Ist der Mensch ein Geschöpf Gottes?

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13 Antworten

Es sind ja drei Fragen:

1. > Ist der Mensch ein Geschöpf Gottes?

Nein. Siehe 3.

2. > Kann ein Mensch die Auffassung Gottes als einen intelligenten Planer übernehmen?

Der Mensch IST ein intelligenter Planer, ob er nun Brücken, Hochhäuser oder eine Theorie des Urknalls plant bzw. postuliert. Die Frage "Woher kommen wir - wohin gehen wir?" mag religiöse Einschläge haben, dennoch ist der Mensch von Neugier getrieben. Jede Religion und deren Anhänger, mit der ich mich beschäftigt habe, versucht genau dies zu unterbinden: "Es ist einfach so, weil Gott es erschaffen hat." Punkt. Schluss. Finitum.

3. Der Mensch ist nicht ein Geschöpf Gottes, weil es a) undenkbar ist, dass der Rest der Menschheit aus Inzucht von Adam und Eva stammend, hervorgegangen ist und b) weil inzwischen die Evolution bestens erforscht und nachgewiesen ist.

Populärwissenschaftliche Erklärungen gibt es in Fülle, z.B. hier:

Die einfachen "Erklärungen" zum Entstehen des Universums und unseres Planeten, die in der Bibel stehen, wurden vor Jahrhunderten für einfache Menschen geschrieben, die zum großen Teil nicht lesen und schreiben konnten.

Wie kommt es, dass einige Menschen immer noch glauben, dieser unser Planet und alles Leben darauf wurde in sechs Tagen erschaffen?

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Kommentar von anastasiaathene
05.09.2016, 20:59

Vielen lieben Dank für die Antworten und das Video :) deine Antwort war am hilfreichsten ! 

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ad 1: Können ja, nur ob es Sinn macht ist eine andere Frage. Warum sollte man annehmen dass eine fiktive Figur die Welt geplant hätte? Nicht nur dass es dafür nicht das kleinste Indiz gibt, es macht auch keinerlei Sinn.

ad 2: Der Mensch ging aus einem jahrmillionen alten Prozess der Evolution hervor welcher nur den am besten angepassten Individuen Chancen zur Vermehrung einräumte. Das ist wissenschaftlich bewiesen und steht nicht zur Debatte.

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Kommentar von Garfield0001
05.09.2016, 20:12

ah ok. du behauptest in ad 1 dass Gott nur fiktiv ist. du bist in der Beweis Pflicht.

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Kommentar von Wrakas
05.09.2016, 21:59

Dein Ernst? Du behauptest es gibt einen Gott und wenn jemand sagt es gibt ihn nicht verlangst du einen Beweis?  Vielmehr solltest du beweisen das es Gott gibt und nicht behaupten dass es ihn gibt nur weil es keine Beweise für seine nichtexistent gibt!

Im Endeffekt würde es bedeuten, dass du glaubst dass es Gott gibt, weil es keine Beweise für seine nichtexistenz gibt?
WTF?!

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Zur Hauptfrage: Die Einen sagen so, die Anderen was anderes.

Nur Nebenfrage 1.) Kann, ja. Ob das besonders vernünftig erscheint, eine in nicht einem Punkt durch Fakten untermauerte, völlig unbewiesene Hypothese anzunehmen, um daraus über erwarteten Trost, Halt und Sicherheit hinaus faktische Aussagen über physikalische Zusammenhänge zu machen, steht auf einem anderen Blatt. Das muss jeder für sich entscheiden.

Zur Nebenfrage 2.) Sicherlich nicht so, wie das Ding mit Dreck und Form und Rippe und 6 Tage. Das ist in Sachen Vernunft eher hanebüchen.

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Die Frage "Ist der Mensch ein Geschöpf Gottes?" kann man nur mit "Ja" beantworten, daß liegt aber schon an den verwendeten Wörtern in Deiner Frage.

Denn wenn der Mensch ein Geschöpf ist, implementiert dies bereits, daß er erschaffen wurde (von wem oder was auch immer). Und in solch einer Größenordung, wie es mindestens das Universum ist, kann man die Schöpfung durchaus als ein Werk Gottes bezeichnen. Das ist einfach.

