Wem hat Eckhart Tolle ernsthaft geholfen?

9 Antworten

Ich habe so eine Art Kater davon. Nach zunächst hoffnungsfroher Zeit am Anfang mit dieser Lehre, kommt es nun nach ausgiebigem Befassen zu einer Frustration über die erhoffte Wandlung. Die stark monetäre Ausrichtung seiner Maschinerie verunsichert mich zusätzlich. Ich habe immer mehr das Gefühl einem Bären aufgesessen zu sein, weil er sich auch widersprüchlich anhört. Einem Bären aufsitzen kann ich auch bei den normalen Weltreligionen.

Hallo liebe "LeylaAlJamila",

keine Ahnung ob und inwiefern Eckhart Tolle jemandem echt geholfen hat.

Lediglich die Hinweise die er in Form der Bücher "von sich gab" haben geholfen sich selbst "in Frage" zu stellen ...

... es ist sowieso ein ebenfalls weitverbreiteter Irrtum (immer wieder gerngenommen als Ausrede), das der "Meister" oder "Lehrer" oder "Tipgeber" der Grund ist:

A) für das was geschehen ist (wenns denn gut läuft)

und

B) für das was nicht geschieht (wenns denn eben nicht gut läuft)

liegt

A) an dem Wunsch den der Einzelne hegt, der ihn antreibt.

und

B) von der Tatsache weiterhin an dem jeweiligen Wunsch festzuhalten.

. . .

Sollte jedoch der Wunsch eines Menschen tatsächlich soetwas obskures wie "Erleuchtung" sein - so steht ihm wahrlich nichts im Wege sollte er es denn tatsächlich ernst meinen ...

... "Erleichtung" ist ein konsequent distanziertes Geschehen, weit entfernt von Zeit und Raum - welches beides lediglich Projektionen des Geistes sind (welche kommen und gehen).

Da also ein jeder es für sich zu bewerkstelligen hat, aus dem (Irr)Glauben auszusteigen - und auch zu checken wie Aussteigen ohne den Willen auszusteigen überhaupt möglich ist um irgendwann überhaupt zu checken das "Aussteigen" nur geht wenn man vorher irgendwo "eingestiegen" ist ... da man aber (das erkennt man erst an einem beim Erstkontakt oftmals weit entfernt erscheinendem Punkt der (inneren) Reise) tatsächlich niemals irgendwo ein bzw. ausgestiegen ist - das alles was sich im Geiste tut, ebenso wie die Annahme "in" der Zeit zu leben und geboren zu sein und irgendwann sterben zu müssen und gefühle und gedanken zu denken und und und erinnerungen zu haben, "mann oder frau" zu sein (was auch immer man so glaubt:)) ... das all das tatsächlich nicht existent ist.

DAS ist für einen menschen der sein Dasein auf Gedanken aufbaut und aus körperlichen Gefühlen zieht wahrlich schwer wenn nicht unmöglich zu begreifen.

Da Ecke das auch gecheckt hat, geht er nicht (nur) über die Verbalen Hinweise, sondern ebenfalls (was sogar aus meiner sicht das Fundament jeglichen hineinwachsens in das was man eh nie verlassen hat ist) auf z.B. den "Inneren Körper" ein.

Es sind genügend (tatsächlich genügend;) PRAKTISCHE Übungen in den Büchern aufgezettelt, so das jemand der selbst bei ecke´s direkter art dies zu kommunizieren es nicht checkt, wohl oder übel beim Text hängenblieb und die Pause oder auch das "weiss zwischen den Buchstaben" nicht genügend betrachtet hat.

Letztenendes stellt sich derjenige einfach mal die Frage:

"Ist der Wunsch nach "Erwachen" wirklich so groß in mir das es nichts weiter in meinem Leben gibt was mich interessiert (vom Herzen aus gesehen das Leben zwar weitergeht, und man so sein tägliches Allerlei tut - aber innerlich - still und klar immer und immer wieder das eine Ziel vor Augen sieht) ... dann nämlich liebe "LeylaAlJamila" gibs nix was dich von der "Erleuchtung" trennt ...

kurz:

Kümmere dich mehr um die Übungen als um die Gedanken "zu" den Übungen und alles wird seinen Gang gehen.

In gleichem Maße wie du es sein lassen kannst die "Zeit" zu vergessen und das Ziel erreichen "ausser acht" läßt kommst du immer mal wieder (im alltag) im Hier und Jetzt an ...

