Hallo Kikislife...,

mit Zwang und Drumherumgemache tust du dem Tier wahrlich keinen Gefallen. Schau hier, wie Katzentiere es mit dem Saufen haben:

Katzen sind ursprüngliche Steppen-/Wüstentiere, sie trinken nicht oder nur äußerst wenig. Die nötige Feuchtigkeit entnehmen sie wie hier in GF dazu schon öfter gesagt ihren Beutetieren, denn die bestehen ja zu 80% aus Wasser (mageres Muskelgewebe ca. 75 %, Blut um 90-95%).

Hier dazu ein Text vom Tierarzt:

"Als ursprüngliche Wüstenbewohner nehmen Katzen ihren gesamten Wasserbedarf über die Nahrung auf. Wenn diese nicht genug Feuchtigkeit enthält, trinken sie erst, wenn sie schon kurz vor der Austrocknung stehen. [...]

Wasser muss dem Futter stets reichlich untergemischt werden. Vor allem die Katzen nehmen ihren Feuchtigkeitsbedarf über die Nahrung auf und trinken nur im äußersten Notfall. [...]

Da Katzen freiwillig nur sehr wenig trinken, ist es unbedingt nötig, der Nahrung Wasser hinzu zu geben. In der Natur decken sie ihren Bedarf über das Blut der Beute."

Wichtig noch, Kikislife, Katzen können deshalb auch mit einem Wassernapf neben dem Futter gar nichts anfangen. Aus dem Zuvorgesagten erkennst du, dass das Saufen für die Katze eben nicht(!) zur Nahrungsaufnahme gehört. Okay soweit?

Gib dem Tier gutes Feuchtfutter, bitte kein Trockenfutter und träufel gerne noch ein paar Esslöffel Wasser aufs Futter. Mehr kannst du nicht tun. Einen Wassernapf kannst du gerne irgendwo abseits für das Tier hinstellen, der Kater wird's nicht anrühren.

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Hallo ShatteredSoul...,    "vernünftiges Katzenfutter", mein Lieblingsthema! :- )

Nun, grundsätzlich wird man sagen müssen, dass von den Supermarktangeboten pauschal abzuraten ist. Das Thema ist allerdings nicht gerade profan. Es wurde hier in GuteFrage schon öfter darauf geantwortet, du wirst im Prinzip so etwas lesen...

Grundsätzlich gilt für gutes Katzenfutter:

- kein Zucker

- nichts Pflanzliches

- mind. 60% Fleischanteil

- gerne viel Wasseranteil (nur noch Nassfutter...!)

- bitte nur handwarm, nie aus dem Kühlschrank!

(die Bestandteile der Futter sind auf den Verpackungen angegeben, da musst du halt vergleichen)

2x Futter am Tag mag ja zum Überleben genügen und viele füttern auch nur zweimal, natürlicher wären aber mehrere kleine Mahlzeiten oder eben sogar: 12-24 Einzelmäuse am Tag. :- )

Hier weitere und vor allem RICHTIGE Informationen zu gutem Katzenfutter - auch, wenn du nicht roh füttern willst. Dann gäbe es noch anderes zu bedenken:

http//www.cat-care.de/cms/index.php/katzen-w%C3%BCrden-m%C3%A4use-kaufen

http://www.savannahcats.de/katzenernaehrung.html

http://www.kretakatzen.de/Ernaehrung/Naehrwert1.htm

Die Frage nach Trockenfutter ist schnell formuliert:    Also erstmal: "Hochwertiges Trockenfutter" ist ein Widerspruch in sich.

Klare Vernunft lässt erkennen, dass Trockenfutter per se sogar schädlich ist - auch, wenn man weniger davon gibt. Gib du mal "Trockenfutter" in der Suche an, dann wirst du im Wesentlichen so etwas lesen wie ich dir hier auch schreibe...

Am besten bitte gar KEIN Trockenfutter mehr!

Nicht nur, weil es völlig daneben und überhaupt nicht artgerecht ist,  sondern vom Prinzip her schon in jedem Fall bereits schädlich. "Ja, aber es ist doch so praktisch, sauber und lange haltbar. Und die Katzen mögen es ja auch so gerne... nicht?"

Quatsch, hochdosierte Geschmacksverstärker und Reizaromen (pure Chemie!) betrügen die Katzensinne...! Trockenfutter ist eine ganz miese Erfindung der Futtermittelindustrie: Billigst herzustellen und endlos lagerfähig, okay? Es geht denen ums Geld und nicht um Katzengesundheit!

- Katzen sind Carnivoren = reine Fleischfresser, für eine Kohlehydrateverdauung ist ihr Darm gar nicht geeignet. Man achte bitte immer auf die Innereien (Kohlehydratverdauer sind oft Wiederkäuer und haben alle einen langen Darm).

- Katzen sind ursprüngliche Steppen-/Wüstentiere, sie trinken nicht oder nur äußerst wenig. Die nötige Feuchtigkeit entnehmen sie wie hier schon gesagt ihren Beutetieren, denn die bestehen ja zu 80% aus Wasser (mageres Muskelgewebe ca. 75 %, Blut um 90-95%).

Und wenn diese 'Beute' nun aus solchem staubtrockenen Mist besteht, dann wird dem Körper also nicht nur kein nötiges Wasser zugeführt..., es wird ihm sogar die bitternötige Feuchtgkeit zum Aufweichen und Verdauen der Trockenfutterbrocken noch entzogen...! Das ist auch noch schwer schädlich für die Zähne!  Geradezu ironisch der Infospruch auf der Verpackung, dass nur "...genügend Wasser bereitgestellt sein soll...!" *Augenroll* Wenn Katzen saufen (müssen), ist bereits Not-am-Tier!

Ganz grundsätzlich muss man sagen:  Trockenfutter fördert schlimme Krankheiten wie (tödliches!) Nierenleiden, Übergewicht, Blasen-/Harnwegserkrankungen, Diabetes und nicht zu vergessen: Zahnleiden (hoher Stärkeanteil übersäuert und schädigt den Zahnschmelz!). Nur massives Fleisch, bestes Gulasch, könnte die Zähne gut reinigen.

Lesenswert dazu: http://www.katzen-fieber.de/trockenfutter.php und http//www.tierberatungspraxis.de/pages/ernaehrung/faq-katzenernaehrung.php

aus savannahcat.de: Auch wenn es die Hersteller und Verkäufer (...oder Trofu-Lobbyisten) immer wieder abstreiten: Studien zeigen, dass Katzen, die mit Trockenfutter ernährt werden, nicht genug trinken. Das bedeutet eine ständige leichte Dehydration des Körpers sowie eine Verminderung und Konzentration des Harns, was dann die Nieren und Harnwege außerdem noch belastet.

aus kretakatzen.de zur Herstellung von Trockenfutter:  Trockenfutter dürfen laut Futtermittelverordnung max. 14% Wasser enthalten, meist sind es 8-10%. Je nach Qualität werden vor allem Getreidemehle, Tier-, Fisch- und Fleischmehle, Sojamehle und pflanzliche Nebenprodukte wie Maiskleber oder Trockenschnitzel für die Herstellung eingesetzt. Im Extrusionsverfahren werden diese Rohstoffe zu einem Teig vermengt, der dann in einem Extruder unter Hitze und hohem Druck verarbeitet, durch Gussformen gepreßt und gebacken bzw. mit Heißluft getrocknet wird. Nach dem Abkühlen werden bei den höherwertigen Sorten Fett und Geschmacksstoffe aufgesprüht, diese Schicht enhält dann oft auch die hitzeempfindlichen Vitamine. Da für die Herstellung eines Teiges mit der gewünschten Konsistenz eine gewisse Mindestmenge an Stärke erforderlich ist, muß der Kohlenhydratgehalt dieser Futter deutlich über 20% liegen, was gleichzeitig zu Lasten des Proteingehalts geht. Es ist daher technisch unmöglich ein Trockenfutter herzustellen, dem man verglichen mit meinem Maßstab für die Beurteilung von Analysedaten das Prädikat "gutes Katzenfutter" geben könnte.

