Ich will mein Hund paaren

14 Antworten

So etwas hier täglich lesen zu müssen ist wirklich armselig. Da ich dafür kaum noch Energie für Wiederholungsantworten habe, hier meine Antwort kopiert von ähnlicher Frage:

 Erstmal lies das hier mal:  http://www.grenzenlose-hundehilfe.de/nur-einmal-welpen-haben.htm

Wenn Du züchten möchtest, erstmal einem guten Zuchtverband beitreten, Du mußt Deine Zuchtstätte beim Amtsveterinäramt melden und genehmigen lassen und dort auch eine Sachkundeprüfung ablegen. Du mußt Dich einwandfrei mit Genetik auskennen, um verantwortungsvoll zu verpaaren. Besuche soviele Seminare wie möglich, lasse Dich auch von erfahrenen Züchtern beraten.

Deine Hündin muß gesund sein und vom TA als "zuchttauglich" untersucht werden. Die eigentliche Zuchttauglichkeit bekommt sie aber erst vom Zuchtverband. Sie muß sämtliche Auflagen erfüllen, jegliche Erbkrankheiten sollten ausgeschlossen sein, sowie die der Ahnen. Da Deine Hündin sicher Papiere hat, kannst Du das genau einsehen, ansonsten gibt es da Hilfestellung vom Zuchtverband.

Die Zuchstätte (in dem Fall Deine Wohnung / Haus) wird ohne Vorankündigung regelmäßig von einem Zuchtwart kontrolliert, der schaut alles nach, auch im Schlafzimmer, saubere Näpfe, saubere Wurfkiste, ALLES, was dem Bereich "Zuchtstätte" angehört!

Außerdem mußt Du die Zucht der gewerblichen Finanzbehörde melden.

Also, bitte nicht drauf los verpaaren ohne Vorwissen. Das ist sehr riskant für Deine Hündin. Es ist kein Kinderspiel, sondern mit extrem viel Zeit, Geld und Arbeit verbunden, wenn Welpen erst da sind, wirst Du tage-bis wochenlang kaum schlafen. Der Wurf muß dem TA vorgestellt werden, Impfungen, Entwurmung, beste Sozialisierung und erste Erziehung der Welpen ist Deine Aufgabe!

 Dann rechne mal mit Komplikationen, evtl. bei Geburt, Totgeburten, Querlage, Kaiserschnitt, Nachsorge, Handaufzucht, Hundeherpevirus und und und. Ach und der Züchter Deiner Hündin sollte ebenfalls einverstanden sein, denn eine Abgabe an Dich mit dem Vorsatz züchten zu wollen, wäre eine völlig andere Vorraussetzung gewesen. Kaufpreis und Vertrag wäre auch anders ausgefallen. Beuge evtl. Ärger ebenfalls vor, den Du einhandeln könntest. Ich habe ebenfalls einen Zuchtrüden, ein mehrmaliger Weltchampion. Ich selbst darf nicht mit ihm züchten, bzw. teuer als Deckrüde anbieten. Er bleibt der Zucht meiner Bekannten erhalten und für niemanden sonst. Für mich eine klare Sache, ich hätte mich schon dumm und dämlich an ihn verdienen können. Ich hätte auch Angst, er steckt sich mit Herpesvirus an usw..

Liebe Betta,

ganz ehrlich: Lass es bleiben...

Es gibt so viele Hunde, die überzählig sind, die niemand braucht, sowohl in deutschen als auch in ausländischen Tierheimen..

Ich bin der Meinung, züchten sollten nur einige wenige vom deutschen zuchtverein ausgewählte züchter, und diese Hunde sollte nur kaufen, wer einen Hund mit ganz spezifischen Eigenschaften braucht, zb. als gebrauchshund, oder aufgrund einer allergie...

