Ich bin Muslim, aber habe etwas Zweifel um nichts. Wie gehe ich damit um?

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12 Antworten

Eines Tages kam ein Mann zu einem der 12 Imame (aleyhi salam) und sagte: Ich zweifle im Glauben. Der Imam (aleyi salam) sagte: Ich bete 5 mal am Tag, faste im Monat Ramadan, gehe auf Pilgerreise. Wenn es nach dem Tod keinen Tag der Auferstehung geben wuerde, dann bin ich weder im Vorteil noch im Nachteil. Aber falls es doch den Tag der Auferstehung geben würde, dann bist du derjenige dem es schlecht ergehen wird.

Und gedenke, als Abraham sagte: Mein Herr, lass mich sehen, wie Du die Toten wieder zum Leben bringst, Er sprach: Glaubst du denn nicht? Er sagte: Doch! Aber (ich frage,) um mein Herz zu beruhigen. Er sagte: Nimm dir vier Vögel und zerstueckle sie, dann setze auf jeden Berg einige Teile davon. Hierauf rufe sie. Sie werden eilends zu dir kommen. Und wisse, daß Allah Allmaechtig und Allweise ist! (2:260)

Als die Heuchler und diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, sagten: Allah und Sein Gesandter haben uns nur Truegerisches versprochen. (33:12)

Zweifel ist sowie Neid, Hass usw. eine Krankheit, die man auch behandeln kann.

Und Wir senden vom Qur´an das hinab, was eine Heilung und Barmherzigkeit für die Glaeubigen ist; den Ungerechten aber mehrt es nur den Schaden (17 :82)

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Kommentar von PeterZwegert123
08.12.2015, 22:41

Danke für die antwort 

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"Der Zweifel ist der Bruder des Glaubens"

Ich glaube nicht, das Muhammad ein schlechter Mensch war. Allerdings war er eben auch nur ein Mensch und eben nicht so perfekt, wie es den Gläubigen eingetrichtert wird, denn dann wäre er ja quasi doch gottgleich. Und eigentlich lehnen Muslime diesen Glauben doch ab. Trotzdem ist aber auch jede Kritik an dem Mann verboten.

Das Problem ist eben dieses Denkverbot im Islam, das es verbietet, Aussagen des Korans oder der Hadithe zu hinterfragen, weil angeblich schon alles mal geklärt worden sei...vor hunderten von Jahren. Es gibt da aber leider Stellen, mit denen sich Gewalt jeglicher Art rechtfertigen lässt. (Gleiches gibt es in der Bibel und Tora auch).

Solange muslimischen Theologen, die die Barmherzigkeit Gottes hervorheben und die versuchen, die Gewalt im Koran im historischen Kontext durch ganz bestimmte damalige Situationen zu erklären, vorgeworfen wird, sie würden den Islam dadurch verwässern würden, dass sie die Gewalt aus der Religion herausnehmen wollen, kommen wir nicht weiter mit einem friedlichen Zusammenleben.

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Hei, PeterZwgert123, wer - vor allem als junger Mensch - zweifelt nicht manchmal an dem, was einem Eltern, Lehrer, Geistliche lehren wollen. Das ist natürlich und erlaubt und gottgewollt, denn Gott  / Allah hat dir den Verstand zum Denken und Nachdenken gegeben... Ob Mohammed vor 1400 Jahren ein "schlechter" Mensch war oder "nur" ein Mensch mit Fehlern (die auch von Allah kommen)  ~~~ wer will sich heute auf Erden Allahs / Gottes Urteil  anmaßen? Alle, die sich auf Erden zu Richtern aufschwingen über Gottes / Allahs Willen, versündigen sich. Und so. Grüße!

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Hallo! Informiere Dich gut und gehe Deinen Weg. Gut und böse / falsch und richtig kann man an keiner Religion festmachen sondern immer nur am Verhalten des einzelnen Menschen. 

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Wenn Du Zweifel hast, dann beseitige die Zweifel indem Du Dir Sicherheit verschaffst. Forsche also in der Historie von Mohammed auch in religionsunabhängigen Archiven.

Wenn Dir gegenüber jemand etwas behauptet, dan erfrage seine Quellen. Die kannst Du dann prüfen.

Schwätzen kann man immer viel. Deshalb solltest Du Dir auch über alles eine Gewissheit verschaffen, da Du ansonsten, wie Du ja auch schon selbst bemerkt hast, Zweifel haben wirst.

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Deine Zweifel müssen doch von irgendwo herkommen !.Einen Zweifel ohne Grund gibt es aus logischen Gründen nicht.Gäbe es tatsächlich keinen Gründe, hättest Du auch keine Zweifel.

Auf Mohammed möchte ich nicht konkret eingehen, weil im Grunde niemand so recht weiß, ob es Mohammed tatsächlich gegeben hat.

Das was Mohammed im Islam als Eigenschaften zugeschrieben wird, findet im christlichen Abendland aber auch im aufgeklärtem Europa keine Wertschätzung geschweige denn eine Zustimmung.

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100 % geht schon deswegen nicht, weil keine Religion frei von Widersprüchen ist.

