Ist es falsch an die gefallen deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg zu denken und zu Ehren?

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich war auch Soldat im 2. Weltkrieg. An der Front in der Ukraine und in der Normandie, wo ich in Gefangenschaft kam.

Was dir dein Opa erzählt hat ist 100% richtig. Es war praktisch nicht möglich, sich dem Einberufungsbefehl zu widersetzen. Auch gerade junge Soldaten, die der Propaganda geglaubt hatten, erkannten den Wahnsinn. Ein Widerstand gegen den Wahnsinn war aber unmöglich.  

An der Front liegen dir Soldaten gegenüber, die genau so manipuliert sind wie du. Wenn du dich weigerst, auf sie zu schießen, wirst du selbst wegen Befehlsverweigerung erschossen. Du hattest an der Front nur die Wahl, auf dein Gegenüber zu schießen um zu überleben.

Ich habe nach dem Krieg mit ehemaligen Gegnern, Engländern und Amerikanern gesprochen und die Frage gestellt: Warum haben wir aufeinander geschossen? Es kam immer die gleiche Antwort: Weil wir mussten.  

 

Vielen Dank für deine Antwort und ich finde es immer interessant die Erlebnisse von den Leuten die in dieser Zeit gelebt haben zu hören. Ich habe immer gerne mit meinen Opa über seine Erlebnisse geredet, leider kann ich das nicht mehr, mein Opa ist letzten Monat gestorben 😔

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Stimmt, aber die Soldaten der Wehrmacht haben ja auch, besonders in der Ukraine, die Zivilisten ausgeplündert. Im Winter bedeutet das für Leute ohne Holz zum Heizen und ohne Essensvorräte den sicheren Tot...

Das war ein Kriegsverbrechen, auch wenn die Soldaten "mussten"...

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@Inasmuchas001

Wer hat dir das erzählt? Wo ich war, in der Gegend von Charkow, gab es fast kein Wald. Aber das war im Sommer. Die Bauern stachen aus dem Kuhmist eckige Fladen, die zu Kegel aufgetürmt waren durch die der Wind zog und sie trocknete. Es war das Brennmaterial für den Winter.

Die Bauern hatten genügend Lebensmittel aber kein Bargeld. Es wurde getauscht. Beispiel: Eine Nähnadel für ein Ei.

Das war im Sommer 1943. Im Winter danach waren schon die Russen dort und wir zurückgeschlagen über den Dnjeper.

 

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@liesl1303

Das mag sein, aber die deutschen Truppen im 2. Weltkrieg waren mit ihren Kriegsverbrechnen extrem.

Das lag daran, dass die Deutschen sich für "Herrenmenschen" und z.b. die Polen und Ukrainer für "Untermenschen" hielten. Sie wollten langfristig alle "Untermenschen" versklaven und ermorden. Die Deutschen glaubten nicht, dass ein Ukrainer oder Pole ein Recht auf Leben hat wie ein Deutscher.

Deshalb haben die Deutschen im 2. Weltkrieg das damals geltende Kriegsvölkerrecht grundsätzlich nicht eingehalten.

Die haben Millionen von Menschen ermordet.

Das ist nicht "business as usual" oder "Wo gehobelt wird, dort fallen Späne".

Es war wirklich wirklich extrem.

Schade, dass die Deutschen von heute das nicht wissen. Das sollte man eigentlich im GEschichtsunterricht in der Schule lernen, und kein Deutscher sollte so billige Verharmlosung betreiben wie du, liesl.

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@wolfgangniem11

Gerade Charkow war besonders schlimm. Dann muss ich dir ja nichts erzählen, dann weisst du bescheid über die Kriegsverbrechen der Wehrmacht, weil du selber dabei warst...

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@Inasmuchas001

DIE Deutschen von heute wissen das.

Und "man" lernt auch über die Verbrechen der Wehrmacht an der Ostfront in der Schule. An "meiner" Schule jedenfalls.

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@Inasmuchas001

1. Ich war nicht in Charkow, sondern südlich davon am Donez.

2. Wo die Weisheiten herkommen, die der heutige gelehrt werden ist mir ein Rätzel.

3. Ich habe die Ukraine erlebt. Dazu ein Auszug aus Briefen an meine Eltern, die meine Mutter sauber gebündelt aufgehoben hat. Aber vielleicht glaubst das auch nicht.

