Ist meine behinderung bei der partnersuche ein problem?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Lisa...,
NEIN, Behinderung ist bei der Partnerfindung kein Problem!

Es ist nur eher so, dass sich alle fragen, an was es liegt, dass es eben mit dem erhofften  Idealprinzen bisher noch nicht klappte. Umgekehrt bei Jungs genauso. Und dann guckt man in den Spiegel und macht sich selbst fertig oder weil man kein Geld hat oder noch keinen Führerschein oder kein Studium oder... 'abwink'.

Du siehst, solche Fragen zur Partnerschaft lassen sich nicht im Äußeren, im Aussehen, Geld oder wie bei dir nun mit Gesundheit erklären. Es gilt wirklich der uralte Spruch, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt und man/frau nur nicht ungeduldig sein darf.

Deine Frage, "Warum habe ich (noch) keinen Freund?", ist die zentrale Frage aller Menschen (man sieht es ihnen nur nicht an) und wird deshalb auch in fast allen Liebesromanen behandelt.
Lass mich mit einem Gedanken schließen, der vielleicht nur schwer zu verdauen ist: Du kannst nämlich gar nichts dazu tun. Und jedes "Suchen", also jedes Erzwingenwollen, gar Geld für Partneragenturen auszugeben, ist nicht zielführend, das bringt nichts!

Ich glaube vielmehr, man kann nur gutgelaunt und munter in die Sonne strahlend leben, sich mit echtem Interesse für alles um sich herum interessieren (viele schotten sich nämlich ab) und rund um sich herum strahlende Liebe verbreiten. Das scheint mir das beste, was du für eine Partnerfindung tun kannst. Und dann das Liebesglück zu genießen und gemeinsam zu fördern, was einem geschenkt wird. Doch, das ist dann die nächste Aufgabe!

Also, nicht etwa betrübt den Mangel zelebrieren, sondern besser die eigene Lebensfreude ausstrahlen (nur so zieht man den Richtigen an wie ein Licht die Motten!). Ich glaube fest, dass man das Partnerfinden gar nicht 'machen' kann - es ist und bleibt wohl immer ein Wunder für das wir nur dankbar sein können, wenn es mal zuschlägt. Die hohen Scheidungsraten der letzten Jahrzehnte lassen vermuten, dass JEDER sein Problem mit sich herumschleppt und damit irgendwie auch ...behindert ist! :- )


Herzlichen Dank dir, Lisa, für deine Anerkennung! :- )

0

Entgegen dem allgemeinen Tenor  möchte ich die Angelegenheit keineswegs
bagatellisieren und schon ganz bestimmt nicht schönreden. Sicherlich ist es
nicht gänzlich ausgeschlossen, dass Du einen nicht behinderten Partner finden wirst, dennoch aber will ich dir auch kein X für ein U vormachen und verhehle auch nicht, dass Du es in dieser Hinsicht ungleich schwerer haben wirst, als wenn Du dich darauf fokussieren würdest, einen behinderten Partner zu finden. Nicht zuletzt kommt es auch in einer Beziehung darauf an, mit dem Partner in etwa auf Augenhöhe zu sein und da hilft auch die Liebe nicht weiter, wenn dieser Aspekt nicht annähernd gegeben ist. Von daher wäre es auch keineswegs abwegig de facto zweigleisig zu fahren sprich dich sowohl auf Börsen für behinderte wie auch für nicht behinderte umzuschauen wie auch sonst beide Richtungen sozusagen im Auge zu behalten.

Hallo!

Ich würde es ohne Partnerbörse versuchen. "Mr. Right", der sich so akzeptiert wie du bist, wird sicher auch noch in dein Leben kommen -------> und das wahrscheinlich an exakt dem Zeitpunkt an dem du NIE damit gerechnet hättest.

Eine Freundin von mir macht sich die selben Sorgen wie du: Sie ist zwar nicht lernbehindert & besuchte die Realschule, die sie sehr gut abschloss, sitzt aber im Rollstuhl und ist beidseitig Oberschenkelamputiert. Sie wird jetzt 26, hatte bisher noch keinen Freund -------> ist aber auch sehr anspruchsvoll in dieser Hinsicht und ich habe zusehends (davon abgesehen) auch den Verdacht, dass sie sich in der Hinsicht selbst aufgibt und resigniert.

