1Denker  15.05.2025, 16:11
@Elias2365

Es wurden von der Reinkarnationsforschung bisher 3000 Fälle von Kindern untersucht, welche die Reinkarnationshypothese deutlich stützen.

Viele Skeptiker lehnen die Ergebnisse dieser Forschung a priori als pseudo-wissenschaftlich ab. Aber eine kurze Recherche im englischsprachigen Internet wie pubmed oder Google Scholar über Professor Ian Stevenson würde schon genügen um zu wissen, dass Stevenson diese Forschung unter universitären und wissenschaftlich anerkannten Rahmenbedingungen durchgeführt hatte.

Oftmals waren diese Kinder in der Lage, den Mörder ihrer früheren Inkarnation zu nennen, welcher dann später mit klassischer Kriminalistik überführt werden konnte.

Und auch übrige Angaben über die Person waren stimmig. Selbst dann wenn es sich um sehr private und intime Details handelte. Ian Stevenson ist 2007 verstorben. Doch seine Arbeit wurde bisher von unzähligen anderen Forschern reproduziert:

Zuerst eine Einzelfallstudie von Jim Tucker auf pubmed, wo sich ein Junge in den 90er Jahren an ein Leben als amerikanischer Kampfpilot aus dem Zweiten Weltkrieg zurückerinnerte und viele Details genau beschrieben hatte, die nur in den offiziellen und besonders schwer zugänglichen Unterlagen des US-Militärs nachprüfbar waren, sodass man die Theorie der Kryptomnesie in diesem Falle ebenfalls mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit ausschließen kann!

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27079216/

Aufgrund der Tatsache, dass man auf pubmed nur den Abstract dieser Studie findet, hier der Link zum vollständigen Paper auf der Homepage der Universität von Virginia:

https://med.virginia.edu/perceptual-studies/wp-content/uploads/sites/360/2017/04/REI42-Tucker-James-LeiningerPIIS1550830716000331.pdf

Wobei man hier erwähnen sollte, dass James Leininger noch viel mehr korrekte Aussagen über das frühere Leben machte, die in diesem Paper gar nicht diskutiert werden und Jim Tucker den Fall Leininger in einem seiner Bücher deutlich ausführlicher analysiert hatte.

Zweitens gibt es noch einen ähnlichen Einzelfall aus Japan, der stark an den Fall von James Leininger erinnert und ebenfalls auf pubmed zu finden ist. Dieser Fall wurde vom Wissenschaftler Ohkado Masayuki untersucht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35961841/

Leider ist im Internet nur der Abstract dieser Studie zu finden. Aber die beiden Fälle Takeharu und James Leininger haben noch eine besonders große Beweiskraft, da es sich um jene Fälle handelt, in denen die Aussagen der Kinder über ihre früheren Leben vorher von den Eltern aufgeschrieben worden sind, bevor diese dann von einem Wissenschaftler auf Wahrheitsgehalt hin überprüft worden sind.

Und auch der kleine Takeharu machte ebenfalls korrekte Aussagen, die nur in schwer zugänglichen Dokumenten des Militärs nachprüfbar waren. So konnte Takeharu auf einem Photo einen Freund von der Militärakademie erkennen und dabei den Namen des Kreuzers angeben, auf dem dieser gedient hatte, während Takeharus früheres selbst auf das Schlachtschiff Yamato versetzt worden ist.

Hier eine entsprechende Sekundärquelle, welche jedoch nur ein paar wenige Einzelheiten über den Fall Takeharu näher beleuchtet:

https://psi-encyclopedia.spr.ac.uk/articles/japanese-children-past-life-memories#footnote16_b4x9z2k

Es gibt aber noch die Einzelfallstudie Uttara Huddar, welche sich von den übrigen Fällen aus der Reinkarnationsforschung stark unterscheidet. Hierbei handelte es sich um eine indische Frau, welche sich im Alter von 32 Jahren an ein Leben aus dem frühen 19. Jahrhundert erinnerte.

