Hunde gehen plötzlich aufeinander los!

10 Antworten

Ich hatte neulich ein Erlebnis der gleichen Art. Hunde beobachten sehr gut. Der beste Tipp ist lasst sie ohne Leine klären was Sache ist. Geht nicht in die Auseinandersetzung der Hunde ein. Redet nicht mit den Hunden oder macht sie auch nicht an die Leine. Jeder Hundeführer geht in eine andere Richtung. Dann haben die Hunde die Chance sich von einandern zu verabschieden, weil der Rudelführer weg ist. Nur nicht anbinden oder aufgeregt sein.Beide Huinde müssen dazu abgeleint sein.Sie klären es und werden sich überlegen hinter ihrem Herrchen zu laufen, statt sich anzulegen. Wenn sie sich beissen ist es anders. Aber das kommt selten vor. Wir haben erst seit 7 Wochen unseren Hund. Wir müssen uns gegenseitig erst kennenlernen. Aber er holt sich immer Rückendeckung bei uns. Er legt sich ab und an auch mal so an. Meistens verliert er.<kürzlich war er mal zu frech. Da hat ihn einen Dobermann sehr in den Fang genommen. Er hat gequietscht und hatte ein total aufgestelltes Fell. Es ist nichts weiter passiert. Er wurde einfach mal diszipliniert von einem stärkeren Hund. Wir gehen immer auf einen Hundeplatz, da wir unseren Hund nicht ohne Leine laufen lassen können. Wir wissen nicht, was er machen würde. Das ist toll dort. Da sehen wir ihn mal im Original. Grundsätzlich kann ein Hund lernen wer das sagen hat. Eure Hund werden es regeln klar zu kommen, wenn ihr euch nicht einmischt. Wichtig ist es ohne Leine und , wie beschrieben. Viel Erfolg

KANN funktionieren, muss aber nicht. Ich würde das Risiko nicht eingehen, zumal mein Beagle bei besagter Verhaltensweise schon mal fies gebissen wurde. Ich will aber auch nicht sagen, dass die Antwort falsch ist!

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@Ralphoe

unser Hund war zu frech und hat die Rechnung bekommen..

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Auch wenn ich jetzt bestimmt reichlich Kritik ernten werde, ich bin garkein Freund des alleine klärens. Zum mindest wenn ich schon vorher genau weiss. dass da die Fetzen fliegen werden.

Ich bin der Chef und ich beschütze mein Rudel. Wobei nochmal zu unterscheiden ist ob der eigene Hund der Frechdachs ist.

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@Stinkii2000

Versteht mich nicht falsch, ich mach jetzt auch nicht wegen jedem rumgedödel ein Drama ;) Aber ich denke man weiss worauf ich hinaus will.

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Der beste Tipp ist lasst sie ohne Leine klären was Sache ist.

Dieser Tipp ist neben unqualifiziert auch gefährlich! Ein Hund hat mit einem anderen nichts "unter sich zu klären" - es ist Aufgabe des Rudelführers, iwas mit fremden Rudeln zu klären.

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abeena, hunde, die immer wieder in ein rudel gezwungen werden, weil die beiden besitzer befreundet sind, müssen von diesen unbedingt in ihre schranken gewiesen werden.

sonst kann es theoretisch tote geben.

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Das "Aufsitzen" war Dominanzverhalten - und das hat dem anderen natürlich nicht gefallen. Es liegt daran, dass Rüde 1 jetzt das Alter erreicht hat, in dem ihn der andere ernst nimmt. Da wollte er ihm zeigen, wer der Chef ist und der andere wollte das nicht glauben. Sie werden sich nie mehr verstehen, das ist völlig natürlich bei zwei ebenbürtigen erwachsenen Rüden. In der Natur würde der schwächere das Feld räumen und dem stärkeren das Revier überlassen. Da das ja nicht geht, hilft nur ausweichen. Selbst Brüder, die miteinadner aufgewachsen sind, verstehen sich oft später nicht mehr. Zwei gleichaltrige, gleichstarke Rüden ohne geklärte Rangfolge können nicht zusammen sein, es sei denn, sie akzeptieren, dass sie beide untergeordnet sind, nämlich unter dem Menschen.

Leider kann die Klärung der Rangfolge mit schweren Verletzungen bis zum Tod (wenn man nicht eingreift) enden, da ja eben ein Ausweichen, wie es in der Natur wäre, nicht möglich ist. Da müßte der Schwächere wegrennen und das wird der Besitzer ja verhindern. Eventuell könnte eine Kastration beider Hunde helfen, ist aber nicht sicher. Selbst wenn jetzt die Rangfolge gekläre wäre, würde der Schwächere immer wieder mal testen, ob er jetzt nicht vielleicht doch stärker ist. Einzige Möglichkeit - zusammen auf einen neutralen Boden in einer Hundeschule nochmal eine Zusammenführung versuchen. Aber selbst wenn das klappt, heißt das nicht, dass es auch auf heimischem Gebiet geht, da dort wieder Revieransprüche bestehen.

Gut und einfach erklärt, Kompliment!

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Und wenn es dann wirklich mal ohne Eingreiffen durchgenommen würde? Dann wären wohl mehrere Macken einer Behandlung erforderlich. Aber dann muss man auch damit einverstanden sein, dass jeder seine TA-Kosten tragen soll.

