Ist jemand von Sternzeichen Zwilling -Mann?

5 Antworten

Liebe Jana,

zunächst einmal heißt es in Wirklichkeit gar nicht Sternzeichen, sondern Tierkreiszeichen, denn es geht hier um einen bestimmten Abschnitt im Jahreskreis. Der einzige Stern, der dabei eine Rolle spielt ist, ist die Sonne - und die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne.

Außerdem heißt es Zwillinge, weil es zwei sind. Statistisch auffällig häufig sind Zwillinge daher vielseitig, schlau, versiert, interessiert, gesellig, kommunikativ, listig, faktenorientiert, geschäftstüchtig, neugierig, offen, beweglich, fingerfertig, geschickt, trickreich und gerne unterwegs. In der Liebe ist es ihnen wichtig, dass es funktioniert, dass die Kommunikation stimmt, und dass sie keine Klette am Bein haben. Im Einzelfall kann das aber ganz anders aussehen.

Drittens passen Fische-Frau und Zwillinge-Mann statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 3,5% über dem Durchschnitt eher gut zusammen. Mit einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit ist das "Sternzeichen" hier aber egal. Denn es gibt noch viele andere Faktoren, die bei der Partnerwahl eine Rolle spielen. Faktoren aus dem individuellen Horoskop, und natürlich auch ganz konkrete wie Alter, Interessen, "die Chemie", der soziale Background, die Bildung usw.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Berufserfahrung als Astrologin des DAV

Das setzt den Glauben voraus, dass der Stand der Sterne zum Zeitpunkt deiner Geburt nachhaltig Einfluss auf dein Leben und deine Persönlichkeit hat.

Ich verstehe nicht, wie Leute das glauben können. Wirklich nicht.

'g' Diesen einen Daumen hattest du mir zu verdanken. Behalte ihn gerne, den hatte ich dir vor lauter Entgeisterung über deinen Post versehentlich gesetzt. Du irrst und zogst die falsche Schlussfolgerung, lies es bei Mario nach wie es korrekt ist. Dann verstehst du sie auch, die richtigen Zusammenhänge. :- )

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Da das Sternzeichen keinerlei Einfluss auf die Persönlichkeit hat, läuft die Partnerschaft/Liebe abhängig von der Persönlichkeit dieser Person, ob sie nun Zwilling, Stier oder sonst etwas ist.

Alles andere ist völliger Unsinn.

Ich möchte Dir ja nicht Deine Illusionen nehmen, manche Leute glauben halt an Sternzeichen, das ist okay für mich, auch wenn es eigentlich wenig Sinn macht. Wenn es Dich interessiert, dann würde ich Dir dieses Video dazu empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=h5zzEHHsdSc

Ich finde Prof. Harald Lesch erklärt sehr schlüssig, warum das ganze nicht wirklich funktionieren kann.

Aber auch wenn Du Dich davon nicht überzeugen lassen und an Deinen (Aber)Glauben festhalten möchtest, was wie gesagt ok für mich ist, so möchte ich Dir doch folgendes zum Nachdenken mitgeben:

Jeder Mensch ist unterschiedlich und auf seine Art einzigartig. Stell zwei Waagemänner nebeneinander und Du wirst zwei völlig verschiedene Personen haben.

Möglicherweise haben sie Gemeinsamkeiten (recht wahrscheinlich sogar) und vielleicht decken diese sich auch zufällig mit der Beschreibung des Horoskops, aber so oder so kannst du nicht beide Männer nur auf die Beschreibung der Waage im Horoskop herunter brechen. Zumal Du in unterschiedlichen Büchern auch unterschiedliche Texte dazu finden wirst.

Ist es daher sinnvoll oder auch nur im entferntesten fair, wenn Du Deine Beziehungen nach derartigen, bestenfalls vagen Beschreibungen ausrichtest? Tust Du besagten Zwillinge-Mann nicht ggf. Unrecht indem Du ihn schon von vorn herein verurteilst?

Und wenn Du Dich dann auf ihn einlässt und die ganze Zeit regelrecht erwartest dass er Dir irgendwann fremd gehen könnte, denkst Du, dass das gesund für Eure Beziehung wäre? Und sagt Dir der Begriff der "selbsterfüllenden Prophezeihung" etwas? Am Ende geht er Dir dann tatsächlich fremd, weil ihn Deine ständige Eifersucht und Dein Misstrauen regelrecht in diese Richtung treiben.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Viel Lebenserfahrung und >20 Jahre feste Partnerschaft

Was Lesch hier von sich gibt, ist beschämend für die Wissenschaft.

