Es gibt keine 1:1 Übersetzung. Es gibt mehr oder weniger gute Übersetzungen. Aber diese ersetzen das Original nicht. Diese helfen beim verstehen eines Textes. Aber der beste Weg, in einen Text wirklich tief einzutauchen ist und bleibt das Erlernen der Originalsprache bzw. das Lesen des Originaltextes. Jede Übersetzung tendiert zur Interpretation. Interpretation des jeweiligen Übersetzers. Also verschiedene Leseweise ein und desselben Textes.

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Ich verstehe den Sinn dieser Frage nicht. Wenn du dein Haupthaar meinst, das unterm Tuch hervorlugt, zumal hier - wir auch immer ermittelt - 1 mm (Millimeter) absolut unwesentlich ist, bitte ich einfach einmal sich selbst zu prüfen, ob man sich das Leben nicht unnötig schwer macht. Es gibt sicher Dinge, die ein Gebet ungültig machen, aber es ist einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen, hier eine Gefahr für die Gültigkeit eines Gebets zu sehen. Es wirft auf uns Muslime zudem ein sonderbares Licht, wie schon oft geschehen, wenn derlei unwesentliche Dinge eine solche Befürchtung bereits hervorruft. And by the way: Wie stellt man eigentlich fest, dass ein Haar 1mm hervorlugt, wenn man es eigentlich nicht selber sehen könnte? Oder hat Dir das jemand gesagt? Wäre das dann aber nicht auch für diese Person hinsichtlich ihres Gebetes abträglich, da sie ihre Augen im Gebet nicht auf dem Boden sondern in deinem Gesicht hätte, was dann eine Ungültigkeit ihres eigenen Gebets nach sich zöge?

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Salamu Aleykum Gibt es einen eine Sure mit 3 Versen unabhängig vom Koran mit Reimprosa (für Muslime die gut arabisch können freue mich sehr über eure Hilfe)?

Das es im Kuran viele Wunder gibt wusste ich ja bereits. Aber was mich sehr beeindruckt hat war dass ein deutscher İslamprediger namens Marcel Krass (Toller Mensch) gesagt hat, das der Kuran eine Mischung zwischen lyrik und prosa Also Reimprosa auch gennat Sadsch ist und nur für den Kuran eigens als Kategorie erstellt wurde.Das durchgehend in allen suren. im İnternet findet man auf deutsch diesbezüglich sehr wenige İnformationen. Der Wikipediaeintrag fand ich persönlich sehr unhilfreich über Sadsch dort steht zB das es andere gebe die auch Reimprosa gemacht haben
la-tanzilanna nārun mina s-samāʾ
tasūquhā rīḥun ḥālikatun dahmāʾ
ḥattā taḥriqa dāra Asmāʾ wa-āl Asmāʾ“
„Wahrlich, Feuer wird vom Himmel herunterkommen
begleitet von pechschwarzem, dunklem Wind
bis es das Haus von Asmāʾ und seiner Familie verbrennt.“

- al-Muḫtār ibn Abī ʿUbaid aṯ-Ṯaqafī

„yā ahla ʾl-Irāq
wa-ahl aš-šiqāq
wa-ahl an-nifāq
wa-masāwiʾ ʾl-aḫlāq“
„Bürger des Irak
Leute der Zweitracht
Leute der Heuchelei
und der niederträchtigen Charakterart.“

ist das auch die gleiche schreibweise wie im Kuran? Weil dann wäre es ja kein Wunder mehr. ich zweifle ausserdem stark an dem was in Wikipedia steht weil sie das Arabisch des Kuran kritisiern aber es nicht mal einen einzigen Einzelnachweis gibt komischerweise. İst der Kuran ein Literaturwunder ohne seines gleiche Danke vielmal für gute Antworten möge Allah euch belohen

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Was immer hier für Antworten kommen, es ist ein spezielles Fachgebiet für Wissenschaftler, für Linguisten, für Kenner alter arabischer Metrik und Dichtkunst. Es reicht nicht aus, Wikipedia und Ableger hier zu zitieren. Es reicht nicht aus, zu sagen, man habe den Quran gelesen. Ich bezweifle, dass sich hier wirkliche Kenner der Materie aufhalten. Ich kann zwar recht gut Arabisch und lese den Quran auch im Original nebst diversen Übersetzungen, da Arabisch nicht meine Muttersprache ist. Aber selbst Muttersprachler können nur selten derart spezielle Fragen hinreichend beantworten. Das sind dann Experten, die es lange Jahre studiert haben und nicht vom pc aus dem Netz was ziehen und dann verkaufen. Aber auch wenn ich den arabischen Quran lese, es wäre anmaßend, hier nun mit Wissen aufwarten zu wollen und den Schein besonderer Gelehrsamkeit zu erzeugen. Es wäre eine Lüge.