Nachdem wir in unseren Zelten, es war noch ein Stück weit hinter der Front, im Match versanken, wurden wir mit je 2 Mann in den einzelnen Katen einquartiert. 

Brief vom 5.6.43..........der Bauer spricht ganz gut deutsch. Er war im 1.Weltkrieg 3 Jahre in Essen in Gefangenschaft. Seine Frau bringt uns morgens, mittags und abends 1/2 liter frische Milch von der Kuh.........

Dazu hat sie niemand gezwungen. Es war freiwillig.

Pfingsten. Sein Sohn mit Familie ist gekommen. Wir sitzen mitten drin. Alle Kuchen stehen auf dem Tisch und die Wodkaflasche macht die Runde. Es ist Trinkfestigkeit gefragt............

Gerade in der Ukraine habe ich die freundlichsten Menschen getroffen.     

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@wolfgangniem11

Kriegsgerichtbarkeitserlass vom 13.5.1941: Damit wird praktisch jeder Schutz für die Zivilbevölkerung, wie er im Völkerrecht vorgesehen ist, aufgehoben, weil Verbrechen an der Zivilbevölkerung durch die Soldaten nicht mehr strafbar sind, bzw. nicht mehr verfolgt werden.

Insbesondere enthält der Erlass sehr weitgehende Möglichkeiten, praktisch jeden Zivilisten jederzeit zu töten. Auch Vergewaltigungen gegen Zivilisten werden de facto nicht mehr verfolgt.

Man schätzt, dass 10 Millionen Frauen in der Sowjetunion von deutschen Soldaten vergewaltigt wurden, 50'000 wurden zur Prostitution für Soldaten gezwungen.

Die Anzahl getöteter Zivilisten sind mehrere Millionen, siehe dazu auch "Hungerplan", der beinhaltete, die gesamte Wehrmacht durch Plünderungen zu ernähren.

Warum dir das alles nicht bewusst ist, ist mir rätselhaft. Ich nehme, du willst das einfach nicht wissen und leugnest es einfach, um an deiner idyllischen Sicht von deiner Beteiligung am 2. Weltkrieg festzuhalten...

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@earnest

Ah, du bist Lehrer? Ist "deine" Schule die Schule, an der du unterrichtest?

Lies dir die Antworten hier mal durch. Aus diesen Antworten schliesse ich, dass die Deutschen das in ihren Schulen nicht lernen.

Ich nehme an, das ist Absicht.

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@Inasmuchas001

Von wo hast du diese Weisheiten?

Ich war in verschiedenen Städten in der Ukraine. Nirgends habe ich ein Bordell gesehen. Und an der Front? Lächerlich!!!

So lange ich bei der Wehrmacht war, das war bis August 1944 als ich in Gefangenschaft ging, war Vergewaltigung strafbar. 

Hast du da was verwechselt? Die Zahl der von russischen Soldaten vergewaltigten deutschen Frauen dürfte da in etwa stimmen. Meine Trauzeugin war eine davon.

Ich habe nirgends Menschen hungern sehen. Im Gegenteil. Sie boten uns als Beispiel Butter an, die in Weißkohl Blättern ein gewickelt war, weil es kaum Papier gab. Zeitungen waren gefragt um Zigaretten zu drehen. Kartoffeln gab reichlich und Wodka wurde daraus gebrannt. Der floss in Strömen.

Vielleicht verwechselst du auch hier etwas. Google mal unter Holodomor. Unter Stalin sind Millionen Ukrainer verhungert. Deshalb wurden wir wohl so freundlich begrüßt.

Wir hatten mehr Hiwis (Hilfswillige) als wir brauchen konnten. Sie waren unbewaffnet und wurden beim Tross eingesetzt. Sie waren arme Kerle. Nach Kriegsende konnten sie nicht zurück in ihre Heimat. Russland hätte sie aufgehängt.

Das ist erlebte Geschichte und keine Geschichtsklitterei.

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@wolfgangniem11

Du willst mir wirklich sagen, dass du vom Kriegsgerichtsbarkeitserlass vom 13.5.1941 noch nie gehört hast?

Dann informiere dich. Ihm folgte dann ein paar Wochen später der sogenannte "Kommissarsbefehl" vom 6.6.1941, ich hoffe wenigstens davon hast du schon gehört.

