Ich komme mir fremd vor im eigenen Land - was tun?

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34 Antworten

Ich verstehe deine Gedanken schon.

Es ist schwieriger mit Menschen umzugehen, die anders sind als man selbst. Wenn man in einer Grundschulklasse mit "deutschen" Mitschülern war - ohne Migrationshintergrund - die aus der gleichen Gegend kamen, deren Eltern etwa den gleichen Lebensstandard und -stil hatten und die größtenteils christlich oder atheistisch aufgewachsen sind, dann musste man über vieles nicht reden, das war einfach klar. Man konnte von vielem ausgehen, das war bei allen ähnlich.

Wenn man dann in eine Klasse kommt, in der viele einfach anders sind, einen anderen Hintergrund, eine andere Religion, andere Werte, andere Rituale haben und vielleicht Sprachprobleme oder eine andere Sprache - auch, wenn sie Deutsch sprechen andere Wörter und Wendungen verwenden -  dann ist das erst mal schwieriger als vorher. Vieles ist mühsamer, vieles versteht sich nicht mehr von selbst. Dazu kommen auf beiden Seiten Vorurteile, Ängste und evtl. auch Ablehnung oder gar Aggressionen. Gerüchte verbreiten sich schnell und verschwinden langsam, Missverständnisse können zu Ängsten oder Aggressionen führen. Man traut sich entweder nicht, mit den anderen zu reden oder ist auch Selbstschutz schon mal aggressiver eingestellt. Es fehlen einfach Gemeinsamkeiten.

Man möchte auch nicht gezwungen werden, sich mit Leuten zu befreunden, die man nicht versteht, denen man misstrauisch gegenüber steht und vor denen man ggf. Angst hat. Das wäre genauso mit deutschen Kindern mit ähnlichem Hintergrund, die aber gemeinsam aufgewachsen sind und eigene Rituale, eigene Spiele, eine eigne Sprache in ihrer Gruppe entwickelt haben. 

Wir wissen jetzt nicht, was dein Problem mit den Mitschülern ist. Das könntest du mal ausführen.

Was du tun kannst: Du musst nicht mit jedem befreundet sein, aber kannst dich bemühen, in der Schule mit allen gut auszukommen. Du kannst Probleme konkret immer wieder beim Klassenlehrer melden und um Lösungen bitten, mit denen alle zurecht kommen. 

Versuche, offen auf die Klassenkameraden zuzugehen, interessiert an ihnen zu sein, Unterschiede zu akzeptzieren (das heißt nicht, dass du dich angleichen musst). Manchmal wird man von Menschen, die einem unheimlich waren, überrascht. Ich hatte mal eine Projektwoche mit einem Mädchen, das mir sehr unheimlich war (sie schnorrte auf der Straße, nahm Drogen, spielte mit einem Messer rum). Wir waren sehr unterschiedlich, lernten uns aber in dem Projekt besser kennen und verstehen. Wir wurden nicht beste Freundinnen, aber jede hatte etwas über die andere gelernt und Vorurteile abgebaut. Vielleicht kannst du so etwas auch mit einigen deiner Klassenkameraden schaffen. 

Lass dich aber nicht verbiegen, gleiche dich nicht um jeden Preis an, stehe zu deinen Überzeugungen, Interessen und deinem Charakter, ohne den der anderen ändern zu wollen. Man darf auch gemeinsam unterschiedlich sein.

Frage deine Lehrer, wen du konkret bei bestimmten Problemen ansprechen kannst.

Wenn dir der Unterricht zu langsam ist, versuche, AGs zu besuchen, in eine andere Klasse zu kommen, die Schule zu wechseln, außerschulisch etwas zu lernen, außerschulische Kurse mit Gleichinteressierten und Leuten ähnlichen Bildungsstandes zu finden.

Natürlich verändern wir uns und Deutschland wird in 10 Jahren anders sein als heute, aus verschiedenen Gründen. Es wird immer Konflikte geben aber die meisten Menschen wollen auch friedlich und freundlich zusammenleben, auch wenn sie andere Lebenseinstellungen als ihre Nachbarn haben. Vertraue darauf. Versuche, Ursache von Missverständnissen zu ergründen, interessiere dich für den Standpunkt der anderen, gerade auch Standpunkte, die dir völlig fremd sind. Wenn du das tust, wird dir normalerweise auch mehr Interesse und Toleranz entgegen gebracht.