In neun von zehn Minuten erklärt hier der beliebte Professor: Sternbilder sind dreidimensional und bestehen aus sehr unterschiedlichen Sternen. Die Namen der Sternbilder hingegen entstammen menschlichen Phantasievorstellungen.

Das weiß doch jedes Kind. Was Kinder und Professor offenbar nicht wissen:

In der europäischen Astrologie werden seit über 2000 Jahren bewusst nicht die Sternbilder, sondern die Tierkreiszeichen verwendet. Und die richten sich ganz ohne Sterne an wichtigen Stationen im JAHRESKREIS aus.

Herr Lesch hingegen glaubt, Astrologen würden aus Ignoranz irgendwelche falschen Sternzeichen verwenden - und verwechselt in seiner Sendung immer wieder Tierkreiszeichen mit Sternbildern, was er dann den Astrologen unterstellt. Somit beweist er Folgendes:

  • Entweder hat er nicht die geringste Ahnung vom Thema, über das er da referiert
  • oder er verbreitet absichtlich Falschmeldungen.

Doch egal welche dieser Möglichkeiten es auch sein mag, beide sind eines Wissenschaftlers unwürdig. Eine Ente ist dann noch, dass Lesch das seit der Antike bekannte Sternbild Schlangenträger als "neu hinzugekommenes Sternzeichen" definiert.

Eher zynisch wirkt es hingegen, wie er zum Schluss alle Astrologen belehren will, die lang und breit von ihm als unsinnig erklärten Sternbilder als die richtigen "Sternzeichen" zu verwenden.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Harald Lesch über die Astrologie herzieht, ein Thema, mit dem er sich offensichtlich nie befasst hat. Wie es aussieht, hat er hier große Berührungsängste. Was ihn jedoch nicht daran hindert, voller Arroganz zu behaupten, er wisse die Wahrheit über Astrologie.

Dabei unterstellt er allen Astrologen, sie gingen davon aus, dass Sterne unser Schicksal quasi willentlich beeinflussen würden, per Strahlung oder per Gravitation. Hier macht er dann gerne herablassende Späße. Und beweist einmal mehr, dass Astronomen von Astrologie keine Ahnung haben. Im Gegensatz dazu haben Astrologen in der Regel aber gute astronomische Kenntnisse.

Die Wahrheit der Astrologie, über die tatsächlich aufgeklärt werden muss, sieht folgendermaßen aus:

  • Die Astrologie ist eine Kulturwissenschaft.
  • Die Beziehung von Sonne, Mond, Planeten und Sternen zu dem, was auf der Erde geschieht, ist in der Astrologie begründet durch zeitliche Rhythmen, Resonanz und Synchronizität, also durch die Gleichzeitigkeit von Thema und Konstellation.
  • Die Astrologie denkt in Sinnzusammenhängen. Die Naturwissenschaft denkt konkretistisch.

Ähnlich wie Konkretisten keine Sinnbilder verstehen können, sind Naturwissenschaftler oft nicht in der Lage, Astrologie zu verstehen. Stattdessen klammern sie sich an ein materialistisches Weltbild - auch aus Angst, sonst nicht zur Norm zu gehören. Sie wollen die Welt rein materiell erklären, obwohl jedes Naturgesetz bereits geistig ist. Es ist, als würden sie erwarten, dass man tatsächlich eine Brücke bauen müsse, wenn man im Gespräch "eine Brücke bauen will".

Anders als die Brücke im Gespräch lässt sich astrologisch Symbolhaftes aber konkret an den Konstellationen erkennen und sogar statistisch erfassen. Die Signifikanzen liegen dabei im einstelligen Prozentbereich. Das ist nicht viel und doch viel. Auch der Unterschied zwischen einem Apfelsaft und einem Orangensaft ist entsprechend gering. Und dennoch macht er das Wesentliche aus.

In der Astrologie geht es also darum, das Wesentliche, das Thema "herauszuschmecken". Das Steinbock-Prinzip zu erkennen, wenn große Gesetze und Regeln herausragend häufig von Steinböcken benannt und eingeführt wurden. Oder die problematischen Seiten männlicher Löwen zu sehen, wenn Wissenschaftspopulisten wie Harald Lesch und auch Florian Freistetter, beide übrigens am 28.7. geboren, lieber sich selbst in aller Öffentlichkeit beim Reden zuhören als ordentlich zu recherchieren.

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@Christine Keidel-Joura

Im Gegensatz zu Darksilver ist das hier eine fachkundige und eben auch astrologischen begründete Antwort zur gestellten Frage! :- )

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Lol das hat nichts mit dem Sternzeichen zu tun.. Bei manchen läuft es halt gut und bei manchen schlecht das hat nichts mit dem Sternzeichen zu tun.

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