Spontan nenne ich mal ne Quelle, die möglicherweise zu "edel" erscheint: SELVA-Uhrentechnik. Die haben vorrangig Ersatzteile für mechanische Uhren, aber auch Ziernägen und -schrauben.

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Ich habe da eine Idee, die VIELLEICHT weiter hilft: Du schreibst, dass der Schließriegel nicht so weit in die zugehörige "Tasche" einfährt, wie er eigentlich könnte. Mal angenommen, es gelänge dir, diese Tasche zu vertiefen - ist da in der Zarge noch Platz? Wenn ja: Kannst du eine Reihe kleiner Löcher in den "Boden" dieser Tasche bohren, die Zwischenstege zwischen den Bohrlöchern herausbrechen und dann mit einer kleinen Feile die verbliebenen Zacken wegfeilen? Dann hätte dein Schließriegel "freie Bahn".

Viel Erfolg!!!

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Ich steuere spontan was bei: Dein "Zirkel" ist ja aus Holz. "Blöde" (freundlicher gesagt: Nicht wirklich zu Ende gedacht) finde ich, dass sich je nach Spreizwinkel des Zirkels die Flächen, an denen sich die beiden Schenkel des Zirkels miteinander reiben, verändern. Das führt zu unterschiedlichen Kräften und letztlich zu einer insgesamt unbefriedigen Handhabung des Zirkels. WESENTLICH verbessern kannst du es dadurch, dass du (mit Hilfe von annähernd Kreisring-förmigen) zusätzlichen Sperrholzlagen die Reibungsflächen bei allen Öffnungswikeln gleich groß machst. Wenn es mehrere Lagen gibt, brauchst du mit der Schraube auch nur einen geringeren Anpressdruck ausüben, ohne das sich der Zirkel gleich verstellt.

Habe ich mir vor Jahrzehnten mal an einem Zeichentisch abgeguckt, dass Neigung man verstellen konnt. Da hatte man wechselseitig wohl an die 10 Flacheisen zu einem "Scharnier", das mit einer Flügelmutter festgestellt werden konnte, zusammengefügt. Hielt TOLL ! Ich fand die Konstruktion genial weil "simpel an stupid"

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Also: Eigentlich kann ich deine Frage gar nicht beantworten. Denn: Du sprichst einfach von "deiner Werkstatt". Weder gibst du preis, was du in deiner Werkstatt so machst oder machen möchtest. Noch sagst du, welche Ansprüche du hast. Vielleicht offenbarst du mal, welche Erfahrungen du bisher mit Holzbearbeitung gesammelt hast und weshalb du nun bestimmte Modelle von Kreissägen in die engere Wahl gezogen hast. Ich denke, dann kann man etwas mehr sagen.

Zum Hintergrund meiner Gegenfrage: Ich besitze seit ca. einem halben Jahrhundert eine winzige Tischkreissäge von Metabo. Kann man heut gar nicht mehr kaufen. Mit der ist vieles Behelf, aber ich habe mich halt drauf eingerichtet und wurstele mich so durch. Das wäre gar nichts für einen Anfänger, aber ich war bereit, hier und da zu improvisieren. Das solltest du für dich vielleicht auch noch ausloten.

Das mit weitem Abstand Wichtigste: Dass das Sägeblatt beim Sägen NICHT hin- und her-schwingt. Sonst bekommst du ein grausliches Schnittbild. Wichtig ist auch ein guter Parallel-Anschlag, der das Schnittgut über ca. 50 cm führt. Dann sollte der Tisch selber gut stehen. Der Rest ist dann schon beinahe Gewöhnung.

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Mich macht eine - scheinbar nebensächliche - Bemerkung stutzig: "Mineralfaser und Rigips ginge auch, passt mir aber schlecht IN DEN RAUM, weil der öfter mal feucht werden kann."

Was heißt hier zunächst einmal"Mineralfaser"? Meinst du so etwas wie Steinwolle als Wärmedämmung? Rigips istr ja bekannt: Gipskartonplatte, die man üblicherweise von unten an einen "Rost" aus Trägerlatten oder blechwinkeln anschraubt.

Wie stellt sich die "Durchfeuchtung" des Raumes denn dar? Regnet es da rein? Oder treten da von irgendwoher Dampfschwaden auf? Bevor wir hier Rat ablassen, müssen die Bedingungen deinerseits klarer gefasst werden - sorry.