Genau das (resignieren) darfst du nicht -------> hab' Mut, stehe zu dir so wie du bist & versuche, die Behinderung nicht in den Vordergrund zu stellen bzw. die nicht immer Gedanken deswegen zu machen. Die erwähnte Freundin von mir kommt zwar ohne Beine gut aus & fährt sogar Auto, reitet aber ständig auf dem Thema indirekt herum und macht sich damit selber fertig. Das muss nicht sein!

Alles Gute & gib' nicht auf!

Kein Freund bis 25, okay?

Guten Abend,

ich - w, 20 - habe noch keinen festen Freund gehabt. Ich habe die ganzen Phasen schon durch: Freund haben wollen, Unzufriedenheit, Romanze mit Narzissten, zu hohe Ansprüche, keine Gefühle, Selbstzweifel. Pubertät und sowas. Mittlerweile weiß ich besser was ich will und ich will eigentlich einfach, dass es passiert, wenn es passiert und habe kein Bedürfnis danach einen Mann unbedingt zu suchen. Ich glaube daran, dass es passt, wenn es passt und mein Zutun nur erforderlich ist, wenn ich es unbedingt will. Deshalb habe ich gedacht, dass ich mich mehr auf meine Bildung/ Weiterentwicklung konzentriere und irgendwann später mehr in Partnerschaft investiere. Na ja. Meine Frage ist: Wie würdest du das als Mann finden? Eine Frau, mit knapp 23 Jahren oder so, die noch nie einen festen Freund hatte, aber "auf dem Markt gefragt ist" (Ich hoffe das klingt nicht eitel; nur damit ihr wisst, warum die Männer immer so verwirrt sind, wenn ich sage, dass ich noch nie einen Freund hatte. Sie sagen oft, sie verstehen es nicht, da sie mich zu attraktiv finden und sowas). Wärst du abgeschreckt?

Kleiner Tipp. Ich habe gemerkt, dass viele Leute im Forum extrem aggressiv bzw. negativ sind. Schon mal daran gedacht einfach mal ein bisschen positiver zu sein? Nein? Versuch es doch. Einfach so. Eine gelassene Antwort zu geben. Oder schlagt nach unter "gewaltfreie Kommunikation". Danke :) Manchmal sehe ich schon die ganzen negativen Kommentare bevor ich die Frage überhaupt formuliert habe :D Und es geht los... Anyway. Danke für jede Antwort. Bin froh, dass es Leute gibt, die sich die Zeit nehmen. ;)

...zur Frage

Darf ich mit einer Lern-/ geistig Behinderten küssen und Sex haben?

Ich habe mich in einer Frau verliebt, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitet. Wir treffen uns mittlerweile regelmäßig. Ich habe heute Morgen ihre Mutter kennengelernt und wurde auch als ihren Freund akzeptiert. Es ist nun so, dass wir uns heute geküsst haben und sie hat von sich aus das Bedürfnis nach Sex geäußert. Ich will erstmal abwarten. Von ihrem Habitus und ihrer Intelligenz aus betrachtet gehört sie aber eher zu den Lernbehinderten, als zu den geistig Behinderten. Es ist aber leider so, dass Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung immer von Durchschnittsmenschen getrennt wurden. Beziehungen zwischen Durchschnittlichen und Lernbehinderten gelten in der Gesellschaft als verpönt. Aber warum sollen Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung keine Beziehungen zu anderen Menschen, die intelligenter sind, pflegen dürfen? Sexuelle Kontakte zwischen Behinderten und Nichtbehinderten kommen so gut wie nicht vor, weshalb ich mir ziemlich unsicher bin. Ihre Mutter will ich mit dem Thema nicht gleich ankommen. Ich frage mich nur, wo kann ich mich diesbezüglich sicher informieren? Beziehungen zwischen Lernbehinderten und Nichtbehinderten sind so selten, dass es dazu kaum Informationen gibt.

...zur Frage

Welche Vor und Nachteile gibt es beim Online Partnerschaft?

