Könnte in Deutschland eine neue Religion entstehen wie "Chrislam"?

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33 Antworten

das ist aufgrund der grundsätze nicht möglich. es ist schonmal passiert das neuere religionen wie aleviten entstanden, aber es gehört dann nicht mehr zum islam, wenn die grundpfeiler nicht eingehalten werden. ebenso steht es um die christen. 

Das bedeutet das diese beiden religionen zwar geschichtlisch viel miteinander überschneiden und paralelen haben, allerdings die kirchliche lehre strikt vom islam und andersrum das islamische verständniss strikt von kirche abgelehnt wird. hier geht es aber nicht um die überlieferung, sondern um das verständnis um Jesus und überlieferungen der prohpheten. nicht das sie etwas taten, sondern wie und warum .... das kann nicht angeglichen werden. entweder die eine seite hat recht oder die andere seite - 

es kann hier keinen kompromiss geben wie zum beispiel - Christen: dreifaltigkein + Muslim: Gott ist einer = Heilige zweifaltigkeit.....

die eine seite muss seine ansicht ablegen und der anderen seite folgen, einzige möglichkeit

Möglich wäre alles, da hier Religionsfreiheit herrscht. Aber dann wäre das auch eher eine Sekte, die aus beiden teilweise doch recht widersprüchlichen Religionen das passende raussuchen müsste.

Wenn es die Religion des fliegenden Spaghettimonsters gibt, darf man so gesehen jede Religion "eröffnen" (wenn man das so sagt). :D Ich bin Christin habe aber zum Großteil mit muslimische Freunde, ich denke, man kann in Ruhe miteinander leben mit zwei verschiedenen Religionen, es gibt schließlich auch Parallelen! Aber da gibt es auch Dinge die einfach nicht zusammen lassen, wenn man die zwei Religionen als eine zusammentut. Aber eine neue Religion "eröffnen" -sage ich mal wieder- macht meiner Meinung nach keinen großen Sinn, weil in einer Religion (Christentum , Islam, ...) glaubt man an einen Gott und das Leben nah dem Tod etc. :) und in einer neuen Religion wäre dann ein "anderer oder neuer" Gott da? Ich hoffe Du verstehst, was ich meine.

Wenn dich die unterschiedlichen Strömungen des Christentums, sowie die unterschiedlichen Strömungen des Islams schon untereinander uneins sind und sich zum Teil schon in ihrer eigenen Religionsgemeinschaft bekriegen, wie soll das möglich sein?

Ich wäre mit friedlicher Kooexistenz hochzufrieden.

Diese Frage hättest du vor ca 30 Jahren stellen können. 

Aber jetzt??

Diese Religion existiert schon 

Wir haben ein Christentum, das mehr dem Islam ähnelt als dem Gedanken Christi.

  • Der Koran ist interpretiert und die Bibel übersetzt
  • Es gibt Leute die behaupten die Bibel sei interpretiert.
  • Jesus kommt auch im Islam vor aber keiner Glaubt was Jesus sagte.
  • Jesus kommt im Christentum vor, aber keiner glaubt was er sagte.
  • Abraham kommt bei den Moslems vor, aber keiner Glaubt was dort geschah.
  • Abraham kommt bei den Christen vor, aber keiner glaubt was bei Abraham geschah. 

Reicht das für den Anfang?

Auf die Idee, eine Frage mit diesem Inhalt zu stellen, kann nur ein Theoretiker kommen, welcher sich der elementaren Gegensätze und Unterschiede beider Religionen - Christentum und Islam nicht bewusst ist.

Obwohl, wenn ich länger darüber nachdenke - die Menschheit erscheint mir inzwischen schon verrückt genug, dass ich unter dem genannten Gesichtspunkt fast alles für möglich halte und damit auch einen "Chrislam", zumindest als Zwischenstadium. Und natürlich alles im Zeichen der inzwischen "sprichwörtlichen deutschen Toleranz", einer rücksichtsvollen Beschreibung für "Dummheit und Verblödung eines Volkes".

"Zwischenstadium" deshalb, weil am Ende wieder der Islam stehen könnte, welcher sich seit seines Bestehens schon immer durch vorgetäuschte Toleranz und Hinterhältigkeit ausgezeichnet hat um später mit Gewalt sein Ziel zu erreichen. - Wird nicht sogar der Gott des Islam - "Allah" auch im Koran als der "größte Ränkeschmied" bezeichnet?

Wer an einen solchen Gott glaubt, dem ist alles zuzutrauen.