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Ich wollte mir so etwas mal selber zusammenfriemeln, bin aber nicht dazu gekommen. Die gängigste Lösung ist, dass man drei (kleine!) Bockrollen so anordnet, dass gängige runde Flaschen sich gut rollen lassen. An einem Ausleger befestigt man dann einen handelüblichen Glasschneider(den mit den Stahlrädchen), und zwar so, dass man mit angemessenem Druck die Flasche sozusagen vorzeichnet. Die angeritzte Flasche taucht man abwechselnd in heißes und dann kaltes Wasser. Die Dehnungen lassen die Flasche dann entlang der vorgeritzten Linie platzen.

Ein Bekannter hat sich das mal so gebaut. Funktioniert. Für das Glätten hat der (mit Ausdauer!!) einfaches Schmirgelpapier genommen und gute Eregebnisse erzielt. Ich würde da meinen Bandschleifer ausprobieren.

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Mir sieht das auf dem Foto so ein bisschen wie "gepfuscht" aus... Wenn ich meine Fantasie mal schweifen lasse, müsste es oben aus deinem Rohr schon mal strenger "müffeln". Bedeutet: Du solltest eine "dichte" Lösung anstreben. Ich habe vor einiger Zeit für die Abführung von Kondenswasser aus unserer Brennwert-Heizung (bei Klimaanlagen fällt sowas auch regelmäßig an) eine vergleichbare Lösung gesucht. Es gab unter einem Handwaschbecken in unserem Keller einen Abzweig, an dem unser Waschmaschinen-Ablauf bereits angeschlossen war. Den habe ich ausgebaut und mir im Baumarkt einen Abzweig mit ZWEI Stutzen gekauft. An den einen Stutzen habe ich dann die Waschmaschine angeschlossen, an den anderen den Schlauch für das Kondensat. Beide Schlauchenden mit Schlauchschellen fixiert. Hält bestens und ist dicht!

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Lieber Bewohner207, du stellst hier Fragen, die sich in letzter Konsequenz auf die Sicherheit oder Unversehrtheit von Mitmenschen auswirken können. Und erwartest von (sich hier frewillig engagierenden) Mitmenschen qualifizierte Antworten. Schon deine Beschreibung: " Terasse gebaut mit 8x8 cm starken Balken ringsum" läßt ALLE Deutungen zu: Dass es sich um ein Rankgerüst für die Clematis oder die Unterlage für einen begehbaren Boden handeln könnte. Auch die Umschreibung: "Ich möchte die Platten 30 cm über die Balken stehen lassen" kann man so verstehen, dass sie über einen Rahmen 30 cm hinauskragen, es kann aber auch sein, dass sie Vertikal 30 cm hoch ragen oder ... Der Möglichkeiten sind viele, so mancher liefert dir Antworten, die er sich gerade so denkt.

Also: Ohne erläuternde Skizze und eindeutige Umschreibungen wird das nix Vernünftiges!

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Lieber Janzejal,

"Aus Schaden wird man klug" - ich meine das jetzt nicht besserwisserisch, sondern dehne das mal so aus, dass man auch aus dem Schaden anderer Leute durchaus was dazu lernen kann.

Zunächst einmal: Eine gründliche Planung hätte sich auch in deinem Fall wirklich ausgezahlt... Aber nachher ist man halt immer schlauer als vorher.

Ich habe mal vor fast einem halben Jahrhundert Pflasterer gelernt, sollte im Grund mithin wissen, worum es geht. Die heute üblichen Formen des Pflasterns sind mir streng genommen aber nicht wirklich vertraut. Zu meinen Lehrzeiten war das große Credo: Auf fast jedem Untergrund kannst du - mit vergleichsweise wenig Unterbau - ein Pflaseter aufbringen, wenn du es mit genügend Gefälle (gilt für alle industriell hergstellten Pflastermaterialien mit ebenmäßigen Abmessungen) also mit etwas 3% Neigung zur Vorflut hin verlegst. Mit der Neigung 3% stellst du sicher, dass der allergrößte Teil des Oberflächenwassers in der Vorflut verschwindet und NICHT den tragenden Untergrund aufweicht.

Diese Philosophie ist aber im Laufe der Jahrzehnte zu Gunsten ausgelichener Grundwasserbestände zu durchlässigen Pflasterformen verschoben worden. Deshalb baut man inzwischen Schottertragschichten von 10-15 cm Dicke ein, die in sich wasserdurchlässig sind, ihre innnere Reibung aber bei durchdringendem Wasser NICHT verlieren und deshalb auch mit (bewußt offenen!!) Fugen angelegt werden.