Und noch... dr-hoenicke.de:  "Als ursprüngliche Wüstenbewohner nehmen Katzen ihren gesamten Wasserbedarf über die Nahrung auf. Wenn diese nicht genug Feuchtigkeit enthält, trinken sie erst, wenn sie schon kurz vor der Austrocknung stehen. ....

Wasser muss dem Futter stets reichlich untergemischt werden. Vor allem die Katzen nehmen ihren Feuchtigkeitsbedarf über die Nahrung auf und trinken nur im äußersten Notfall. ...

Da Katzen freiwillig nur sehr wenig trinken, ist es unbedingt nötig, der Nahrung Wasser hinzu zu geben. In der Natur decken sie ihren Bedarf über das Blut der Beute. ...

Bei der Katze versucht man das Futter in kürzerer Zeit ausgewogen zu gestalten. Sie reagieren empfindlicher auf Mangel- oder Überversorgung. Auch sollten sie nicht, wie bei Hunden teilweise üblich, Fastentage haben. Katzen sind auf ein regelmäßiges Nahrungsangebot angewiesen."

Es geht also nicht nur um die durchweg billigen Trockenfutterbestandteile, sondern eben schon um die fehlende Feuchtigkeit! Da betone ich noch einmal, weil es doch auch scheinbar so besonders 'wertvolles' Trockenfutter mit viel Fleisch- und Seefischanteil gebe... 'abwink' Vergisses!

Nebenbei: Unsere Katzen sind bereits latent unterflüssigt. Man sagt, dass eine normale 4kg- Katze im Schnitt 200-250ml frischen Wassers täglich (50gr/kg) bräuchte. Sie nimmt es aber ganz natürlich mit dem Fressen auf und trinkt eben normalersweise nicht/kaum von selbst.

Puh, ShatteredSoul...,  jetzt weißt du ne ganze Menge mehr darüber und kannst deiner süßen Katze bestimmt NUR noch das beste Futter wählen, nicht? Nur noch Nassfutter ist schon mal gut, aber es kommt ja auch auf die o.g. Inhalte an. Also bitte nicht nur blind ins Regal greifen, da lauert viel Schädliches! Alles Gute euch! :- )

Ach so, zu mancher Tierarztmeinung noch...  Man darf nicht vergessen wieviel Geld die aus der Pharma- und Zubehör-/Futtereindustrie bekommen. Das ist nicht zu unterschätzen. Manche machen offen Werbung für Firmen. Ich las auch einmal von einem Tierarzt, der dem nierenkranken Tier sogar gnadenlos das Trockenfutter einer bestimmten Sorte empfahl...! Könnte sogar hier gewesen sein, weiß es nicht mehr.

Wenn du noch Fragen hast, bitte melden. :- )

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Hallo Ellyboy...,

Geh hier in GuteFrage mal in die Suche nach "Trockenfutter" und du wirst mehr Wertvolles dazu finden als ich dir hier schnell tippen könnte!

Gut, dass du schlau und frühzeitig gefragt hattest und jetzt auf Trockenfutter für deine Katze unbedingt verzichten kannst!

Du wirst n bisschen suchen müssen (gerne auch in meiner history). Aber, es lohnt sich für das Tier! :- )

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Unsere Katze hat selbst nach sieben Monaten noch Angst vor uns. Was kann das Problem sein?

Hallo Community.

Wir haben nunmehr seit sieben Monaten zwei Katzen welche unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der Kater ist absolut entspannt und total menschenbezogen und die Dame das genaue Gegenteil.

Sie rennt panisch vor uns davon wenn wir auch nur an ihr vorbeilaufen wollen. (Ohne dies hektisch zu tun. Wir tun dies sogar teils sehr langsam, um ihr zu zeigen das nichts passiert)

Wir versuchen uns schon seit Monaten langsam an sie ranzutasten, jedoch schwankt ihr Verhalten auf und ab. (Mal ist sie etwas zutraulich (Will gestreichelt werden) und im nächsten Monat/in der nächsten Woche wieder total ängstlich obwohl wir unser Verhalten nicht verändert haben sowie auch an der Einrichtung keine Veränderungen vorgenommen haben)

Was bekommt sie geboten?:

-Einen Wohnraum von 50qm plus ein zugängliches Treppenhaus, welches auch nicht eng gebaut ist und ihr ebenfalls ca. 30-40qm Raum bietet

-Viele Möglichkeiten, sich zu verstecken/höhere Punkte einzunehmen/viele Kratzmöglichkeiten

-Futter, sofern es auch daran liegen kann, bekommt sie von Mjam-Mjam

-Ihre Toilette wird regelmäßig gereinigt (Hiervon sind drei Stück vorhanden)

-Spielzeug sowie Intelligenzspielzeug sind vorhanden

-Sie hat viele Aussichtspunkte aus dem Fenster

Bei der Vorbesitzerin schien alles in Ordnung gewesen zu sein. Ebenfalls wurde sie kastriert und regelmäßig vom Tierarzt untersucht.

Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, einen Tierpsychologen zu kontaktieren aber vielleicht gibt es ja Mitglieder unter euch, welche ein ähnliches Problem hatten.

Vielen Dank für die Antworten und noch eine schöne Restwoche.

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Hallo Tierliebhaber..., es IST auch bei euch alles in Ordnung mit den Viechern! BlackSheep, Lucynchen und AriZona sagten es.

Gebt ihr bitte mehr unbegleiteten oder unbespaßten Freiraum, lasst sie kommen und gesteht ihr bitte einfach zu, dass sie vielleicht Ängste hat, die ihr nur noch nicht nachvollziehen könnt. Ich denke, das Naheliegenste bei jungen Katzen sind Überraschungen, Unvorhergesehenes und tatsächlich die schlimme Herumtragerei, was kaum Vertrauen und Heimatgefühle bei einem jungen Tier zulässt.

Lasst sie am besten ganz in Ruhe. Klar, natürlich gibt es ganz lockere "Interessant, wie riecht das denn?"-Schnupperkater und eben auch verängstigte "Huch, hoffentlich sind keine Mäuse hier!"-Kätzinnen ;- ) Unterschiedliche Grundeinstellungen eben, die sich auch noch radikal ändern können: Eine ähnlich verängstigte Schisserkatze wurde später in ihrem Freilaufrevier zur wahren "Killercat!" Vor der hatte selbst Nachbars Hund Respekt! :- )

Günstiger als der Psychologe wäre auf jeden Fall Lucynchens Tipp, das Tier wirklich(!) erst durch sein eigenes Interesse kommen zu lassen! Egal, bitte, wie lange das auch dauern mag! Die Kleine braucht jetzt sicher kein weiteres Klo oder Klettergerüst oder sonst was Tolles an Intelligenzspielzeuchs (durchweg Geldschneiderei!), sondern schlicht Ruhe, Übersicht und überhaupt erst die Möglichkeit, Vertrauen zu schöpfen. Und das ohne Überraschungen, Bespielungen und... Katzen wollen gar nicht ungefragt gestreichelt werden. Bitte verwechselt das süße Nasestreichen nicht mit einer Streichelaufforderung! Ich vermute, dass die meisten Missverständnisse zwischen Katzen und Menschen aus dem vielleicht bei Hunden üblichen "Lust am begeisterten Machen und Tun herrührt. Sobald 's Kätzchen aber die Sicherheit(!) erlangte, dass nichts Unvorhergesehenes mehr geschieht, wird sie ihr(!) Revier aus eigenem Interesse(!) königlich abschreiten und damit erst das nötige Vertrauen schöpfen, das sie braucht. Katzen sind ausgeprägte Reviertiere!