Bedenke, dass sich auch ein Hamburger, der vielleicht noch Großeltern hat, die plattdeutsch sprechen, in Bayern sehr fremd fühlen kann: Anderer Dialekt, andere Religion (katholisch statt evangelisch), andere Rituale, anderer Lehrplan usw. Sogar im gleichen Bundesland kann man sich an einer Schule, in einer Klasse sehr falsch vorkommen, wenn man einfach nicht zu den anderen passt. Das muss nichts mit der Herkunft zu tun haben. 

Traue dich aber, konkrete Probleme immer wieder mit Lehrern zu diskutieren und auf allgemein gültige Regeln und Lösungen zu drängen!

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Ich komme mir fremd vor im eigenen Land - was tun?

Was Du tun kannst? Ganz einfach, ändere Deine Denkweise.

Du schreibst, dass zu Deiner Klasse "nur 5 Deutsche" gehören würden. Das ist gelogen. Deine anderen Mitschüler sind auch Deutsche. Sie sind nur eben Deutsche mit Migrationshintergrund. Vielleicht hast Du auch irgendeinen Migrationshintergrund, weil möglicherweise Deine Oma oder Uroma aus Österreich oder Polen kommt. Und selbst wenn das nicht so ist, dann stammte irgendwer von Deinen Vorfahren trotzdem aus einer anderen Region dieses Planeten und war Preuße oder Kelte oder weiß der Geier was. Es ist also ein klarer Denkfehler und eine deutliche Diskriminierung, dass Du Deine Mitschüler mit Migrationshintergrund als "Ausländer" betitelst und ihnen ihre deutsche Nationalität absprichst.

Siehst Du: Es hängt also einzig und allein davon ab, was für Dich "deutsch" und "heimisch" (als Gegenteil von "fremd") ist. Wenn Du einsiehst, dass alle Mitbürger mit Migrationshintergrund ebenfalls zu Deutschland gehören und dass eben gerade diese Multikulturalität ein essenzieller Bestandteil von dem ist, was uns als bunte Nation ausmacht - dann kann von einem Gefühl der Fremdheit keine Rede sein. Hier möchte ich klar hinzufügen, dass die vielen Türken, Italiener, Griechen und Polen, die einst als Gastarbeiter nach Deutschland kamen, zur damaligen Zeit dringend als Arbeitskräfte benötigt wurden. Die positive Entwicklung Deutschlands nach dem Krieg, der das Land in Schutt und Asche versetzt hatte, die Entwicklung zu einer wirtschaftlich starken Nation - daran haben die Gastarbeiter maßgeblich mitgewirkt.

Verstehe also, dass Deutschland ein multikulturelles Land ist und dass viele andere Länder diesem Muster folgen werden, da sich die Menschen weltweit von hier nach da verteilen. Betrachte Deine Mitmenschen doch in erster Linie als Menschen und bewerte sie nach ihrem Charakter, statt sie nach Hautfarbe, Haarfarbe, Religion, Name oder kulturellem Hintergrund zu selektieren. Sie sind Bewohner dieses Planeten so wie Du, sie sind Menschen so wie Du und ihr Blut hat die gleiche Farbe wie Deines. Sie wollen glücklich sein und möglichst wenig Leid empfinden.

