Könnte man Nordkorea als kommunistisches Land bezeichnen?

8 Antworten

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Kommunismus ist eine ökonomische Gesellschaftsformation, in der es keine Klassen mehr gibt und in der der Staat sich selbst abgeschafft hat, weil er als Machtinstrument der herrschenden Klasse in einer klassenlosen Gesellschaft überflüssig ist. Deshalb ist Kommunismus auch keine Staatsform!

Davon ausgehend, gab und gibt es keine kommunistischen Länder.

Es gab und gibt sozialistische Länder, die versucht haben und versuchen, den Sozialismus (Übergangsgesellschaft vom Kapitalismus zum Kommunismus) aufzubauen. Im Sozialismus gibt es noch Klassen und der sozialistische Staat ist Machtinstrument der herrschenden Klasse, der Arbeiterklasse (Diktatur des Proletariats) im Bündnis mit Bauern etc. Soweit die Theorie.

Tatsächlich hat sich eine Diktatur des Proletariats nirgendwo durchgesetzt. Stattdessen ist es zur Diktatur der Parteinomenklatura und der Bürokraten gekommen. Verbunden mit absurdem Personenkult und dem Ausschalten jeglicher Kritik von unten nach oben hat sich in sozialistischen Ländern der Stalinismus als Erscheinungsform eines verfehlten sozialistischen Aufbaus mehr oder weniger stark etabliert. Vorallem trifft das auf Länder zu, in denen es noch gar keine oder nur eine gesellschaftlich kaum relevante Arbeiterklasse gab.

Nordkorea gehört dazu und hat sich zu einer bizarren, anachronistischen Erbmonarchie entwickelt, die mit der Parteinomenklatura ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis begründet.

Dass diese Länder immer wieder als kommunistisch bezeichnet werden hat einfach etwas damit zu tun, dass man auf diese vermeintlichen "Beispiele" verweisend den Kommunismus so wunderbar diskreditieren kann.

Vorallem trifft das auf Länder zu, in denen es noch gar keine oder nur eine gesellschaftlich kaum relevante Arbeiterklasse gab.

Diesen Satz bitte nicht beachten, er ist so, wie er da steht nicht haltbar!

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So ein utopischer Quatsch! Die gesamte Herleitung von angeblichen unterbelichteten Strukturen in der Gesellschaft, die sich auflösen und dann keine mehr sind, um dann im Kommunismus aufzugehen, der bisher nirgendwo existierte, ist nicht tragfähig für diese Diskussion, ob

Nordkorea ein kommunistischer Staat ist.

Dieses einseitige flache Rumdiskutieren über den nichtexistierenden Kommunismus verschleiert die tatsächlichen gesellschaftlichen Zusammenhänge und Gegebenheiten.

Klar und sauber eindeutig ist erwiesen, daß es kommunistische Staaten gibt und das es sie gegeben hat.

Sie haben sich ja selbst so bezeichnet. Ihre Führer legten immer wert, daß sie Kommunisten sind und daß ihre Regime und Parteien kommunistischer Natur sind. Das ist nunmal die Wahrheit und die gesellschaftliche Realität. Das kann man nun aus gewissen miesen Theorien nicht ungültig machen. Es gibt kommunistische Staaten und dazu gehört Nordkorea und es gab noch eine Vielzahl anderer kommunistischer Staaten, mit denen es die Menschheit zu tun hatte und noch hat. In einem haste recht, daß sie alle mal verschwinden werden wegen ihrer politischen, ökonomischen und kulturellen Unzulänglichkeiten. Kommunistische Staaten waren die Sowjetunion, Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die CSSR und die DDR, die durch ihre starre Ideologie und Mißwirtschaft ihren Untergang herbeiführten. Dezidiert muß man an dieser Stelle hervorheben, daß

kommunistische Staaten existierten und auch noch welche existieren

, so Nordkorea, China, Kuba und Vietnam.

