Hund erfolgreich abrufen - aber er mag keine Leckerlis

13 Antworten

Man kann seine Hundis verziehen - oder zu tollen Kameraden machen, die Spaß daran haben, gemeinsam spazieren zu gehen, zu spielen und kleine Tricks zu lernen und zu üben. Und das ist ganz unabhängig von der Rasse. Vergiss die Spielchen mit der Leine und beschäftige dich einfach mit deinem Hund. Du findet dann schon heraus, wie du Zugang zu ihm bekommst und was ihm am meisten Spaß macht. Trainiere mit ihm "Komm" und "Bleib", Platz, Sitz, Liegen, Tot, Warten, Springen, Rolle, Pfötchen, Männchen, bei Fuß gehen, Drehen... Es gibt so viele Dinge, die man ihnen beibringen kann. Und Hunde lernen eigentlich alle sehr gerne - zumindest die, die ich kenne ;-). Das geht auch ohne Leckerlis und einfach mit viel Lob. Achte bitte dann darauf, dass sich dein Lob auch wie eines anhört - hell, freudig und ehrlich gemeint. Und es lohnt sich - werdet ein Dreamteam.

Oh jeh.. Kaufe dir bitte das Buch von Urs Ochsenbein, Das Hunde ABC für Hundehalter und solche die es werden wollen. Er war der Begründer des Schweizer Polizeihundewesens und war verantwortlich für das Hundewesen in Zürich. Ich hatte noch das Vergnügen und die Ehre diesen Mann selber zu kennen.

Ich finde echt die Methoden die man heute in den Hundeschulen gelernt bekommt unmöglich. Wie haben wir es früher nur geschafft, dass Welpen von Anfang an ihrem Besitzer gefolgt sind...?

Fürs Erste, geh mit deinem Hund nur an fremde Orte und geh einfach vorwärts und lass den Blödsinn mit der Schleppleine. Ruf den Hund einmal und verschwinde von der Bildfläche, lass ihn suchen bis er dich gefunden hat. Dann begrüsse ih freudig. Niemals aber wirklich niemals schimpfen wenn der Hund zu dir kommt, da wird immer gelobt, egal was vorgefallen ist!!

Ok, ich werde sofort nach diesem Buch suchen, denn davon habe ich noch nichts gehört. Ich habe eigentlich nur Bücher, in denen fast überall das Gleiche steht. Futter, Futter, Futter - nirgends eine Alternativlösung.

Das mit dem Verstecken ist allerdings so eine Sache. Meine beiden anderen Hunde haben nach mir gesucht und dann versucht, dass ihnen so etwas nicht noch einmal passiert.

Mein Problemfall hier setzt sich dann einfach hin und wartet, ob ich wieder komme.

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geh mit deinem Hund nur an fremde Orte und geh einfach vorwärts und lass den Blödsinn mit der Schleppleine. Ruf den Hund einmal und verschwinde von der Bildfläche, lass ihn suchen bis er dich gefunden hat.

Frage: Was lernt der Hund dabei?

Antwort: Nicht gehorchen führt zu einem lustigen Versteckspiel mit Frauchen.

Die Absicht hinter der Methode - dass der Hund Angst kriegt, weil sein Mensch ihm verloren gegangen ist und er ihn zukünftig nicht mehr aus den Augen lässt - klappt nach meiner Erfahrung bei keinem erwachsenen durchschnittlich intelligenten Hund auf Dauer.

Sehr erfolgreich kann es sich allerdings bei einem Welpen innerhalb der ersten vier Lebensmonate gestalten, der tatsächlich in Todesangst gerät, wenn er glaubt verlassen worden zu sein.

Dieser ist allerdings kaum in der Lage, seinen Menschen mittels Nase zu finden und rennt möglicherweise panisch und ziellos davon.

Nach meiner Erfahrung also insgesamt eher fragwürdig - aber deine Erfahrungen sind anscheinend andere?

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Hi du,

das klingt aber nach Stress :( Also erst einmal zur Allergie: Dein Hund darf nur bestimmte Sachen essen. Gegen was genau ist sie denn allergisch? Was und wie viel fütterst du ihr? Ich frage aus diesem Grund: Mittlerweile sind so viele Bestandteile im (nicht so hochwertigen) Hundefutter, dass eine Allergie nicht selten ist. Vielleicht würde dir eine Umstellung auf ein hochwertiges Premium-Naturfutter helfen? Wie sieht es mit Barfen aus? Das wäre nämlich meine Idee. Hunde durfen rohes Rind- und Hühnerfleisch essen (natürlich ist Bio am besten, ist allerdings auch eine Kostenfrage. Dein Hund ist ja recht klein, vielleicht geht das ja). Teste doch mal, ob sie nicht verrückt nach rohem Fleisch ist.