Nun meine Frae an dich: Bevor du über den Einbau von bis zu 15 cm Splitt nachdenkst: Kannst du nicht die Höhen verhältnisse deines Pflasters so ändern, dass du mit weniger Höhe im Splitt auskommst? Und irgendwo eine Stufe oder vergleichbares einbauen? Und vielleicht nach einem Wolkenbruch sgar mal eine (nach kurzer Zeit wieder wegsickernde) Pfütze an deinem neuen Pflaster riskieren?

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Gedanken helfen.. Viel Erfolg!

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Ich habe mir vor Jahr & Tag (übrigens bei einem der großen Disounter mti 4 Buchstaben) einen Schraubenausdreher gekauft: Das ist im Prinzip ein links drehender Bohrer, der sich - links gedreht - allmählich tiefer in den Inbus-Kopf reinschabt und irgendwann die komplette Schraube mitnimmt. Beim Werkzeughändler weden die als "Schraubenausdreher" oder manchmal auch als "Schraubentrecker" bezeichnet.

Sollte man sich einfach mal kaufen. Sind nützliche Teile!

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Alle bisherigen Antworten sind für sich richtig. Ich würde dir aber epfehlen, aus einem etwas dickeren Holzbrett mit einer Stichsäge oder vergleichbarem eine einfache "Biegelehre" herzustellen. Findest du mit jeder Suchmaschine gute Beispiele..

Ich habe mir mal - weil ich ziemlich geizig bin - für eine (sehr gute!) Fahrrad-Lenkertasche mit Hilfe einer 4 mm dicken VA-Gewindestange einen Adapter zurechtgefriemelt. Als Schutz um die Gewindestange habe ich immer ein Stück Silikon-Schlauch übergezogen und dann mit Wasserpumpenzangen SEHR gefühlvoll gebogen. In der Endmontage habe ich ein neues Stück Silikon-Schlauch übergezogen und alles montiert. Hält seit 5 Jahren prima. Der Taschen-Hersteller wollte für einen zum Lenken meines jetzigen Rades passenden Adapter ca. 40,-€ haben. Für einen ganzen Tag Arbeit ein Sch..-Stundenlohn, aber: I DID IT MYSELF!!!

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Bin leider auch kein Experte ... und verwende für (häufiger anfallende) Holzarbeiten IMMER weißen (i.d.R. wasserfesten) Holzleim.

Aus meinen Schülertagen erinnere ich mich an meinen (begnadeten!) Werklehrer; der verwendete z.B. für das Verleimen von Büchern oder Buchrücken Knochenleim. Knochenleim kann man in Pulverform kaufen, muss ihn dann in einem Gefäß (am Besten im Wasserbad!) auf um die 80-90 Grad erhitzen, dann kann man ihn mit einem Pinsel auftragen ... muss aber anschließend die Teile schnell zusammenfügen. Erkaltet weist Knochenleim eine erstaunliche Biegsamkeit auf. Knochenleim gibt's seit dem Mittelalter ... und der sieht bräunlich aus. Vielleicht hast du den auch?

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In einem "normalen" Haushalt fallen ja nun nicht täglich "x" Löcher an. So ist es jedenfalls bei uns. Da habe ich mir vor Jahren - hier in der Community sicher als "Schrott" bezeichnet - bei einem der großen Discounter einen Bohrhamer gekauft - und ergänzend dazu Marken-SDS-Bohrer. Ich komme damit in ALLE Wände und Decken gut rein. Wenn's mal in feine Fliesen sein muss, setze ich zunächst den SDS-Bohrer in den Akku-Schrauber ein, um gaaaanz vorsichtig durch die oberste Glasur und den ersten Scherben zu kommen ... und dann so tief mit dem Bohrhammer, wie es der jeweilige Dübel verlangt. Der Akku-Schrauber muss aber nicht gleich sein, weil die heute üblichen - auch noch so billigen - Bohrhämmer eine elektronische Drehzahlregelung haben. Gaaaanz sachte anbohren - kommt man auch auf Fliesen damit zurecht. Der Akku-Schrauber ist halt für den ersten Schritt komfortabler. Und da ich oft Schrauben mit der Maschine eindrehe, gab es irgendwann halt auch den Akku-Schrauber.

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Im Ernst: Ich greife die Ideen mit den Riegeln noch mal auf .. aber GRUNDLEGEND anders: Du schaffst auf der oberen Deckplatte deines Unterschränkchens einen Hohlraum - etwas dicker als die Deckplatte. Dazu leimst/schraubst du auf die obere Platte QUER vorn und hinten eine Leiste, etwas höher als die Platte zum Ausziehen, die du dazwischen legst.

