Wenn ich die ganzen Antworten lese, kann ich nur mit den Augen rollen. Niemand weiß, wieso der Hund solange alleine ist. Vielleicht hat sich die Arbeitssituation/Lebenssituation geändert? Vielleicht ist es sowieso ein "Dreußenhund"?

Ja, 10h wären mir auch zu lange für einen Hund. Schau doch mal, ob du nicht jemandem findest, der vorbeischaut und mit dem Hund eine Runde dreht. 6-8h finde ich noch okay, wobei ich 8h auch nicht 5x die Woche machen würde.

Ich hätte glaub noch mehr Angst, dass jemand was mit dem Hund macht, von dem du nicht weißt. Da der Hund rumlaufen und sich erleichtern kann, finde ich noch nicht sooo schlimm, wenn er so lange alleine ist. Aber aus den 10h werden gewiss schnell mal 11 oder 12. Das finde ich dann schon arg lang und schade für den Hund.

Niemand muss 24h mit seinem Hund verbringen, aber etwas mehr Zeit wäre für ihn schon schön.

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Das ist wie bei uns Menschen - ist es gelb, kommt die Galle mit raus. Ist unangenehm, aber erstmal nicht schlimm.

Was dahinter steckt: Meine Hündin hat es z.B. wenn sie längere Zeit nichts gefressen hat. Sie ist da sehr empfindlich und bekommt erst Magenschmerzen und muss sich dann übergeben. Ich würde dem Hund später am Abend noch eine Kleinigkeit zum Fressen geben. Er kann auch Gras gefressen haben und dieses ausgewürgt haben (würde man aber sehen).

Sollte es häufiger passieren, bitte den Tierarzt aufsuchen. Es kann sich schnell eine Gastritis entwickeln, die wirklich sehr unangenehm ist.

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Umgangsprachlich kann man das so sagen. So erschließt sich dem Gegenüber, dass es sich um eine Stute handelt.

In einem Text würde ich entweder schreiben:

Ich habe ein Pferd, es ist eine Stute und sie heißt Cindy. (oder auch: Ich habe ein Pferd, es ist eine Stute namens Cindy.)

Oder: Ich habe eine Stute, sie heißt (namens) Cindy.

Ein Pferd ist erstmal im Deutschen ein Neutrum und wird mit "es" beschrieben. Hengst oder Stute sagt dann aus, welches Geschlecht das Pferd hat. Ein Hund wäre aber immer maskulin. Eine Katze ist ein Neutrum. Im Deutschen ist es leider nicht so einfach zu unterscheiden und wohl eine echte Lernsache.

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Ich denke, du solltest eher in ein Objektiv investieren. Denn dein Lichtproblem wird sich mit der neuen Kamera (außer es ist eine Vollformat) nicht lösen lassen. Zwingend brauchst du ein lichtstarkes Objektiv.

Für Porträts kann ich dir das 50mm STM 1,8 von Canon sehr empfehlen (gebraucht um die 80 Euro, neu ca. 120) oder - wenn es mehr sein darf - das 85 Art 1,4 von Sigma.

Stell die Kamera auf M und lerne sie erst einmal kennen. Das wird dann noch dauern, bis du an deine Grenzen kommst.

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Welpen fühlen sich Zuhause sicherer und geborgener und wollen sich dann meist draußen nicht entleeren. Zusätzlich ist es momentan schon für Hunde recht unangenehm "kalt". Wenn der Hund friert, würde ich es mal mit einem Mantel versuchen und dann direkt nach dem Fressen laaaaaange nach draußen. Setz dich auf eine Bank und lass den Hund schnuppern. Lange Spaziergänge solltest du natürlich noch vermeiden, daher würde ich den Hund schnappen und ggf. bis zu einer Bank im Grünen tragen.

Dann nimmst du dir ein Buch und beobachtest, bis sie Pipi macht. Als Belohnung würde ich was richtig, richtig leckeres einpacken und ihr SOFORT geben, wenn sie was macht. Dazu noch ordentlich stimmlich loben. Damit solltest du recht schnell erfolg haben.

Sollte das noch immer nicht funktionieren, kannst du auch die Welpenmatte kaufen und diese immer weiter zur Tür legen. Ich halte persönlich allerdings nichts von den Dingern, da es die Stubenreinheit eher erschwert, da der Hund denkt, dass drinnen und Matte ja gewünscht sind.

