Wunderbar. Meine schönsten Erinnerungen und das beste Lebensgefühl hatte ich in Umgebungen, in denen Geld keine Bedeutung hatte. Vor allem bei Widerstandsaktionen gegen Atomkraft, Autobahnbau, Braunkohletagebau, Abschiebungen, Gipfeltreffen und anderes. In Form von Platzbesetzungen, Hüttendörfern, Camps und Karawanen. Zwar nur mit einer begrenzten Anzahl von Menschen, aber vielversprechend genug, um die Utopie einer geldfreien Gesellschaft anzustreben.

Oft behauptet, dass Geld notwendig sei, weil man sonst immer Waren mit sich herumschleppen müsste, um sie gegen andere Sachen zu tauschen. Tauschen ist aber keine Alternative zum Geldsystem, sondern nur eine andere Form der Grundeinstellung, dass es für alles eine Gegenleistung geben muss.

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Der Mensch? - Welcher Mensch?

Es sind durchaus nicht alle Menschen, die dazu neigen, den Tod zu verdrängen. Die Vergänglichkeit ist eine unverzichtbare Grundlage des Lebens, ohne Vergehen gäbe es auch kein Entstehen. Wenn man die Vergänglichkeit durchdacht und akzeptiert hat, lernt man auch, das Leben richtig wertzuschätzen. Die Bewusstheit des unausweichlichen Todes und der folgenden ewigen Ruhe gibt auch Gelassenheit.

Der Tod ist schrecklich für die Überlebenden, weil plötzlich jemand wichtiges fehlt. Aber nicht für den Toten selbst. Die Verdrängungsneigung kommt daher, dass die Gedanken an den Tod nicht zu Ende geführt werden, sondern man auf halber Strecke davor flüchtet. Auch das Gefühl, noch gar nicht richtig gelebt zu haben, spielt dabei eine Rolle.

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Möglich ist es, wenn du die Fotos unverschlüsselt auf die SD-Karte aufgenommen hast. Den internen Speicher auszulesen ist höchstens für Fachleute möglich.

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Mit dem Tod lösen sich auch alle persönlichen Probleme und es beginnt die ewige Ruhe.

Für die Überlebenden natürlich nicht.

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Eine Handvoll von Familien profitieren zwar am meisten vom herrschenden System und fördern auch bestimmte Tendenzen darin (wie den Neoliberalismus), aber das Weltgeschehen einfach beschließen können sie auch nicht.

Das ist eine Verschwörungstheorie, die den Kritikern solcher Macht nicht weiterhilft. Denn sie bezieht sich auf Personen, die ausgewechselt werden können, während die Macht in den Strukturen steckt. Für ihre Machtausübung müssen sie sich nicht verschwören, es ist ihr tägliches Geschäft. Dagegen hilft nur eine gründliche Systemanalyse.

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Die Trommel scheint mir mehr ein Deko-Souvenir für Touristen zu sein als ein wirkliches Musikinstrument. Dem entsprechend hat sie keinen großen Wert. Sonst hätte der Vorbesitzer sie auch nicht im Haus zurückgelassen.

Das Trommelfell ist nur aufgeklebt und nicht richtig gespannt. Eine richtige Djembe, deren Form sie hat, hat eine Menge fester Schnüre, mit denen das Fell gespannt wird.

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Ziel der Wissenschaft ist es, durch Forschung Wissen zu schaffen. Dadurch ist sie beschränkt auf das, was man erforschen kann.

Philosophie ist freier und universeller, es gibt nichts, worüber man nicht philosophieren kann. Dafür hat sie keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, es geht eher darum, verschiedene Sichtweisen zu entwickeln und miteinander zu vergleichen.

Philosophie kann praktisch sein oder reine Theorie. Einen praktischen Nutzen der Philosophie fordert zB Epikur:

"Denn genau wie die Medizin keinen Nutzen bringt, wenn sie nicht die körperlichen Krankheiten vertreibt, so bringt auch die Philosophie keinen Nutzen, wenn sie nicht die seelischen Leiden vertreibt".

Eine solche Philosophie kann akzeptable Antworten auf Probleme verschiedener Lebenssituationen geben.

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Es ist nicht psychologisch so, dass man immer etwas auch zurückgeben möchte, wenn man etwas bekommt, sondern eine kulturell-ökonomische Angewohnheit.

Ich gebe meist nicht zurück, sondern gebe weiter. Die mir etwas gegeben haben, haben meist genug und sind nicht auf mein Zurückgeben angewiesen.

Dafür gebe ich anderen, die etwas brauchen, und erwarte nicht, dass sie mir etwas zurückgeben.

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Linksradikal

Linksradikal, aber eher unpolitisch im Sinne der üblichen Politik. Das ganze Politiktheater interessiert mich immer weniger. Ich glaube nicht mehr, dass sich das bestehende System verbessern lässt. Wir brauchen von Grund auf ein anderes System, wenn die Menschheit überleben soll. Statt dem herrschenden System des Gegeneinanders ein System des Miteinanders.

Wir schlittern immer weiter in die Katastrophen. Die Staaten sind zunehmend marode und werden irgendwann zusammenbrechen.

Mit dem Zusammenbruch von Herrschaft wird es Anarchie geben, sowohl im negativen wie im positiven Sinne. Im Negativen, wie sie von ihren Gegnern als Recht des Stärkeren dargestellt wird, wenn Staat, Gesetz und Recht wegfallen, aber die Vorstellungen, Einstellungen und Ziele beim alten Gegeneinander bleiben. Anarchie kann nicht funktionieren ohne Anarchisten.

Im Positiven, wenn sich die Einsicht durchsetzt, dass die Menschheit nur miteinander und nicht gegeneinander überleben kann. Mit mündigen Menschen, die aus Vernunft handeln und nicht nur wegen Strafandrohungen. Die sich ohne Macht selbst organisieren und jeder sich fragt, was er selbst zum Überleben aller Menschen beitragen kann. Diese Chance zu einem grundlegendem Systemwechsel gibt es auch.

Doch dazu müssen schon Ansätze von Selbstorganisation und Subsistenz vorhanden und sichtbar sein. Ebenso Menschen, die damit schon Erfahrungen haben und danach leben. Damit Menschen, die vor dem Scherbenhaufen ihrer bisherigen Lebensweise stehen, sich anschließen können und nicht in die Panik des „Rette sich, wer kann“ verfallen.

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Schlecht

Eine Partei, die immer links geblinkt hat und jetzt rechts abbiegt.

Einen Großteil ihrer Stimmen verdankt sie Leuten, die noch nicht gemerkt haben, wie sehr die Grünen ihre früheren Ideale (Frieden, Umweltschutz, Naturschutz, sozialen Ausgleich, ... )verraten haben.

Unter dem Namen Klimaschutz verbreiten sie die Illusion eines klimagerechten Wohlstands in ferner Zukunft, während das einzige Klima, das von ihrer Politik geschützt wird, das Investitionsklima ist.

Dabei wird dem Erdklima erstmal tüchtig eingeheizt und die Kippeffekte werden dafür sorgen, dass das Zeitalter des wohlstandsgerechten Klimas beendet wird.

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