Ist es Schlimm ein Atheist zu sein man aber getauft ist und ist es schlimm dass wenn ich überhaupt an etwas glauben WÜRDE es wiedergeburt?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit 14 kannst du dich vom Religionsunterricht befreien lassen. Auch ohne Einverständnis der Eltern. In der Regel wird alternativ Ethik Unterricht angeboten.

Die Taufe bedeutet nur, dass dich die Kirche als Mitglied zählt (das ändert sich auch nicht, wenn du austrittst), das Ritual hat nur die Bedeutung, die man ihm beimisst.

Andere Bücher werden nicht verehrt weil sie nicht wie die Bibel angeblich von Gott inspiriert sind. Aber man kann ja viel behaupten, wenn der Tag lang ist. ;)

Und nein, es ist nicht schlimm, Atheist zu sein. Atheist bedeutet nur, dass du das Angebot ohne vernünftige Beweise an einen imaginären Gott zu glauben, nicht wahrnimmst. Das schließt allerdings auch die Manga Götter mit ein. ;)

Also ich finde es nicht schlimm. Du kannst von mir aus glauben, was Du möchtest. Und für Deine Taufe hast Du Dich ja wohl nicht selbst entschieden. Da könnte man allenfalls Deinen Eltern etwas vorwerfen.

Wenn Du eine "Erleuchtung" brauchst, dann kannst Du ja mal anfangen, selbst auf die Suche zu gehen. Lies Dich doch mal in die Religionen, den Atheismus oder die Philosophie ein; habe den Mut, die "Großen Fragen" zu stellen, geh mit den Leuten ins Gespräch...

Und in die Bibel kannst Du auch mal reingucken, um Dir eine Meinung zu bilden. Mein Tipp: fang mit dem Neuen Testament an. Lies zuerst Matthäus, und wenn Du dann noch Lust hast, ab Johannes weiter.

Oder den Koran - oder "Warum ich kein Christ bin" von Bertrand Russell - oder "Gott und der Staat" von Michail Bakunin - oder, oder, oder ...

Wie soll man sich in Atheismus einlesen? Atheismus hat keine Aussagen, keine Inhalte o.ä. Es ist einfach nur das Nichtvorhandensein von Glauben. Oder kannst du mir auch ein Buch über "Nicht-Tennis-Spielen" empfehlen?

habe den Mut, die "Großen Fragen" zu stellen, geh mit den Leuten ins Gespräch...

Eine denkbar schlechte Empfehlung, weil man nur subjektive Meinungen und Vorstellungen zur Antwort bekäme, die voller Vorurteile sind.

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Ein Atheist ist jemand , der eben nicht an einen Gott glaubt.

Aber im Grunde suchen sie dabei nach einem Ersatzglauben, sei es pseudowissenschaftliche oder einfache eine bestimme Gemeinschaft mit ähnlichen Interessen.

Wer nicht an einen Gott glaubt, ist anfällig für irgendwelche Prediger und Verschwörungstheorien.

Der Mensch ist ein Rudelwesen, er möchte immer einer Gemeinschaft angehören. Und in  einer Lebenskrise hilft der Glaube, wieder weiterzumachen. Dabei sind die Menschen grade die Menschen in dieser Gemeinschaft sehr wichtig, denn an wen  soll man sich richten, wenn man an den Umständen verzweifelt?

Die Taufe ist selbst ist eigentlich ein Bekenntnis zum Christentum, da man als Baby aber noch keine eigene Meinung hat, ist es nur noch eine Absichterklärung der Eltern, diese Kind im Sinne des Christsein aufzuziehen. Später kommt dann die Kommunion, die die eigentich Willenserklärung ist. Bei Ersatzreligionen gibt es andere Aufnahmerituale (zB. Jugendweihe im SED-Regime)

Auch diese Plattform ist eine Art Lebensberatung, es gibt welche, die
wirklich helfen wollen. Meist für Fragen, für die man im persönlichen
Umfeld keinen vertrauensvollen Ansprechpartner findet.

Wie gesagt, falls du jemals in eine Lebenskrise kommst, dann wird du froh sein, jemanden zu haben, mit dem zu aufrichtig reden kannst, denn hier zählt das Vertrauen. Und der Glaube an Gott hilft dann vor allem dann, wenn man in der Not eben niemanden um sich hat, denn Beten  kann man immer.

Der Glaube ist eine Selbstsuggestion: ähnlich wie auch ein Placebo-Medikament eine Verbesserung herbeiführen kann.