Ich hatte bisher vier Welpen und alle sind stubenrein geworden. Halt durch, das braucht Zeit. Und Herbst/Winter sind einfach keine guten Welpenmonate ;)

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Hi Jasmin,

mittlerweile gibt es sogar veganes Hundefutter zu kaufen, was von Hunden sehr gut vertragen wird. Ich würde aber auch davon abraten, da hierzu aussagekräftige Langzeitstudien fehlen.

Du kannst z.B. Fleisch beim Metzger holen, der noch selbst schlachtet. Oder du kaufst z.B. Hundefutter von Demeter. Die haben sehr hohe Standards und dort solltest du ethisch halbwegs vertretbares Fleisch bekommen.

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Herder Erfahrungen?

Hallo,

Ich bin 36, als Kinder hatten wir immer Collies, meine Schwester hat sie heute noch als Familienhund. Selbst habe ich eine 6jährige Pointer Hündin. Momentan steht es zwar noch nicht an, ich möchte mir aber rechtzeitig Gedanken um einen "Nachfolger" machen. Zu oft habe ich erlebt das der nächste Hund während Herzschmerz unüberlegt einzieht.

Eigentlich bin ich vom Pointer überzeugt, obwohl die ersten Jahre echt eine Herausforderung sind. Aber mit Kind, Katzen und einer freilaufenden Hasenhorde im Garten ein Traum geworden.

Was mir an den Jagdhunden fehlt ist der Schutztrieb. Unsere Welt wird nicht freundlicher und wir leben am Ortsrand, ich gehe oft allein und im dunkeln raus, unser Grundstück ist ruhig gelegen und Meldungen von Hundediebstahl aus dem eigenen Grund häufen sich in letzter Zeit.

Ich bin auf den holländ. Herder gekommen auf der Suche nach einer Rasse die zur Not auch an den Mann geht, trotzdem Familientauglich ist. Ich möchte keinen Beißer der jeden angeht, aber eben einen Hund der beschützt.

Hat jemand Erfahrungen oder alternative Empfehlungen?

Vielen Dank

Nachtrag ;)

ich bin nicht Hundeunerfahren.

Die letzten Familien-Colli-Hündin habe ich (noch mit16) im Begleithundesport, Vierkampf und Agility geführt.

Diese Hündin war im Gegensatz zur Meinung von @dsupper eben dieser Familienhund den ich zukünftig suche.

Im Haus angenehm, beim Spaziergang sozial und folgsam, in Hof und Garten der Beschützer. Wir hatten Elterlicherseits einen Abschleppdienst/Schrottplatz mit nächtlichen Einsätzen und auch fragwürdigen Kunden, unser Hund ist über den 1,80 Zaun gesprungen um meinen Vater zu verteidigen oder Fremde zu stellen, notfalls auch anzugehen. Und das ohne entsprechende Schutzhundausbildung.

Den Collie halte ich für mich nicht geeignet, mich stört das lange Fell und das "allzeit bereite Bellen" in jeder noch so kleinen Situation.

Mit dt. Schäferhunden habe ich in Kindheit und Erwachsenenalter schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl es in der Verwandtschaft zwei Vorzeigeexemplare gibt.

Von Kampfunderassen oder ähnlichen nehme ich aus sozialen Gründen Abstand. Meine Hündin läuft grundsätzlich frei (meist vergessen wir sogar das Halsband) und bei Fuß wenn uns Menschen entgegenkommen (sie hört zu 100%, ist sogar bei Wildaufkommen über große Distanz per Handzeichen abrufbar), trotdem werde ich durchaus angefeindet, mit einem "Kampfhund" wäre in unserer Gegend ein enspannter Spaziergang unmöglich, so gut er auch erzogen wäre.

Ich biete dem Hund Haus, Garten, Ausflauf, Joggen, Radfahren, natürlich eine Ausbildung (Welpenstunde, Junghunde, Begleithund...) und auch für den entsprechenden Hund/Wesen Hundesport.

Aber ich suche eben auch eine Rasse die im Haus verträglich mit Kleintieren und Kindern ist (mein Sohn ist 5 und man kann Kinder durchaus zum richtigen Umgang mit dem Hund erziehen).