Oder das ganze mal auf einer großen Freifläche "austragen" lassen, wo auch neutrales Gelände und Ausweichraum vorhanden ist.


Das kenne ich durchaus. Bei meinem Labbi-Rüden habe ich die beiden Welpen aufgezogen und auch dann nach etwa 3 Monaten vermittelt. Bis dahin war alles ohne Probleme.

Etwa 4 Wochen später haben wir den Platz wieder mal besucht und unseren Hund, den wir dann schon adoptiert hatten, rausgelassen.

Die ersten 10 Minuten ging alles gut. Dann kam sein jüngeren BRUDER mal zu meine Und wenn es dann wirklich mal ohne Eingreiffen durchgenommen würde, wären wohl mehrere Macken erforderlich,r Frau, die ihn dann nur kurz streicheln wollte. Das gefiel unserem (der älteste aus dem Wurf) gar nicht. Und die beiden gingen auch aufeinander los.

Und das auch mehrmals. Auch an der Leine genauso. Und das über Jahre hinweg immer mal wieder versucht. Nichts zu machen. Sie mögen sich halt einfach nicht mehr.

Bei der der alten Dame (Hund meiner Frau) war es so, dass sie ein "Blindgänger" war. Einmal gereizt, ging sie sofort an. Und hätte beißen können.

Aber dann suchte ich einen eine eigene Hündin (Rüde war zu der Zeit noch nicht möglich). Und hatten dann die Anzeige gelesen, dass in der Nähe der Ennepetalsperre eine Hündin abzugeben sein. Wir sind hingefahren und haben auf den ersten Blick gesagt "was ein häslicher Hund".

Die Besitzer sagten, wir sollten unsere rauslassen. Gesagt ,getan. Schwupps, beide auf das Gelände gerannt und dann für ca. 20 Minuten nicht zu sehen und zu hören gewesen. Wir saßen da und redeten einfach nur. In der Ecke stand ein Eimer mti Wasser. Als sie ankamen, soffen sie gemeinsam aus dem Eimer, als würden sie sich schon Jahre lange kennen.

Da war klar: Die oder keine!

Und auf der Rückfahrt nach Hause spürte ich schon die Nase in der Jackentasche mit den Leckerchen. Sie hatte der alten Dame sehr, sehr viel beigebracht. Und auch viel Vertrauen gezeigt.


Die Alte Dame "Shally" hatte auch sehr viel Geduld. Immer wenn "Jacky" wieder versuchte, mal ihr oder dem Rüden "Fraggle" gegenüber Chef zu spielen, hat sie dann wieder dank Gewicht sehr schnell wieder die Oberhand gewonnen.

Jacky wurde von Shally immer wieder mit dem Hintern umgeworfen und dann saß sie oben drauf. Und Fraggle hüpfte wie ein Ringrichter drum rum.

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@crazyrat

Und nachdem Shally im Februar eingeschläfert wurde, haben die beiden die Führung verloren. Momentan wissen sie noch selbst nicht, wer die Führung übernehmen soll. Sie sind sehr anhänglich geworden, aber untereinander auch mal aufmüpfig.

Fraggle ist vor allen Dingen auf Hundewiesen sehr neugierig, auch wenn er heute schon 8 Jahre alt ist. Er ist auch heute noch eher ein Labrador- Känguru - Gummiball - Mischling.

Er rennt nur extrem schnell auf die anderen zu, die dann teilweise Angst bekommen, aber er will dann nur spielen. Zum Angriff ist er wirklich zu doof. Selbst Krähen oder Kaninchen lachen ihn eher aus.

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Also bei unserem Ersthund waren zwei Phasen besonder auffällig in denen er zeitweise recht aufmüpfig war, eine davon ebenfalls so um den 8ten Monat. Der Rabauke wollte eventuell mal austesten wo er steht. Ich stand ja nicht daneben, da trau ich mich garnicht in so einer Situation an einen echten Rat ran. Was sagt denn eure Hundeschule dazu? Da kennt man euch sicher besser und kann auch wirklich helfen (:

Die sind morgen wieder dort und werden dieses Problem auch ansprechen ! Ja ich hoffe wirklich dass es irgendwann mal wieder hinhaut zwischen den beiden Dogs =)

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Das kommt davon wenn man zwei fast gleichaltrige Rüden alles - quasi als Spielerei - untereinander klären lässt, Hundesprache und Stress nicht beachtet und seine Aufgabe als souveräner Mensch welcher klärt und regelt nicht wahrnehmen kann oder möchte.

Dem Aufreiten sind schon vorher zu ruppige Spiele, oder dauerhaftes Unterdrücken des Einen voraus gegangen - und keiner der Halter hat es mit Wissen bemerkt.

Empfehle mit beiden Hunden weiter gemeinsame Spaziergaenge an der Leine, mit Leckerchen und Arbeit an der Leine mit dem jeweiligen Halter.

Jede weitere Beissereien ist strikt von vorne herein zu vermeiden und zu unterbinden! Eine gute Hundeschule mit artgerecht ausgebildeten Trainern wäre von Vorteil, damit die Halter lernen mit ihren Hunden und deren Sprache umzugehen.

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