Kann mir jemand ein gutes Buch zum Thema " Ich geh nicht mit Fremden mit" empfehlen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  • Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit!

http://www.amazon.de/Ich-kenn-dich-nicht-ich/dp/3401082302

  • Nein, mit Fremden geh ich nicht!

amazon.de/Nein-mit-Fremden-geh-nicht/dp/3570131378

  • Pass auf dich auf!: Wenn dich ein Fremder anspricht

amazon.de/Pass-auf-dich-Fremder-anspricht/dp/3865590241/ref=pd_sim_same_b_1?ie=UTF8&refRID=1K2Q60468SF6668RFWQ6

  • Ich geh doch nicht mit jedem mit!

amazon.de/Ich-geh-doch-nicht-jedem/dp/378556239X/ref=pd_sim_same_b_4?ie=UTF8&refRID=1K2Q60468SF6668RFWQ6

MfG


WhoreOfTime  24.03.2014, 13:03
  • Nein! Nein! Ich steig in kein fremdes Auto ein!

amazon.de/Nein-steig-kein-fremdes-Auto/dp/3815740622/ref=pdsimsameb10?ie=UTF8&refRID=16PP80C9CFZ7EF2BHP1H

  • LESEMAUS, Band 4: Max geht nicht mit Fremden mit

amazon.de/LESEMAUS-Band-geht-nicht-Fremden/dp/3551089043/ref=pdsimsameb11?ie=UTF8&refRID=16PP80C9CFZ7EF2BHP1H

  • LESEMAUS, Band 137: Conni geht nicht mit Fremden mit

amazon.de/LESEMAUS-Band-137-Conni-Fremden/dp/3551084378/ref=pdsimsameb10?ie=UTF8&refRID=0CMZCD1GQZXDC7QMH632

usw.

Alle Bücher sind speziell für jüngere Kinder gedacht und natürlich auch zum Lesen + Vorlesen!

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MandyL 
Fragesteller
 24.03.2014, 13:05

eigene erfahrung mit einem dieser Bücher?

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WhoreOfTime  24.03.2014, 13:14
@MandyL

Mit mehreren. Viele "Lesemäuse-Bücher" sind recht hilfreich für verschiedene "gefährliche" Situationen und es gibt sie teilweise in Jungen- und Mädchen-Versionen (s.o.)

Das Bekannteste ist vermutlich "Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit!", aber für die ganz Kleinen eher zum Vorlesen.

Ganz wichtig ist natürlich im Kindergarten- und Grundschulalter immer das zusätzliche erklärende Gespräch, aber nicht in der 1000. Wiederholung durch Mutti (was Mutti sagt, ist nämlich bekannt....und irgendwann langweilig), sondern auch durch Erzieher und Großeltern oder auch Nachbarn - besonders in akuten Situationen, wie Du sie beschrieben hast - wenn der Lütte gerade wieder mal nach einem hingehaltenen Bonbon greifen will: ERINNERN! Wenn er dem Fremden im Aufzug seine "Lebensgeschichte" erzählen will: ERINNERN!

Viel Glück!

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SAMNANG  24.03.2014, 13:14
@MandyL

@MandyL Geh nie mit einem Fremden mit und Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit hat völlig genügt, hatte meine Tochter damals (31/2 -4) gut verstanden und mit einigen persönlichenGesprächen und durch 2-3 Aktionen über Kindergarten/Vorschule-konnte das Thema gut umgesetzt werden, ohne panisch zu machen..aber wachsam und sie wusste was zu tun ist* LG

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MandyL 
Fragesteller
 24.03.2014, 13:23
@WhoreOfTime

Vielen Dank, ich tendiere zu "Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit!", das hat auch bei Amazon ganz gute Bewertungen. Hast mir gut weitergeholfen! ;-)

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WhoreOfTime  24.03.2014, 14:03
@MandyL

Gern geschehen ;-)

Falls Du demnächst in einer Buchhandlung bist, frag doch einfach mal unverbindlich nach den "Lesemaus-Büchern", dann kannst Du auch mal in diese Reihe reinschauen. MfG

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An Deiner Stelle würde ich im Archiv des Deutschlandfunk unter "Literatur für junge Leute" rumschnarchen. Ich erinnere dass dort mehrere Bücher zum Thema vorgestellt wurden. Da findest Du auch noch manche andere feine Buchbesprechung.

Dann empfehle ich sehr gerne mit dem Kind den Ausweis einer öffentlichen Bibliothek zu besorgen. Da sitzen Fachmenschen die gerne kostenlos mit Rat zur Seite stehen. Dort hast Du die Möglichkeit erst in das Buch gemeinsam mit Deinem Sohn hinein zu sehen. Immer mehr öffentliche Bibliotheken haben auch Möglichkeiten sich irgendwo in Ruhe sitzend die Literatur näher anzusehen, extra Kinderbereiche.