Es geht nicht darum, ob du gut genug bist für deine Religion, sondern darum, ob deine Religion gut genug für dich ist.

Ich glaube auch nicht, dass es 2 Menschen auf der Welt gibt, die zu 100 % den selben Glauben haben. In Wirklichkeit bastelt jeder seinen Glauben selbst, und das ist auch gut so. Lasse nicht zu, dass irgendwelche Leute dir vorschreiben, was du glauben sollst und was nicht.

Was den Koran und die Hadith angeht, musst du wissen, dass der Koran lange nach Mohammend Tod, nämlich unter dem 3. Kalifen Osman, redigiert und vereinheitlicht worden ist. Anschließend ließ der Kalif alle älteren Schriften vernichten. Auch diese redigierte Fassung gilt meines Wissens als verschollen. Der Koran in seiner jetzigen Fassung ist nicht chronologisch; es ist nicht erkennbar, welche Verse früheren und welche späteren Datums sind. Das führt dazu, dass es sehr schwierig bis unmöglich ist, die Verbindung der Verse zu den jeweils aktuellen Ereignissen zu erkennen, also die Bezüge herzustellen. Zudem gilt der Grundsatz, dass, wenn ein Vers mit dem anderen einen Widerspruch darstellt, der spätere den früheren aufhebt. Das wiederum ist aber ohne Kenntnis der zeitlichen Reihenfolge nicht möglich.

Nun zu den Hadith. Es ist eine weit bekannte Tatsache, das es für jeden "echten" Hadith Hunderte, oder tausende von falschen (erfundenen) existieren. Das Erfinden und Fälschen von Hadith ist seit vielen Jahrhunderten Massensport gewesen; und die Ermittlung der Echtheitswahrscheinlichkeit eines Hadith ist eine Wissenschaft für sich. Als sicherste Quelle gilt die Sammlung des Buchari, der ca. vor 1000 Jahren gelebt hat.

Schon angesichts dieser Tatsachen wärst du gut beraten, dein Köpfchen nicht auszuschalten. Denn im Zweifelsfall solltest du auf ihn zugreifen können, weil du nicht weißt und nicht wissen kannst, welche Interessen der eine oder andere "Gelehrte" tatsächlich verfolgt.

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Kommentar von PeterZwegert123
09.12.2015, 19:20

Alle Fakten sprechen gegen diese Behauptungen der Islam ist perfekt jedoch bin ich nicht 10%davon übezrugt und de Grund ist mir nicht bekannt

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Was du liest kommt von den kefirun. Sie schreiben Dinge die sie nicht beweisen können. Es sind ihre Behauptungen und ich werde beinahe weiss im Gesicht wenn ich daran denke was Ihnen womöglich blüht wenn sie am Tage des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen. Gib nicht Acht darauf was sie sagen oder schreiben. Lass dich keinesfalls von sowas  verunsichern und bitte Allah um Zuflucht. Bete viel und lies den Koran. LG

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Im Koran darfst du überhaupt nicht zweifeln.Je nachdem was für extreme Moslems in deiner Umgebung sind könnte es sein , daß sie dich sehr strafen für deinen Zweifel . 

Ich finde deinen Zweifel aber gut . Suchst du die Wahrheit ? Dann wende dich zu Gott und bitte ihn sich dir zu offenbaren . Gott kennt ein aufrichtiges suchendes Herz und lässt sich finden . 

Im Koran steht folgendes : " Oh ihr Leute des Buches ! Ihr entbehrt jeder Grundlage bis ihr die Thora und das Evangelium kennt" Sure 5,69"

Also lies im Neuen Testament , worin die Evangelien sind . Dort findest du Antwort auf deine Fragen .

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So ne frage gab es schon mal. Dazu habe ich auch eine ausführliche Antwort gegeben allerdings wie man damit umgeht. Hm kannst du eventuell meine Beiträge auf meinem Profil sehen? Die wurde glaube ich auch als hilfsreichste Antwort ausgezeichnet. Ist aber ne weile her.

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Zweifel darf man immer haben. Das spricht doch für dich, du schluckst nicht alles, was man dir vorkaut. Auch wenn du an deiner Religion nicht alles perfekt findest, bist du ihr nicht untreu. Menschen die nichts in Frage stellen sind nicht gläubig sondern indoktriniert.

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Kommentar von PeterZwegert123
08.12.2015, 22:33

Sie ist perfekt die frage wurde vom gutefrage team umformuliert das ist ja das problem wäre sie nicht perfekt wäre ich ja kein muslim mehr 

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Deine Zweifel sind mehr als angebracht! Alle diese Religionsstifter wie man sie schmeichelhaft nennt, sind weiter nichts als Scharlatane. Sicher muss es eine Schöpfung gegeben haben, denn von nichts kommt nichts! Woher die kommt, werden wir wohl nie erfahren, dazu reicht unser Menschenverstand nicht aus. Vielleicht entsteht im Lauf der Evolution einmal ein " Super-Einstein", der die Lösung - wenigsten theoretisch - findet!

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