Einen Hund der integriert werden kann und dennoch seine Aufgabe als Beschützer kennt halte ich also nicht für unmöglich.

Vielen lieben Dank

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Ich würde dir von der Rasse abraten. Ich selbst bin mit Hunden großgeworden und unser Nachbar bildet Hunde im Schutzdienst aus. Momentan hat er einen knapp einjährigen Mali, den ich nicht geschenkt haben wollen würde. Der Hund ist aus einer Leistungszucht und im Alltag sehr umgänglich. Passt ihm etwas nicht, zeigt er das ganz klar. Die ältere Tochter (Mitte 20) weigert sich, mit dem Hund zu gehen, weil er schon geschnappt hat.

Prüfungen läuft der Hund 1A, aber er braucht ganz, ganz klare Grenzen. Der Garten der Familie ist komplett umgegraben, weil man diesen Hund einfach kaum auslasten kann. Mit 2-3x die Woche Hundeplatz und mindestens 2h Spaziergang am Tag ist da nichts zu machen. Der läuft, bis er umfällt.

Hast du schon mal über einen Königspudel nachgedacht? Ich kenne einige, die im Schutzdienst sehr erfolgreich geführt werden und dazu einwandfreie Familienhunde sind. Pudel haaren nicht, sind hochintelligent (die meisten jedenfalls) und sehr, sehr umgänglich.

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Nein, da wird nichts passiert sein. Wie lange du Krücken nehmen sollst, ist von Arzt zu Arzt sehr unterschiedlich.

Wenn nichts weiter gemacht wurde an dem Knie, kannst du ohne weiteres die Krücken weglassen und ohne gehen. Je schneller du belasten kannst (!), desto besser ist es. Nicht umsonst wird man schnellstmöglich wieder auf die Beine gestellt nach einer OP.

Bei aufwendigeren OPs ist das natürlich nicht möglich und der Nachbehandlungsplan sollte in jedem Fall eingehalten werden. Denk aber daran, dass du deine Thromboseprophylaxe fortsetzt, wenn du wieder Krücken nimmst!

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Ohne ausreichenden Verdacht würde ich KEINE OP machen lassen!

Jeder Eingriff in ein Gelenk ist eine sehr große Sache. Ich würde als erstes zu einem Spezialisten gehen mit den MRT-Bildern und mir eine zweite Meinung einholen. Eine Arthroskopie kann auch "nach hinten" losgehen und du hast nachher mehr Probleme als vorher. Such einen anständigen Arzt auf (ja, einen Kniespezialisten!) und warte ab, was dieser sagt.

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Ich glaube, davon würde dir leider jeder Fotograf heute abraten.

Es ist ein klassischer Ausbildungsberuf, der sicherlich super viel Spaß macht. Leider überfluten die ganzen Hobbyfotografen mit ihren guten Kameras den Markt und es ist sehr schwer, sich dagegen zu behaupten.

Trotzdem sollte es dich nicht daran hindern, das Hobby weiter auszuüben. Es macht super viel Spaß!

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Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Meine Pudeldame ist auch so. Ich habe sie mit 9 Wochen von einer tollen Züchterin bekommen, sie ist in der Stadt aufgewachsen, also alles gewöhnt, kommt täglich mit ins Büro.
Aber sobald wir ungewohnte Wege gehen, ist sie suuuper aufgeregt. Vor allem wenn wir in Holland ans Meer fahren, ist sie draußen unter Dauerstress. Auch sie ist ohne Leine entspannter, da sie dann eben dorthin läuft, wo sie hin möchte.

Sie musste als Welpe vor allem RUHE lernen. Daher klappt es drinnen auch problemlos. Draußen ist es eine deutlich längere Sache. Ich würde erst einmal versuchen, euren Hund auf ein Ruhesignal zu konditionieren. Das kann z.B. ein Halstuch sein, ein Duft etc.. Das soll helfen, den Hund schneller runterfahren zu lassen.
In jedem Fall würde ich mit einem guten Trainer sprechen, der euch dabei unterstützt. Bei meiner Hündin weiß ich, dass es keine Angst ist, weswegen sie so aufgeregt ist. Es wird in jedem Fall ein langer und harter Trainingsweg.