Dabei verlor diese immer wieder ihren heutigen und normalen Bewusstseinszustand, indem die damalige Persönlichkeit Sharada die Kontrolle übernahm und gleichzeititig nicht mehr in der Lage war ihre Muttersprache Marathi zu sprechen, welche vollständig von Bengali verdrängt wurde, obwohl sie diese Sprache niemals zuvor richtig gelernt hatte.

Obwohl Marathi und Bengali zur selben Sprachfamilie gehören, sind diese beiden Sprachen ungefähr so ähnlich und verständlich wie Deutsch und Englisch. Aufgrund der Tatsache, dass sich dieser Fall im besonderen Maße von den übrigen Fällen der Reinkarnationsforschung unterscheidet, wurde diese Frau (neben Ian Stevenson) von vielen verschiedenen indischen Wissenschaftlern, welche Bengali als Muttersprache sprechen untersucht, so dass man hier von einer besonders validen und intensiv untersuchten Einzelfallstudie sprechen kann.

https://med.virginia.edu/perceptual-studies/wp-content/uploads/sites/360/2018/03/STE7A-Preliminary-Report-on-an-Unusual-Case-of-the-Reincarnation-Type-with-Xenoglossy-.pdf

Zum Schluss noch eine Studie vom Sprachwissenschaftler Ohkado Masayuki, wo eine japanische Frau unter Hypnose (Rückführung in ein früheres Leben) Nepalesisch gesprochen hatte, obwohl sie diese Sprache nie gelernt hatte und es sich zudem bei Japanisch und Nepalesisch um zwei komplett verschiedene Sprachfamilien handelt, die fast so gut wie keine Ähnlichkeiten zueinander aufweisen!

https://www.jstage.jst.go.jp/article/islis/28/1/28_KJ00006347532/_pdf

Nach der Bibel gibt es nach dem Tod "Himmel" oder "Hölle": Fragen über Himmel und Hölle

Den "Himmel" (Paradies) im Sinne von Gottes neuer Schöpfung stelle ich mir "unvorstellbar" schön vor. Die Bibel verheißt dazu z. B.:

  • "Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben" (1.Korinther 2,9).
  • "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!" (Offenbarung 21,4-5a).
  • "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden; sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe" (Jesaja 65,17-18a).

Auf die Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit freue ich mich schon sehr!

Maranatha...

Wenn du gestorben bist, wie willst du da weiter leben? Als Zombie? Und wenn du weiterlebst, bist du auch nicht gestorben. Klassisches Paradoxon. Wenn du in die Vergangenheit gehst und deinen Vater umbringst, weil du ihn hasst, kann er dich nicht zeugen. also bist du nicht geboren worden und kannst nicht in die Vergangenheit reisen , um deinen Vater, den du hasst umzubringen. also lebt dein Vater, zeugt dich, damit du in die Vergangenheit reisen kanst, um den Vater, den du hasst.....

Genauso die Behauptung - Gott ist allmächtig; kann er sich einen Brocken erschaffen, was so schwer ist, dass er es nicht hochheben kann? Wenn nicht, ist er nicht allmächtig. Damit bringst du jeden radikalen Christenvertreter bis zum Wahnsinn.


Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und habe auch keine Angst davor zu sterben.

Bild zum Beitrag

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Ich bin seit zwei Jahren ethnische Hellenistin
 - (Christentum, Gott, Bibel)

Hm...

Deine Hoffnung trügt nicht (Offb.20,5).

Woher ich das weiß:Recherche

Ich denke es gibt es, aber vollkommen anders, als wir Menschen uns das vorstellen.

Vollkommene Energie, gleißendes Licht, ohne wen/Personen "von früher" wiederzuerkennen.

Sorry - für mich gibt es keine "Hölle" und keinen wie auch immer gearteten "Himmel".

Ich glaube nd sooo richtig daran aber vllt Wiedergeburt.

Nö, glaub ich nicht. Wenn der Sensenmann kommt ist Sense.

Leben ist Leben. Tod ist tot. Wo ist das Problem 🙂