Ist Eckhart Tolle ein Scharlatan?

9 Antworten

Ein Scharlatan ist für mich ein Betrüger, der vorgibt etwas zu sein, dass er nicht ist, um dadurch persönliche Vorteile, wie zB Anerkennung zu erhalten.

Es gibt viele Esoterik-Autoren und Satsang-Lehrer, die von sich behaupten, erleuchtet, erwacht, oder nicht-dual zu sein. Beweisen kann das niemand.

Man könnte sie daher alle der Scharlatenerie bezichtigen, da sie keine entsprechende Qualifikation vorweisen können und möglicherweise lügen.

Ich bin der Ansicht, dass Tolle, wie viele andere auch, längst bekannte traditionelle Lehren verschiedener spiritueller Traditionen vermischt und seine eigene Suppe daraus macht.

Ein paar östliche Weisheitslehren, etwas Mystik, dazu esoterische Ideen von einem "Schmerzkörper", verbunden mit Binsenweisheiten...fertig.

Ich finde den Mann nicht besonders bemerkenswert, er erzählt nichts, was irgendein x-beliebiger Esoterik-Guru nicht auch erzählen könnte.

Die Satsang-Szene kennt eine Menge "erwachte" Lehrer - man könnte teilweise wirklich meinen, die Erleuchteten schießen wie Pilze aus dem Boden.

Manche lassen ihre Lehrtätigkeit zeitweise ruhen, wenn sie über ihr Ego stolpern, um sie dann irgendwann wieder aufzunehmen.

Wer also noch einen Meister braucht, findet ihn heutzutage auf Satsang-Treffen, oder ganz einfach per YouTube-Video oder Livestream:

http://www.jetzt-tv.net/index.php?id=home

Der tolle Eckhart ist da nur einer von vielen.

wiki sagt:
Eckhart Tolle (* 16. Februar 1948 in Lünen als Ulrich Leonard Tölle[1]) ist ein spiritueller Lehrer und Bestsellerautor spiritueller Bücher. Er stammt ursprünglich aus Deutschland und lebt in Vancouver, Kanada. Eines seiner bekanntesten Werke ist Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen (englischer Titel The Power of Now: A Guide to Spiritual Enlightenment) aus dem Jahr 1997, in dem Tolle die Wichtigkeit des Lebens in der Gegenwart hervorhebt und dass zu viele Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft vermieden werden sollten.

da tüddelt er, denn die gegenwart ist aus der vergangenheit geworden. und wenn fehler in der zukunft vermieden werden sollen, muß man sich rechtzeitig mit denen beschäftigen.

da kann man nicht einfach so in den tag hineinleben und sich auf denh wogen von sympathie und antipathie schaukeln lassen.

Seine Erweckungs-Erfahrung ist echt. Seine Meta-Schlussfolgerung hieraus ist aber falsch.

Für das was wir sind gibt es keinerlei Notwendigkeit. Eine Notwendigkeit z.B. für einen JETZT-Zustand existiert immer nur aus einer Ego-Perspektive heraus. Postuliert E.T. nun aber es sei besser, wenn da ein JETZT-Zustand wäre, dann stützt er damit die (scheinbare) Realität des Ego. Und das ist falsch.

Weder besteht eine Notwendigkeit für einen JETZT-Zustand, noch besteht sie nicht. Es wird am Ende niemanden geben, der einen Vorteil dadurch hat, dass er sich um so eine Erfahrung bemüht hat. Und es wird auch niemanden geben der dadurch einen Vorteil hat, dass er sich vehement jeglicher Praxis widersetzt hat die zu solcher Erfahrung führt.

0

Was möchtest Du wissen?