Dass die Deutschen vor hatten, 30 Millionen Bewohner der Sowjetunion verhungern zu lassen, wissen wir aus Besprechungen vor Beginn der Invasion in der UdSSR, siehe dazu "Backe-Plan", das Protokoll der Sitzung der Staatssekretäre von 2.5.1941, die wirtschaftspolitischen Richtlinien der Gruppe Landwirtschaft vom 23.5.1941, Görings Äusserung zum italienischen Aussenminister Caleazzo Ciano vom November 1941:

"In diesem Jahr werden in Russland zwischen 20 und 30 Millionen Menschen verhungern. Und vielleicht ist das gut so, denn gewisse Völker müssen dezimiert werden.“

De facto sind ca. 5,7 Millionen Zivilisten in der Sowjetunion direkt durch die Deutschen ermordet worden, 1 Million Zivilisten starb wegen der Blockade von Leningrad und 5,3 Millionen Zivilisten starben wegen Hunger, Bomben, Kälte, Flucht, Krankheiten.

Da sind jetzt die Millionen von völkerrechtswiderig ermordeten Kriegsgefangenen nicht mitgezählt, ebensowenig die Zivilisten, die von deinen lieben Deutschen zur Zwangsarbeit verschleppt wurden.

1710 Städte und 70'000 Dörfer in der UdSSR wurden von den Deutschen ganz oder teilweise zerstört.

Da kannst du noch lange erzählen, dass es für dich ein Pfadfinder-Ausflug war, der Kontext war ein anderer...

Womit man wieder einmal sieht, dass Empathie vielleicht nicht gerade deine Stärke ist...

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@wolfgangniem11

Ursula Schele: Vergewaltigung und Zwangsprostitution im Krieg: .... denn sie wissen, was sie tun

S. 9

"Folgerichtig muss von etwa 10 Millionen Vergewaltigungen deutscher Männer alleine auf russischem Boden ausgegangen werden."

http://www.gegenwind.info/175/sonderheft_wehrmacht.pdf

Die Anzahl der durch Angehörige der Roten Armee vergewaltigten Frauen in Deutschland wird auf ca. 2 Millionen geschätzt...

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@wolfgangniem11

Nirgends habe ich ein Bordell gesehen. Und an der Front? Lächerlich!!!

Das mag sein, dass du persönlich kein Bordell gesehen hast, nichtsdestotrotz ist die Existenz dieser Wehrmachts-Bordelle belegt .

Es mag auch sein, dass du nicht wahrgenommen hast, dass die Leute hungern, nichtsdestotrotz sind Millionen Menschen wegen des Überfalls und den Kriegsverbrechen deiner Armee in der Sowjetunion verhungert.

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@wolfgangniem11

wurden wir mit je 2 Mann in den einzelnen Katen einquartiert.

Und das war freiwillig? d.h. wer Platz hatte und ein Zimmer vermieten wollte, ging zur Wehrmacht, liess sich auf eine Liste setzen, und man teilte ihm Soldaten zu, die natürlich Miete zahlten.

Oder zahlten sie vielleicht keine Miete?

Oder war es vielleicht nicht ganz freiwillig?

Oder machten die Leute einfach gute Mine zum bösen Spiel, weil ihr die Waffen hattet und sie nicht?

Schon alleine diese Beschreibung zeigt mir, dass du damals blind durch die Welt gestolpert bist, so eingenommen von deinen Deutschen, dass du gar nicht sehen konntest, was wirklich los war.

Insofern wundert es mich auch nicht, dass du von den Kriegsverbrechen nichts mitbekommen hast...

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@Inasmuchas001

Letzter Kommentar. Ich bin nicht blind durch die Gegend gestolpert. Wie du es wohl tust.

Ich war in den USA und England in Gefangenschaft. Wir wurden wie ihre eigenen Soldaten ernährt und für die Arbeit entlohnt. Ich kam mit einem prall gefüllten Rucksack nach Munsterlager ins Entlassungslager. Dort trafen wir auf deutsche Soldaten in abgerissenen Uniformen. Sie hatten rein gar nichts. Wie sie behandelt worden waren und wie viele Tote es in den Lagern gegeben hat, habe ich nicht nur von denen, sondern auch von anderen zurückgekommenen Schulkameraden gehört. 