Dass sie angeblich lauter sind als Deutsche ohne Migrationshintergrund, halte ich für eine starke Pauschalisierung. Vielleicht mag es im Falle Deiner Klasse zutreffen, das bedeutet aber nicht, dass es deswegen allgemeingültig so ist. Vor allem solltest Du auch mal Deine eigene Kultur hinterfragen. Jiddu Krishnamurti sagte einmal: "Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein". Ärzte sagen, dass man nicht mehr als 4 Stunden am Tag herumsitzen sollte, weil das nicht gesund ist. Erziehungswissenschaftler, Gehirnforscher und Sozialwissenschaftler sind sich einig, dass unser Schulsystem in Deutschland vollkommen veraltet ist und mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Lernen nicht viel zu tun hat. Wenn Kinder den ganzen Tag stillgestellt werden, dann widerspricht das ihrer Natur. Wer ist also normal und wer ist unnormal...? ;-)

Think about it! Zum Schluss noch ein Lied, dass mit interkulturellen Vorurteilen scherzhaft umgeht:

Liebe Grüße von einem "Deutschtürken"

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Kommentar von kebe25
26.06.2016, 01:29

Würde dir bestimmt gefallen, wenn die Türkei von Einwanderern überrannt wird, dagegen was zu sagen als rassistisch abgestempelt wird und der Islam langsam aber sicher verdrängt wird.

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Kommentar von Haldor
04.07.2016, 17:45

Alles schön politisch-korrekt formuliert! Ich meine das von uyduran.

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Hallo!

Erstmal Glückwunsch. Wenn in deiner Klasse, insgesamt "nur" 18 Schüler sind. Das ist nämlich schon mal besser, als es in vielen anderen Schulklassen Deutschlands, der Fall ist.

Mich würde interessieren in welchem Bundesland du lebst? Schulbildung ist ja Ländersache. Was die Leistungsfähigkeit von Schülern angeht, haben wir in Deutschland, schon fast ein Nord-Süd Gefälle.

Bei mir in Berlin, sind die Schüler oft "schlechter", als zum Beispiel in Bayern, oder Baden Würtemberg.

Interessanterweise hat Bayern, und Baden-Würtemberg, einen höheren Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund, als Berlin.

Wenn bei dir im Unterricht, es unruhig und laut ist, ist die Frage woran es liegt. Du vermutest den Grund darin, dass über 70% der Schüler, einen Migrationshintergrund haben. Meiner Ansicht nach, ist das nur eine sehr oberflächliche Sicht, der Dinge.

Vor ein paar Jahren, geriet die Rütli Schule in Berlin-Neukölln, in die Schlagzeilen. Es gab dort viele Probleme. Der Anteil der Schüler, die einen Migrationshintergrund hatten, lag bei über 80%. Lehrer wendeten sich an die Öffentlichkeit, weil kein "normaler" Unterricht möglich war.

Mittlerweile hat sich dort viel getan. In Berlin ist sie schon fast eine "Vorzeige" Schule. Man hat viel getan. Was man nicht getan hat, ist den "Ausländeranteil" zu senken. Der ist fast gleich geblieben.

Als einzelner Schüler kann man natürlich wenig tun. Letztendlich kann man nur etwas tun, wenn alle zusammen, an einem "Strang" ziehen. In erster Linie Schulleitung, und Kultusministerium. Aber selbstverständlich muss man Lehrer, Schüler und Eltern, mit ins Boot holen.

Ein Anfang wäre, dass du zusammen mit der Schülervertretung, bei der Schulleitung wirbt, dass es Probleme gibt, und das Lösungen gefunden werden müssen. Die Elternvertretung, kannst du auch ansprechen.

Aber ich will dir keine Hoffnung machen. Ein solches "Klima" wie du es beschreibst, ist schwer zu verändern. Oft haben Lehrer und Schulleitung, den Kopf in den "Sand" gesteckt.

Jetzt noch zu deiner Frage, ob ich mich fremd im eigenen Land fühle? Ich bin Berliner. Ich bin mit Türken, Kurden, Arabern, Afrikanern, Albanern, Kroaten, Italienern, Griechen, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ich will nichts beschönigen. Es war nicht immer einfach, alle kulturellen Eigenheiten unter einen "Hut" zu bringen. Das brachte auch Konflikte mit sich.

Aber letztlich sehe ich es als Bereicherung. Ich kenn es ja auch nicht anders. Diese verschiedenen Kulturen gehören für mich zu Deutschland. Denn ein "anderes" Deutschland, habe ich nicht kennen gelernt.

Viele meiner Freunde haben einen Migrationshintergrund. Es gibt vieles was uns unterscheidet. Aber letztlich sehen wir uns alle als Berliner. Egal woher unsere Eltern kamen.