... dies sind bereits kleine "Erleichtungen" wenn man so will und halten gemessen an der Tickenden Uhr "nur" kurz an ... doch wen kümmerts, ein Tropfen Honig schmeckt ebenso wie ein ganzer Löffel oder ein Glas voll ... die Qualität übersteigt da halt die Quantität.

Je mehr ein Mensch dies "Übt" und das Hin und Her des Alltags, das zurückfallen in Sorgen, Freude, Ängste, Nöte, Hoffnung und Vergangenheit und Zukunft annerkennt und akzeptiert - desto subjektiv öfter "kommen" (oder ereignen) sich solch ein Moment von selbst "nebenbei" (als nebeneffekt der freundlichen Ausrichtung zu "dir selbst" - oder dem was du für dich hälst).

Und wenn du dann auf dieser selbstlosen Reise vergißt den gesamten Honigtopf zu wollen und dich immer jeweils mit dem Tropfen zufriedengibst und diesen genießen lernst und dir den Geschmack ganz ganz genau einprägst - ja sogar in ihm Aufzugehen weist, dann (dann) tauscht es sich aus.

Und wenn es kein "Vor und Zurück" mehr gibt - ist die Frage ein für allemal geklärt ... das könnte man dann als Erleuchtung bezeichnen, was aber unsinn ist, denn es gibt in diesem Moment niemanden der sich für diesen Kram interessiert.

Von daher immer Butter bei die Fische (oder wie das auch heissen mag;)

Bist du denn erleuchtet? :P

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@LeylaAlJamila

nein, nicht im entferntesten (ebenso wie du) - oder ja, erleuchteter kann es nicht mehr sein (ebenso wie du).

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@Mungnam

Hör mir mal zu- glaub nicht jeden Quatsch, der dir erzählt wird- auch, wenn es schön klingt :)

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wie heisst das Zeug was du da beim schreiben geraucht hast ? .....du hast Eckis Bücher niemals gelesen....

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Es dauert circa 5-6 Jahre um in die Spirituele Welt ganz einzudringen eigene Erfahrung und vieler Freunde dafür musst Du aber viel studieren um zu Erwachen Eckard Tolle ist sehr hilfreich dabei wenn Du schon bereit dafür bist (wie stark ist dein Wille auch dahin zu kommen?) oder willst Du nur was neues wissen dann wist Du nie dahinkommen.

Ich würde diesem Herrn kein Cent mehr geben.

Der ist bereits Millionär, predigt aber das man nur das Jetzt braucht um in Frieden zu sein.

Der hat ein dickes Haus in Kanada und über 100 Millionen auf dem Konto.

Ich rate jedem davon ab, diesem Typen noch mehr Geld zu geben.

Eckhart Tolle zockt meiner Meinung nach auf sehr schlaue art die Leute ab. So auch die armen.

Er hat zwar einiges an Wissen zu teilen. Aber er ist auch kein Gurugott oder Gott der dich heilen kann.

Und auch sein wissen wird dich nicht vollkommen heilen. Weil sein Wissen nicht die Weisheit schlechthin ist.

Er wirkt nur einfach, der Herr Tolle. Aber in Wahrheit ist der doch auch nur Ego-Behaftet und will nur Geld schaufeln.

Mal im ernst.

Man sollte diesem Mann nicht noch mehr Geld geben.

Der gibt sich einfacher als er ist.

Nur weil er mit seinen Kleiderstil so einfach wirkt, muss das nicht heissen dass er nicht gierig ist.

Einer der sich in Heavymetalstil kleided oder in HipHop oder in FlowerPower kleidet kann genau so ein Milliarder sein.

Eckhart Tolle ist für mich einer, der mehr predigt als er zu geben hat.

Er hat gewisse Einsichtenin den Verstand erhalten und manches Wissen davon kann sicherlich nützlich sein für den Mensch.

Aber meiner Meinung nach bekommt er mehr an Kohle als er es verdient.

Wie kann man nur so gierig sein?

100MIllionen für ein Erleuchteter, der in seinem ersten Buch davon berichtet dass er nach seinem Erwachen Monate lang auf einer Sitzbank in Freien sass und in vollstem Frieden verweilte und nichts dem hinzufügen konnte?

Soll das ne Veraschung sein?

Und doch braucht er nun Millionen aber Millionen und schöpft weiterhin Millionen aber Millionen und kauft sich ein dickes Haus in Kanada?

Ist das Frieden und ein Zustand dem man nichts mehr hinzufügen könnte das Erleuchtung genannt wird?

Also für mich ist dass eher einer, der nicht genug kriegen kann.