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@Praline

@Praline:

Du bist offenbar gar nicht in der Lage, zwischen Form und Inhalt zu unterscheiden. Sonst würdest du den Begriff "Staat" nicht mit dem Begriff "Gesellschaftsordnung" in einen Topf werfen. Was? Verstehst du nicht? Glaube ich dir gern.:) Orientiere dich lieber in einschlägiger Literatur, was der Unterschied zwischen Gesellschaftsordnung und Staat ist. Überhaupt scheint es dein Problem zu sein, dass du deine Schwierigkeiten mit Inhalten hast. Du plätscherst lieber an der Oberfläche, und in Ermangelung einer analytischen Denkweise tust du alles als utopischen Quatsch ab und versteigst dich in deiner Unbedarftheit (höflich ausgedrückt) dazu, wirklich gebildete Menschen als nicht tragfähig für diese Diskussion zu bezeichnen. Bleib auf deiner "Ebene" oder bilde dich. Da hast du einiges zu tun.

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@nonentity

Alles gut! Du beschäftigst dich gerne mit solchen politischen bzw. gesellschaftswissenschaftlichen Themen. Da haste echt noch richtig was zu tun, um deine Defizite auszugleichen.

Weißt du, daß auch Charme und Höflichkeit dazu gehören, wenn man diskutiert

, erst recht mit einer Dame. Du mußt nicht immer betonen, daß du allwissend bist und nichtmal die Zusammenhänge von Form und Inhalt beherrscht. Da gehört mehr dazu, als solche Kategorien verbal in die Diskussion einzubringen. Du mußt sie anwenden und sie nicht immer formal und extra erwähnen. Das ist Relevanz und Kompetenz in der Diskussion. Bei dir ist das nur blanker Formalismus und zeugt von Unverständnis vom Wesen des Gegenstandes der Darstellung. Und dadurch erscheinst du nur vorgetäuscht schlau und intelligent. Zum tiefen Verständnis solcher Zusammenhänge fehlt dir noch viel und erlesen kannste auch nicht alles, du mußt es verstehen und richtig denkerisch erfassen. Das ist es! Merke dir eins, daß

ich kein Kind von unter 13 bin, wie du es immer betonst.

Es wäre doch besser, wenn du von gleicher Augenhöhe ausgehst, was ich versuche zu machen. Muß aber merken, daß du weiter unter Normalniveau liegst. Bessere dich, dann könnte aus uns eine wundersame Diskussionpartnerschaft werden. So geht das anscheinend nicht, wenn du immer zu erklären versuchst, daß ich unterbelichtet bin und du bist der allwissende Gelehrte, der alles in der Beziehung besser weißt. Das ist doch wohl nicht so. Bessere dich und du weißt das bestimmt, daß mit Charme alles viel, viel besser geht. Oder?

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@Praline

@Praline, deine süffisante Jovialität kannst du dir sparen. Sie zieht nicht und outet dich.

Anbei eine kleine Lektion über drei von dir gern benutzte Fremdwörter:

Relevanz:

Bezeichnet die Bedeutsamkeit und Wichtigkeit, die jemand einer Sache beimisst.

Kompetenz:

Durch Erfahrung erworbenes Wissen und gefestigte Fertigkeiten, um für etwas fähig sein zu können.

Formalismus:

Auf einen ganz einfachen Nenner gebracht:

Formalismus ist etwas u.a. etwas „auf dem Papier“, eine leere Phrase, die etwas implizieren soll, ohne den Beweis dafür zu liefern, z. B:

Jeder hat das Recht auf Bildung. Dass nicht jeder, obwohl er die intellektuellen Fähigkeiten dazu hat, wird weggelassen.

Jeder hat das Recht auf Krankenversorgung.

Hat er, aber dass er früher diese schöne Welt verlassen muss, weil ihm das nötige Kleingeld für eine lebensrettende Operation gefehlt hat, wird unterschlagen. Das ist Formalismus.

Den ersten Satz unserer Verfassung kann man unter „Formalismus“ verbuchen, dennn „sie“, die Menschenwürde, wird auf Schritt und Tritt angetastet.