Grundsätzlich könnte eine neue Religion entstehen welche zunächst gesellschaftlich als Sekte betrachtet wird. Gesetzlich wäre das kein Problem.

Der Islam ist bereits eine starke Abwandlung des Christentums mit zusätzlicher Erweiterung und Umfang...

666Phoenix 28.02.2017, 08:49

Der Islam ist bereits eine starke Abwandlung des Christentums

Ha, lass das ja nicht Allah hören!!

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Schnoofy 28.02.2017, 08:53
@666Phoenix

Ha, lass das ja nicht Allah hören!!

Ich glaube der weiß ganz genau wann es angebracht ist wegzuhören.

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arevo 28.02.2017, 09:27

#piobar

Der Islam ist keine starke Abwandlung des Christentum.Welches Christentum meinst Du eigentlich ?.

Das hellenistische, das orientalische oder das lateinische Christentum ?.Da gibt es gewaltige theologische Unterschiede.

Die geistige Grundlage des Islams ist die ostsyrische Theologie, die, nicht ausschließlich, aber überwiegend auf dem AT beruht.

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ZirzechsLuzifer 28.02.2017, 09:27

Deine Aussage ist nicht ganz falsch piobar. Der Koran kam (im Islam) nach der Bibel und gilt deshalb als eine Erweiterung oder eine umfangreichere, etwas bearbeitete Form. Dennoch stehen noch Verse drin, welche man auch mit der Bibel bestätigen kann. Der Grund für die Herabsendung des Koran ist die Verfälschung der Bibel.

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ja. Dem religiösen Wahn sind keinerlei Grenzen gesetzt. Kommt aber letztlich drauf an, wieviele Gläubige so n Religionsstifter dann zusammenkriegt, und ob er auch das Establishment für seine Creation begeistern kann. Im Moment ist die herrschende Klasse in DE und Westeuropa eher damit beschäftigt, dem reinrassigen Sunniten-Islam den roten Willkomm-Teppich auszurollen, weil er denen da oben als überaus nützliches ideologisches Machtinstrument erscheint, um die Massen niederzuhalten.

Selbstverständlich könnte etwas Neues wie CHRISLAM entstehen. Theoretisch ja, praktisch nein.

Im Spiel sind mindestens 5 Interessengruppen:

1.Die, die alle Religionsgemeinschaften inklusive Islam aus dem öffenlichen Leben  verbannen möchte

2.Die Gruppe der Menschen, das dürfte die Mehrheit sein, welche auf die Erhaltung des Christentum in seiner jetzigen Form besteht

3.RKK ( höhe Kirchenleute, Jesuiten, die Position des Papstes dazu bleibt unklar ) und natürlich die EKD wünschen sich eine sehr enge und starke Annäherung zwischen Christentum beider Konfessionen und Islam.Beide betonen in letzter Zeit sehr auffällig die vielen Gemeinsamkeiten, die angeblich in beiden Glaubensgemeinschaften vorhanden wären.

4.Fast alle Entscheidungsträger in der Politik, in Deutschland als auch bei den EU-Behörden wären für einen CHRISLAM

5.Auch islamische Gelehrte und hohe islamische Würdenträger in Deutschland   betonen immer wider die gemeinsame Basis beider Religionen.

Allerdings werden bei aller Euphorie die vielen theologischen Widersprüche und gesellschaftspolitischen Positionen, wie z.B. die abweichenden Erklärungen zur Freheit des Glaubens, die Austrittsmöglichkeit und die Stellung der Frau in der heutigen Zeit.sowie das Verhältnis zum Staat, Trennung von Staat und Kirche, glatt übersehen.

Du darfst, ob du es auch kannst liegt dann aber vor allem an dir und ob du genug Charisma hast Leute von deinem neuen Glauben zu überzeugen.

Das geht nicht. Für Christen ist Jesus der Erlöser, das ist für Moslems eine Gotteslästerung. Für die Moslems sind Christen Ungläubige, Mosleminnen dürfen keinen dieser Ungläubigen heiraten. Für die Christen lehrt Mohammed Falsches. 

Auch die Ethik ist unvereinbar. Christentum.lehrt Feindesliebe, der Koran befiehlt die Tötung von Ungläubigen, die sich weigern, den Islam anzunehmen. Mohammed befahl im Krieg die Köpfung aller Männer eines jüdischen Stammes, Jesus führte nie einen Krieg. Jesus begnadigte die reuige Ehebrecherin, Mohammed ließ sie steinigen. 

Wie stellst du dir vor wie das ablaufen könnte ?