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@wolfgangniem11

Wir wurden wie ihre eigenen Soldaten ernährt und für die Arbeit entlohnt.

Siehst du, deine Wehrmacht hat sich ihren Kriegsgefangenen gegenüber anders verhalten.

Sie hat Kriegsgefangene planmässig in grosser Anzahl verhungern lassen, zu harter Zwangsarbeit (ohne Bezahlung) herangezogen - der Plan bestand in "Vernichtung durch Arbeit", und auch in grosser Anzahl einfach erschossen oder anderweitig um's Leben gebracht.

So haben die Deutschen mindestens 3 Millionen alleine Sowjetischer Kriegsgefangene getötet.

Ich weiss, drei, das klingt nicht nach viel.

Aber stelle dir einmal plastisch vor, was 1000 Kriegsgefangene in einem Lager sind, und multipliziere das mit 3000....

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@Inasmuchas001

Ich war nicht dabei. Ich war schon in Gefangenschaft als DIE DEUTSCHEN so etwas gemacht haben sollen. Also fühle ich mit  DIE DEUTSCHEN nicht angesprochen.

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@wolfgangniem11

Du irrst dich.

Die Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener, das Verhungernlassen der Zivilbevölkerung, die Millionenfachen Morden passierten u.a. genau zu der Zeit, wo du angibst, in der Ukraine gewesen zu sein: 1943.

Du schreibst so viele falsche Aussagen, dass ich mich langsam frage, ob du nicht auch absichtlich lügst...

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@Inasmuchas001

die soldaten hatten auch selbst nichts zu essen, da es mit dem nachschub aus D.nicht klappte. leider.

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@Koboldmaki203

Es sind hier so viele Lügen verbreitet worden, dass ich nicht mehr geantworted habe. Ich habe noch viele Briefe, die ich nach hause geschrieben habe und die meine Mutter gesammelt hat. Da steht drin, wie es wirklich war.

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Natürlich sollte man ihrer gedenken, denn auch sie waren Väter, Söhne und Brüder, zum größten Teil Opfer ihrer eigenen Führung und starben einen sinnlosen Tod.

Doch wofür sollte man sie ehren? Dafür, dass sie andere Länder mit Krieg überzogen haben, fremde Völker versklavt und schlimmsten Verbrechen den Weg gebahnt und sich auch an ihnen beteiligt haben? Soll man sie ehren, weil sie mit ihrem Opfer die Tage eines Verbrecherregimes verlängert oder dieses ermöglicht haben?

Ein Onkel von mir fiel am 2. Mai 1945 mit 17 Jahren als Teil des "letzten Aufgebots". Er war kein heroischer Kämpfer und wollte auch keiner sein. Er war ein Junge, der einfach wieder nach Hause wollte. In seinem letzten Brief schrieb er, wie sehr er sich gefreut hatte, während des Ausgangs in einem Café ein Stück Kuchen bekommen zu haben ... ein Junge eben.

Meine Großmutter hat seiner bis zu ihrem Ende gedacht, jeden Tag. Auf die absurde Idee, ihn für seinen Tod zu ehren, wäre sie nie gekommen.

Danke für deine Antwort und mein herzliches Beileid wegen deinen Onkel 

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Dein Opa hat vielleicht subjektiv, aus seiner Froschperspektive, für "Familie und Vaterland" gekämpft.

Aber bei "Vaterland" besteht schon das Problem:

Dieses "vaterland" hat nämlich den Krieg ohne Anlass begonnen, indem es eine ganze Reihe anderer Länder überfallen, erobert und geplündert hat, das damals gültige Kriegsvölkerrecht nicht eingehalten hat, die Zivlibevölkerung misshandelt, versklavt, deportiert und tw. sogar systematisch ermordet hat...

Also wenn dein Opa für sein Vaterland gekämpft hat, dann war er auf dem falschen Dampfer...

Was allerdings stimmt ist, dass man es sich nicht aussuchen konnte, ob man Soldat wurde oder nicht, Männer wurden einfach dazu gezwungen, und viele hatten darauf keine Lust, alleine schon wegen des persönlichen Risikos und der rein körperlichen Unannehmlichkeiten, die das mit sich bringen kann.

