Der Versuch hat etwas mit der Temperaturempfindung zu tun. Für die eine Hand erscheint das Wasser wärmer als für die andere.

Das lauwarme Wasser müsste bei beiden Händen die gleiche Temperaturempfindung auslösen, das ist ganz offensichtlich nicht so.

Unsere Haut besitzt Thermorezeptoren, die allerdings nicht die absolute Temperatur ans Gehirn melden, sondern eher Temperaturunterschiede.

Schlag nach unter Themorezeptoren.

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Hast du kein Lehrbuch?

von der Kernpore ich weiß dass es eine Zelle im Zellkern ist

Eine Zelle im Zellkern gibt es nicht.

Kernporen sind Öffnungen in der Kernmembran, sie ermöglichen und kontrollieren Stoffaufnahem und Stoffabgabe von größeren Molekülen. Die mRNA muss ja den Zellkern verlassen.

Mit dieser Seite kannst du alles nachschlagen:

http://www.biologie-schule.de/golgi-apparat.php

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Obere Abb.: Die DNA-Menge verdoppelt sich. Der Vorgang heißt Replikation.

Die rel. DNA-Menge sinkt wieder auf den ursprünglichen Stand nachdem die Zelle sich geteilt hat.

Untere Abb.: Die ist leider falsch. Es verdoppelt sich nicht die Chromosomenzahl. Die bleibt gleich. Aber vor der Zellteilung (Interphase) liegt die DNA als "fädiges Gewirr" vor, zur Vorbereitung der Zelllteilung wird ja (s.o.) die DNA verdoppelt und dann in Zwei-Chromatid-Chromosomen (typische x-Form) verpackt. Diese 2CC werden in der Mitose auseinandergezogen; jede Tochterzelle erhält den vollständigen Chromosomensatz, die Chromosomen sind dann aber Ein-Chromatid.Chromosomen

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Da sind ein paar Missverständnisse in deiner Fragestellung.

Eine Eizelle reift heran und wird befruchtet, daraus entsteht ein Embryo.

Wenn zufällig zwei Eizellen zur gleichen Zeit heranreifen (schließlich gibt es zwei Eierstöcke), werden zwei verschiedene Eizellen befruchtet, es entstehen zweieiige Zwillinge.

Wenn sich in einem frühen Stadium der Schwangerschaft der Zellhaufen (Blastocyste) in zwei getrennte Zellhaufen trennt, dann entstehen eineiige Zwillinge.

Für das Vorkommen zweieiiger Zwillinge gibt es anscheinend eine gewisse genetische Disposition, denn sie kommen in manchen Familien etwas häufiger vor. Durch Hormonbehandlungen (bei Kinderwunsch) gibt es inzwischen mehr Mehrlingsgeburten.

Für die Entstehung von eineigen Zwillingen kenne ich keine genetischen Ursachen, nehmen wir an, dass es Zufall ist. Eine einfache dominant rezessive Vererbung würde ich ausschließen.

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"Eine Art stellt eine Gruppe von Populationen dar, deren Angehörige sich unter natürlichen Bedingungen miteinander fortpflanzen und lebensfähige, fertile Nachkommen bilden, sowie reproduktiv von anderen Arten isoliert sind."

Das ist das biologische Artkonzept nach Ernst Mayr (u.a.).

Die Fortpflanzungsfähigkeit, also der gemeinsame Anteil am Genpool und Genfluß zwischen den Individuen, ist also der Kern des Artbegriffes.

Das beschreibst du unter der Überschrift "genetischer Artbegriff", meinst du generisch oder genetisch?

Vielleicht habt ihr im Unterricht besprochen, warum es so schwierig ist zu definieren, was man unter einer Art versteht. Das biologische Artkonzept lässt sich nur auf Arten anwenden, die sich sexuell vermehren. Für Arten, die ausgestorben sind, kann man es gar nicht mehr anwenden.

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..durch das Editing ein falsches Protein, welche nicht die Aufgabe im Körper übernimmt, wofür die DNA ursprünglich codiert hatte; unnötige Mutationen sind das Ergebnis.

Das ist wohl nicht der Fall, denn das RNA-Editing gibt es in verschiedenen Varianten. Es hat sich evolutionär bewährt und die Proteinvielfalt wird dadurch sehr erhöht. Die so synthetisierten Proteine erfüllen eine Funktion im Organismus.

Die evolutionäre Entwicklung des RNA-Editings muss ein recht komplexer Prozess gewesen sein, denn die Enzyme, bzw Multienzymkomplexe, die dieses Editing steuern sind ja auch auf der DNA codiert.

Mutationen, die zu bestimmten Stoffwechselerkrankungen führen kommen auch auf DNA-Ebene vor.

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Was besagen denn beide Theorien?