Viel Vergnügen euch später mit einer selbsicheren Kuschel-Katze, die weiß, dass sie willkommen ist, wenn... SIE zu euch kommt! Okay? :- ) 

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Hallo klaluba...,

"Zurück, Marsch-Marsch!" Verzeih mir bitte mein resolutes Kommando, aber du bist auf dem Irrweg, wenn du passiv erwartest, 'glücklich zu werden'!

Wie wolltest du erkennen, glücklich zu sein, wenn du doch selbst gar nicht weißt, was du überhaupt willst? Verstehst du bitte? Eine sehr gute Strategie ist es zum Beispiel, seine Ziele im Leben Stück-für-Stück zu erreichen. Stell dir den ollen Maurer vor, was soll der sagen, wenn er anfängt: "Stein-für-Stein!", nur so geht's, wenn man nicht gleich aufgibt. ;- )

Auch wirst du nicht etwa glücklich 'durch' einen idealen Traumpartner, sondern erst, wenn du andere glücklich machst. Eine der wundersamen Zaubersprüche im Leben heißt sehr sinnig: "Leiste das, was dir fehlt!" Und es klappt!

Sei liebevoll zu deinen Leuten, dem Mann im Kiosk, dem Briefboten, der Marktfrau... und du erzeugst damit das, was dir fehlt. Das klappt zuverlässig: "Strahle die Welt an und sie strahlt unweigerlich zurück!"

Zur Sinnlosigkeit noch: Es mag nicht immer leicht sein, den Sinn von etwas zu verstehen. Man/frau hüte sich aber vor vorschnellen Urteilen! Finde den/'deinen' Sinn von etwas und erkenne auch den sehr klugen Sinn deiner jetzigen Situation voller Ungeduld. Du ahnst selbst, dass dir deine Ungeduld im Wege steht, nicht?

Nicht nur die, auch deine Erwartung, dass dich etwas anderes von draußen glücklich machen solle. Sei glücklich, wenn du mit dir und deinem Tun zufrieden bist. Und, wenn du nicht zufrieden bist, korrigiere so lange, bis alles passt. Erwarte nicht, dass dich "das Glück" mal eben glücklich machen solle; das könnte sehr lange dauern. Pack' es lieber selber strahlend an und mache DU alles um dich herum glücklich!

*flüster* Nur das hilft nämlich wirklich! :- )

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Hallo TksAsi...,

hm, erlaube mit bitte, dass ich etwas aushole, denn dein Text 'klingt' schon a bisserl dringend. 

Ein tolles Wort von Khalil Gibran mag erstmal grundsätzlich helfen, etwas Wesentliches der Liebe besser zu verstehen: Unsere radikale Unfähigkeit, überhaupt etwas an der Liebe zu schrauben oder ändern zu können! 

"Und denke nicht, du könntest der Liebe Lauf lenken; denn Liebe, so sie dich würdig schätzt,

...lenkt deinen Lauf." 

Ich hatte vor Jahren mal einen Aufsatz dazu (Auszug aus einer größeren Arbeit) geschrieben, vielleicht gibt dir Folgendes daraus etwas für deine Situation...

Eifersucht...?

Strahlende Liebe, die dem Partner nur Gutes will, und Eifersucht schließen einander aus! Eifersucht ist aber für viele Menschen ganz natürlich, man kennt es gar nicht anders und sie muss wohl sein, wenn man richtig liebt, hm? Quatsch...!

Eifersucht sagt: "Klar sollst du glücklich sein, aber nur mit mir!" und achtet eindeutig mehr auf das eigene Glück als auf das des Partners.

Eifersucht kommt aus dem Ego und will haben – Liebe kommt aus der Seele und will geben. Man kann niemanden veranlassen, uns zu lieben — wie können nur zulassen, wenn es geschieht. 

Wenn du Eifersucht in dir spürst, erkennst du daran, dass du nicht mehr liebst, sondern von deinem Partner etwas 'ganz sicher' bekommen willst. Diese verlangte "Sicherheit" ist das Krankhafte. Denn Liebe, alle Emotionen, sind unserer Einflussnahme völlig entzogen.

"Eifersucht entsteht, wenn man das Gefühl hat, nicht (mehr?) zu genügen."  psychologischer Grundsatz und Hinweis auf ein gestörtes Selbstwertgefühl. 

"Der Eifersüchtige weiß nichts, ahnt viel und fürchtet alles." Curt Goetz

"Der Schmerz der Eifersucht ist deshalb so bitter, weil die Eitelkeit sich gegen ihn sträubt."  Stendhal, Über die Liebe

"Eifersucht ist zwar ein Hinweis auf die eigenen Ängste, aber ausnahmslos das Zeichen von ausgeprägtem Egoismus!"  Vera F. Birkenbihl

Eifersucht ist demnach ein sehr feines Anzeigeinstrument der eigenen Verlustängste wie Meeew richtig sagte und auch der fehlenden Bereitschaft, sich um die Partnerschaft zu bemühen, dem Partner reizvoll und wert zu sein. Man will etwas unbedingt zugesichert haben. Dazu ließ Shakespeare die Oberhexe Hecate in Macbeth zu ihren Schwestern sagen: "Und wie ihr wisst, ist Sicherheit der Menschen Erbfeind jederzeit!"

Man lehnt es also rigoros ab, um den Partner zu baggern...! Vielleicht aus Angst, nicht gut genug zu sein oder schon zu wissen, dass man den Kürzeren zieht. Ironischerweise läuft Eifersucht ebenso wie auch das Spielchenspielen("Games people play") in Partnerschaf­ten immer nur kontraproduktiv!

Eifersucht erzeugt eher den Weggehreiz des anderen und Vertrauen ermöglicht es ihm, zu bleiben. Geht der Partner doch, bestätigt also scheinbar die Eifersucht, dann war er kein Partner und er wäre in jedem Fall gegangen.

Nun ist gelassenes Vertrauen sehr schwer zu empfinden, wenn man aufgeregt und unsicher ist. Dann hilft es nur, bewusst zu lieben, sich seiner Liebe klar zu werden und sich demütig dem Wunder der Liebe ...hinzugeben. Das ist meine dringende Empfehlung and dich! Auf alle Sicherheit zu verzichten und dich nur auf das Ausstrahlen deiner Liebe zu konzentrieren. Beim Lieben kann man nur kopfüber hineinspringen und geschehenlassen, was geschieht (und der Partnerin ihre Liebe nicht zu schwer werden lassen ;). Aber Achtung, Liebe kann man nicht machen! Sowas droht eher, aufdringlich zu werden.

Denn festhalten kannst du niemanden und Eifersucht verhindert keine Trennung - begünstigt sie eher! Ich kenne keinen Fall, in dem Eifersucht eine Partnerschaft ge­stärkt hätte, aber Fälle, in denen Eifersucht die Partnerschaft zerstörte! Eifersüchtige Partner wirken nie­mals liebevoll zugewandt oder verständnisvoll tolerant, sondern zumeist mies gelaunt, zankbereit und fordernd, zumindest aber quengelnd und nervig - unsicher aufgeregt, eben.

