Kann man einen Hund aus dem Tierheim Pforzheim auf eine Probezeit zu sich mit nach Hause nehmen?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das müsst ihr mit dem Tierheim abklären. Aber Hunde auf Probe aufzunehmen halte ich niemals für eine gute Idee. Der Hund lebt sich ein, und wenn euch irgendwas nicht passt muss er wieder weg.

Geht doch die nächsten Tage Wochen mit dem Hund spazieren, zusammen. Genau da verliebt man sich meistens.

Für charakterliche Fragen, steht doch jederzeit das Tierheim zu Verfügung. Seid mutig, und lernt den Hund doch erstmal so kennen.

Wir haben ihn ja oft besucht und haben uns jetzt überlegt ihn bei uns aufzunehmen.

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Ach das freut mich, wieder eine Fellnase weniger im Tierheim.

Viel Spaß mit eurem neuen Familienmitglied und alles gute :-)

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„Auf Probe“hört sich jetzt so nach billigem austauschbarem Gegenstand an-deshalb heisst das bei Tierheimen auch anders sagt aber im Grund das Gleiche:Der Hund lebt ne zeitlang bei euch. In der Zeit kann man sehen ob er sich bei euch wohlfühlt ,ob ihr mit ihm klarkommt etc..Offiziell ist er aber immer noch im TH,bloss ist er schon aus der Vermittlung an andere Leute raus.In der Zeit könnt ihr aber auch das TH jederzeit sagen er geht besser zurück-warum auch immer...Nach einigen Wochen kommt dann sowieso jemand vom TH zur sogenannten Nachkontrolle zu euch nach Hause,.mit dem kann man dann auch über ev.auftretende Probleme mit dem Hund reden oder wenn man sich noch unsicher ist ob man ihn behalten soll .Erst wenn dann von euch und von Seite des THs aus alles passt gehört der Hund dann entgültig euch-Allerdings behalten sich die meisten Tierheime für solange der Hund lebt ein gewisses Mitspracherecht für „ihre“Hunde vor.Das heisst gewisse Dinge könnt ihr nicht allein entscheiden/müsst ihr immer mit dem Tierheim absprechen.Das kann zb. sein dass er in die Hundeschule muss,ob er kastriert wird oder nicht,Mitsprache bei bei grösseren OPs etc.... wenns dazu kommt wünsche ich euchviel Spass mit dem neuen „Rudelmitglied“!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hallo,

bitte überlege mal, dass es oft mehrere MONATE dauert, bis ein Hund aus dem Tierheim sich in seinem neuen Zuhause einlebt und vertraut mit dem neuen "Rudel" wird.

Ängstliche Hunde brauchen sehr sehr lange, um sich einzugewöhnen und wieder zu einem sicheren und fröhlichen Hund zu werden.

Hunde aus dem Tierheim haben meist schon viel Schlechtes erlebt - zumindest meist wenig Schönes. Oft sind sie schon erwachsen und da dauert es ohnehin viel länger als bei einem neugierigen Welpen, bis sie sich umgewöhnen und eine Beziehung aufbauen können.

Mit Anfangsproblemen und Schwierigkeiten muss man immer rechnen - man muss aber auch bereit sein, mit viel Zeitaufwand, Geduld und noch mehr Liebe diese Probleme zu meistern und aus der Welt zu räumen.

Daher halte ich "Hund auf Probe" für eine völlig abwegige Idee, denn in einer kurzen Zeit kann der Hund sich noch gar nicht wirklich entwickeln und wenn er nach zwei oder drei Wochen dann wieder weg muss, dann hat er den nächsten "Knacks". Wie viele Hunde willst du (oder andere) "ausprobieren", bis der passende gefunden ist. Ein Hund ist ein Lebewesen, dass muss man annehmen und lieben - mit allen Macken und Problemen. (Das ist bei Kindern auch nicht anders - auch die sind ganz individuell und oft nicht so, wie man es gerne hätte).

Geh mit dem Hund mehrfach spazieren und wenn der Funke übergesprungen ist, dann weiß man das einfach. Und dann sollte man eben so viel Zeit, Liebe und Geduld aufbringen wie es nötig ist, damit der Hund sich gut in sein neues Leben und die neue Familie einfügen kann.

Gutes Gelingen

Daniela

Ich möchte halt nicht das Risiko eingehen, dass wir den Hund aus den Tierheim aufnehmen und dann merken, dass es doch nicht so gut mit dem Hund läuft und ihn dann wieder ins Tierheim zurück zugeben. Deshalb habe ich gedacht eine Probezeit wäre besser.

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@Tierfreund0801

Das ist verständlich - aber das Risiko geht man immer ein, wenn man einen Hund in die Familie integrieren möchte. Das kann auch bei einem anderen Hund - z.B. einem Hund aus privaten Händen oder vom Züchter - passieren. Und die kann man dann auch nicht unbedingt wieder zurückgeben. Schließlich ist ein Hund keine "Ware".

Aber du solltest dir Gedanken darüber machen, was genau du damit meinst, wenn du schreibst: dass es doch nicht so gut mit dem Hund läuft."

- Meinst du vllt. damit, wenn ihr feststellt, dass euch ein Hund doch zu viel Arbeit und Aufwand ist?

- Oder meinst du damit mögliche Probleme, die der Hund mit sich bringt, die also in ihm selbst liegen?

Im letzteren Fall kann ich dich durchaus beruhigen: gibt man dem Hund ausreichend Zeit sich einzuleben, weiß man ausreichend Bescheid über die Bedürfnisse eines Hundes und über die Erziehung und bringt man dann noch ausreichend Geduld und Liebe mit - dann lässt sich jeder Hund in eine Familie integrieren und ein problemloses Miteinander verwirklichen.

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Ich hoffe, dass man das nicht kann. Ihr könnt aber die Probezeit im Tierheim selbst abhalten, indem ihr einfach ganz oft hingeht und mit dem Hund spazieren geht.
Ich hoffe jedenfalls, dass ein Tierheim sich auf so einen Vorschlag nicht einlässt. Ein Hund ist doch kein Stofftier, dass man umtauschen kann.

Bei uns ist es so, das man zuerst einigemale Spazieren geht und im Freilauf mit dem Hund ist.

Wenn da alles passt wird auf Probevermittelt.

Diese Frage solltest du mit dem Tierheim direkt klären

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