Nicht so einfach dagegen ist zu beantworten, wer oder was Gott eigentlich ist?

Das Problem ist, könnten wir erklären, was Gott ist, wäre es kein Gott, sondern lediglich ein beobachtbarer Teil des Universums, der als Teil des System somit nicht gleichzeitig Schöpfer dieses Systems sein kann, weil er ja dann durch das Universum erschaffen wurde. Wir aber suchen ja schließlich bei der Frage nach Gott nach dem oder das, was das Universum erschuf und nicht, was durch das Universum erschaffen wurde.


Deine Frage: "1. Kann ein Mensch die Auffassung Gottes als einen intelligenten Planer übernehmen?"

Wenn man bedenkt, daß wir Menschen nur etwa 7500 Bedeutungen unterscheiden können, die wir kategorisch in Sprache umsetzen, um einer Realität ohne Grenzen Bedeutungsgrenzen zu setzen, nur um Entscheidungen treffen zu können, sind Begriffe wie Intelligenz und Planung doch sehr menschlicher Natur, mit der die Realität nicht wirklich erfaßt oder hinterfragt werden kann. Die Welt, von der wir glauben, daß sie existiert, ist von unserem Gehirn so konstruiert, daß es uns einen Sinn macht. Was in unserem Gehirn ankommt, sind nur elektrische Signale. (Eine Vermutung, die mir auch nur möglicherweise elektrische Signale im Gehirn "sagen".)

Wir Menschen gehen von einer vorlaufenden Zeit aus. Unter dieser Prämisse gibt es eine oder viele Ursachen (die Frage nach dem "Warum"), eine Wirkung (als logische Abfolge über die Zeit) und einen Zweck (die Frage nach dem Wozu). Schon alleine, wenn man sich die Zeit wie einen Fluß vorstellen würde, der im Kreis fließt, ist alles darin gleichzeitig Ursache, Wirkung und Zweck. Und schon sind wir am Ende mit unserem "Latein".

Ich neige dazu das Alles mal energetisch zu betrachten.
So, wie ich das sehe, scheint sich von Natur aus alles möglichst energiesparend zu optmieren. Da bekommt z.B. der Wal Beine, als er zum Landlebewesen wird und dann verkümmern sie wieder, als er sie im Wasser nicht mehr braucht. Das alles macht Sinn und erfüllt einen Zweck.

So: Und wenn ich mir jetzt so den enormen energetischen (überflüssigen?) Aufwand ansehe, den das Leben so mit sich bringt, dann frage ich mich schon, wozu das Ganze, wenn es keinen Sinn machen würde? Hätte nicht ein leeres, kaltes Universum ausgereicht? Was für eine Energieverschwendung.

Aber Energieverschwendung? Das ist für die Natur so überhaupt nicht typisch. Dort erfüllt alles einen Zweck und zwar so energieoptimiert, wie möglich.

Ich vergleiche es mal mit einem schönen Spruch in dem Film "Contact".
"Wenn wir die einzigen Lebenwesen im Universum sind, wäre es eine große Platzverschwendung"

Und so denke ich:
Wenn das Leben keinen Sinn machte, wäre es eine große Energieverschwendung.

Also scheint es mir wahrscheinlicher, daß es einen "Plan" (Sinn) gibt, so wie es auch noch mehr Leben im Universum gibt. ;)

Deine Frage: " 2. Wie erklärt ihr euch die Entstehung des Menschen?"

Das ist jetzt in meinen Augen nichts besonderes, oder anders gesagt: Es ist etwas so wundervolles und wertvolles, wie alles dieser Schöpfung. :)
In der Symbiose existiert nichts für sich alleine, also ist alles darin gleich wertvoll.

Lieben Gruß,

Souli

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  1. Es gibt Menschen, die sich Gott als Planer vorstellen, also ist die Frage nach dem Können zu bejahen.
  2. Klassisch evolutionär
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Nein, alle Götter, ob sie nun Gott oder Allah oder Aphrodite, Vischnu, Huiztilopochtli, Astarte oder Freya heißen, sind Geschöpfe des Menschen.

Ich bin zufrieden mit der Erklärung der Evolution, angesichts der vorliegenden Beweise.