Hey Leute ich hätte eine Frage an euch. Viele Online Partnerbörsen haben eher einen schlechten als einen guten Ruf und es wird geraten, sich lieber mit jmd im sog Real Life durch zb klassischerweise den Freundeskreis zu treffen. Was aber, wenn dieser klein ist und man in diesem ebenfalls niemanden findet, der einem gefällt (Ein gewisses Maß am Anspruch sollte schon da sein). Eine Freundin von mir ist seit 5 1/2 Jahren mit ihrem mittlerweile verlobten zsm, die sie durch eine Online Partnerbörse kennengelernt hat. Aber sonst habe ich bis dato nicht so viel gutes davon gehört... Stellt euch mal vor, ihr lernt dort jmd kennen und merkt, die Person meint es ernst mit euch und ist nicht auf das eine aus, wie würdet ihr das euren Eltern mitteilen ?. Eig sollten sich diese freuen, wenn die Kinder nach langer Zeit wieder glücklich in einer Beziehung sind aber durch das Internet.. im heutigen Zeitalter ist das nicht mit dem kennenlernen von vor 20 Jahren gleichzusetzen. Aber dazu muss ich noch sagen, dass meine Eltern (getrennt) unterschiedlich sind bei der Partnersuche. Mein Vater hat seine Freundin vor 2 1/2 Jahren durch einen guten Freund kennengelernt, da diese betrogen wurde und ebenfalls einiges durchmachen musste bzgl scheidung. Und die beiden sind immer noch glücklich. Klar man streitet sich mal aber das ist normal und die beiden können dies wie zwei Erwachsene klären. Meine Mutter hingegen hat sich bei einer Partnerbörse angemeldet und hat immer noch keinen Partner finden können (hab nicht so viel Kontakt zu ihr) aber hatte von 2014 bis jetzt drei Freunde und Dates o.O ?. Dies macht mich halt ein bisschen skeptisch. Zwar ist es nicht nett meinem Vater so etwas vorzuwerfen. Aber es könnte durchaus sein, dass er zumindest denkt. Hmm hat sie das wirklich nötig, den Partner jetzt bereits online zu suchen ?. Also " welche pro und contra Argumente würdet ihr für online dating nennen ?. Danke bereits im voraus :)

...zur Frage

Behinderung: Wie kann ich einer Frau beibringen dass ich inkontinent bin und Windeln trage?

Ich glaube es gibt Frauen im Bereich von die die es abstoßend finden bis hin zum dazu passenden Fetisch gibt es alles?!

Vielleicht trägt Sie auch selbst Windeln?

Wie soll ich aber nun das Thema ansprechen?

...zur Frage

Muss ich eine geistig behinderte Freundin kennenlernen?

Ich besuche die 9. Klasse einer Förderschule Lernen und bin dort schon seit fast zehn Jahren. Die Förderschulen zählen ja zu den Behindertenschulen.

Ich hätte gerne eine Freundin und habe mich in letzter Zeit viel mit theoretischen Partnerwahlkriterien der Frauen beschäftigt. Dabei habe ich gelernt, dass Frauen sich bei der Partnersuche entweder Aufwärts (Hypergamie) oder horizontal (gleicher Status) orientieren. Männer heiraten eine Frau aus einer niederen oder gleichen Schicht. Dabei sehe ich für mich aber ein Riesenproblem: Die meisten Mädchen besuchen mindestens (!) eine Hauptschule, aber im Grunde genommen machen doch eh alle Mädchen Abitur. Selbst eine Hauptschülerin hat eine höhere Bildungsherkunft als ich. Eine Förderschülerin hingegen hätte kein Problem, einen Haupt- oder Realschüler kennenzulernen.

Demnach hätte ich nur bei Frauen eine Chanche, die eine Schule für Geistigbehinderte besucht haben. Aber eine Freudin, die nicht lesen, schreiben und rechnen kann und sich wie eine 10-Jährige verhält, ist auch nicht das Wahre, finde ich. Oder muss ich eine Geistigbehinderte nehmen? Es heißt doch, dass Behinderte nur mit Behinderten zusammen sind, oder?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?