Und es gibt doch nix schöneres, wenn mein Freund Luc, dessen Eltern aus Ghana stammen, in Englisch rappt, und er es nicht hin bekommt, seinen Berliner Dialekt zu unterdrücken. Wa? ;)

Deutschland ist bunt!

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Kommentar von Bitterkraut
24.06.2016, 20:06

Und mir wärs todlangweilig, hätte ich nicht Freunde und Bekannte aus aller Herren Länder. nur mit deutschen mein ganzes Leben verbringen, tödlich langweilig.

Und der Zusatzvorteil, wenn ich in Länder fahre, aus denen meine Bekannten kommen, brauch ich kein Hotel.

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Kommentar von Leseratte98
26.06.2016, 22:14

Schade, dass so viele nicht nachvollziehen können, was für positive Erfahrungen man mit unterschiedlichen Kulturen machen kann. Ist das etwa nur in Berlin so? Ich freue mich auch jedes Mal, wenn ich merke, wie bunt meine Heimatstadt ist. Vielfalt macht reich. Leute, die sich in ihren Vorurteilen einkerkern, kann ich nur bedauern.

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Ich möchte auch was darstellen.

Die Annahme, dass die Landeszugehörigkeit deiner Klassenkameraden in irgendeiner Weise mit dem Störfaktor zusammenhängt ist ein fataler Irrtum. Dieses Gedankengut sind die Samen, die Parteien wie die AfD und die NPD wachsen lassen.

Du willst keine Hetze betreiben? Gut, dann hör auf sowas zu behaupten! Damit verschlimmerst du das Leben zahlreicher anderer Leute in Deutschland, auf die durch solche Aussagen mit dem Finger gezeigt wird!

Fremd im eigenen Land? Was für eine Anmaßung das Deutschland den Deutschen bestimmt ist! Wir sind ein Multikulti Land und geprägt durch Menschen unterschiedlichster Nationen!

Eine richtige Lösung wäre, mit dem Klassenlehrer drüber zu sprechen!

LG

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Kommentar von schnoerpfel
18.07.2016, 21:36

Nein, mit 20 % Migrationsanteil ist Deutschland kein Multikulti-Land. Deutschland ist das Land der Deutschen. Jede Ethnie hat ein Recht auf ihr Land. Und keiner anderen wird dieses Recht abgesprochen. Vielleicht solltest Du mal nachlesen, was am Reichstagsgebäude steht.

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Versteh ich einfach mal gar nicht. Diese Trennung von Nationalitäten und sich dann fremd fühlen.. Wie sinnlos. Du bist Mensch der andere ist Mensch ihr seid beide Mensch was für fremd? Und nicht jeder "reinrassige deutsche" - (es gibt so etwas nichtmal da Nationen von Menschen erfunden sind und sich im Laufe der Geschichte Millionen mal verändert haben und wir eigentlich alles mögliche an Nationalität besitzen von der abstammung bis zu diesem Zeitpunkt) - ist ruhig im unterricht. Ganz und gar nicht. Da wo ich herkomme sind die, die sich Deutsch nennen, zum Großteil Arbeitslosegeldschnorrer..

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Das Problem ist nicht, dass zu viele Ausländer in deiner Klasse sind. Das Problem ist, dass die Lehrer nicht für Ruhe sorgen!

Falls irgendwie möglich, solltest du dich Schule wechseln, und deine Eltern sollten sich auch über diese Schule hier beschweren.

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Kommentar von suziesext07
25.06.2016, 09:23

Leider haben die einzelnen Lehrer in solchen Problembezirken keinerlei Rückendeckung durch Schulbehörde oder die politisch Verantwortlichen.

PS. Lehrer sind in erster Linie Bildungsvermittler, keine Ordnungshüter - und Lehrer, die wirklich mal Rückgrat zeigen, werden massiv angegriffen von den Herren und Damen Integrationsverweigern, und bei diesen Angriffen lässt man sie allein im Regen stehn.

