Wem hat Eckhart Tolle ernsthaft geholfen?

12 Antworten

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sich selbst! Er wurde damit reich. Aber ob es ihm wirk-lich geholfen hat - ist wieder eine ganz andere Frage.

Darum ging es ihm nie. Tolle hilft jedem, der bereit ist, sich selbst zu helfen.

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Ich habe so eine Art Kater davon. Nach zunächst hoffnungsfroher Zeit am Anfang mit dieser Lehre, kommt es nun nach ausgiebigem Befassen zu einer Frustration über die erhoffte Wandlung. Die stark monetäre Ausrichtung seiner Maschinerie verunsichert mich zusätzlich. Ich habe immer mehr das Gefühl einem Bären aufgesessen zu sein, weil er sich auch widersprüchlich anhört. Einem Bären aufsitzen kann ich auch bei den normalen Weltreligionen.

Hallo liebe "LeylaAlJamila",

keine Ahnung ob und inwiefern Eckhart Tolle jemandem echt geholfen hat.

Lediglich die Hinweise die er in Form der Bücher "von sich gab" haben geholfen sich selbst "in Frage" zu stellen ...

... es ist sowieso ein ebenfalls weitverbreiteter Irrtum (immer wieder gerngenommen als Ausrede), das der "Meister" oder "Lehrer" oder "Tipgeber" der Grund ist:

A) für das was geschehen ist (wenns denn gut läuft)

und

B) für das was nicht geschieht (wenns denn eben nicht gut läuft)

liegt

A) an dem Wunsch den der Einzelne hegt, der ihn antreibt.

und

B) von der Tatsache weiterhin an dem jeweiligen Wunsch festzuhalten.

. . .

Sollte jedoch der Wunsch eines Menschen tatsächlich soetwas obskures wie "Erleuchtung" sein - so steht ihm wahrlich nichts im Wege sollte er es denn tatsächlich ernst meinen ...

... "Erleichtung" ist ein konsequent distanziertes Geschehen, weit entfernt von Zeit und Raum - welches beides lediglich Projektionen des Geistes sind (welche kommen und gehen).

Da also ein jeder es für sich zu bewerkstelligen hat, aus dem (Irr)Glauben auszusteigen - und auch zu checken wie Aussteigen ohne den Willen auszusteigen überhaupt möglich ist um irgendwann überhaupt zu checken das "Aussteigen" nur geht wenn man vorher irgendwo "eingestiegen" ist ... da man aber (das erkennt man erst an einem beim Erstkontakt oftmals weit entfernt erscheinendem Punkt der (inneren) Reise) tatsächlich niemals irgendwo ein bzw. ausgestiegen ist - das alles was sich im Geiste tut, ebenso wie die Annahme "in" der Zeit zu leben und geboren zu sein und irgendwann sterben zu müssen und gefühle und gedanken zu denken und und und erinnerungen zu haben, "mann oder frau" zu sein (was auch immer man so glaubt:)) ... das all das tatsächlich nicht existent ist.

DAS ist für einen menschen der sein Dasein auf Gedanken aufbaut und aus körperlichen Gefühlen zieht wahrlich schwer wenn nicht unmöglich zu begreifen.

Da Ecke das auch gecheckt hat, geht er nicht (nur) über die Verbalen Hinweise, sondern ebenfalls (was sogar aus meiner sicht das Fundament jeglichen hineinwachsens in das was man eh nie verlassen hat ist) auf z.B. den "Inneren Körper" ein.

Es sind genügend (tatsächlich genügend;) PRAKTISCHE Übungen in den Büchern aufgezettelt, so das jemand der selbst bei ecke´s direkter art dies zu kommunizieren es nicht checkt, wohl oder übel beim Text hängenblieb und die Pause oder auch das "weiss zwischen den Buchstaben" nicht genügend betrachtet hat.