Dass diese Frage indes dazu genutzt wird, den Quran herabzusetzen, war nur eine Frage der Zeit. Solcherlei ist nicht neu. Der Prophet (s) ist nicht zufällig schon zu seiner Zeit als Dichter und Spinner abgetan worden. Dass dieses bis heute anhält kann man durchaus als Zeichen werten, dass sich solche Haltung seit 1400 Jahren nicht hat durchsetzen können, man das erhoffte Ziel nicht erreicht hat. Warum sollte das jetzt gelingen? Denn die Sprachgewalt des arabischen Quran ist ja unabhängig von allen herabwürdigenden Aussagen da. Und alles Wettern und Abqualifizieren (allzuoft ohne Kenntnisse des Arabischen - eigentlich ein Unding) wird zwar weitergehen, aber es wird auch weiterhin erfolglos bleiben. Seit 1400 Jahren.

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Das sind keine Nahrungsmittel. Solches zu essen ist nicht normal und u.U. gefährlich. Ich empfehle Arztbesuch, einschließlich psychiatrische Untersuchung.

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Rassismus ist nicht nur auf „Rassen“ abzustellen. Es geht darum, dass ganze Menschengruppen, z.B. Minderheiten, wegen ihres Äußerlichen, wegen ihres kulturellen, religiösen oder ethnischen Hintergrunds pauschal Eigenschaften zugesprochen wird, die zu einer gewissen Diskriminierung, Stigmatisierung, Dämonisierung bis hin zur Entmenschlichung führen oder führen können. Und wenn Christen als Menschen pauschal wegen ihrer Religion etwa als dumm, rückständig oder sonstwie negativ diffamiert werden, gehört auch das dazu. Allerdings ist es nicht dasselbe, wenn einer die Religionen pauschal als rückschrittlich oder böse darstellt. Es kann aber sehr schnell dazu führen, ganze Menschengruppen wegen ihrer Religionszugehörigkeit pauschal Wesensmerkmale zuzusprechen, die dann als Wertung dient, im diese Menschen zu beurteilen. Dann hat das nichts mehr mit der Religion zu tun, sondern es wird dann Menschen pauschal etwas zugesprochen, was dann im Grunde deren Wesen sei. Und da gibt es deutliche Unterschiede etwa im Vergleich zwischen dem, was Christen zugesprochen wird und dem, was Juden und Muslimen zugesprochen wird. Bei Christen habe ich noch nicht feststellen können, dass sie z.B. pauschal als integrationsunwillig und -unfähig bezeichnet werden, wie es immer wieder vorkommt. Oder wenn ein arabischer Christ für integrationsunwillig usw. gesehen wird, bis zu dem Moment, wo man hört, dass er Christ ist. Arabische Muslime und Christen kann man vom Aussehen kaum oder gar nicht unterscheiden. Auch hier wäre die Religion am Ende unwichtig. Solcherlei führt wieder zur Beurteilung des Wesens von Menschen. Am Ende werden immer Menschen diskriminiert und schlimmstenfalls vernichtet.
Wenn man von der jüdischen Rasse mal redete, dann ist dies eine vollkommen irreführende Angelegenheit, denn die Juden in Deutschland waren - Deutsche. Die Nazis haben also auch Deutsche vergast. Deutsche jüdischen Glaubens. Rasse ist ohnehin eine von weißen erfundene Begrifflichkeit, die die Grundlage für all das bildet, was bis heute auch bei uns in vielen Köpfen steckt. Er ist wieder salonfähig geworden, war nie weg. … Es muss aber eines klar sein, dass der absolute Großteil von Rassismus sich gegen schwarze Menschen richtet und auch gegen Muslime und Juden. Rassismus gegen weiße ist dagegen eigentlich nicht möglich, da er von weißen erfunden worden ist.

