Kinder, Taschengeld, Haustier(e)...

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Wenn für die Haltung eines Tieres auf etwas anderes verzichtet werden muß, wird die Priorität verstärkt. Damit lernen Kinder auch, daß man zum Wohl eines ihnen anvertrauten Lebewesens seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche auch mal reduzieren muß. Es muß nicht immer der richtige Weg sein, vor allem, wenn die Verantwortung schon durch konsequente Pflege und Hingabe gezeigt wird, kann aber oben genanntes für einige Kinder sehr wohl verdeutlichen.

Tierarztkosten sind hierbei selbstverständlich immer Sache der Eltern - das wäre für die Verhältnisse eines Kindes viel zuviel.

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Kommt auch auf die Höhe des Taschengeldes an, mit meinen 12DM als ich 12 war hätte ich meine Ninchen nicht ernähren können ;) Wenn man natürlich 100€ oder so bekommt sollte das drin sein.

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Ich denke es kommt auch auf die höhe des Taschengeldes an, das hat sich meinem Empfinden nach stark erhöht in den letzten Jahren...

mein Bruder und Ich haben als Kind (bin jetzt 31, ist also schon was her ^^ was bedeutet denn bei dir "damals"?) immer so viel Taschengeld bekommen wie alt wir waren (z.B. mit 16 bekam ich dann 16DM ab 17 hatte ich einen Nebenjob)

Demendsprechend hat meine Mum (alleinerziehend) uns aber viele Freizeitaktivitäten zusätzlich gesponsort z.B. ab und an mal für Kino, Zoo, oder auch fürs schimmen gehen musste ich nie selbst zahlen (war ja damals auch viel günstiger als heutzutage)

Ebenso hat meine Mum die kosten für meine Tiere übernommen. Also Ausstattung, Futter und Tierarzt. Ich habe auch ab und an was gekauft, aber eher Kleinigkeiten. Große Sachen wie z.B. einmal ein besonders tolles (und recht teures) Haus für meine Ninchen, habe ich mir zum Geburtstag oder zu Weihnachten gewünscht. Für die Tiere hat meine Mum aber auch so generell immer auch kleine Geschenke zu Weihnachten geholt.

Anders finde ich ist es wenn ein Kind z.B. 100€ Taschengeld oder mehr bekommt, was ja heutzutage keine Seltenheit mehr ist. Bei so viel Geld kann zumindest ein Anteil übernommen werden, oder man sagt es werden z.B. Monatlich 5€-10€ davon gespart für eventuelle Tierarztkosten oder notwendige Neuanschaffungen.

Der Sinn von Taschengeld ist ja nicht nur das man sich was schönes davon leisten kann, sondern auch das man lernt mit Geld umzugehen, und wenn man zusätzlich zu "viel Taschengeld" noch alles bezahlt bekommt geht der verloren. (Natürlich haben jugendliche heute in der "Modernen Zeit" auch mehr Kosten, und vieles ist viiiel teurer, Kino z.B.)

Vielleicht kommt daher dein Eindruck das heute viele Kinder selbst für ihre Tiere zahlen ;)

LG Deamonia

Ist nicht nur mein Eindruck, es ist Realität...habe ich u.a. oft bei gf.net gelesen.

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Ich habe mir unbedingt einen Hamster gewünscht und den dann auch nach langer Zeit bekommen. Jetzt habe ich mich mit meinen Eltern so geeinigt das ich das Futter bezahle(jeden dritten Monat 6 €) und sie den Rest das heißt Tierarzt etc. Und das finde ich schon einen fairen deal:D

Du meinst das du einen Teil des Futters bezahlst, denn etwas mehr als 6€ in 3 Monaten kostet so ein Hamster schon ;)

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Ich vermute mal, das ist so, weil viele Spaß daran haben, ihrem Tier etwas Neues zu gönnen, was aber nicht unbedingt nötig wäre. So zum Beispiel für Katzen ein neues Spielzeug oder für Kaninchen ein Intelligenzspiel. Eltern unterstützen sicher nicht jedes unnötige Ding für das Haustier und wollen es dann nicht bezahlen. Dann zahlen eben die Kinder.

Dann gibt es auch sicher noch viele, die das Haustier selbst bezahlen müssen. Ich jedenfalls hab bisher meine Tiere immer selbst gezahlt, dabei besonders Tierarzt und kostenaufwändigere Dinge. Futter haben meine Eltern immer bezahlt, den Rest und auch besonderes Futter ging auf meine Kosten.

Es kommt aber auch immer ganz darauf an, wie viel Geld man zur Verfügung hat und natürlich auch auf viele andere Umstände.

Man könnte wirklich meinen, es reicht, wenn man als Kind oder Jugendliche/r all das macht, was nichts kostet, und das mag auch stimmen, aber manchmal verlangen eben die Eltern, dass auch für das Tier gezahlt wird.

LG

Ohne die Unterstützung der Eltern würde das Taschengeld bei den meisten Tierarten sowieso nicht reichen. Selbst kleine Nagetiere können wirklich horende tierarztkosten verursachen. Ich habe zum Beispiel 9 Ratten wobei ich im Juni einmal zum Tierarzt musste und diesen monat. Insgesamt waren das dann 100€. Das hätte ich mir als Kind definitiv nicht leisten können! Und die Tiere sind alle noch so jung das man von wenig tierarztbesuchen ausgehen kann (im alter deutlich mehr).

Meiner Meinung nach müssen Eltern voll und ganz hinter den Kindern stehen bei der Anschaffung von Tieren. Je nach alter auch mit der Sauberkeit, füttern etc. Es ist aber in Ordnung wenn das Kind von seinem Taschengeld dem Tier etwas gönnt was so nicht unbedingt benötigt würde :) ebenfalls sollten sich Eltern vorher im klaren sein das man das Tier nicht einfach so abgibt wenn das Kind sich doch nicht drum kümmert. Mitgehangen, mitgegangen ;)

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