Ein Atheist ist jemand , der eben nicht an einen Gott glaubt.

Falsch. Ein Atheist ist jemand, der keinen Glauben an Gott hat. Das ist ein grober Unterschied. Atheismus ist passiv und hat keine Inhalte.

Aber im Grunde suchen sie dabei nach einem Ersatzglauben, sei es pseudowissenschaftliche oder einfache eine bestimme Gemeinschaft mit ähnlichen Interessen.

Sorry, ich kann es nicht anders sagen: So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Wie gesagt, Atheismus sagt rein gar nichts aus. Jeder Mensch kommt als Atheist auf die Welt. Entweder hat er das Glück rational zu denken und nicht von Religion infiziert zu werden, oder er wird mit diesen Märchen erzogen und erhält somit ein unrealistisches Weltbild.

Wer nicht an einen Gott glaubt, ist anfällig für irgendwelche Prediger und Verschwörungstheorien.

Wie kommst du auf so etwas? Das ist unlogisch und falsch. Wer an Götter glaubt, der ist anfällig für derartiges. Denn Religionen sind nichts anderes als Verschwörungstheorien. Sie alle sprechen davon, das man bestimmte Dinge tun und lassen müsse, um an Ende belohnt oder bestraft zu werden.

Wer nicht an Götter glaubt lebt mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Realität (es gibt aber auch andere Dinge, die einen in eine Fantasiewelt entführen).

Und in  einer Lebenskrise hilft der Glaube, wieder weiterzumachen.

Falsch. Glauben hilft nicht, sondern er lenkt ab, indem er falsche Hoffnungen gibt.

Auch diese Plattform ist eine Art Lebensberatung, es gibt welche, die wirklich helfen wollen. Meist für Fragen, für die man im persönlichen Umfeld keinen vertrauensvollen Ansprechpartner findet.

Das ist richtig, aber hat nichts mit der Religion, sondern mit den Predigern zu tun. Die Religion hat nur die Aufgabe ihre Mitglieder zu einer einheitlichen Masse zu formen, die ohne zu Fragen den Regeln der Kirche folgt.

Wie gesagt, falls du jemals in eine Lebenskrise kommst, dann wird du froh sein, jemanden zu haben, mit dem zu aufrichtig reden kannst, denn hier zählt das Vertrauen. Und der Glaube an Gott hilft dann vor allem dann, wenn man in der Not eben niemanden um sich hat, denn Beten  kann man immer.

Wenn man echte Freunde hat oder sich an professionelle Hilfe wendet, hat man aber mehr Erfolg. Denn diese halten sich eher an der Realität und geben anwendbare Ratschläge.

Glaube dagegen lenkt nur ab. Zudem ist Glaube grundsätzlich frei erfunden. Mir wird nie klar sein, wie man in erfundenen Dingen Halt finden kann. Ich brauche etwas Handfestes, realistisches.

Beten kann tatsächlich helfen, da es Autosuggestion ist. Es ist wie Meditation. Man redet sich einfach nur oft genug ein, dass man etwas schafft, und dann hat man die Kraft. Man darf nur nicht den Fehler machen und das Ergebnis einem Gott zuschieben. DAmit erzeugt man Midnerwertigkeitskomplexe und kann zu einer Sucht nach Glauben führen.

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@wildcarts2

An was glaubst du denn?

Die Regeln der Kirche werden in der Tat von Menschen gemacht, die Kontrolle über Ihre Religionsgemeinschft haben wollen. Da gebe ich dir recht. Das hat meist nicht mehr viel mit den Glauben zu tun. 

Aber ich  bleibe dabei, jeder Mensch glaubt an rgendwas, oder ist zumindest auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

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@wildcarts2

Danke, wildcarts2!

Dank dir konnte ich mir einen Kommentar sparen, denn du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Hätte es auch nicht besser formulieren können.

Chapeau!

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Wer nicht an einen Gott glaubt, ist anfällig für irgendwelche Prediger und Verschwörungstheorien.

Ein überzeugter Atheist ist meist ein rational denkender Mensch, daher ist er weniger anfällig für diese Dinge. Studien haben dazu gezeigt, daß es genau andersherum ist, dem Gläubigen fällt es schwerer, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden, und daher ist gerade er anfälliger für besagten Verschwörungsmumpitz.

Aber ich  bleibe dabei, jeder Mensch glaubt an rgendwas, oder ist zumindest auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Ich glaube an nichts dergleichen, und bin nicht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Behauptung widerlegt.

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