Das zeigt sich u.a. in den Tafeln und Suppenküchen, die Menschlichkeit implizieren sollen, aber in Wirklichkeit eine Schande und systemimmanent für die Marktwirtschaft sind. Formalismus in Reinkultur.

Dein „Formalismus“ besteht im gebetsmühlenartigen Wiederholen von durch fragwürdige Medien in die Welt geschleuderten Behauptungen und Unterstellungen für das dumme Volk, das nicht zu denken braucht, weil ja die Gefahr bestünde, dass es irgendwann mal begreift, dass hinter diesen Behauptungen komplexe, im Kontext der jeweiligen Zeit zu sehende Ereignisse stehen, die einer sorgfältigen Betrachtung bedürfen.

Kommunismus in Nordkorea und den noch von dir genannten Ländern:

Blanker Formalismus, der diskreditiert, jedoch den Beweis der Marx’schen Theorien vom Wesen des Kommunismus schuldig bleibt.

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.

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@Praline

@Praline

Utopischer Quatsch? Das zu beurteilen, fehlen dir doch die Voraussetzungen!

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@Praline

yo Praline,

das du 10 Sätze FETT markierst, macht dich auch nicht klüger und deine antwort vor allem nicht Richtig.

"Sowjetunion, Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die CSSR und die DDR."

Nein Nein, DAS ist nicht der Kommunismus. ;)

Bitte besser bilden, das kann man sogar in Wiki lesen.

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der stalinismus bedeutet eine kombination aus der "diktatur des Proletariats" mit der verbindung eines regiden personenkults -- dies ist in nord-korea gegeben -- daher die bezeichnung "stalinistisch", da stalin als erster eine solche politische struktur praktizierte

Der Stalinismus ist eine Umsetzungsform des Kommunismus, abgeleitet vom Marxismus-Leninismus als staatlicher Herrschaftsideologie. Insofern ist Nordkorea ein kommunistisches Land, das diesen Gesellschaftsentwurf stalinistisch umsetzt. Du kannst auch sagen: "Stalinismus ist immer Kommunismus, aber Kommunismus muss nicht Stalinismus sein."

Quatsch!

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Blödsinn!

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Das stimmt! Guck mal wie die Ewiggestrigen beißen! Getroffene Hunde bellen!

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@Praline

Liebe Praline,

mir ist schon klar, dass sich die theoretischen Grundlagen des Marxismus noch nicht bis zu dir und deinen behaarten Schützlingen in deinem Affengehege herumgesprochen haben.

Deshalb empfehle ich dir, dich auf deine Kernkompetenzen zu beschränken:

... die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild. Und die besteht, wer wüsste das nicht, aus Angst, Hass, Tit*en und dem Wetterbericht.

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@PeVau

Höj Das Zitat wollte ich bringen! ;-)

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@Praline

yo Praline

du erscheinst mir eher als EwigGestrig mit deiner Mitte-Extremistischen oder vllt sogar rechten Gesinnung, die auf Teufel komm raus Kommunismus dort sehen will, wo keiner ist.
Kommunismus ist etwas wunderbares, Nordkorea hat nicht viel mit zu tun dabei :D


alerta Genossen

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Nordkorea? Nein Nein, DAS ist nicht der Kommunismus.

(und antiDshit auch nicht ;) )

"Kommunismus" ist eine Idee, die auf Karl Marx zurückgeht. Mit vielen gut klingenden Details wie Ende der Ausbeutung, Gemeinsames Eigentum der Arbeiter an den Fabriken usw. usw. usw.

Leider ist es nie gelungen, diese Idee überzeugend umzusetzen, im schlimmsten Fall, der leider auch sehr häufig vorkam, endete die Angelegenheit in einer blutigen Diktatur (=Stalinismus, da Stalin der "Erfinder" dieses Staatsterrorismus - verbunden mit Personenkult um den Führer war, andere Beispiele sind China unter Mao oder Kambodscha unter Pol Pot)

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