Ich würde sagen vorher wird Religion irgendwie abgeschafft oder die Welt geht unter.

Beschäftige Dich mal mit dem Ursprung der christlichen Religion. Du wirst erkennen, dass sie nicht menschlichen Ursprungs ist.

Trotzdem sind immer wieder neue Religionen entstanden — vordergründig von Menschen erdacht. Schaut man genauer hin, erkennt man als Ursache ein böses Geistwesen — Satan genannt.

Er hat bereits im Garten Eden falsche Religion geschaffen (1. Mose 3:1-5). Auch nach der Sintflut hat er falsche Religion geschaffen. Nimrod, der Begründer von Babylon, war bekannt als ein Jäger im Widerstand gegen den wahren Gott (1. Mose 10:9).

Als Jesus das Christentum gründete, wusste er, dass der Teufel wieder falsche Religion dazwischen säen wird (Mat. 13).

Bezogen auf Deine Frage wäre es also denkbar, dass der Satan Menschen veranlasst, weitere falsche Religionen ins Leben zu rufen.

earnest 28.02.2017, 09:12

Schon dein erster Absatz ist reine Behauptung.

Und: Lass doch bitte den Satan in der imaginären Hölle. Wir schreiben das Jahr 2017.

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SchmidtRoman 28.02.2017, 09:14

bist du ein christlicher Fanatiker?

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OhNobody 28.02.2017, 09:38
@SchmidtRoman

SchmidtRoman:

Tatsächlich hat es in der Christenheit an Fanatikern nicht gefehlt — zum Beispiel an solchen, die sich aus politischem Protest selbst verbrannten, oder solchen, die sich gegenüber Andersgläubigen nicht gerade tolerant verhalten haben. 

Bekanntlich rief die katholische Kirche zum ersten Kreuzzug auf. Auch der Progrom an den Juden (Kreuzzug) geht auf die Kappe katholischer Fanatiker.

Die Religion, die Christus gründete, hat mit diesem Fanatismus nichts zu tun:

"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Matthäus 22:39). 

Jesu Nachfolger sollten sogar ihre Feinde freundlich behandeln. Jesus sagte: "Fahrt fort, eure Feinde zu lieben, denen Gutes zu tun, die euch hassen, die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch beleidigen" (Lukas 6:27, 28).

Es stimmt, dass Fanatismus übertriebener Eifer ist. Aber biblische Tatsachen darzulegen hat nichts mit Fanatismus zu tun.

Wahres Christentum kann unmöglich Fanatismus hervorbringen.

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steefi 28.02.2017, 09:38

Zitat von Dir:

"Du wirst erkennen, dass sie nicht menschlichen Ursprungs ist"

Zitat Ende.

Ich WEISS, alle Religionen menschlichen Ursprungs sind und ich vermute in Dir einen Religionsextremisten 

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OhNobody 28.02.2017, 09:46
@steefi

Steefi:

Zur Religionsgründung durch den Schöpfer schau bitte hier:

"Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen ..." (1. Mose 1:27, 28)

Gott gab den ersten Menschen Anweisungen, deren Befolgung ihnen ein ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde gesichert hätte.

Dazu gehörte, dass er angebetet werden wollte. Damit hat Gott Religion gegründet.

Der Glaube an einen Schöpfer und an sein Wort macht aus einem Menschen noch keinen Extremisten. Erst wenn er das Wort Gottes zum Nachteil anderer missbraucht, wird er ein Extremist / siehe meine Erklärung oben.

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Ha, leider gibt es auf beiden Seiten die gleichen Schwachköpfe die das zu verhindern wissen, immerhin gibt's ja nur einen wahren Gott...

Religion ist sowieso nicht rational, deshalb sind auch die allermeisten Reaktionen dieser irrational.

Das ist doch allein Deine Entscheidung.

Wer hindert Dich daran, Dir von jedem Verein nur das Beste herauszusuchen.

"Die Zeugen Buddahs", wobei ich mir der Schreibweise nicht sicher bin....

Gibt es in ähnlicher Form schon und nennt sich Bahai.

Im Prinzip braucht es einen Religionsstifter und genügend Anhänger, damit man nicht mehr von einer Sekte spricht.

Ja ginge. Aber sind die beiden Religionen nicht total unterschiedlich?

nein, denn neue religionen gibt es nicht mehr, da alle gläubigen der erde schon ihre religion unter den bestehenden gefunden haben!


Es gibt einige unvereinbare Dogmen. Deshalb ist eine Verschmelzung beider Religionen nicht nöglich.

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