Durch eine sinnvolle Kombination von Leistenstücken, die du an die ausziehbare Platte und die Begrenzungsleisten anleimst, verhinderst du, dass du die ausziehbare Platte ganz rausreissen kannst.

Fertig.

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Bin schon ein paar Jahre hin.... (will sagen: Rechne mich zu den Älteren). Ich verstehe ja, dass du SELBST etwas machen möchtest. Aber deine beschriebenen Anforderungen lese ich als nicht besonders anspruchsvoll. So dass ich mich frage: "Warum muss der UNBEDINGT was selbst bauen?" Denn: Wenn wir mal den blau-gelben Möbel-Multi aus Nordeuropa als Referenz nehmen: Bei dessen Preisen (wie die zu Stande kommen, finde ich auch nicht gut!!) kann man kaum das Material dafür kaufen. Und das "Finisch" stimmt bei den fertigen Sachen in der Regel.

Trotzdem: "Selbst ist der Mann" ... und von ersten Misserfolgen nicht einschüchtern lassen. Viel Erfolg beim DOING!

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Hi!

Bei mir löst du zunächst etwas Ratlosigkeit aus: Du HAST doch schon eine - dem Aussehen nach schöne - Umlenkrolle. Über die laufen derzeit ZWEI Schnüre. Ich verstehe deine Frage nun so, dass diese beiden Schnüre voneinander unabhängig laufen können sollen.

Ich Baumarkt oder - wenn sie kleiner sein dürfen - auch in Gardinengeschäften - gibts diverse Umlenkrollen.

Da schon mal geschaut?

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Sinngemäß muss ich disa1 beipflichten: So, wie gestellt, kann ich mir unter deiner Frage herzlich wenig vorstellen! Was ist eine "normale" Fensterjalousie? Was ist eine "Lenkvorrichtung" an einer Jalousie? Wo steckt da ein Zahnrad? "Lamellenreihen" - hast du eine dreiteilige Jalousie, die vor drei Einzelfenstern verläuft, aber auf eine einzige Walze aufgewickelt wird? Was sind "Bürokammern"?

Bitte etwas verständlicher!

Ich glaube eher, hinter deiner Frageversteckt sich ein wissenschaftlicher Toleranztest!

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Sorry, lieber Tobi,

ich bin so etwas wie ein "älterer Herr". Für mich ist ein Hammer in erster Linie ein HAMMER: Um Dinge wie Nägel in andere Materialien zu treiben, um Dinge zu zerschlagen, um ....

Da sieht es zwar vielleicht schöner aus, wenn ein alter Hammer nicht vor Rost starrt. Aber seine(n) Zweck(e) erfüllt er auch, wenn er noch deutlich sichtbare Rostsuren aufweist. Da Wichtigste: Er sollte einen zum Hammerkopf passenden und GUT sitzenden Stiel haben. Der Rest: Forget it!

Also; Schildere uns bitte nachvollziehbar, WARUM du - dem Anschein nach - solchen Wert auf die Güte der Oberfläche des Hammerkopfs legst.

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Ich hätte schon früher geantwortet ... aber meine mail-Verbindung lag mehrere Tage darnieder...

Ich habe so etwas ähnliches mal selbst gebaut, und zwar ein Dirigierpult. Das sollte in der Neigung beliebig verstellbar sein. Ich habe das auch hinbekommen (Methode: "Schlaues Abgucken"):

Die eigentliche Pultplatte liegt links und rechts auf Winkelprofilen auf. DieseWinkelprofile habe ich gegen Ende (da, wo es gelenkig werden sollte) um mehrere Lagen Flachprofile verstärkt. Und zwar so, dass in jeder zweiten Lage Platz für ein Gegenstück verbleibt. Im Ergebnis entsteht so links und rechts zwei "Kämme" - wie Fingerzinken - durch die ich dann quer zur Lage der Bleche eine Schloßschraube geführt habe. Die Schlossschraube schließt mit einer Unterlegscheibe und einer Flügelmutter ab.

Dreht man die Flügelmutter fest, wird ein ganzes Paket von Blechen aufeinander gedrückt und man kann den Winkel praktisch nicht mehr verändern. Damit man das leichter verstehen kann, schicke ich bei Interesse ein Foto. Email-Adresse wäre für den Fall hilfreich.

Abgeguckt habe ich die Konstruktion mit dem arretierbaren Gelenk vor Jahrzehnten von einem Zeichentisch.

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