Eifersüchtige leiden selbst die schlimmste Qual und verur­sachen alleine schon durch ihren offensichtlichen Vertrauensmangel und die Kontrollsucht äußerst übele Verletzungen beim Partner!  Sie sollten besser aktives Baggern lernen! Denn, die Partnerin hat ja immer alle Macht, sich jeden Moment, für oder gegen dich zu entscheiden. 

Wenn die geliebte Partnerin sich jedoch allzu offensichtlich um neue Kontakte bemüht (denk an deine Irre Brille!) dann bleibt uns nur die Frage, was sie bei uns vermisst. Können wir diese Lücke nicht schließen? Tja, dann: "Bye-bye happiness!" Das ist für beide dann auch besser so, denn die Partnerschaft soll beide erfüllen und glücklich stärken, nicht etwa nerven... Diese Partnerschaft ist real nur möglich, wenn deine Partnerin sich selbst bei dir richtig wohl fühlt! 

Nun ist es leider auch oft so, dass der Eifersüchtige (seine Brille ist noch irrsichtiger als die Ver­liebtheitsbrille) sich Partnerschaftsansprüche und überhaupt Partnerschaftsgegebenheiten vor­stellt/einbildet, die die betroffene Person ganz anders sehen mag! Wie beim Liebeskummer hilft hier dem Eifersüchtigem auch nur die echte Hingabe und der volle Liebeseinsatz. Alles andere wäre zwar unter Um­ständen verständlich, jedoch dann keine Partnerschaft mehr in Liebe!

"Liebe kennt keine Eifersucht, denn sie will nicht besitzen, sie will verströmen!" Thorwald Dethlefsen 

Zur Ego-Schwäche = Die Partnerin muss dann die nötigen Bestätigungen liefern, dass man selbst "okay" ist. Dieser Bestätigungs­bedarf ist schier maßlos und trennt den Betroffenen völlig davon ab, seine eigene Liebe bedin­gungslos auf den anderen strahlen zu lassen(!). Er kann seine Liebe nicht verschenken und ist von dieser Fremdliebe abhängig (narzisstische Störung). Er sucht sie überall, zählt sie in Mengen ab und nimmt sie, oft sehr bereitwillig und unter Umständen auch wahllos, von überall auf (s. "polyamorös"), um dann generös zu beteuern: "Ich bin euch doch allen treu!"

Verringern sich oder enden solche Bestätigungen, flattern egoschwache Menschen dann gerne zum nächsten Klatsch­publikum ("Betriebsnudel" und "Lokaaalrunde...!"). Wobei die Empfänglichkeit von realer Liebe dabei ebenfalls gestört ist.

Und zum Schluss noch ein Hinweis auf die "Zelophili" , eine (vielleicht noch gar nicht bewusste?) sexuelle Erregung aus Eifersucht. Diese Paraphilie (der Begriff, "Perversität", wird bereits seit Jahren nicht mehr benutzt) hat natürlich zwangsläufig eine große Belastung für die Partnerschaft zur Folge, die letztlich darunter zerbrechen muss! Zum Nachlesen: Klassifikation nach ICD-10F65 "Störung der Sexualpräferenz" . 

Aber, Eifersucht lohnt ja auch gar nicht! - "Eifersucht ist die unnötige Besorgnis um etwas, das man eigentlich doch nur verlieren kann, wenn es sich gar nicht lohnt, es zu halten."  Ambrose Bierce

Und, wenn der Partner unbedingt weg will, dann ist das eben etwas, "was weg kann", hm? So nach dem Motto: "Iss das Kunst oda kannas weg?"  ;- ) Denn, es ist eine wunderbare und wichtige Fähigkeit, Verlorenes... wirklich loszulassen! 

Der DaleiLama sagte dazu so wunderbar: "Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann!"  ;- ) 



Deine Marschrichtung, was zu tun wäre, ist klar, nicht? Dein Mindesteinsatz = selbstlose Liebe, irrational und bedingungslos! Alles andere wäre nur eine Schacherei um Anerkennung. Mach was daraus! *dirfestdieDaumendrück* :- )

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Hallo Schlafsucht..., (welch sympathischer Nick? ;)

soweit ich die Traumdeutung verstand, beschäftigt sich dein Inneres mit einem augenscheinlichen, aber eben nicht realen Widerspruch ("homophobia-is-gay" wurde hier auch schon mal besprochen), der für dich(!) zu klären wäre. Aber durchaus gar nichts mit lesbischer Liebe oder überhaupt Erotik zu tun haben muss.

Die Psyche benutzte dazu deine crush - jener irreale Widerspruch sitzt dir wahrscheinlich emotional sehr nah und wichtig im Genick. Ich vermute nicht, dass sie von deinem Traum betroffen ist, wir träumen auch bei völlig abwegigen Figuren, Passant, Vorgesetzter, Räuber, Polizist... immer nur von uns selbst und Aspekten in uns.

Achte einmal darauf (Notizblock neben dem Bett), was dir die nächsten Träume bescheren. Denn bei etwaig ernsten Problemen/Situationen träumt man wiederholt oder in Fortsetzungen (auch in völlig anderen Szenen).

Sehr wahrscheinlich aber träumtest du nur in 'Fetzen' von, vom Bewusstsein kaum zu verstehenden, Bildern, die dir am Tag vorher begegneten.

Ergänzend: Jene bekannten Symbolkataloge, Traumdeutungsbücher helfen kaum weiter - bis auf die grundsätzlichen Archetypen wählt unser Geist jeweils immer ganz persönliche Traumbilder!

Hier ganz gutnachzulesen: https://www.oana.de/cgjung4.htm

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Hallo joker...,

du fragtest nicht, was Astrologie ist und wie sie funktioniert, sondern was andere GF-User davon halten. Nun, solche Antworten bekamst du ja auch: Von "Schwachsinn" über "Humbug" bis "Aberglaube", "Geldmacherei und Betrug" reichen die Einschätzungen.

Ich habe mich nun fachlich etwas genauer mit der Astrologie beschäftigt und sage dir: "All diese Sonnenzeichen (Tierkreiszeichen, Sternzeichen)-Horoskope in den Zeitungen haben mit Astrologie rein gar nichts zu tun. Sie sind tatsächlich Mumpitz und des Lesens nicht wert...!"

Jene 'echte' Astrologie bestätigt sich jedoch dagegen tatsächlich seit nun tausenden von Jahren, die stimmt ganz einfach (belegt!) und soll nun von solchen hübschen aber unqualifizierten Forenbeiträgen als 'falsch' erkannt sein...? Genau wie du hatte es mich interessiert, was denn nun wirklich dahinter steckt, und je mehr ich davon erfuhr, desto interessierter wurde ich.

So lernte ich es also selbst vernünftig von Grund auf, um eben nicht weiter auf solche Parolenschwinger mit bunten Videos hereinzufallen, die mit ihren erschlagend umfangreichen Texten so "ausführlich" daherkommen und beeindrucken wollen. Verstehst ? ;- )

Na ja gut, also erstmal, solche Zeitungs- oder Online"Hokuspoke", die SIND natürlich Quatsch! Dass sie nicht stimmen, ist eigentlich weitläufig bekannt und kann jeder an sich und anderen gut feststellen. Aber, sie nennen sich ja auch nur "Horoskop" und manche voreiligen und weniger informierten "Skeptiker" stürzen sich dann darauf wie Don Quichote auf seine Windmühlen...! ;- )) Wahre Astrogie hat nichts mit Sternzeichen oder Sternen (außer der Sonne), sondern vielmehr mit den Gestirnen unseres Sonnensystems zu tun.

