Könnte man die Wüste voll mit Kakteen mit Früchten Pflanzen?

6 Antworten

Also, Kakteen mit Früchten kann man sowieso nicht pflanzen, die würden gar keine Wurzeln treiben.

Wohl aber kann man Kakteen pflanzen, die später Früchte tragen, wie z.B. die "Opuntia ficus indica", auch Kaktusfeige genannt. Die braucht zum Gedeihen sandigen Boden - allerdings nicht NUR Sand, sondern auch ein geringer Anteil von Erde und/oder Kies ist für diese Pflanze nötig. Aber das könnte an ja organisieren wenn man die Wüste wirklich damit "vollpflanzen" wollen würde und wahrscheinlich ist auch kein wirtschaftlicher Gewinn dabei herauszuholen.

In Texas habe ich die überall entlang des Highway's wachsen sehen.

So sieht sie aus:

https://images.app.goo.gl/5Po4QRTCX4TGycTb8

Und was meinst Du mit "einheimischen Arten"? In der Wüste wächst sonst kein Obst - mit Ausnahme in den Laden.

In der Sahara gibt's ja auch Wildpflanzen und Tiere , zum Essen für die Leute dort wär's vielleicht ganz gut , wenn's keine Probleme mit den einheimischen Arten macht

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@alex656

Du hast geschrieben "in der Wüste", nicht in welcher Wüste. Tatsächlich wird die Sahara auch als "Steinines Land" bezeichnet, denn sie besteht nur zu ca. 20%. aus Sand. Der Rest sind Steine, Kies und Geröll.

Von der Sahara ist auch bekannt, dass sie schon mehrere Grünphasen hatte.

Anbei einen Ausschnitt aus Wikipedia:

"Die Sahara war einer im Jahr 2009 veröffentlichten Studie zufolge in den zurückliegenden 200.000 Jahren dreimal für einige tausend Jahre begrünt: zunächst vor 120.000 bis 110.000 Jahren, dann wieder vor 50.000 bis 45.000 Jahren[29] und zuletzt während der sogenannten „grünen Sahara-Zeit“:[30] Als sich gegen Ende der letzten Eiszeit die Tropen erneut um 800 Kilometer nach Norden verschoben, verwandelte sich die Sahara, die zuvor wie heute eine Wüste gewesen war, wieder in eine fruchtbare Savannenlandschaft.[31] Um 14.000 v. Chr. begann zunächst in Westafrika die letzte feuchte Periode, in Ostafrika setzte sie erst um 8000 v. Chr. ein.[32] Dieser Klimaveränderung folgten Jäger und Sammler aus dem Süden. Die Neolithische Revolution erfasste das Gebiet der Sahara etwa im 6. Jahrtausend v. Chr., als die Bewohner der Region mit dem Ackerbau begannen. Eine Städtekultur wie an den Flüssen NilEuphrat und Tigris ist aber nicht bekannt. Die ersten Felsbilder der Sahara entstanden um 10.000 v. Chr."

Trotzdem bezweifle Ich dass man die Sahara mit der Kaktusfeige; besser gesagt, dem "Feigenkaktus" dauerhaft begruenen kann, denn obwohl eine Wüstenpflanze, braucht er Wasser. Nicht viel, aber regelmäßig, sobald sein Nährboden an der Oberfläche abgetrocknet ist. Anderenfalls er nicht diese saftigen Früchte hervorbringen könnte.

Die Voraussetzungen für den Anbau sind derzeit einfach nicht gegeben und die Bewässerung dieser über neun Millionen Quadratmeter Wüste dürfte ein ziemlich erfolgloses, weil nicht finanzierbares Unternehmen sein. Vor allen Dingen dürften die Früchte dann unbezahlbar sein. Deine Bedenken, dass die Anpflanzung von, wie Du sie nennst "Kakteen mit Früchten" "einheimischen Arten" [einheimische Arten WOVON?] "schaden" könnten, kannst Du also getrost stecken lassen.

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Der Feigenkaktus klingt hier als geeignet.

Nährstoffarme Erde, trockene Luft, Wärme auch Hitze, braucht wenig Wasser und lagert WAsser in den Blättern ein um Trockenheit besser zu überwinden.

Starke Regenfälle sind aber schädlich und die kann es - je nach Wüste - durchaus geben.

Aber so ganz ohne Wasser geht es dann doch nicht. Mit Tröpchenbewässerung und einem Brunnen vorstellbar.

Aber Monokulturen sind immer auch ein Problem. Ferner brauchen Menschen auch eine ausgewogene Ernährung, also braucht man auch noch was anderes zum essen.

PS: Diese Früchte sind extrem lecker, hab diese mal vor 41 Jahren in Israel gekostet.

Gibt's nicht bestimmt noch andere kakteenarten

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@alex656

du musst andere PFlanzen finden, denn andere Kakteenarten sind vermutlich gleich anfällig für die selben Schädlinge und Krankheiten.

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Warum hörst Du nicht zu, wenn Dir jemand was erklärt? Welchen Sinn sollte es haben, zusätzlich zum Feigenkaktus nicht andere Kakteen- Arten, die niemand braucht, anzubauen?

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👍👍👍 ich habe das erste Mal vor ungefähr ebenso langer Zeit in Deutschland welche gegessen. Als ich vor 20 Jahren Deutschland verliess, konnte man diese Früchte in jedem besseren "Obst - Gemüse - Südfrüchte" - Laden kaufen.

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@Sterntaler927

ich kaufe kein OBst und Gemüse im Supermarkt. Entweder beim Bauern oder aber ich baue das meiste selbst an. 38 OBstbäume über 100 Beerensträucher und mehrere Erdbeerbeete. Zugegeben im Winter gibt es auch mal Orangen und Bananen aber sonst lieber frisch aus der Region.

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@WAYKOW

😁 Schön. Auch vernünftig. Nur, darum geht's in der Frage nicht.

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Anpflanzen ist nur eine Seite, die andere Seite ist das Problem nämlich jede Pflanze braucht Wasser, wenn genug Wasser vorhanden wäre, wäre die Wüste ja auch keine Wüste. Wie willst du die ausreichende Bewässerung in den Griff bekommen?

Ganz so einfach wird das nicht sein. Man muss erst Voraussetzungen schaffen und das nach und nach aufbauen. Hier sind mal zwei Beispiele

Dryland-harvesting home gathers sun, rain, food, & more

https://www.youtube.com/watch?v=KcAMXm9zITg

Geoff führt uns durch das «Greening the Desert» Projekt

https://www.youtube.com/watch?v=6fj0oeyREeM

Achte drauf, wie sich selbst erhaltende Systeme entstehen....

Da ist doch nicht für Spaß soviel Platz... wegen fehlendem Wasser steht da nix..