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Das wird in den Rechtsschulen unterschiedlich gesehen. Die einen meinen, dass der sog Lustropfen (eine klare Flüssigkeit vor einer Ejakulation), unrein sei, das eigentliche Ejakulat aber nicht. Andere sehen das umgekehrt. Meine Rechtsschule sieht nach dem Ejakulat die Ghusl-Pflicht, während der sog. Lusttropfen und auch die einer Ejakulation später folgende wiederum klare Flüssigkeit nicht unrein ist. Das klingt für mich auch logischer als die umgekehrte Variante.

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Im weltlichen Sinne (Standesamt) kein Problem. Im religiösen (christlichem) Bereich ist das für Muslime nicht geeignet. Denn hier werden Formeln gesprochen, die für Muslime nicht annehmbar sind. Als geladener Gast kann man gerne dabei sein, aber in irgend einer Weise an christlichem Ritus aktiv teilnehmen, ist nicht möglich. Christen würden ja auch nicht bei einer muslimischen Hochzeitszeremonie aktiv teilnehmen. Nur als zuschauender Gast wäre dies auch hier kein Problem.

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Neutrale Meinung

Einerseits wird in der Sache oft überzogen dagegen gewettert. Kirchenglocke etwa sind da viel lauter. Und warum soll es nicht mal ausprobiert werden. … Nur, ich als Muslim muss die Etikette auch beachten. Denn wenn es zur Belästigung der umliegenden Bevölkerung werden würde und nicht der ewig und dauern gegen alles islamische wetternde Zeitgenossen irgendwo, dann müssen deren Belange berücksichtigt werden. Dazu sollte man auf jeden Fall mit den Menschen reden. Denn wenn man das nicht tut, läuft man Gefahr, dass andere diese Menschen dazu bringen, eine Antipathie zu entwickeln. Es ist Fingerspitzengefühl gefragt. Es ist ja kein muslimisches Land. Gegenseitiger Respekt ist unabdingbar.

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Es ist eine Frage, was man unter Islam versteht.

Versteht man darunter eine Religion von vielen, kann man sagen, dass dieses genauso auch Christen oder Juden von ihrer Religion sagen würden. Für mich ist das selbstverständlich und normal. Das ist auch völlig verständlich. Da kommt’s auf den Respekt gegenüber dem jeweils anderen an.

Versteht man unter Islam seine wörtliche Bedeutung, welche Gottergebenheit ist, dann ist Islam nicht nur der Name einer Religion, sondern die Daseinsweise von uns allen und der gesamten Schöpfung. Alle und alles entsteht, lebt und stirbt in Gottergebenheit. Unabhängig davon, was einer sagt oder tut. … Die Menschen sehen das nur unterschiedlich.

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Du darfst tun, was du willst. Du musst es aber nicht.

Wenn Du kein Muslim bist, wer wollte Dich dazu bringen, Deinen Sohn Muhammad zu nennen?

Wenn Du Muslim bist, wieso willst Du ihn Lucifer nennen, wohl wissend, was bzw. wer bei allen Menschen mit dem Namen schon lange verbunden ist, auch wenn du nur die Bedeutung Lichtbringer siehst? Wieso dann nicht Muhammad oder ein anderer muslimischer Name?

Wenn Du ein Vater bist, wieso willst Du Deinem Sohn eine Zukunft der Missverständnisse und ständigen Fragezeichen oder sonstigen Schwierigkeiten zumuten, sofern der Name überhaupt vom Standesamt akzeptiert wird?

Bedenke, dass es hierbei zu einem gewissen Teil auch in Deiner Hand liegt, wie Dein Sohn seine Zukunft erlebt. Es kommt also darauf an, was Du für Deinen Sohn willst. Alles, was wir jetzt tun, hat Folgen. Für uns selbst und für andere. Eine Frage der Verantwortung und Vorausschau.

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Solches Gerede ist uralt. Solche Diskussionen sind zumeist frucht- und sinnlos. Vorurteile haben eine unangenehme Eigenschaft: eine lange, sehr lange Halbwertzeit.

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Es mutet wie wadjada oder wadjd an (وجد), was finden oder auch gefunden werden bzw. existieren bedeutet. Ob das Sinn macht. … falls die Punkte keine sind, wäre auch وحد wahada/wahuda oder wahd sein, was sowas wie einmalig, singulär oder allein bedeutet. … Aber in das Sinn macht?