Die Antwort ist also sonnenklar, "Nein, solche Sternzeichenhoroskope sind tatsächlich alle Mumpitz". Jene 'echten' Horoskope entspringen der seriösen Astrologie und sind immer eine viel aufwändigere Angelegenheit mit allen Planeten des Sonnensystems und nicht nur dem Sonnenzeichen.

Wenn du wie hier so manche lauthals entschiedenen Astrologie-"Gegner" (woher diese Gegnerschaft?) findest, kannst du Gift darauf nehmen, dass sie weder wissen, was Astrologie real ist, noch hatten sie überhaupt je Kontakt zu einem Horoskop!

Wenn dich mehr dazu interessiert, gehe gerne in die GuteFrage-Suche oder meine Historie, es wurde hier wohl schon alles dazu ausführlich beantwortet. Und, wenn dann noch Fragen bleiben, frag einfach... :- )

Hier hatte ich es einmal kurz umrissen. https://www.gutefrage.net/frage/sind-horoskope-glaubwuerdig-wie-funktioniert-das-eigentlich#answer-243105411

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Hallo Helloistcool,

erstaunlich, was du hier gleich von Spezialisten so fachmännisch abgeurteilt wirst: "Einbildung", "blöde Kuh" (solche Beleidigungen sind auch im Netz strafbar!), "Wahnvorstellungen"...

Na ja, es ist nun in der Straßenbahn passiert und nicht mehr zu ändern. Deshalb ist dazu auch nichts mehr zu tun. Musst nun halt schauen, ob du irgendwo im Netz ungenehmigt veröffentlicht wirst. Und dann natürlich, "holla, die Waldfee!" deine juristischen Schritte...!

Fox1013b gab abschließend einen guten Hinweis: Gleich hingehen und den Fotografierenden mit den freundlichem Hinweis ansprechen, dass du von ihm/ihr nicht fotografiert werden möchtest. Dann könnte er/sie jene Aufnahme auch auf seinem Display zeigen. Portraitähnliche Aufnahmen von dir (sogenannte Bildnisse) sind ohne dein Einverständnis ganz sicher nicht rechtens. Schau dazu auch gerne im Netz unter "Persönlichkeitsrecht" und "Recht am eigenen Bild". Wenn man meines Wissens auch Menschen in Umzügen und auf Demonstrationen unbehelligt fotografieren darf, in Straßenbahn/Bussen darf man das übrigens nicht!

Was auch viele Fotografen oft falsch einschätzen: Man kann nicht einfach fremde Menschen ohne deren vorheriges Einverständnis fotografieren. Zitat dazu aus https://www.wbs-law.de/medienrecht/persoenlichkeitsrecht/recht-am-bild/

"Bereits das Anfertigen von Fotos bzw. Videos kann eine Persönlichkeitsrechtsverletzung darstellen. Denn, ist ein Foto einmal aus der Hand gegeben, so besteht eine erhöhte Gefahr, dass damit auch Missbrauch betrieben wird. Bereits durch die Herstellung eines unerwünschten Bildes verliert die abgebildete Person die Kontrolle über dessen Aus- und Verwertung."

Aber, ich beschreibe dir gerne wie das Thema auch aus der anderen Sicht des Fotografen aussieht: Wenn ich mit nem Fotoapparat irgendwelche Straßenszenen, oft auch vom Stativ, fotografiere, werde ich nicht selten angesprochen: "Haben Sie mich da eben fotografiert?"

Das lässt sich dann schnell mit dem Blick aufs Display klären. Auch, wenn jene Person als "unbedeutendes Beiwerk" zwar sogar veröffentlicht werden dürfte, lösche ich dann diese Aufnahme gerne und mach sie halt ohne jene Person nochmal. Also, gleich (freundlich) ansprechen hilft immer weiter. Oft täuschen sich Passanten nämlich auch über den Sichtwinkel der jeweiligen Optik und sind real gar nicht aufm Foto.  :- ) 

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Was soll ich machen, mein Partner benimmt sich merkwürdig?

Wir sind seit 18 Jahren zusammen und er war nie sehr gesprächig.

Man konnte sich aber immer mit ihm verständigen, nur im Laufe der Zeit wurden die Gespräche immer rarer.

Wenn ich ihn nicht anspreche, dann kommt von ihm gar nichts.

Lediglich Fragen stellt er, wenn er etwas wissen will...Und das nicht zu wenig.

Dieses Verhalten bezieht sich nicht nur auf mich, sondern auf alle Menschen, zu denen er Kontakt hat. Im Job scheint es mit den Gesprächen zu klappen, sonst hätte es sicherlich schon Konsequenzen gegeben.

Außerdem muss er dort auch nicht so viel reden.

Hinzu kommt, wenn ihm etwas quergeht oder etwas, dass er erwartet oder erhofft hat, nicht eintritt wird es ganz extrem. Dann geht er im Haushalt jedem aus dem Weg und sucht sich einen ungestörten Platz im Haus oder Garten.

Was mich ebenso belastet, ist die Tatsache, dass er alles und jeden kontrolliert. Er meint, das würde niemand merken, aber das ist nicht so.

Vor allem nervt es, wenn er Leute kritisiert und selbst genügend "Baustellen" hat, an denen er arbeiten sollte.

Auch seine betagten Eltern lässt er völlig auflaufen und im Regen stehen. Alles müssen sie ihm aus der Nase ziehen, sein Vater hat es mittlerweile aufgegeben und redet auch nur noch das Nötigste mit ihm.

Nur seine Mutter "versteht" ihn auch ohne Worte und kann unsere Kritik an ihrem Sohn überhaupt nicht nachvollziehen.

Spreche ich ihn auf sein Verhalten an, so redet er mal für 1-2 Tage etwas mehr, was dann aber auch wieder im Sande verläuft.

Ich weiß mir keinen Rat mehr, aber so kann es nicht weitergehen.

Hat jemand vielleicht einen Rat für mich, wie man die Situation postitiv verändern könnte?

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Hallo albertina...,

anders als dir hier jetzt deinen Text auseinanderzupflücken und deinen Mann oder eure Partnerschaft satz-/absatzweise gar per Ferndiagnose abzuurteilen (um Beurteilungen geht's ja auch gar nicht), möchte ich dir lieber konkret und kurz & bündig aus der Lebenserfahrung antworten:

Nimm deinen Partner so wie er ist oder lass es! Ernsthaft, doktore besser nicht an ihm herum, du wirst ihn nicht umstricken können... !  :- )

Ganz grundsätzlich haben Mann und Frau eine unterschiedliche Kommunikation: Wenn Frauen ihre Themen und Probleme eher erstmal miteinander besprechen und von allen Seiten ausführlich (oft sogar bis zur besten Lösung) bekakeln wollen/müssen, ziehen sich Männer schweigend in ihre "Höhle" zurück. Sie hängen aber ein Schild an die verschlossene Tür, "ich komme wieder, brauche jetzt aber erstmal Ruhe!"... und grübeln still und kontaktlos solche Themen alleine mit sich aus (Bilder sind zur Verdeutlichung verkürzt und zugespitzt). Solch ein vielwortiges gemeinsames Bekakeln ist ihnen wirklich fremd - sie sind viel einsilbiger, schweigsamer als Frauen.

Wenn du mehr und ausführlicher an psychischen Hintergründen und sehr guten, praktischen Lösungsmöglichkeiten für euch beiden interessiert bist, nutze diese Weltbestseller: "Männer sind anders und Frauen auch" und "auseinander geliebt", beide vom Paarberatungs-Guru, Dr. John Gray. Darin beschreibt er verständlich wie es zu solchen Verständnisproblemen kommt und wie man/frau sie am besten managt. Mit schnellen Schlagwörtern ist's nämlich nicht getan. Gerade das zweite Buch behandelt genau eure Situation in eigentlich 'gut eingefahrenen' Partnerschaften!