Ehrlich gestanden halte ich absolut Nichts davon zu empfehlen. Wir Menschen sind verschieden. Dein Sohn ist eine einmalige Persönlichkeit. Je mehr Du bereit bist ihm mit diesem Hintergrund zu begegnen je mehr wird er Lust bekommen Grenzen zu setzen.

Ansonsten möchte ich Dir noch die Reihe "Geist und Gehirn" auf youtube empfehlen. Die menschliche Entwicklung ist ein sehr umfangreiches Ding mit vielen verschiedenen Fachgebieten. Neuere Forschung hat uns viele hochinteressante neue Erkenntnisse beschert. Sie werden in dieser Reihe vorgestellt in gut verständlichen Worten. Auf Dein Thema wird dort auch eingegangen. Es werden Fachmenschen genannt. In der Regel macht es Sinn zu recherchieren Was von ihnen wie veröffentlicht wird. Sie bemühen sich sehr in leicht verständlichen Worten zu veröffentlichen sind ihre Erkenntnisse gesichert denn sie forschen für - Dich. Damit Du Unterstützung bekommst Deinem Kind den Weg hin zu einem gesunden, selbsterfüllten Leben zu ermöglichen. Und rechts zeigt youtube dann noch gerne weitere Videos. Da findest Du dann manchen interessanten Kanal mit interessanten Anregungen um spielerisch zu vermitteln, den Alltag zu bereichern.

Hallo,

gib doch einfach mal ein paar Stichwörter bei amazon ein. Da findest du bestimmt was passendes. Einen direkten Vorschlag habe ich nicht....meine Kinder haben in der Kita und auch in der Grundschule so einen Präventionskurs der Polizei mitgemacht.....vlt. kannst du dich ja mal da erkundigen?


MandyL 
Fragesteller
 24.03.2014, 12:59

Vielen Dank aber ich wollte ja Meinungen oder Empfehlungen haben. Klar hab ich bei Amazon schon geguckt aber ich weiß eben nicht ob die für das alter meines Sohnes gut sind. Suche ein Buch was sowohl verständliche Bilder als auch einen verständlichen Text hat (den ich natürlich vorlese ;-) ) Klar war auch die Polizei schon im KiGa aber einmal gehört und dennoch ist er sehr Kontaktfreudig gegenüber Fremden, daher wollte ich es ja mal mit einem Buch versuchen, was er sich selber auch immer wieder ansehen kann... :-)

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Du wirst kein Kind der Welt davon abhalten können, mit einem Fremden mitzugehen. Noch nicht einmal dann, wenn du einem Kind sein Vertrauen in die Welt nimmst und ihm ein krankes Misstrauen anerziehst, was pädagogisch absolut verwerflich wäre.

Ich habe über mehrere Jahre die Ergebnisse von entsprechenden Training bei Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren überprüft und ausgewertet.

Alle Kinder absolvierten nach dem Abschluss des Trainings die Prüfung mit Bravour. Bereits 2 Wochen später, als wir die Kinder unerkannt testeten (sie wussten nicht, dass es eine Testsituation war), ließen sich bereits 50 Prozent der unter 10-Jährigen auf den "Fremden" ein, weitere drei Monate später waren es fast 100 Prozent aller Kinder.

Dabei haben wir - aus Schutzgründen für die Kinder - auf die wirklich üblen Tricks wie "Deine Mama ist überfahren worden und liegt im Krankenhaus" oder gar "Deine Mama ist tot" verzichtet.

KEIN Kind hat eine Chance gegen einen Erwachsenen, der es mitnehmen will. Weder körperlich noch psychisch. All die Bücher und Trainings dienen unterm Strich nur der Beruhigung der Erwachsenen - und der scheinbare Erfolg ist trügerisch.

Aber: Der Anteil der Kinder, die von Fremden verschleppt werden, ist verschwindend gering. Mehr als 80 Prozent aller Übergriffe auf Kinder passieren durch vertraute Personen.

Wollte man das Misstrauen auf diese ausdehnen, müsste man aus seinem Kind einen psychischen Krüppel machen, dessen Leben aus Angst und Misstrauen besteht.