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Arabisch ist aber keine offizielle Sprache in Bosnien. Und wieviele Bosnier kennst du? Arabisch lernt man in muslimisch geprägten Ländern sehr oft in den Moscheen bzw. Koranschulen. Und es gibt auch Bosnier, die in der arabischen Welt arabisch gelernt haben. Außerdem gibt es in Bosnien z.Zt. eine ganze Menge Flüchtlinge u.a. aus Syrien, die nicht weiterkommen. … Es kann also verschieden begründet werden. … Die Mehrheit der Bosnier sind aber des Arabischen eher unkundig. Du nimmst es eher subjektiv wahr.

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Der Name wird Dilscha ausgesprochen. Das i ist m.E. nicht gedehnt, also kurz.

Bei Wikipedia gibt’s den Namen zur kurdisch-Schwedischen Autorin Dilşa Demirbağ-Sten (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Dilsa_Demirbag_Sten). Die arabische version schreibt leider unkorrekt Dīlsā ديلسا

Geht man dort aber auf die persische und kurdische (Sorani) Version, dann entspricht die Schreibung in arabischer Schrift für diese beiden Sprachen haargenau der Aussprache: Dilšā: دلشا

Daher ist die zuletzt genannte Schreibweise phonetisch und orthografisch korrekt und zudem authentisch, also دلشا

die kurdische Version ist hier: https://ckb.m.wikipedia.org/wiki/دلشا_دەمیربەگ

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Ich glaube, dass dies nur ein subjektives Empfinden ist. Es gibt z.B. weitaus mehr Leute aus der ehemaligen UdSSR. Und jede Menge Griechen und Italiener. Und und und.

überleg mal: wir haben in Deutschland ca. 5 Mio Muslime. Das sind ca. 5% der Bevölkerung. Davon sind die meisten keine Araber. Also wohl nicht einmal 1 %. … und jetzt Vergleiche mal diese nüchternen Fakten mit dem Bild, dass hier gezeichnet worden ist. Passt es?

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Sich verlieben oder Verliebtsein ist selbstverständlich nicht haram. Haram wäre, außerhalb einer Ehe Sex zu haben.

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Diese Behauptung krankt schon einmal daran, dass die Frage nicht mit der Bildunterschrift übereinstimmt. Es handelt sich nicht um ihren Freund. Und es steht zudem auf dem Schal nur „Palestine“, d.h. in Englisch. Sollte da etwas noch in Arabisch beim Bild des Felsendomes stehen, dann wäre es sehr gewagt anzunehmen, sie wüsste, was da in Arabisch steht (und wir nicht mal klar erkennen können). … Ich fürchte, es ist wieder einer der vielen Versuche ist, Greta Thunberg zu diskreditieren.

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Es gibt sehr vieles, was im Web zu sehen ist und echt aussieht - aber doch nur Fake ist auf die eine oder andere Weise ist. Entweder mit Filmtrick, Filmschnitt oder durch falsche Zusammenhänge u.a.m. Bis heute werden bei Gerichten Fotos und Filme Ur bedingt als Beweismittel zugelassen. Manipulationen sind heute leichter denn je.

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Wer erwartet, dass beim Gebet etwa um ein Stück Gold am nächsten Morgen kein Stück Gold im Schuh liegt, hat eine sehr naive und falsche Vorstellung von Gebet. Wer nicht auf Gott vertraut und keine Geduld hat, weiß nichts vom Sinn des Gebets. Gott belohnt oder erfüllt Hoffnungen, wie und wann Er will. Wer von vorn herein hier gewissermaßen Bedingung stellt, dass Er diesem Wunsche Nachkommen solle, und nicht seine Bedingungen erfüllt sieht, daraus dann ableitet, dass Gott ihm nichts gibt, was er wünscht, geht von einer falschen, im Grunde egoistischen Prämisse aus. Vielleicht sucht jemand nur eine Begründung, im zu sagen, dass er oder sie nicht (mehr) an Gott höhnen könne. … Gott kennt die wahre und selbst verborgensten Motive der Herzen. Was immer jemand plant und berechnet, Gott ist der beste Planer und Berechner. …

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