Jahrelang hatte er nicht mehr mit seiner Frau gesprochen, war immer nur wortlos in den Wald gegangen und hatte ihr seine Beute mitgebracht. Beiden ging es sonst gut und sie hatte sich seinem Schweigen angepasst. Eines Abends schaute er auf und sprach tatsächlich klar und deutlich: "Es wird kühler, ich sollte die Fugen im Haus neu abdichten!"

Seine Frau riss die Augen auf und überglücklich stürmte sie ihm um den Hals, "Wie wunderbar, du sprichst ja doch...! Was war denn los, dass du jetzt erst etwas zu mir sagtest?" Sie war völlig aufgelöst. Er darauf: "Bisher war ja alles in Ordnung!" Männer sind eben anders.  ;- )

Ach und die anderen Themen, die du von ihm kritisch nanntest - mir half es in ähnlichen Situationen sehr gut, über 'Projektionen' und 'Spiegelungen' (Psycho besonders in Partnerschaften) nachzulesen. Solche Punkte verschwanden dann oft ganz tonlos. Lies dich schlau und dann: Viel Erfolg für euren neuen Frühling! :- ) 

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Hallo Stefan..., ich sehe es so wie Möwe und Plaritma!

Klar, wenn du diese "rundherum so schön gleichmäßig gewachsene" Pflanzen möglichst leicht und möglichst teuer verkaufen willst, wirst du mit natürlich gewachsenen Pflanzen nicht so gute Umsätze machen, sondersie lieber geschäftstüchtig umsetzen wollen.

Die Natur hat all' ihre Kinder mit allem ausgestattet, was sie zum natürlichen Leben brauchen. Geh mal in den Wald oder auf eine Blumenwiese. Da wirst du sehen, dass sich alle Pflanzen nach der Lichtsituationen richten (wichtig für die nötige "Photosynthese") und nicht etwa für mehr Sonnenlicht hektisch herumhüpfen. ;- ) Das ergibt einen sehr gleichmäßigen Rhythmus "morgens-mittags-abends-nachts" in den Jahreszeiten.

Für eine kürzere Umstellereien hat die Natur nicht gesorgt. "Das wird die Natur nur vergessen haben!" mag manch' Aufzugstopf-Dompteur sicher glauben und diesen Fehler der Natur dann selbstbewusst mit stressigem Umsetzen verbessern...! ;- )

Wenn du deine Pflanzen jedoch sorgsam und liebevoll bei dir 'bewirten' willst, ersparst du ihnen bestimmt wie ich auch alles, was das ruhige, bewegungsfreie Leben der Pflanzen unterbrechen würde. Ich überlasse es ihnen, ihre natürliche Ausrichtung selbst einzunehmen. :- )

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Hallo Apfelwein...,

nein, du interpretiert nicht zu viel hinein und ja, es ist eine komplizierte Gleichung mit drei Unbekannten! ;- )

Wenn ein Bild also überbelichtet war, muss der Lichteinfall reduziert werden: Durch eine höhere, schnellere Verschlusszeit (gut bei bewegten Objekten) oder durch Reduzierung des Blendendurchmessers (große Blendenzahl = kleine Blende/wenig Lichtdurchlass - kleine Blendenzahl = große Blende/viel Lichtdurchlass).

Wenn man die entschiedene Blenden/Verschlusszeit-Kombination jedoch nicht ändern möchte, bleibt es, die ISO Lichtempfindlichkeit des Sensors zu verändern.

Das hat folgende grundsätzliche Folgen fürs Bild:

Hohe Blendenzahl - kleine Blende = gute Schärfentiefe

Kleine Blendenzahl - große Blende = kleine Schärfentiefe, unscharfer Hintergrund

Kleine, langsame Verschlusszeit = viel Licht, Bewegungsunschärfen

Große, schnellere Verschlusszeit = wenig Licht, gute Bewegungsschärfe

Hohe ISO = zwar große Lichtempfindlichkeit, jedoch Gefahr des Rauschens, krisselige Bildstörungen.

Kleine ISO = geringere Lichtempfindlichkeit, aber feines störungsärmeres Bild.

Such dir also jedesmal aus, was dir wichtiger ist! :- )

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Hallo CherryLy...,

ist doch ganz klar, dass dich das nun brennend interessiert! Ich kann dich aber astrologisch beruhigen: die Tierkreiszeichen (der Ausdruck 'Sternzeichen' ist falsch) sind alles andere als Unsinn oder Mumpiz, wie hier einige "Fachleute" annehmen (darüber wurde in GuteFrage schon viel Richtiges geschrieben), doch auf deine spätere Brustform hat es tatsächlich KEINEN Einfluss! Es gibt dazu keinerlei Zusammenhang. Eher noch zum Aszendenten.

Du kannst und wirst dich also völlig frei nach den Anlagen deiner Eltern entwickeln. Und die schönsten Brüste wünsche ich dir dazu! :- )

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Hallo Helena..., vorab die wichtigste Frage:

Wenn du nur ne Kamera willst, die gute Aufnahmen macht und nicht zu teuer ist, ...dann nimm eine von denen, die in deinen finanz. Bereich passen und gut ists...!

Kein Scherz, wirklich, die nehmen sich alle kaum etwas. Für Normaluser machen alle schon für ganz wenig Geld durchweg gute Fotos. Selbst die handy-Cameras sind oft sehr pfiffig. Wenn du nun aber konsequent (teuer?) tiefer einsteigen willst in das unerhört weiiite und oft auch komplizierte Thema und auch mehr und Differenziertes von der Kamera willst, dann...

Lese ich das aus deiner Frage richtig,

dass du - außer mit der 700D - so gar keine Information über die Fotografie hast und erstmal alle neu erfahren willst? Denn dann würde dir meine eindringliche Marken- oder Modellbeteuerung, die du dir von uns wünscht, gar nichts helfen, nicht?

Was du aber sicher gut sinnvoll nutzen könntest, werden wohl zuverlässige Quellen sein, in denen du dich selbst(!) allerbest informieren kannst, bevor du anonymen Forenschreibern 'glauben' müsstest. Das verlangt dann aber schon etwas Interesse am Thema. Keine Angst - es sieht nur zuerst etws kompliziert und unübersichtlich aus. :- ) Diese wichtigen Basisinformationen in: http://www.fotolehrgang.de/ sparen dir bares Geld, wenn du damit nämlich erstmal erfährst, was du überhaupt wirklich brauchst! Tu es dir an, es lohnt sich auch im Trockenkursus!

Und dann schau hier, da kannst du prima die einzelnen Kameras technisch vergleichen: http://www.digitalkamera.de/ Für wirklich gute Fotos deiner Wunschthemen brauchst du wahrlich keine 500 € auszugeben (Anfänger geben nämlich gerne viel zu viel an Gerödel aus! ;- ) Überhaupt... um in die Fotografie einzusteigen, hielte ich derartige Größenordnungen für ziemlich over sized. Na gut, das ist nicht das Thema.

Hattest du dich nun wirklich 'bewusst' und unter Kenntnis aller Gegebenheiten zur Spiegelreflex entschieden? Wichtig sind für dich die grundsätzlichen Unterschiede von "Compact-Kameras", "Systemkameras", "Mft-Kameras", "Aps-c-Format", "Kleinbild- / Vollbildkameras", "Mittelformat"... der Fächer aller fotografischen Möglichkeiten ist immens!