Die Theorie, dass alle Stoffe aus Atomen bestehen wurde schon in der Antike aufgestellt. Unter dem Namen Demokrit findest du mehr dazu.

Erst um 1800 wurde diese Idee von John Dalton durch Berechnungen der Massenverhältnisse bei chemischen Reaktionen wieder eingeführt.

Schwann und Schleiden konnten durch Beobachtung im Mikrospkop feststellen, dass alle Lebewesen aus einheitlichen Grundstrukturen, sie nannten sie Zellen, aufgebaut sind. Das war bahnbrechend, denn davor galt der Mensch als ein System von Säften.

Atome gehen Verbindungen ein, diese Verbindungen werden wieder aufgehoben und sie können neue Verbindungen eingehen. Bei Zellen ist das nicht der Fall, eine Zelle kann nur aus einer anderen Zelle hervorgehen.

Stimmt die frühe Definition des Atoms als "das Unteilbare" heute noch?

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Wenn du das hier unsinnige Wort absolvieren durch den Begriff absorbieren ersetzt und das mal als Suchbegriff eingibst, kommst du weiter.

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Ich bin mir nicht sicher, ob Mendel "Anforderungen" an die betrachteten Merkmale gestellt hat.

Die Merkmale sollten leicht zu erkennen und zu unterscheiden sein. Die Generationsdauer sollte nicht zu lang sein. Die Kreuzung sollte einfach sein.

Mendel hatte Glück mit der Auswahl seiner Versuchspflanzen (jedenfalls mit den Erbsen, mit anderen hat es nicht geklappt).

Die P-Generation war reinerbig, da Erbsen selbstbefruchtend sind.

Die Anlagen liegen auf unterschiedlichen Chromosomen, es liegt keine Kopplung vor.

Die Merkmale beruhen auf einem Gen, sind also nicht polygen.

Nicht zu vergessen: Von Gameten, Genen, Chromosomen usw. hatte man zu Mendels Zeiten keine Vorstellung. Seine Leistung beruht u.A. auf der Anwendung statistischer Methoden, er zählte und zog Schlüsse aus den Aufspaltungsverhältnissen.

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Länder mit einer großen Nord-Süd-Ausdehnung haben immer verschiedene Klimazonen innerhalb ihrer Landesgrenzen.

https://www.laender-lexikon.de/Mali

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Die Evolution hat schon lange vor dem Menschen Lebewesen mit Bewußtsein und Sprache (Kommunikation) hervorgebracht.

Heutzutage wird zumindest Säugetieren und Vögeln ein Bewußtsein zugestanden.

Wenn sich das herumspricht, wird man mit Tieren anders umgehen müssen.

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Jersey sind eine Rinderrasse, die auf der Insel Jersey entstanden ist. Sie sind kleiner und zierlicher als die weit verbreiteten Holstein Frisian. Der Fettgehalt der Milch ist höher als bei anderen Rassen. Die Milchleistung ist geringer, wurde allerdings durch Züchtung enorm gesteigert.

In den Niederlanden ist die Haltung und Vermarktung von Jersey Milch ein Versuch bessere Preise für Milch und Milchprodukte zu erzielen.

https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Hollaender-vermarkten-Jersey-Milch-7989869.html

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Hol dir erst mal ein Fachbuch zum Aminosäurestoffwechsel.

Ein Standardwerk ist z.B. Löffler/Petrides Biochemie und Pathobiochemie.

Du hast sicher schon davon gehört, dass die Studie über Cholesterin in der Nahrung sehr umstritten ist. Gibt es überhaupt neue Belege für die Schädlichkeit von Cholesterin in der Nahrung oder war die Studie gefälscht.

Auch die China Study ist nicht unumstritten. Achte mal auf den Verlag, der dieses Buch herausgegeben hat.

Dein Thema hat nicht nicht nur biologisch/chemische und medizinische Aspekte, für viele spielt da auch die Weltanschauung eine Rolle. Viele der Quellen im Internet driften auch ins Esoterische ab. Für dich als Schüler ist es schwer zu beurteilen was davon biochemisch gesehen richtig ist. Ein Lehrer kann das aber sehr schnell zerpflücken und Lücken aufdecken.

Bei deinen Recherchen wirst du sicher auf Purine und die Bildung von Harnsäure (Gichtauslösend) stossen. Tierische Lebensmittel liefern sehr viele Purine, aber auch Hülsenfrüchte haben einen hohen Gehalt. Inzwischen gilt auch Fructose (der Fruchtzucker gerät immer mehr in Verruf, Obst gilt nicht mehr so gesund wie es einmal war) als Gichtfördernd. Auch das ist kein einfaches Thema.

Zum Säure- Basenhaushalt hat dir Agronom schon etwas geschrieben. Achte auf die Quellen die du verwendest.

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