Kellerboden - Bodenbelag oder Farbe?

4 Antworten

Die bislang eingetroffenen Antworten (2) sehe ich beide kritisch, weil:

Wenn Leute woanders Keller- und Garagenboden mit Flüssigkunststoff gestrichen haben und das prima hält, muss das bei dir noch lange nicht dauerhaft gelingen! Nur nebenbei: Für die Garage kann ich das bestätigen, das hält bei uns schon seit 34 Jahren! Aber: Wir haben wahnsinniges Glück mit unserem Bau, da sind Garagen- und Kellerfussboden "f.-"trocken. "Eigene" Erfahrung halfen also woanders nur begrenzt.

Das Problem mit Feuchtigkeit im Keller rührt ja meistens daher, dass es im Keller - zumindest in den etwas wärmeren Jahreszeit - kühler ist als oben im Haus oder draußen. Wenn jetzt die Empfehlungen lauten: "Lüften, lüften, lüften, lüften", da ist das nur begrenzt richtig: Strömt wärmere Luft (die ja auch MEHR Wasser aufzunehmen vermag) in den kühlen Keller, kondensiert dort das Wasser. Je mehr Aussenluft du in den Keller treibst, desto mehr Kondensat bildet sich dort. Also eigentlich ein Dilemma, das auch der Vorschlag von kleinkirmit nicht beseitigt ist. Es sei denn, du legst UNTER den von ihm vorgeschlagenen Estrich noch eine ausreichend dicke Wärmedämmschicht (aus Styrodur oder vergleichbaren Materialien)  ein. Aber dann kondensiert an den ja vermutlich weiterhin kalten KellerWÄNDEN das Wasser immer noch.

Vielleicht opferst du mal das Geld, und recherchierst nach einem Baubiologen. (ich bin KEINER!!, konnte aber kürzlich einen als sehr sachkundig erleben.). Der kann dir diverses raten. Zum Beispiel auch zu der Frage, ob es in deinem Fall sinnvoll wäre, mit speziell dichtenden Substanzen eine wasserdichte Kellersohle herzustellen.

Diese Substanzen sind im Lieferzustand flüssig wie Wasser, abgefüllt in Kunstsoffflaschen. In die zu dichtenden Bauteile muss man Löche vorbohren; mit speziellen Verschraubungen setzt man dann diese Flaschen an das Bauteil an und beobachtet, wie lange noch Flüssigkeit nachsickert. Wenn das Bohrloch "dicht ist, setzt man die Flasche zum nächsten leeren Loch weiter.

Das steht bei mir noch für die nächste wärmere Saison an der Wand zum aussen liegenden Kellerzugang an. Ein Nachbar hat damit gute Erfahrungen gemacht. Und bevor mir der Putz endgültig runterfriert, sorge ich lieber vor. Ich denke aber, eine qualifizierte Beratung wäre hilfreich und verhindert, dass du sinnlos Geld verpulverst.

unter chemisch behandeln in meinem post meinte ich genau was du beschreibst - die chemikalien werden injeziert -> siehe zb. MEM trockene wand mit injektionsbecher system.

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Meine Eltern haben Keller und Garage mit diesem Flüssigkunststoff gestrichen, bis jetzt gab es damit noch kein Problem.

Holzfliesen und dauerfafte Feuchtigkeit verstehen sich nur mäßig, das kann auch anfangen zu gammeln.

Erstmal würde ich feststellen wollen wo die Feuchtigkeit her kommt, das geht ja auch an die Bausubstanz wenn der Estrich immerzu feucht ist.

Kommt es daher das relativ warme Luft auf dem kalten Kellerboden kondensiert (Waschküche z.B.) würde eine undurchlässige Farbe wohl helfen den Boden zu schützen, bessere Belüftung kann dann die Feuchtigkeit vertreiben.

du solltest ZUERST den beton chemisch behandeln um die austeigende feuchtigkeit zu unterbinden!

alternativ kannst du einen bitumenanstrich aufbringen und darauf einen estrich legen.

dann kannst du für den boden jedes beliebige material verwenden wie überall anders auch.

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