Hundefutter für Malinois & Rottweiler

7 Antworten

Hundeernährung ist auch immer (öfter) zu einer Glaubensfrage geworden. Es gibt die Barfer, die Besserwisser und die, die eigentlich nichts wissen, aber dennoch einen Kommentar abgeben. Ich bin selbst in dem Bereich Ernährungsberatung und Vertrieb tätig und versuche meine Kunden und Interessenten aufzuklären - was sie letztlich füttern muss jeder selbst entscheiden.

Grundsätzlich muss man sagen, dass der Verdauungstrakt unser Hunde noch immer 1:1 vergleichbar ist mit dem Urahn des Hundes - dem Wolf. Die artgerechteste und gesundeste Ernährung kann man also entsprechend vergleichen und das wäre nunmehr das barfen. Das ist aber nicht für jeden etwas und auch wenn immer wieder gesagt wird, dass es nicht kostenintensiver als Doesenfutter ist, oder nicht mehr Mühe macht, ist dem nicht immer so. Man muss auf die Zusammensetzung achten, auf die Qualität (schau Dir mal Barfers Fleisch im Futterhaus/Futternapf an) und auch auf die Lagerung zu Hause (Kühltruhe). Alternativ zum barfen, kommt somit selber kochen oder halt hochwertiges Dosenfutter in die Auswahl. All dies kann gut sein und für ein langes, gesundes Leben des Tieres sorgen, wenn man einen ganz wichtigen Punkt beachtet. Kein Futter mit künstlichen und somit chemischen Zusätzen füttern!!! Ein gutes Dosenfutter, mit hohem Fleischanteil, ohne Zusatzstoffe (die auf dem Etikett deklariert sein müssen), ist genaus so gut, wie gebarftes oder selbst gekochtest Futter, auch wenn es zubereitet ist und somit nicht mehr roh ist.

Ich lese hier immer wieder, dass Futter getreidefrei sein muss - das muss bei einem gesunden Hund nicht sein, solange der Fleischanteil im Futter bei ca. 2/3 liegt. Die empfohlenen so tollen Trofu-Sorten, sind meist mit chemischen Zusätzen aufgepeppt - deklariert unter dem Begriff 'Zusatzstoffe'. Die Menge dieser (Vitamin-) Zusatzstoffe ist so hoch dosiert, dass ein frisch produziertes Futter für eine permanente Überdosierung sorgt. Und was die im Körper anrichten können, kannst Du ja mal selbst googeln.

Mein Malinois-DSH-Mix bekommt, bei einem Körpergewicht von 25 kg zwischen 400 und 600gr Feuchtnahrung aus der Dose, (die Marke nenne ich hier nicht, weil ich sie selbst vertreibe), ca. 70% Fleischanteil, ohne jegliche Zusatzstoffe und der Hund sieht keinen Tierarzt, hat keinen Haarausfall, glänzendes Fell und setzt 'Katzenkot' ab. Das ganze kostet mich um die 2,80 Euro am Tag und spart mir ganz sicher Tierarztkosten.

Ich hab vom Barf bis so ziemlich jedes Trockenfutter ausprobiert. Bin jetzt bei Vetconcept gelandet (Lachs und Kartoffeln) und bin zufrieden..beide Hunde (Malimix) sind Munter etc. Wolfsblut hatte mein rüde nicht vertragen genau wie "bestes Futter Fenrir"

Beim Barfen fraß mein Hund kein rohes Fleisch und wenn dann nur mir widerwillig. Beim Barfen stand ich auch vor einem Platzproblem. Ich hätte ne zweite Truhe und einen weiteren Kühlschrank gebrauch für die ich keinen Platz habe.

Wichtig ist das du nicht zu lang welpenfutter gibst sonst wächst deine Kleine zu schnell und bekommt vlt Probleme mit den Knochen.

Ich kann die Vetconcept empfehlen, meine Vertragen es super. Wolfsblut und Plantinum sind auch ok wenn der Hund sie verträgt.

Falls du Trockenfutter füttern möchtest, dann nimm ein hochwertiges mit hohem Fleischanteil, wie z.B. Bestes Futter, Wolfsblut, Orijen oder Platinum - die gibt es alle auch für Junghunde. Du kannst aber auch Rohfüttern, google mal nach B.A.R.F. - ist sehr gesund und preislich kaum ein Unterschied zu den hochwertigen Trockenfuttern.

