Kondensator Gleichstrom?

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4 Antworten

Richtig, der Kondensator ist undurchlässig für Gleichstrom. Das Dielektrikum zwischen den Kondensatorplatten ist schließlich ein Isolator. Bei Wechselstrom werden die beiden Platten wechselweise be- und entladen.

Da hast du was falsch verstanden, in einer Gleichspannungsschaltung werden Kondensatoren verwendet um z.B. die Welligkeit aus einem Brückengleichrichter zu glätten. Oder um die Stromversorgung zu speichern. In Wechselspannungsschaltungen werden Kondensatoren verwendet um z.B. Gleichspannungsanteile auszufiltern. HF- Schaltungen im Radio z.B. . Je nach Schaltung variiert Also der Zweck.

Durch einen Kondensator fließt kein Strom durch. Es ist wie eine kleine Batterie. Wenn du ihn anschließt fließt ganz ganz kurz ein Ladestrom. Wenn der Kondensator aber voll aufgeladen ist fließen 0 Ampere. Und was heißt hier "Gleichspannungsanteile"? Bei Gleichspannung hast du Gleichspannung. 

Bei Wechselspannung macht es übrigens den Anschein, es würde Strom dauerhaft durchfließen. Jedoch ist es so, dass sich der Strom ja ständig dreht. Jetzt wird der Kondensator rechts aufgeladen und links entladen. Danach wechselt sich ja die Stromrichtung und die Ladung fließt rechts wieder raus bzw. wird entzogen und links wird der leer gesaugte Teil wieder aufgefüllt. Und weil das so schnell geht schaut es aus, als würde die ganze zeit ein durchgängiger Strom bestehen. Je nach Frequenz der Wechselspannung und auch der Höhe dieser Spannung wird die Höhe dieses "kapazitiven Widerstandes" berechnet.

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Ein Kondensator an Gleichspannung zieht nur seinen Ladestrom... danach sperr er. Somit funktioniert er auch als Gleichspannungstrennung, womit man zwei Verstärkerstufen voneinander gleichspannungsmäßig entkoppelt, die Wechselanteile (NF) aber durchkommen.

Für Wechselspannung ist der Kondensator ein Widerstand, dessen Höhe von der Frequenz und seiner Kapazität abhängt.

Mfg

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