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Kommentar von Garfield0001
05.09.2016, 20:13

Der Beweis folgt noch?

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1.
Ja, kann man, aber es ist nicht klug.
Es spricht einfach nichts für die Existenz irgendwelcher Götter, aber alles spricht dafür, dass es sie nur in der Fantasie der Gläubigen gibt.

2.
Die Evolutionstheorie ist die beste Erklärung, die wir haben.

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Ist der Mensch ein Geschöpf Gottes?

NEIN............. im gegenteil, nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter selbst................. beweise gibt es genug, z.b. die geschichte der religionen und die entstehungsgründe der religionen..............:)

Wie erklärt ihr euch die Entstehung des Menschen?

das nennt man einfach nur evolution...........die natur existiert seit milliarden von jahren und man kann an vielen dingen die weiterentwicklung und anpassung so schön verfolgen.............z.b. beim thema auge, am anfang ein völlig "inakzeptables" auge beim perlboot, oder auch nautilus genannt und später dann eine evolutionäre weiterentwicklung z.b. beim seeadler........

natürlich ist nicht alles perfekt in der natur (angeblich soll ja alles perfekt gewesen sein, was ein märchenonkel erschaffen hat), aber es ist nicht so, deshalb entwickelt sich ja auch alles immer weiter und passt sich an...... dass dabei jedoch dann oft millionen jahre vergehen können, bis wirklich eine sichtbare weiterentwicklung erfolgt ist, dass vergisst dann der mensch oft...........

gott hat in diesem universum keinen platz und auch nicht seine finger im spiel, denn wie schon geschrieben, es ist NICHT alles perfekt im universum...................geht auch gar nicht............galaxien kollidieren miteinander und die folgen dabei sind, dass sämtliche lebensformen in diesen dabei in mitleidenschaft gezogen werden............schwarze löcher verschlingen ganze systeme MIT allen lebensformen darin.......... selbst unsere sonne wird mal unser ganzes system in den tod reissen, wenn ihr der kraftstoff ausgeht............. oder selbst auf unserem planeten ist nicht alles perfekt............. albatrose, die könige der lüfte und besten flieger der welt können nicht wirklich landen, wenn sie zur erde zurück kehren, sie machen ständig bruchlandungen und riskieren beinbrüche, das bedeutet, dass sie nicht mehr fliegen könnten...............sowas soll perfekt sein?..........*g*....... und zudem, dumme kleine naturgesetze haben "gottes" perfektes werk kaputt gemacht, denn es soll ja alles gut gewesen sein was er so erschaffen hat......dumm nur dass aus einer landmasse dann durch naturgesetze viele inseln und kontinente entstanden sind, die zu allen zeiten vulkanausbrüche, erdbeben, flutwellen und somit unendlich viele tote und leid verursacht haben udn noch werden...................

ne, NICHTS ist perfekt, der mensch glaubt es nur.............genauso wie bei seinen märchenfiguren............:)

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der mensch kann bei genügender erkenntnis die panerischen gottesfähigkeiten erahnen


der mensch ist ein ewiges geistwesen, aus der liebeskraft gottes entstanden

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"Ist der Mensch ein Geschöpf Gottes?"

Ja. Aber das schließt in keinster Weise aus, dass der Mensch auch ein Kind Gottes ist und Gott der Vater der Menschen sein will.

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Ich bin Christ, ich glaube an Gott. Ich glaube, dass Gott der Schöpfer der Menschen ist. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Zur Wissenschaft: Es gibt die Meinung, dass sich Wissenschaft und Glaube nicht immer wiedersprechen müssen. Sie können sich mit den Meinungen der Kirchen zur Wissenschaft beschäftigen.

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So wie unser Schöpfer das sagte:

Der Mensch wurde Gottes Abbild nach geschaffen (1.Mose 1,26-27) und sollte Gottes Reich übernehmen, hat sich aber doch für den falschen Weg entschieden (1.Mose 3,6-7).

Nun muss die Menschheit den Weg Satans gehen, bis Jesu als unser "Heiland" (Röm.6,23) die Regierung Gottes auf Erden einführen wird (Offb.14).

Satan selbst und seine Dämonen werden 1000 Jahre verhaftet werden (Offb.20,2).

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