Für dich geht es aber darum, deine eigene Entscheidung zu treffen, was DU (haben und ausgeben) willst. Und das findest du am besten selbst heraus. Nochmal zu Erinnerung, wenn du nur gute Fotos willst und gut, dann... siehe ganz oben! :- )

Hier sind die besten Preisvergleiche: http://www.idealo.de/

Und bei ebay kannst du nachschauen, was einzelne Modelle gebraucht kosten mögen. Dazu sind aber die zuvor erworbenen Kenntnisse recht wichtig. Als Laie stehst du sonst ziemlich hilflos davor und läufst Gefahr, ein williges Opfer des Marketings der Kamerafirmen zu werden (die wollen ALLE NUR dein Geld!). Und die letzten 10% Leistung, für die man aber Hunderte bezahlt, braucht man ohnehin kaum.

Hier kannst du nachlesen, was andere Fotoleute (Amateure und auch Profis!) über ihre Modelle aus der Praxis berichten: http://www.dforum.net/ und auch:http://www.dslr-forum.de/ Sehr informativ und vielfältig ists in der http://www.fotocommunity.de 

In solchen Boards erfährst du zum Beispiel auch, dass es eben NICHT die Pixelzahl macht (völlig überschätzt - für DINA4 große Fotos genügen zum Beispiel 300mpx völlig!) und dass manche koreanischen Objektive allerbeste Ergebnisse bei nur 1/4 des Marken-Preises (grob geschätzt, mein Samyang gebe ich nicht mehr her) bringen.

Ich denke, mit dieser Übersicht hast du wirklich einen sehr zuverlässigen Rundumblick und findest damit am schnellsten zu deinem eigenen Ideal! Dir erstmal ein ...herzliches Willkommen unter den Fotografen! zurufe :- )

Ach so, die Empfehlung... Ich würde an deiner Stelle tatsächlich sogar mit einer gebrauchten Compactkamera beginnen (dabei auf kleinen Zoom achten, die sind qualitativ besser) und nach einem Jahr weißt du dann nämlich bei sehr geringem Preis, auf was es DIR tatsächlich dabei ankommt (und nicht der Kamerawerbung:) und wo noch Leistungslücken ggf. zu stopfen wären.

Aus den Erfahrungen meiner beiden Fotoschränke sage ich dir... Kaufe nie begeistert etwas Neues, was du dir nur 'gut vor-stellen' kannst. Du bist nämlich jetzt richtig heiiiß aufne goile Spiegelreflex, was? ;- )

Warte besser erst den Moment ab, wo dir etwas nun zum fünftenmal wahrhaftig heftig gefehlt hatte! Diese Geduld spart wirklich vergebliche Geldausgaben! :- )

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Hallo ZustandZwei...,

das völlige(?) Entladen eines vorher völlig(?) aufgeladenen Akkus dürfte eher in einem noch unbekannten Verbraucher (ggf nicht abgestellt oder Defekt?) in der Kamera zu finden sein. Okay, wenn der uralte und massig genutzte Akku mit vielen Ladevorgängen irgendwann sein Leben aushaucht, war es das dann eben. Mein erster Akku in der alten 550D läuft beim Nachbesitzer immer noch für bei Tausend Aufnahmen pro Ladung. Ich ließ den Akku damals auch immer in der Kamera (jetzt nicht mehr).

Sorry, ich hab jetzt nicht mehr im Kopfe, was da alles eventuell nachts Strom saugen könnte. So sehr viel elektrische Verbraucher hat die alte Dame ja nicht. Zur Not wäre gar eine Ispektion von Kamera und Akku hilfreich, um einem Defekt beizukommen. Du schriebst ja "immer", schon länger? Ist der Akku okay, wenn du ihn über Nacht herausnimmst?

Zur, gerne als erstes angesprochenen, Frage von Fremdakkus... die laufen bei mir auch tadellos, etwaige Unterschiede der Bildermengen spielen bei mir keine Rolle, weil ich die vorhandenen Kapazitäten pro Akku noch nicht einmal in einer session ausnutze und bei etwaigen Engpässen halt nen Reserveakku dabei hab. Zu bemerken ist aber, dass meine Kameras gerne schon viel früher als nötig auf einen Balken herunter zählen, obwohl noch gut Stoff drin ist. Die nachgebaute Elektronik der Fremdakkus also doch nicht so sehr aussagekräftig ist. Und, wenn ein Akku tatsächlich, ohne Kameradefekt oder saugenden Verbraucher, nach einer Nacht kein Bild mehr schießen kann... sorry, dann isser hinüber! :-(

Und noch..., gute Produktaussagen von ebayKunden dürften aus den eigenen Fingern der Händler gelutscht sein!

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Hallo Bookgirl..., deine Frage ist zwar schon drei Jahre alt, aber noch offen.

So pauschal wie du sie stelltest, ist deine Frage nicht zu beantworten. Wie auch andere hier in GuteFrage (zuBurkelächle), hattest du den Wahrsager nur als Prophet verstanden. Wahr-Sager waren ursprünglich jedoch Weise und Lehrer, die dem Volk "Wahres" sagten, eben das, was real IST.

Eine konkrete Vorschau in die Zukunft (das meintest du, nicht?) kann es deshalb kaum geben, weil es "Zukunft", überhaupt "Zeit", ...gar nicht gibt!

Wir nutzen dieseVorstellung nur, um uns in der polaren und kausalen(!) Welt von "gestern + heute" einigermaßen orientieren zu können. Ich glaube auch nicht, dass man konkret in die Zukunft schauen kann. ...wenn manche doch noch nicht einmal aus ihrer Vergangenheit lernen konnten...! ;- )))

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Ich denke wie Möwe...,

die Traumsymbolik ist tatsächlich ein Hinweis für etwas Hinfälliges, Überlebtes, was ruhig 'sterben' kann und ganz sicher KEINER für ein echtes Sterben! Träume sind immer nur symbolisch zu verstehen, nie konkret! Was du im Netz darüber last, ist ganz simpel Blödsinn - man träumt nicht vom realen Tod, das ist immer nur das 'Bild' für eben Änderungen. So wie jetzt zum Beispiel deine geänderte Sichtweise auf Ängste. :- )

Die Spiegel-Arie ist sehr einfach zu verstehen: Spiegelungen sind symbolisch und psychisch als eine Hinwendung auf sich selbst zu sehen. Als den Blick auf sich selbst: Der wohl weiseste Merksspruch am Apollontempel in Delphi: "Gnothi seauton": Erkenne dich selbst! Deine Seele, Psyche, Überich oder wie immer du diese leitende Instanz in dir nennen willst, ruft dir genau das zu und hat dir schon einmal deine alte Selbstsicht/Spiegelbild zerschlagen! (Ich hatte eben aus Versehen "Selbstsucht" getippt :)

Das zerbrochene Spiegelglas verstehe ich erstmal ganz sachlich als eine 'symbolisch gestörte Selbstsicht', als den Tipp deiner Seele: "Dein Selbstbild/Selbsteinschätzung ist nicht okay oder schlicht falsch!"

An deiner Stelle würde ich das ganz aktuell auf deine (völlig unzutreffende!) Angst beziehen. Okay, nun kann man Angst nicht einfach so mal eben wegstellen, das wäre zu schön. Aber, wenn du der oben erwähnten Symbolik folgst, könnte es doch zumindest Interesse dafür erzeugen, was dir da deine Seele/Psyche zuruft, nicht?