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Als erstes würde ich vom Tierarzt ausschließen lassen, dass sie eine Blasenentzündung hat.

Wenn sie organisch gesund ist, kannst du noch einmal versuchen die Stubenreinheit zu trainieren. Dazu würde ich erst einmal alle 4h rausgehen, auch nachts. Schauen, ob sie das dann noch immer macht.

Alternativ kannst du sie mit entsprechendem Training in einer Box schlafen lassen. Dazu trainierst du die Box über Wochen als positiven Rückzugsort und stellst sie anschließend ins Schlafzimmer. Die wenigsten Hunde urinieren in ihre Boxen. Vielleicht kommt sie mit dem Alleinsein nachts nicht gut klar.

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Ich würde auch testen, ob es mit mehreren Klos nicht besser wird. Sollte sie dann immer noch unrein sein, musst du weiter auf Ursachenforschung gehen. Katzen sind sehr sensibel und es kann auch sein, dass der Kater sie zu sehr stresst. Versuche es erstmal mit ein bis zwei weiteren Toiletten.

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Da gibt es wirklich deutlich bessere Marken, die du deinem Hund füttern kannst. Schau z.B. mal bei Platinum (halbfeucht), Orijen, GranataPet, Wolfsblut etc.).

Ich finde es grundsätzlich nicht schlimm, wenn auch Getreide im Hundefutter ist, wenn der Hund dieses verträgt. Allerdings sollte das Getreide nicht der Hauptbestandteil sein. An erster Stelle sollte in jedem Fall Fleisch stehen und Hauptbestandteil sein.

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Das ist sehr unterschiedlich, was man bezahlen muss.

Hast du für deine Vögel eine große Voliere? Uns wollten sie vor Jahren im Tierheim keinen zweiten Vogel geben, weil wir nur eine Zimmervoliere hatten. Daher kann es ggf. sein, dass ihr keinen Vogel aus dem Tierheim bekommt, wenn ihr nicht mindestens ein Zimmer zur ständigen Verfügung für die Tiere habt (meine persönliche Erfahrung!).

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Ich habe es mal bei meiner alten Katzendame versucht. Allerdings ist das echt schwer, wenn die Tiere seit Jahren an die Geschmacksverstärker im Industriefutter gewöhnt sind. Bei Katzen ist Barfen auch aufwendiger, da in jedem Fall Taurin zugefüttert werden muss.

Ich würde es mal versuchen, ob deine Tiere es überhaupt annehmen. Das ist nämlich tatsächlich meist der Grund, aus dem Katzen eher selten (im Vergleich zu Hunden) gebarft werden.

Meine Pudeldame findet frisches Fleisch übrigens auch echt eklig. Anfangs wurde sie erfolgreich gebarft, aber plötzlich ging es leider gar nicht mehr. Nun füttere ich hochwertige Nassfutter-Dosen, was ein guter Kompromiss ist.

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Theoretisch darfst du natürlich Sport machen. Aber ich würde schauen, dass du nicht unbedingt deinen Bauch überanspruchst. Im Idealfall bleibst du bei sanften Sportarten und schaust, was dir gut tut.

Ich selbst habe seit über 30 Jahren eine chronische Darmentzündung, die ich mit Azathioprin behandel. Mir geht es meistens sehr gut, aber je nachdem wie ich den Bauch "quäle", merke ich, dass es mir nicht so gut tut. Dann verzichte ich eben auf diese Dinge.

Ich würde mir an deiner Stelle einige Fragen notieren und damit noch einmal zum Arzt gehen.

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Je größer, desto besser. Die Tiere sind nachtaktiv und daher in einem Schlafzimmer z.B. eher schwierig zu halten, da sie ganz schön laut sind. Sie sollten viel Freilauf haben, da sie sehr aktiv sind und dabei knabbern sie allerlei an. Man sollte also nicht sehr empfindlich sein und am besten alles wegräumen, das den sehr scharfen Zähnen nicht zum Opfer fallen sollte.

Am besten eignet sich ein ganzes Zimmer, in dem die Tiere leben können. Viele Klettermöglichkeiten, ganz viel zum Knabbern und dann wirst du auch viel Freude mit ihnen haben.

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