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Hier in meinem Viertel, mit einem seit mehr als 30 Jahren bestehenden Ausländeranteil von nahezu 50% sind es vornehmlich die Deutschen zwischen 16 und 40, die grölend und rotzend um die Häuser ziehen.

Vor 2 Jahren wurde gleich in der Nähe bei einem (wahrscheinlichen) Drogendeal 1 Mann erstochen und ein weiterer lebensgefährlich verletzt, sowohl der Täter als auch die Opfer waren Deutsche. Obwohl es hier grad so viele Migranten wie Einheimische gibt, hört man von denen gar nichts. Die muten vielleicht etwas exotisch an, neulich kam mir ein Sikh oder was in der Richtung entgegen, die blicken mitunter ziemlich finster drein. Aber sie sind höflich und wissen sich zu benehmen.

Grad eben, als ich von Arbeit kam, hingen 2 Mitvierziger deutscher Abstammung mit brüllender Soundbar auf dem Gehweg rum und haben Frauen blöde Sprüche nachgeworfen.

Deine Klasse wäre wahrscheinlich nicht ruhiger wenn sie ausschiesslich aus Schülern deutscher Herkunft bestünde. Das ist ein Problem der Zeit und der Gesellschaft, keines der Abstammung.

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Das Problem gibt es ja nicht nur in der Schule. Wenn man heutzutage im Innenbereich einer Großstadt unterwegs ist, sind gefühlt mindestens 60 Prozent Ausländer oder Menschen mit Migrationshintergrund unterwegs. Viele davon sind integriert und sprechen unsere Sprache. Mit diesen Menschen habe ich überhaupt kein Problem. Einige davon sind es jedoch nicht und von der Politik wird viel zu wenig getan um Ausländer zu integrieren. Ein gesellschaftliches Miteinander ist das jedoch nicht. Viel mehr entwickeln sich immer mehr parallelgesellschaften in unserem Land. Bei mir ist es auf jeden Fall auch oft so, das ich mir ziemlich fremd im eigenen Land vorkomme.

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"Die anderen halten uns auch im Unterricht oft auf (es ist sehr laut und unruhig usw). "

Das ist das Schlimmste überhaupt. Die Lehrer widmen sich dann den schwachen Schülern und die guten werden vernachlässigt.

Dies widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz.

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Kommentar von Bitterkraut
24.06.2016, 15:09

Es wär natürlich viel sinnvoller, sich um die starken Schüler zu kümmern und die Schwachen zu vernachlässigen..

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Dagegen kannst du nichts tun. Die Menschen deren Eltern oder vllt sogar sie selber einen Migrationshintergrund haben sind nicht so wie du sie darstellst. Natürlich gibt es ein paar die laut sind, aber bei "reinen" Deutschen gibt es doch auch welche. 

Früher war ich noch in einer Klasse wo alle Deutsch waren und ruhig, da war es nicht so schlimm. 

Das ist ganz klar ein Vorurteil. Bei uns 27 sind 21 Leute "Ausländer" mich eingeschlossen und die anderen 6 haben doch auch nichts dagegen.

Ich komme mir fremd vor im eigenen Land

Dieses Gefühl haben nur wenige. Viele finden Ausländer interessant, wegen der Sprache und Kultur.

 Außerdem wären wir alle Nichtdeutschen nicht hier, würde es immer weniger Kinder geben und die Rente könnte nicht mehr bezahlt werden. Sei also froh das du irgendwann deine Rente kriegst

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Kommentar von Francescolg
24.06.2016, 14:22

Zum letzten Absatz: Man kann das auch anders rum betrachten, nämlich, dass ein Großteil nicht in Berufen arbeitet, die unser Sozial- und Rentensystem mittragen (unter 2.000 nochwas Euro im Monat), oder in schlechter bezahlten Berufen. Das betrifft mittlerweile sogar Akademiker-Berufe!

Das und sogar die EU-Osterweiterung ist mit ein Grund für den Brexit. Es geht nicht nur um Syrische Flüchtlinge, es geht um viel mehr! Aber ich schreibe nicht weiter, da die politische Meinung hierzulande das noch nicht begreift. Ihr wacht erst auf, wenn AfD und Linke 50+ Prozent (wie bei vielen unserer Nachbarn geschehen könnte) erreichen werden. DANN erst und DANN ist es zu spät und die Clowns von AfD & Co. kommen gefährlich nah an die Macht, weil man hier immer noch gewisse Scheuklappen trägt, insb. für unsere Nachbarn in Europa! 

