ab wann bezeichnet man etwas als Lebewesen?

8 Antworten

auch Pflanzen sind lebewesen. lebewesen müssen einige Kriterien erfüllen. sie haben einen Stoffwechsel sie regieren auf Äußerer Reize. die meisten Lebewesen pflanzen sich fort aber wenn nur ein organismus der sich forplflanzen kann ein Lebewesen wäre dan wären maultier und Liger die männlichen exemplare nicht lebendig.sie können sich nicht fortpflanzen. auch arbeitsameisen und arbeitsbienen können sich nicht fortpflanzen darum ist Fortpfalnzung für ein Lebewesen nicht unbedingt erforderlich wenn auch für eine eigenständige Art unabdingbar. aber alle Lebewesen müssen Nahrung aufnehmen um ernergie zu gewinnen und nicht zu sterben. auch haben lebewesen eine Atmung .

Sobald es Stoffwechsel betreibt. Genauer :

Der Stoffwechsel oder der Metabolismus (griechisch μεταβολισμός, metabolismós „Stoffwechsel“, mit lateinischer Endung versehen) steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Handelt es sich im ersten Fall um Fremdstoffe, so spricht man auch von Fremdstoffmetabolismus. Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel) sowie der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen katalysieren. Die Erforschung des Stoffwechsels erfolgt vor allem mit Methoden der Physiologie und Biochemie. Quelle : Wikipedia.org

Hallöchen,

lol... "Fleischfressenten" (zehn kleine Fleischfressenten schwimmen auf dem See...) =D

Naja, die Definition von Lebewesen ist relativ ganz genau definiert. Laut Wissenschaft wird "etwas" dann als Lebewesen klassifiziert wenn es in der Lage ist sich Fortzupflanzen, sich über einen bestimmten Zeitraum hinweg entwickelt bzw. anpasst (Evolution) und in seinem Körper Stoffe umwandelt und abgibt. Pflanzen und Tiere gelten also beide als Lebewesen...

"Könnte man eine Qualle oder Schnecke theoretisch auch als Pflanze durch gehen lassen"

"Theoretisch" könnte man das sicherlich, aber auch hier wurden nunmal Regeln festgelegt, die vorschreiben wann man von einem Tier und wann von einer Pflanze spricht. Tiere brauchen zum Beispiel unbedingt Sauerstoff zum Atmen, sie haben Sinnesorgane und können sich bewegen (trifft alles auf deine Schnecke zu). Pflanzen hingegen sind an einem Ort gebunden und betreiben Photosynthese (was auch die Fleischfressende macht). Manchmal kann eine Klassifizierung aber trotz dieser Regeln nicht genau erfolgen. Schleimpilze zum Beispiel bilden nochmal eine eigene Ordnung...

Ist es - rein theoretisch - möglich, dass eine Tierzelle z.B. ein Cyanobakterium aufnimmt und sich Hybridarten entwickeln, welche Photosynthese durchführen?

Also wenn man die Endosymbiontentheorie zur Grundlage nimmt und eine Tierzelle jetzt ein Cyanobakterium "verschluckt", sich u.U. daraus Plastiden z.B. Chloroplasten entwickeln und das "Tier" Photosynthese betreiben kann? Also ein System, welches sich durch 2 Stoffwechselsysteme selbst versorgt? Dann hätte dieses Tier ja einen enormen evolutionären Vorteil, da es nicht auf Pflanzen Sauerstoff angewiesen ist und somit begünstigter in Sauerstoffarmen Bereichen wäre.

Was spricht dagegen?

Gerade habe ich einen Artikel über die Meeresschnecke Elysia gelesen. Wenn ich es richtig verstanden habe, "frisst" diese Schnecke Grünalgen z.B. und "verwirft" alle Bestandteile dieser, außer die Chloroplasten, welche sich im Verdauungstrakt einnisten und aktiv bleiben. Aktiv bleiben heißt ja, dass sie weiterhin Photosynthese betreiben, oder? Dazu wäre ja zuerst einmal ein Gentransfer von der DNA des Chloroplasten in den Zellkern der Tierzelle nötig, damit die Chloroplasten auch mit den jeweiligen nötigen Proteinen versorgt werden. Wie lange würde so ein Gentransfer dauern (Tage/Wochen oder evolutionstechnisch über viele, vielleicht Millionen oder Milliarden Jahre)? Bei dieser "Schnecke" wurde jedenfalls kein "Algengen" gefunden, sodass es heute noch ein Rätsel ist. Auf Wikipedia steht, dass die Schnecke ab einem gewissen Zeitpunkt den Mund zurückbildet und nur noch von den durch Chloroplasten bereitgestellten Nährstoffen überlebt. D.h., sie bildet von sich aus auch eigene "Schläuche" zur Hautoberfläche und dort eine Schicht aus Chloroplasten. Kann ein Lebewesen nur entweder autotroph oder heterotroph sein - oder geht auch beides? Könnte die Natur das ultimative Lebewesen erschaffen, welches sich selbst versorgt und einen Teil der eigenen Abfallprodukte wieder verwertet?

Wo ist mein Denkfehler bzw. meine Wissenslücke? :D

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