Trotzdem finde ich nicht, dass man jetzt Wehrmachtssoldaten ehren soll, weil sie Wehrmachtssoldaten waren, da die Wehrmacht eine verbrecherische Organisation war, die grundsätzlich das gültige Völkerrecht nicht eingehalten hat und zahlreichen unschuldigen Menschen das Leben genommen hat...

Du musst bedenken, dass die Regierung nicht das Vaterland ist, außerdem war die wehrmacht eine Armee wie jede andere zu der Zeit und Kriegsverbrechen hat jedes Land begangen. Und das mit dem Ehren, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Danke trotzdem für deine Antwort:)

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@MaxShock1

Du irrst dich.

Die Wehrmacht war nicht eine Armee wie jede andere.

Zuerst hat sie ohne Notwendigkeit Nachbarländer überfallen.

Vor allem hat die Wehrmacht sich grundsätzlich nicht an das damals geltende Kriegsvölkerrecht gehalten. Das ganze System war ein verbrecherisches System, und die Wehrmacht war ein bewaffneter Arm dieses verbrecherischen Systems. Die Wehrmacht hat ja die Politik des Regimes umgesetzt, sofern eine Armee vonnöten war.

z.B. hat Deutschland einen Vertrag geschlossen, dass es ganz sicher keinen Krieg beginnen will, wenn nur das Sudetenland an Deutschland "angeschlossen" wird. Ein paar Monate später hat Deutschland einen Krieg begonnen, indem die Wehrmacht Polen überfallen hat.

Dann hat die Wehrmacht noch mehrere neutrale Länder überfallen und erobert (Dänemark, Norwegen, Benelux).

Deutschland hatte einen Nichtangriffspakt mit der UdSSR, von derselben Regierung geschlossen, trotzdem überfiel die Wehrmacht die Sowjetunion.

In der Sowjetunion war die Wehrmacht nicht ausgerüstet, ihre Soldaten zu ernähren. Das wusste sie, bevor der Krieg begann. Also wurde die Zivilbevölkerung ausgeplündert und dem Hungertod preisgegeben, damit die braven deutschen Soldaten essen konnten.

Kriegsgefangene der Roten Armee wurden nicht ernährt und auch massenhaft ermordet.

Nein, wenn du der Meinung bist, dass die Wehrmacht nicht schlimmer war als jede andere Armee der Welt, dann täuscht du dich.

Schade, dass dein Opa dich so tatsachenwidrig indoktriniert.

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@Inasmuchas001

Manchmal habe ich das Gefuehl, dass viele die hier so einen Bloedsinn verbreiten,tatasaechlich glauben was sie schreiben.Es geht Ihnen einfach nicht in den Kopf, das fast alle damaligen Volksgenossen, nach einer kurzen  Zeit  der Skepsis vollkommen pro Hitler waren.Das beste Beispiel sind doch die olympischen Spiele damals in Berlin. In nur 3 Jahren war es den nazis gelungen, die Jugend derart zu formen und zu begeistern, das sie das Aeusserste an Leistung zu geben bereit war und es tatsaechlich schafften, die Spiele fuer Deutschland haushoch zu gewinnen.Dieser Wille zum Kampf und Sieg setzte sich danach fort, in der Wehrmacht,    bestehend aus den Truppenteilen des Heeres, der Luftwaffe und der Marine,mit allen Ihnen angeschlossenen Hilfsorganen,und den SS Verfuegungstruppen, der spaetern Waffen SS.Dieses ewige Geschwaetz von den boesen Deutschen, die die armen Polen ueberfallen haben,kann ich nicht mehr hoeren, denn keiner fragt danach was Hitler den Polen alles angeboten hat,um diesen Krieg zu vermeiden.Alles nur um eine Verbindung nach Ostpreussen zu erhalten, nachdem die Allierten, dieses Stueck Deutschlands vom Reich getrennt hatten,damit Polen eine Verbindung zur Ostsee bekam.

Tareq A.

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@Yankors

Gute Antwort. Ergänzung:

Ich war 12, als in Berlin die olympischen Spiele stattfanden. Fernsehen gab es noch nicht. Aber Kino. Dort wurde in einem Film ausführlich über die Spiele berichtet.

In dem Film wurde gezeigt, wie der "Führer" ins Stadion einzog. Die ganze Welt jubelte ihm zu. Mit 12 lässt du dich von so etwas begeistern und fragst nicht, ob das wirklich so war.

Diese alten Filme gibt es noch.

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