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Meine Klasse beinhaltet 26 Schüler. 

24 davon sind Ausländer oder "Deutsche mit Migrationshintergrund."

Ist halt so. Um so schneller du dich mit solchen Dingen abfindest, und um so schneller du aufhörst diese Menschen als "anders" zu betrachten (betrifft besonders die mit Migrationshintergrund) um so schneller wird es dir egal und du kannst dich auf wichtigere Dinge fokussieren.

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Und wo liegt nun ihre genaue Frage bzw. der Aspekt ihr Anliegen? Wir leben in einer Multikulturellen Gesellschaft, man wird wegen ihres Anliegens nicht alle Ausländer aus Deutschland ausweisen. Toleranz gehört zum heutigen Alltag genau so dazu, wie die verschiedenen Kulturen die in der Bundesrepublik Deutschland angesiedelt sind. Zudem gibt es sicherlich auch Deutsche die stören und Ausländer, die lernen möchten. Also nicht alles ist die Schuld von Nicht-Deutschen.

KaterKarlo2016

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Warum kommst Du Dir "fremd" vor? Sind die 13 Anderen keine Menschen? Siehst Du nur das, was Dich anders macht?

"Deutsch" sein ist so unterschiedlich wie "nicht-deutsch" sein – wenn man mal genau hinsieht.
Ich muss aber zugeben, dass ich schon immer Schwierigkeiten hatte, die Unterschiede bei andern Menschen zu sehen. Es war für mich schon als Kind interessanter "andere" Menschen kennen zu lernen.

Denk-mal ...
... darüber nach!

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Ja, die ruhigen, braven deutschen Kinder und die bösen unruhigen ausländischen Kinder.

In welcher Betstube bist du denn vorher zur Schule gegangen, daß alle Kinder ruhig und brav waren?

Ich von vor Jahrzehnten zur Schule gegangen, die einzigen Ausländer im Ort waren Italiener mit 7,8 Kindern (wir waren auch 8 Kinder) - aber in der Schule ging es zu wie an allen Schulen, laut, unruhig, bis der Lehrer ein Donnerwetter losgelassen hat, dann war ne Weile Ruhe. Rige, brave etusche Schüler gab es nur wenig, das waren die schüchternen.

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Kommentar von ReadyToHelp
23.06.2016, 17:15

Es war eine Feststellung, dass die Ausländer im Unterricht lauter sind als die anderen. Das kann man auch verstehen. Wahrscheinlich sind es Flüchtlinge, die die Sprache noch nicht richtig beherrschen und in ihrem Heimatland keine richtige Schulbildung hatten. Wenn sie nicht mitkommen im Unterricht werden sie unruhig, wie das bei deutschen Kindern genauso ist. Das hat überhaupt nichts mit "intolerantem Gedankengut" zu tun. Ich finde es nicht gut, das die Kinder von Asylbewerbern in Klassen kommen, wofür sie einfach noch nicht gut genug sind. Sie sollten als erstes Deutsch lernen und dann in eine Klasse kommen, die für sie angemessen ist, auch wenn 14-jährige dann in die Grundschule müssen. Niemand gibt den Ausländern die Schuld und niemand hier ist rassistisch.

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Diese Frage finde ich auf Deutsch gesagt ,,Rassistisch" ,weil es einfach egal ist wieviele Ausländer in deiner Klasse sind!Und dann immer diese Anschuldigungen das es seit sie da sind so laut ist !!!Guck dir mal Klassen mit mehr deutschen an! Genau so laut !Einfach lächerlich 🤔Und das sag ich als Deutscher!  Schämen musst du dich !Ohne die Ausländer hätte Deutschland damals keine Arbeiter gehabt😑

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Kommentar von JFler
03.07.2016, 22:07

Und was du tuhen kannst:Du kannst dir mal in Ruhe überlegen,was du für Rassistische Argumente vorwirfst😑

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Kommentar von imehl47
03.07.2016, 22:09

Ohne die Ausländer hätte Deutschland damals keine Arbeitet gehabt

Das ist aber schon 50-60 Jahre her; heute ist es doch eher andersrum....