Letztenendes stellt sich derjenige einfach mal die Frage:

"Ist der Wunsch nach "Erwachen" wirklich so groß in mir das es nichts weiter in meinem Leben gibt was mich interessiert (vom Herzen aus gesehen das Leben zwar weitergeht, und man so sein tägliches Allerlei tut - aber innerlich - still und klar immer und immer wieder das eine Ziel vor Augen sieht) ... dann nämlich liebe "LeylaAlJamila" gibs nix was dich von der "Erleuchtung" trennt ...

kurz:

Kümmere dich mehr um die Übungen als um die Gedanken "zu" den Übungen und alles wird seinen Gang gehen.

In gleichem Maße wie du es sein lassen kannst die "Zeit" zu vergessen und das Ziel erreichen "ausser acht" läßt kommst du immer mal wieder (im alltag) im Hier und Jetzt an ...

... dies sind bereits kleine "Erleichtungen" wenn man so will und halten gemessen an der Tickenden Uhr "nur" kurz an ... doch wen kümmerts, ein Tropfen Honig schmeckt ebenso wie ein ganzer Löffel oder ein Glas voll ... die Qualität übersteigt da halt die Quantität.

Je mehr ein Mensch dies "Übt" und das Hin und Her des Alltags, das zurückfallen in Sorgen, Freude, Ängste, Nöte, Hoffnung und Vergangenheit und Zukunft annerkennt und akzeptiert - desto subjektiv öfter "kommen" (oder ereignen) sich solch ein Moment von selbst "nebenbei" (als nebeneffekt der freundlichen Ausrichtung zu "dir selbst" - oder dem was du für dich hälst).

Und wenn du dann auf dieser selbstlosen Reise vergißt den gesamten Honigtopf zu wollen und dich immer jeweils mit dem Tropfen zufriedengibst und diesen genießen lernst und dir den Geschmack ganz ganz genau einprägst - ja sogar in ihm Aufzugehen weist, dann (dann) tauscht es sich aus.

Und wenn es kein "Vor und Zurück" mehr gibt - ist die Frage ein für allemal geklärt ... das könnte man dann als Erleuchtung bezeichnen, was aber unsinn ist, denn es gibt in diesem Moment niemanden der sich für diesen Kram interessiert.

Von daher immer Butter bei die Fische (oder wie das auch heissen mag;)

Bist du denn erleuchtet? :P

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@LeylaAlJamila

nein, nicht im entferntesten (ebenso wie du) - oder ja, erleuchteter kann es nicht mehr sein (ebenso wie du).

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@Mungnam

Hör mir mal zu- glaub nicht jeden Quatsch, der dir erzählt wird- auch, wenn es schön klingt :)

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wie heisst das Zeug was du da beim schreiben geraucht hast ? .....du hast Eckis Bücher niemals gelesen....

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Einfache Antwort: Mir. Aber nicht direkt, sondern dabei, meine beste Freundin zu verstehen, die seine Bücher seit zwei Jahren verschlingt, was mir die 15 Jahre davor nicht gelungen ist. Tolle beschreibt in seinen Büchern u.a. die Phänomene, die bei einem unverarbeiteten Kindheitstrauma auftreten. Problem: er bietet keine Lösungen. Ich vermute, dass er es irgendwie zufällig geschafft hat, durch sein Rumdenken auf dem Ich und dem Selbst ein in ihm steckendes Trauma zur Auflösung zu bringen.

Legt mal die erste Seite von "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" gegen diese Abhandlung über Robert Betz: http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=220, da gibt es durchaus Parallelen.

Er zeigt den Weg hinaus.

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Ich habe Eckhart Tolle gelesen, mehrfach. Mir hat er geholfen. Es dauerte allerdings seine Zeit. Noch mehr hat mir ein Buch von Matthias Pöhm geholfen "Sie wollen keinen Erfolg - Sie wollen glücklich sein". Dort werden dir viel praktischere Perspektivenwechsel an die Hand gegeben, die du vor allem im Alltag jederzeit einsetzen kannst. Ich sag mal so: Früher habe ich von 1000 Momenten währed eines Tages vielleicht 2 mal Frieden in Allem sehen können. Jetzt kann ich es 100 mal sehen. Und es wird immer besser.

Hier kannst du dir das Buch mal anschauen:

http://www.poehm.com/produkte/

Das klingt doch ganz schön. :) Danke ^^ Ui, ich krieg noch Antworten (nach so langer Zeit xD)

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