Können Lebewesen ohne zentralem Nervensystem Schmerzen spüren

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8 Antworten

Der Schmerzsinn ist als Schutzmechanismus für Lebewesen enorm wichtig. Es gibt Menschen, die diesen Schmerzsinn nicht haben und deshalb keine Schmerzen empfinden. Das scheint erst mal ganz nett zu sein, hat aber fatale Folgen für die Betroffenen: Sie würden an einer Blinddarmentzündung sterben, auf einem gebrochenen Bein weiterlaufen und die Hand nicht von einer heißen Herdplatte ziehen.

So sind alle Lebewesen darauf ausgerichtet Schmerzsituationen, d.h. auch gefährliche Situationen, zu meiden. Dabei spielt das Vorhandensein eines ZNS keine Rolle.

Auch Pflanzen haben Einrichtungen zur Wahrnehmung und können auf Reize reagieren, das bekannteste Beispiel ist da sicher die Mimose. Akazien schicken Botenstoffe aus, um Nachbarpflanzen vor dem Fraß durch Giraffen zu warnen - und die Nachbarakazie produziert schon mal einen Giftstoff, der den Giraffen das Fressen verleidet. In Pflanzen treten elektrische Impulse auf, sie besitzen ein Membranpotential und das kann sich ändern (und von Wissenschaftlern gemessen werden). Wir wissen noch nicht sehr viel darüber, vielleicht werden auch einfach nicht die richtigen Fragen gestellt.

Der Mensch tut gut daran achtsam mit seinen Mitgeschöpfen umzugehen. Wie sagt man doch früher: Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn ........

auf jeden Fall nehmen diese Lebewesen Verletzungen wahr. viele Bäume zb produzieren Harz wenn die verletzt werden. Auch Korallen nehmen war man man sie abbricht oder wenn die gefressen werden zb vom Papageifisch. Seesterne bilden einen neuen Arm wenn er abgetrennt wird. zerteilt man sie in der Mitte wächst aus beiden Hälften ein neuer Seestern. in Gegensatz zu Regenwürmern. Auch Quallen nehmen so was wahr einige wie die Seewespe haben sogar Augen und können sehen auch wenn sie kein wirkliches Gehirn haben. sie empfinden etwas sicher auch so was wie Schmerz aber wie genau kann man nicht sagen

Quallen, Seesterne und Korallen haben ein Nervensystem - zwar ein anderes als der Mensch, aufgebaut auf Nerven- und Sinneszellen - aber sie haben eines. Somit spüren diese Tiere auch Schmerzen.

Pflanzen jedoch nicht. Pflanzen haben keine evolutionäre Notwendigkeit unter Schmerzen zu leiden. Bewegliche Tiere können von einem Schmerzgefühl profitieren; stationäre Pflanzen nicht. Die Evolution bringt keine so komplexen Fähigkeiten wie die bewußte Schmerzempfindung hervor, ohne daß das einen direkten positiven Effekt für die Überlebensfähigkeit des betroffenen Lebewesens gibt.

Quelle: pm-magazin

Auf jeden Fall können diese Tiere auf Berührung reagieren und auch auf chemische Reize. Biologen gehen in der Regel davon aus, dass sie keinen Schmerz verspüren können - aber den Beweis wird man nicht erbringen können - also - behandeln wir sie so, würden sie Schmerzen empfinden...

Das ist eine gute Frage , nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Aber man sollte einem Baum waehrend der Vegationsfreien Zeit , also im Winter faellen.

... weil man dann weniger Schereien wegen dem Laub hat und keine Nester zerstört. Außerdem kommt es daher, daß die Bauern in früheren Zeiten im Winter Zeit dazu hatten, und im Sommer oder Frühjahr mit anderen Arbeiten beschäftigt sind.

Außerdem war der Boden gefroren, was den Abtransport mit Rückepferden vereinfachte.

Mit dem Schmerzempfinden des Baumes hat es nichts zu tun.

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@TorDerSchatten

Ja nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Aber das Holz welches nicht in Saft steht, wenn es gefaellt wird , Nov bis Maerz ist Qualitativ hochwertiger als das wo es im Saft steht weil es mehr Wasser enthaelt.

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@Schlauerfuchs

Aber die alten Greichen meinten auch das Atom ( atomos ) sei unteilbar bis Robert Openheimer und Otto Hahn in den 1930 er das Gegeteil bewiesen, ok Openheiemer bute 1943 bis 1945 in Los Alamos die unruehmlich Bombe. Manche Pflanzen sondern gift od. Duftstoffe aus werden si gefressen od. gemaeht, so kann das eine automatische Reaktio sein od eine Warhnung od. Grundinteligenz , wenn auch sehr brimitiv fur andere Pflenzen, bzw. zur Abwehr.

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Elektronische Messungen an Pflanzen haben ergeben, dass ihre elektrische Spannung steigt, wenn man in ihrer unmittelbaren Nähe ein Feuer (Feuerzeugflamme) anzündet. Sie haben also sowas wie Angst.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das auch auf andere Organismen zutreffen könnte.

Also lass die in Ruhe! Sie haben auch ihren Platz auf der Welt.

Aber was kann man denn dann (moralisch korrekt) noch essen, wenn auch keine Pflanzen mehr?

(nur mal so theoretisch gefragt, denn das mit dieser "Spannung" in Pflanzen halte ich für ein Märchen)

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@Andreas12321

Ist die Frage ob die Pfanze angst hat od. nur das CO 2 der flamme registriert. Sie wandelt ja in der Fotosynthes CO2 in sauerstoff um in den Blaettern. Die ander Seite ist, dass die Pflanze dem Licht entgegen waechst und immer weiss wann Freuhling od. Herbst ist. Soist schon Leben in Ihr und was natuerliches organig , ob das ausreicht um Schmerz zu empfinden? Jedenfall will sie Leben.

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@Andreas12321

Wenn du keine Pflanzen töten willst, mußt du Fructarier werden. Also nur das essen, wobei die Wirtspflanze nicht stirbt. Nüsse und Obst.

Kartoffeln und Getreide wäre somit verboten.

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@Andreas12321

Elektrische Impulse bei Pflanzensind kein Märchen (eine Quelle müsste ich aber erst suchen).

Moralisch korrekt? Betrachte dich, wie auch andere Lebewesen, als einen Teil der Natur. Es ist so eingerichtet, dass Lebewesen Nahrung brauchen, krank werden, sterben müssen.

Wie viele Mäuse würde es geben, wenn es da nicht die Räuber gäbe?

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@Andreas12321

Ich esse trotzdem Pflanzen. Wenn ich sie kaufe, sind sie ja schon tot (aus der Erde bzw. vom Baum)

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Elektrische Spannung = Angst??

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Ohne zentrales Nervensystem kann man nichts.

Hausaufgabe?

das ist ganz einfach mit Google zu finden!

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