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Das ist aber wirklich eine Ausnahme und nicht die Regel, in meiner Klasse gibt es nur einen Ausländer, sonst sind alle Deutsch. Und insgesamt haben ungefähr nur 3-5 einen Migrationshintergrund. Ich lebe in Westdeutschland. 

Wenn du dich nicht wohl fühlst, dann wechsel doch einfach deinen Wohnort. ;) was anderes bleibt dir nicht übrig, du kannst die anderen ja nicht zwingen wegzuziehen oder deutsch zu werden. 

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Kommentar von Sandkorn
25.06.2016, 12:10

Das typische Gutmenschen-Geblubber: ... dann wechsel doch deinen Wohnort! .... du kannst die anderen nicht zwingen wegzuziehen," umgekehrt scheinbar aber schon. Es kann nicht sein, daß der Klügere so lange nach gibt, bis er am Ende selbst der Dumme ist.

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Hallo, 

ich kann dich einerseits verstehen. Vor allem wenn die anderen Kinder und/oder Jugendliche sich aufführen. Allerdings sind das genauso Menschen, wie du und ich. 

Ich denke du fühlst dich eher fremd, weil du in der Schule vielleicht ein ruhigerer Typ bist während die anderen den Unterricht stören. Das es sich bei den "Störern" um Ausländer handelt ist nur ein Vorwand. Wären das alles Deutsche, dann würde sich an der Situation nix ändern und du würdest dich trotzdem fremd fühlen. 

Wäre es wirklich nur die Tatsache, dass der Großteil ausländisch ist und dich das stört, dann wäre das schon rassistisch ohne das jetzt bös zu meinen. Letztlich sind es genauso Menschen. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von Temposuender
24.06.2016, 15:19

Ich kann deiner Antwort absolut nichts abgewinnen denn alleine schon die sprachlichen Probleme die dort auftreten ermöglichen keinem der 5 deutschen Klassenkammeraden das lernen sowie weiterkommen in den gelehrten Bereichen. Das deutsche Bildungsniveau ist genau aus solchen Gründen einfach nur noch unterirdisch und das schlimme daran ist das dies noch gewollt ist und die wenigen Schüler die spüren das etwas ganz falsch läuft weil Sie noch nicht gebrochen wurden und mit dämlichen Kommentaren ala Mensch ist Mensch und du bist doch Rassist oder lern doch arabisch diskreditiert werden. 

Wir deutschen sind.....dumme Nazis, wir sind dumme ungläubige, sind dumme Christen und glaube mir Ich könnte diese liste endlos fortführen...solltest du jetzt glauben das Ich fern ab von Bildung und wissen ein stänkernder brauner bin frage Ich dich ob du z.b den Koran gelesen hast und deren Werte sowie deren Ziele kennst ?

Die Entwicklung in der Europäischen Union läuft in Richtung Bürgerkrieg und die Nato hat Unmengen an Kriegsmaschine an die russische Grenze gefahren.

Du oder Ihr könnt jetzt gerne lachen aber wer das nicht erkennt das alles aus dem Ruder läuft sollte weiter seinem Lieblingssender RTL zuschauen.

Wir haben zwar alle den gleichen Himmel doch lange nicht den gleichen Horizont !

  

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Du solltest mal an Baustelle vorbeilaufen und den anderen ein wenig zuhören. Auch dort fühlt man sich im Ausland.

D.h. dass du dich daran gewöhnen musst, denn das wird ein Leben lang so bleiben.

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Da kannst du gar nichts tun, außer es zu akzeptieren.

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Schön; dann weißt du ja, wie es den Ausländern geht. Schließ dich also mit ihnen, deinen Leidensgenossen, zusammen und ihr werdet gemeinsam zu einer Lösung kommen.

Im Übrigen hat @MarkusGenervt einen interessanten Gedanken dazu eingebracht.

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