MandyL 
Fragesteller
 24.03.2014, 20:44

Sorry aber ich komm mit deiner Antwort grad nicht wirklich klar. Du hast in gewisser weise vll recht aber möchtest du mir damit sagen " lass die Aufklärung weg, ist eh Mist, wenn es drauf ankommt passiert eh was"? Super Gedanke, mir gehen grad tausend Sachen durch den Kopf die hier aber denk ich zu extremen Diskussionen führen würden. Deine Bedenken könnt ich mit "wie lernt ein Kind auf Töpfchen gehen" argumentieren in dem ich sage- " lass es es pullert dann eh wieder ein oder "Verkehrserziehung" - lass mal wenn ein Raser kommt wird dein Kind eh erwischt, auslegen... Du magst bestimmt deine Erfahrungen gemacht haben aber ich will meinem Kind weder Angst machen noch es Psychisch beeinflussen. Ich wollte es lediglich aufklären und ihm mit einigen Situationen vertraut machen die nicht alltäglich sind und ihm vll (so meine Hoffnung) seine "Fühler" etwas zu stärken

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Jule59  24.03.2014, 22:27
@MandyL

Natürlich wird man Kinder davor warnen, mit Fremden mitzugehen. Ich warne nur davor, die Wirkung dieser Dinge zu überschätzen. In diesem Alter wird dir ein Kind nach einigen Lernwiederholungen ganz hervorragend nachbeten können, was es im betreffenden Fall tun oder lassen soll.

Kommt es draußen in eine solche Situation, wird es genau das Gegenteil davon tun. Ein Kind kann nicht erkennen, ob eine Begegnung potentiell gefährlich ist oder nicht. Es kennt Erwachsene nur als Menschen, die ihm wohlgesonnen sind, und es kann freundliches Verhalten nur als solches bewerten.

Die "Fühler", die du meinst, beginnen frühestens im Alter von 10-11 Jahren allmählich zu funktionieren. Erst dann ist die Empathiefähigkeit weit genug ausgereift, und erst dann haben die meisten Kinder bereits ausreichend negative Erfahrungen mit anderen gemacht, um zu wissen, dass Menschen nicht immer gut sind.

Gewaltverbrecher, die Kinder entführen, gewinnen ihr Vertrauen. Das haben sie geübt und perfektioniert. Je jünger ein Kind ist, desto schneller wird das funktionieren.

oder "Verkehrserziehung" - lass mal wenn ein Raser kommt wird dein Kind eh erwischt,

Was ja auch so ist :). Das habe ich aber nicht gemeint. Ich kann mit meinem Kind trainieren, nach links-rechts-links zu schauen, bevor es über die Straße geht, an der roten Ampel zu warten und die Hand auszustrecken und Blickkontakt zum Fahrer aufzunehmen, bevor es den Zebrastreifen überquert. Und das kann ich wieder und wieder üben, bis es zu einem routinierten Verhalten wird.

Ich kann es aber nicht wirklich darauf vorbereiten, dass ein freundlicher Erwachsener, der möglicherweise wie ein Polizist angezogen ist, vielleicht nicht freundlich ist. Das beginnt damit, dass ich dem Kind kaum erklären kann, was der Erwachsene dann vielleicht mit dem Kind tut. Selbst wenn ich mich auf die Aussage beschränke, dass er "ihm weh tun" oder "es mitnehmen" könnte, erzeuge ich Angst.

Kinder sind darauf angewiesen, Erwachsenen zu vertrauen. Und genau darin liegt der Knackpunkt.

Die Kinder aus unseren Trainings konnten beispielsweise in vielen Fällen nicht widerstehen, wenn ihre Hilfsbereitschaft angesprochen wurde: Ein Tier, das in Not ist, ein anderes Kind, das sich verletzt hat…löst bei den Kindern aus, dass sie helfen wollen. Und das, obwohl sie in 3 Monaten Training immer wieder geübt hatten, was sie bei einer solchen Frage tun sollen: Weggehen und einen anderen Erwachsenen fragen, ob er dem Mann helfen kann.

Ich hoffe, es ist mir ein wenig besser gelungen, zu vermitteln, was ich meine. Dieser Bereich ist schlicht für das kindliche Gemüt nicht begreifbar.

Das heißt nicht, dass du es nicht warnen darfst. Es heißt nur, dass dies in diesem speziellen Bereich in erster Linie nur deiner eigenen Beruhigung dienen wird. Aus Muttersicht weiß ich, dass dieses Gefühl wichtig ist. Aus der Erfahrung mit ca. 600 Kindern in diesen Projekten weiß ich, dass mehr nicht zu erwarten ist.

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Hi, Also meine Mama hat mir ein Buch gaaannnnzz lange vorgeslesen da waren so zwei kinder drauf abgebildet,die im Sandkasten gespielt haben und daneben im gebüsch war so ein dunkelhaariger typ der die beiden beobachtet hat und ich glaube das heisst "geh niemals mit Fremden mit".....ich fand das buch immer toll als ich kleiner war und kann es nur empfehlen LG Malu


WhoreOfTime  24.03.2014, 19:57

Jup, das ist "Geh nie mit einem Fremden mit" von Trixi Haberlander ;-)

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