 

Gerade bei hochgezüchteten Rassehunden wie deinem ist das Risiko von Erbkrankheiten, Bzw. das Risiko von Fehlstellungen oder typischen rassekrankheiten sehr hoch. Gute Züchter ldurchlaufen mit ihren HUnden eine große Menge an Tests über gesunden Knochenbau, Charakter, Erbkrankheiten etc. Dies gibt ihnen die Garantie, kein unnötiges Leid zu vererben, hat aber auch seinen Preis, unter ein Paar hundert bis Tausend euro kommt man da nicht weg.

Auch die Trächtigket und später die Aufzucht der WElpen erfordert Erfahrung und, wieder, Geld.

Für den "Hausgebrauch zu züchten oder zu vermehren ist nicht so empfehlenswert... ich will nicht sagen, weil die welpen keiner braucht, aber es gibt schon so viele arme Hunde..wenn diese alle ein liebevolles zuhause gefunden haben, wäre es ok, aber das wird so schnell nicht der Fall sein, leider... täglich werden z.b. in spanien Hunde vergast oder mit einer überdosis abgelaufener herzmedikamente ins jenseits befördert...

in deutschland verbringen tausende hunde ein klägliches, liebloses Leben im Tierheim oder Zwinger...

 

Das ist nichts gegen dich, aber all diese Sachen sollte man sich überlegen, wenn man neue HUnde in die Welt setzen will

Ansonsten wünsche ich dir noch viel Freude und tolle Momente mit deinem Hundeseelchen!

Guten Tag, Sie habe eine Hündin ... eine so tolle Hündin, dass Sie gerne NUR 1 x Welpen von ihr hätten?

Ihre Hündin hat aber keine VDH-Papiere, aber das ist Ihnen ja nicht so wichtig ...denn sie ist ja trotzdem ein wunderbarer, toller Hund ... und deshalb möchten Sie unbedingt einmal Welpen haben. „Die gehen doch weg wie warme Semmeln“ denken Sie!

“Die werden von der Mutter gesäugt, spielen süß miteinander und schwuppdiwupp sind die 8 Wochen rum und die Käufer stehen Schlange“ ... das denken Sie?

Aber Sie wissen überhaupt nichts über die Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern Ihrer Hündin, weil es keine Aufzeichnungen darüber gibt, wenn es kein VDH Hund ist.

Vielleicht hatte die Uroma gestromte Beine? Vielleicht hatte der Uropa einen massiven Zahnfehler? Vielleicht war die Oma überängstlich und scheu? Vielleicht war der Opa sehr aggressiv und bissig? Vielleicht hatte der Vater HD (eine vererbbar kranke Hüfte)? Vielleicht hatte die Mutter eine endogene Augenkrankheit?

Nun lassen Sie Ihre Hündin von einem Rüden decken, dessen Vorfahren vielleicht auch etliche Krankheitsgene in sich tragen. (Weil ein VDH Hund Ihre Hündin nicht decken wird, müssen Sie einen ohne VDH-Papiere nehmen.) Können Sie sich nun vorstellen, was die Welpen für Krankheiten haben können? Vielleicht bekommt Ihre Hündin „nur“ 8 Welpen und diese sind aber krank!. Die nehmen nicht gut zu, die sehen vielleicht gar nicht wie reinrassige Hunde aus ... die sind scheu oder blind oder bekommen keine Zähnchen!

Da kauft Ihnen niemand einen von ab! Und wenn doch, dann haben Sie ständig die Leute auf der Matte stehen, die sich beschweren, Ihnen die Tierarzt-Kosten erstattet haben wollen oder den Hund gar zurückgeben möchten!

Dann sitzen Sie auf mehreren Welpen. die 4 – 5 x täglich fressen wollen, die jeder 3 – 4 x täglich kacken werden, unzählige Male pinkeln, kläffen, spielen, toben, alles Kaputtbeißen ...haben Sie dafür Platz, Zeit und das Geld dafür? (Es kann auch sein, dass zufälligerweise diese Welpen gesund sind – aber gehen Sie NIE davon aus!)