Es IST alles okay, du könntest nur ein wenig genauer hinschauen, und deine Ängste vielleicht nun etwas besser verstehen und dann links (oder rechts?) liegen lassen. Okay? Sonst bliebe noch die bestimmt langwierig erfolgreiche Angsttherapie, wenn gar nichts anderes hilft. Denn so ists ja kein angenehmes Leben für dichte!

Schicke mir dann eine angstfreie Postkarte , s'ist ja nicht mehr lang hin. :- )

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Hallo Louanne..., nein - in der Astrologie gibt es KEINE Beeinflussung von Menschen oder Geschehen! Die Gestirne des Sonnensystemes (Sonne und Planten und Mond - NICHT die Sterne!) 'sagen' gar nichts! Es wurde lediglich im Laufe von tausenden von Jahren festgestellt, dass bestimmte Gegebenheiten auf der Welt mit bestimmten GestirnsKonstellationen übereinstimmten. Die Gestirne verursachen nichts, sie zeigen nur an, was Sache ist. . Es kann aber auch gut sein, dass dein Lehrer das auch nicht weiß - du liest ja selbst, was hier dazu so an Fehlwissen herumgeistert.

Die astrologischen Deutungen stimmen IMMER, sie werden vielleicht nicht immer richtig verstanden. Du kannst mir hier gerne in einem 'Kompliment' deinen Text zusenden, wir machen dann eine Mordsarbeit daraus! :- )

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Hallo Mxxrinxx...,

früher klebten die Fotos (zumal die hochglänzenden) gerne aneinander, deshalb ja eben jene traditionellen Trennseiten in alten Alben dazwischen. Da war es die noch ziemlich empfindliche Gelantineschicht, die sich dann je nach Luftfeuchtigkeit, Temperatur etc. eben löste und die Fotos dann so fies aneinander klebten, dass selbst ein vorsichtiges Lösen die Fotoschicht zerreißen konnten!

Auch damals schon waren die dufferen Mattabzüge unproblematischer. Sie waren auch kratzfester und insgesamt widerstandsfähiger.

Da ich nun keine Fotos mehr in Alben habe, nur in vollen Schuhkartons, kann ich nur vermuten, dass sich inzwischen in der Gelantinequalität einiges getan hat http://www.gelatine.org/de/anwendungen/foto-und-kunst.html

Eben legte ich zwei neuere Hochglanzfotos (hab davon nur ein paar wenige) mutig mit den Bildseiten aufeinander, sie hafteten gar nicht und zeigten nicht einmal Kratzspuren, als ich mit ein bisschen Druck schob.

"Toi-toi-toi" dir, dass du es auch ohne Klebungen einrichten kannst! :- )

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Halo Osholives...,

du fragtest bewusst nicht, was Tarot und Horoskope seien, sondern, was wir davon halten. Nun, solche Antworten bekamst du ja. Mein Antwort ist anders: Ich halte viel von Tarot und Astrologie...!

Nun vermute ich, dass die bisherigen, schroff ablehnenden, Antworter durchweg keine Erfahrungen oder auch nur Kenntnisse von beidem haben. Dann lässt sich leicht urteilen. Welch eine Anmaßung, das "Ur" gar teilen zu wollen?

Ich habe mich mit beidem intensiv und vor allem unvoreingenomen befasst und weiß daher mehr darüber: Mit den Tarotauslagen wird keinerlei Magie, Zauberei oder gar "Traumwelten" betrieben, sondern... mithilfe dieser sehr symbolischen Bilder und Kartenwerte bekommt man einen äußerst direkten Weg zum eigenen Unterbewusstsein. Nur darum geht es! Die Karten sagen schlicht, was wir im Unterbewussten noch nicht bewusst greifbar haben. Ebenso wie Astrologie nie konkret und abzählbar ist, wohl aber recht genau die Themen und Richtungen nennt.

Nicht erst seit dem Wissenschaftler (auf "Wissenschaft" legen manche Menschen ja so großen Wert ;), Carl-Gustav Jung, weiß man, dass das unermessliche Unterbewusstsein sehr viel mehr weiß als unser eher kleines bewusstes Wissen, manche vermuten sogar "alles" (kollektives Unbewusstes). Und so kann man durchaus mit den Kartendeutungen dieses große Urwissen anzapfen. Ein Ur-teil darüber erlaubte ich mir erst durch das eigene Erleben.

Die Astrologie habe ich intensiver und länger studiert. Zwar hatte ich hier in GuteFrage den Kern und das Verfahren der Astrologie schon öfter beschrieben, doch nur wenige haben es anscheinend verstanden: Der Urgedanke der Astrologie ist sinnhaft zu verstehen, nicht kausal, digital oder gar konkret, sondern ganz analog: "Wie oben so unten". Das zielt ab auf die erst sehr viel später vom Physiknobelpreisträger Wolfgang Pauli und eben jenem Carl-Gustav Jung erarbeiteten "Synchronizität" von allem.

Man stellte also empirisch schon vor Jahrtausenden schlicht fest, dass "ganz zufällig" (gibt es eben nicht!) manche Begebenheiten auf der Welt synchron mit bestimmten Konstellationen am Himmel übereinstimmten. Weitere Untersuchungen durch diese unerhört lange Zeit ließen schon bald Interpretationen / Schlussfolgerungen zu, was sich bei der sich nun bald entwickelnden Konstellation auf der Erde wahrscheinlich ergeben wird. Ganz im kleinsten Detail sogar für jeden einzelnen Menschen. Die Bedeutung war weniger zur "Zukunftssicht" oder Vorausschau zu sehen als vielmehr, um die Hintergründe, den "Sinn" des Ganzen (Sinn ist KEINE naturwissenschaftliche Einheit!), zu erfahren und in seinem Leben sinnvoll nutzen zu können.

Das Wort 'Wahrsagerei' wird heute von manchen Menschen völlig falsch verstanden. Früher waren die Lehrer die Klugen, die dem Volk sagten, was 'wahr' war. Nichts weiter. Nun ist es für manche, die den Hintergrund vielen Wissens nicht kennen, oft wie Zauberei wie ein Radio, ein CD-Player, ein mobil-Telefon, eine Raumstation... funktioniert. Sie glauben es halt, was sie erleben und glauben nicht, was sie nicht verstehen und erleben können.

Nebenbei: Es gibt keine übereinstimmende Horoskope für alle Leute, die im Wassermann geboren sind. Also solche "Zeichen-Horoskope" in den Zeitungen! Sondern immer nur für jeden einzelnen Menschen! Und auch nicht schriftlich (ich hätte immer die Vermutung von Pauschalformulierungen aus der Textverarbeitung!). Es sind in der Regel stundenlange und sehr intensive Gespräche. Ebenso mussten alle jämmerlichen Versuche von Mathematikern und Wissenschaftlern versagen, Astrologie gar 'statistisch' oder eben berechenbar zu erfassen (Wissenschaft MUSS deterministisch sein, Astrologie ist es nie!). Astrologie ist ein rein empirisches Wissen, nicht digital oder nach dem 'waagerechten' Weltbild abzählbar, sondern rein analog in Entsprechungen der 'senkrechten' Weltbetrachtung.

Also kurz: Man stellte Übereinstimmungen fest zwischen Gestirnsstand und Geschehen und fasste daraus Regeln, die man handhaben kann. Okay, mittlerweile hat das eine äußerst komplexe Form angenommen und setzt für den sicheren Umgang damit ein großes Detailwissen voraus. Das mag der Grund dafür sein, dass manche Leute es nicht einmal im Ansatz verstehen und es daher schon... nach La Rochefoucauld schlicht ablehnen: "Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht"                

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