Ich würde diesem Herrn kein Cent mehr geben.

Ich habe einmal sein erstes Buch gekauft.

Hätte ich gewusst, dass dieser Typ so gierig ist, hätte ich das Buch niemals gekauft oder nur online mir irgendwie anders besorgt.

Ich bereue es, diesem Mann noch reicher gemacht zu haben, als er wahrschienlich eh schon damals war, als ich das Buch gekauft habe.

Er zockt doch die armen Leute ab mit wenig Budget und predigt die Oberheilung.

Dabei hat er diesen Zustand gar nicht selbst erreicht, es wurde ihm geschenkt durch Gnade.

Er kann die Leute gar nicht mit seinen Lehren in diesen Zustand führen, denn er frisch hatte (wohl aber nicht mehr hat, so meine starke Vermutung) als er diese tiefe Erleuchtungserfahrung hatte, weil er Sie durch Zufall oder Gnade erfuhr.

Er kennt den Weg gar nicht dort hin, in diesen Zustand. Weil es ihm von einem Moment auf den anderen Gegeben wurde.

Buddha war einer, der den Weg selber beschritt und den Weg von Null langsam zu diesem tiefen Zustand kannte, weil er Ihn selbst gegangen war, viele Jahre lang.

Eckhart Tolle ist jedoch meiner Ansicht nach einfach nur ein Glückspilz hoch million.

Er hat diesen Zustand von einen Tag auf den anderen Erhalten, gewisse Einsichten dadurch über sich gewonnen und verkauft dies nun als Gold.

Aber den Weg von Nicht-Erleuchtet zu sein dort hin, zu diesem tiefsten Zustand, kennt er selbst nicht. Er kennt nur das Fallen in diesen Zustand durch Gnade und nicht durch eigene Erfahrung dort hin zu gelangen.

Deshalb predigt er so einfach das Jetzt als die einfachste Lösung dorthin zu kommen.

Eckhart Tolle selbst ist aber auch nicht so dorthin gekommen.

Er wurde durch Leid dorthin gezungen, zu diesem Zustand.

Und hatte diesen Zustand dann durch Nichtstun.

Während Buddha Jahrelang den Weg gesucht hatte und ihn dann durch den mittleren Weg gefunden hatte.

Buddha war ein Lehrer, ein wirklicher Lehrer.

Eckhart Tolle ist nur ein Glückspilz, der nun seinen erlebten Zustand von damals, mit den Wörtern Jetzt und hier und Jetzt als Gold verkauft. In gewissen Sinne als mehr vekauft als es es wert ist.

Nochmals: Man kann sich gewisse Erkenntnise von Eckhart Tolle sicherlich aneignen die auch eine Wirkung haben.

Aber in als Heiliger oder Oberguru oder Befreier zu sehen, ist meiner Meinung nach ein mächtiger Fehler, den damit macht man Eckahrt Tolle nur noch reicher durch seine Seminare und Bücher und DVD's als er eh schon ist.

Buddha hatte keinen Cent und trotzdem blieb er Erleuchtet. Und dabei hätte er nach seiner Erleuchtung genau so zurückkehren können zu seinem Reichtum in sein Palast. Ging er aber nicht. Er verbreitete seine Lehre gratis als Predigermönch.

Während Eckahrt Tolle Millionen aber Millionen weiterhin schöpft.

Meiner Meinung nach, um es ganz offen zu sagen, hat Eckhart Tolle sein Ego immer noch nicht überwunden oder es überhaupt Verstanden. Er hatte lediglich einige Einsichten in die Funktionsweise des Ego-Verstandes und kann dadurch gewisse Erkenntnisse teilen. Aber ganz blickt dieser Herr meiner Ansicht nach auch noch nicht durch. Dafür ist er mir zu gierig.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Einfache Antwort: Mir. Aber nicht direkt, sondern dabei, meine beste Freundin zu verstehen, die seine Bücher seit zwei Jahren verschlingt, was mir die 15 Jahre davor nicht gelungen ist. Tolle beschreibt in seinen Büchern u.a. die Phänomene, die bei einem unverarbeiteten Kindheitstrauma auftreten. Problem: er bietet keine Lösungen. Ich vermute, dass er es irgendwie zufällig geschafft hat, durch sein Rumdenken auf dem Ich und dem Selbst ein in ihm steckendes Trauma zur Auflösung zu bringen.

Legt mal die erste Seite von "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" gegen diese Abhandlung über Robert Betz: http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=220, da gibt es durchaus Parallelen.

Er zeigt den Weg hinaus.

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