Aber was glauben Sie, was das alles kostet? Vielleicht gibt es Komplikationen, ein Kaiserschnitt ist nötig. Vielleicht stirbt die Hündin bei der Geburt, vielleicht bekommt sie eine Infektion? Vielleicht muss der Tierarzt alle 2 Tage kommen. Vielleicht bekommt der ganze Wurf eine Darminfektion? Vielleicht geht alles gut, aber was ist, wenn nicht? Selbst bei erfahrenen Züchtern gibt es schon mal komplizierte Würfe mit Kaiserschnitt und immens hohen Tierarzt-Kosten.

Eine trächtige Hündin braucht besonderes Futter, eine Wurfkiste, sie muss regelmäßig geimpft und entwurmt sein. Eine Geburt ist nicht immer schön anzusehen: Blut, Schleim, Fruchtwasser. Die Hündin hat tagelang Ausfluss, muss gut sauber gehalten werden. Die Wurfkiste muss groß und hoch genug sein, abwaschbar und manchmal musst du stündlich die Decken wechseln. Da kommt Wäsche zusammen wie bei einer Großfamilie. Manche Hündinnen sind ein wenig "blöd", legen sich auf die Welpen oder treten drauf. Da musst du ständig da sein. Manche dicken Welpen drängen die Kleineren weg, da musst du die Kleinen an der besten Zitze anlegen, damit er in der Entwicklung nicht zurückbleibt.

Ab der 3. Woche fressen Welpen selber Futter. Das ist eine Riesensauerei wenn die mit ihren Pfötchen im Babybrei rummatschen. Die Welpen müssen regelmäßig entwurmt werden und mindestens 1 x von deinem TA geimpft werden. Wie weit wohnt dein Tierarzt weg ... kann er im Notfall schnell kommen?

Wenn die Welpen 4- 5 Wochen alt sind: ja dann geht’s erst so richtig los. Du brauchst jede Menge Platz, abgetrennt oder eingezäunt, warm, trocken und sauber. Du musst die Welpen sozialisieren, das heißt an alle Geräusche und Gegenstände des Alltags gewöhnen, sonst werden sie immer scheu und ängstlich bleiben!

Welpen aufziehen ist so viel Arbeit. 24 Stunden rund um die Uhr - und das für mindestens 8 Wochen!

Trauen Sie sich das zu? Haben Sie das Geld dafür? Haben Sie Zeit dafür?

Sie können Ihren Welpenkäufern nicht sagen, dass die Vorfahren der Welpen gesunde Hunde waren, da Sie ja keinerlei Gesundheitsnachweise haben. Was machen Sie, wenn die Interessenten sagen: „Nö! So einen Vermehrerhund möchten wir nicht!“

Erkranken die Welpen an erblichen Krankheiten, müssen Sie dafür gerade stehen - finanziell natürlich! Du musst eine Menge Geld investieren und hast ein sehr hohes Risiko. Sollte man nicht die größtmögliche Verantwortung tragen, wenn man lebende Wesen in die Welt setzen (lassen) will ?

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihr Wurf Welpen schwer krank wäre und die armen Tiere ihr kurzes Leben lang Schmerzen haben würden? Schau Sie Ihrer Hündin ins Gesicht und überlegen Sie gut was Sie vorhaben... oder hatten! Schauen Sie nun in den Spiegel und fragen sich: „Möchte ich verantwortlich sein für einiges MEHR an HUNDE-ELEND?

Und sagen Sie jetzt nicht: „Aber einmal im Leben Welpen ist doch gut!“ NEIN ist es NICHT!.. das ist ein festsitzendes Ammenmärchen in Köpfen, die nicht denken !

Lächerlich und komplett übertrieben dieser Text ...

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Ich finde das unmöglich was ihr hier von euch gebt. Für euch ist ein Hund nur wichtig, wenn man Papiere hat, es gibt auch Leute die ihre Hunde lieben und gerne Nachkommen hätten, Ihr Züchter wollt doch auch nur Geld mit euren Hunden machen für euch ist es reine Geldsache für andere nicht!

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