Am einfachsten ist es immer, einen Hund mit Futter zu belohnen. Vielleicht verträgt sie ja das Fleisch, so dass du ein gutes "Argument" in der Hand hast?! Hat sie auch kein Lieblingsspielzeug, das du ihr geben kannst? Meist ist es so, dass jeder Hund ein besonderes Spielzeug hat, das er über alles liebt. Das sollte er dann nur beim Training bekommen und nicht damit immer toben dürfen, wann er möchte. Das erhöht den Reiz auf das Spielzeug ungemein.

Hast du mal das Klickertraining versucht? Das funktioniert natürlich auch über positives Bestärken. Ich denke, dass eure Bindung einfach nicht stark genug ist. Für deinen Hund bist du ein Anhängsel, dass halt immer irgendwie dabei ist. Das muss sich unbedingt ändern. Trainiere mit ihr das Aportieren. Spiele nicht mit ihr wenn SIE es möchte, sondern wenn DU es möchtest. Macht sie etwas falsch, ignoriere es. Eine fehlende und gute Beziehung zwischen Mensch und Hund ist häufig das Problem in der Hundehaltung. Leider würde das getippse von mir den Rahmen sprengen ;) Schau einfach im Netz und suche nach einem guten Buch über die Mensch-Hund-Partnerschaft. Ich denke, dass sollte dir viel bringen! Ziel ist es, dass dein Hund DICH wahrnimmt und nicht die Umgebung drum herum.

Wir barfen bereits, da wir kein Fertigfutter gefunden haben, was sie verträgt. Sie verträgt sämtliche Konservierungsstoffe nicht, und irgendwelche sind überall drinnen.

Sie frisste das Fleisch, aber es macht ihr auch nichts aus, wenn sie es nicht bekommt. Bei der Entscheidung, Futter oder irgendetwas Spannenderes, wird sie sich nie für Futter entscheiden, da das für sie einfach nicht so wichtig ist. Sie hungert auch mal 3 Tage, wenn ihr irgendetwas mal wieder nicht schmeckt, und das kommt öfter vor. Sie ist deshalb auch untergewichtig. Barf ist für mich nicht teuer, da mein Hund ja nur 70 g Fleisch am Tag bekommt.

Spielzeug haben wir nun schon so viel rumliegen, Bälle, Stofftiere, alles mögliche. Dafür interessiert sie sich gar nicht. Wenn ich den Ball werfe, läuft sie evtl. einmal hinterher, dann ist das Interesser weg. Ihr einziges Spiel an dem sie freude hat, ist im Zickzack über die Wiesen zu rennen. Rennen und Schnüffeln tut sie gerne, ansonsten zeigt sie für wenig Interesse.

Alle Bücher die es so gibt, arbeiten alle mit Futter. Ich binde den Hund an mich über Futter - Alternativen werden nie erläutert.

Wie soll ich eine Bindung stärken und nicht nur "Anhängsel" sein, wenn der Hund nichts von mir will?

Das stimmt bestimmt, dass unsere Bindung nicht stark genug ist, aber dafür brauche ich eine Lösung.

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@Line1989Giskard

Nimm bitte alles Spielzeug weg, was du in der Wohnung hast. Sie muss lernen, dass ohne dich auch nichts Spannendes passiert. Wenn du mit ihr spielen möchtest, dann mach das und lass sie nicht alles zur Verfügung haben. Genauso mit dem Streicheln. Streichel sie nicht wenn sie ankommt und es erbettelt, sondern wenn DU es möchtest. Sie muss ein bisschen enthaltsamer leben, damit sie merkt, dass du das Positive in ihrem Leben bist. Dass du das Sagen hast. Bei Spaziergängen leine sie an und lass sie nicht das machen, was sie möchte. Schnuppern, Stockspielen und Co werden nur dann gemacht, wenn du es erlaubst. Das kannst du dann als positive Bestärkung einsetzen. Beginne das Klickern. Nutze als positive Bestärkung keine Leckerchen, wenn sie es nicht will, sondern deine Stimme. Lobe sie überschwenglich und motiviere sie dadurch. Vielleicht mag sie auch Hundesport wie Agility? Das kann man zunächst auch an der Leine üben. Du musst unbedingt etwas finden, was sie wirklich gerne mag, um ihr das als "Leckerchen" bieten zu können.

Über das Futter geht es natürlich immer am schnellsten und ist auch recht einfach. Aber es gibt eben auch andere Methoden. Ein Hund ist eben ein Hund und liebt das Leben im Rudel. Wenn sie allerdings nicht gezeigt bekommt, wer das Sagen hat und der Rudelführer ist, dann sieht sie natürlich nicht ein, ihr Verhalten zu ändern.

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Dazu kommt, dass mein Freund, dem der Hund mit gehört, sich nicht so gut mit Hundeerziehung auskennt und nicht mit mir an einem Strang zieht. Er lässt ihn dann lieber ohne Leine laufen oder rupft den hund an der Leine zurück (ich sage ihm oft, er soll das nicht, aber er meint, meine Methoden wären zu lasch)

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