@ marko56075

DEIN Vater hat sich den Zweithund geholt, warum lässt du ihn nicht mal diese Frage stellen?

Das wäre der richtige Ansprechpartner für deine Fragen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit jetzt 15 Jahren das Futter kaufst..

Ich vermute jetzt mal nach deinen anderen Fragen, ihr habt den Hund aus eurer Heimat oder so?

Wenn euer Tierarzt nicht die richtigen Antworten oder die richtige Beratung liefert, warum schaut ihr dann nicht mal in ein Hundeforum für Malinois rein und hört euch dort um? Da könnte man aber auch vielleicht selber draufkommen.

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber wenn ich mir einen Mercedes kaufe, dann frage ich auch nicht bei Porsche nach, sondern bei der Marke wo mein Auto her ist. Genauso ist bei Vierbeinern.

Oder vom Züchter direkt, aber ich vermute mal das fällt bei euch dann flach.

Sorry, aber was interessiert es dich wer die Frage stellt? Mein Vater fragt sich selber, welches Futter für die Hunde geeignet wäre. Doch da er nicht der Typ ist, der im Internet recherchiert, besorgt er sich die Informationen im realen Leben grob gesagt. Schlussendlich ist es mein Vater und ich werde ihn heute noch über das barfen sowie über die verschiedene TroFu-Marken / Sorten, die ihr mir empfohlen habt, informieren.

Was denkst du, was wir gestern gemacht haben ? Denkst du ich bzw. wir hatten gestern nur hier in gutefrage.net gestöbert ? Ich hab halt die Frage hier gestellt, da die meisten Hundefutter-Fragen auf gutefrage.net gestellt wurden.

Das mit dem Mercedes kann man nicht vergleichen. Wenn ich einen Mali habe, frage ich doch nicht einen Pudel-Züchter nach einem passenden Futter ? Ich hab hier allgemein nach einer TroFu-Sorte gefragt, welche ihr mir empfehlen würdet, da sich sicherlich in diesem Forum auch Leute aufhalten, die einen Mali / Rottweiler als Haustier bzw. Familienmitglied haben ...

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Ich würde Dir auch Barfen ans Herz legen.

Natürlich geht es auch Hunden gut, die Fertigfutter fressen. Aber es ist vergleichbar mit Mc Donalds Essen für Menschen. Ab und an mal ist das kein Problem - aber auf Lebenszeit ist es ungesund. Manchen Hunden macht es nichts aus, manche werden krank (Allergien, Diabetis etc.). Auch steht Getreide im Verdacht HD aus zu lösen und die meisten Fertigfuttersorten haben vor allem Getreide (braucht der Hund jedoch nicht).

Auf barfers.de kannst Du Dich gut informieren. Die Broschüre von Swanie ist wirklich klasse und kostet nicht viel.

Mein Rüde wird seit Geburt gebarft. Ich kenne sehr viele, die seit 20 Jahren und länger barfen (früher nannte man es nur anders).

Im ersten Moment scheint das Barfen eine Wissenschaft zu sein und viel Arbeit zu sein. Ist aber nicht so, wenn man sich organisiert und sich daran gewöhnt hat.

Vorteil des Barfens ist auch weniger Kot, kein oder weniger Zahnstein, Hunde riechen besser etc.

Preislich ist das Barfen so wie ein hochwertiges Fertigfutter.

Solltest Du nicht barfen wollen oder können, kann ich Dir folgende Fertigfuttersorten empfehlen, die kein Getreide haben:

Trockenfutter: Wolfsblut, Orijen, Platinum Naßfutter: Canis Terra, Queeny, Anifit, Hermanns

Fertigfutter bleibt jedoch Fertigfutter und ist einfach lange nicht so gesund wie Rohfutter. Du legst gerade jetzt im Welpenalter den Grundstein für seine Gesundheit - daher wäre es vor allem jetzt wichtig ein gutes Futter zu geben.

Und wie bereits geschrieben wurde - der Hund stammt vom Wolf ab und rein von den Organen (Verdauungstrakt etc) ist der Hund noch genauso wie der Wolf. Wölfe würden jedoch nur Fleisch fressen .- hier und da mal Beeren - aber sicher kein Trockenfutter.

LG

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