Hund bellt ständig bei jedem Geräusch?

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5 Antworten

Ich glaube hier liegt das Problem:

weil der Hund einfach Angst hatte 

Es ist durchaus möglich, dass sie sich nicht beruhigen können, weil sie Ruhe in Gegenwart fremder Menschen und Hunde nicht gelernt haben. Damit will ich euch nicht zu nahe treten, aber die Möglichkeit besteht zumindest.

Gerade deshalb würde ich auch weiterhin in die Hundeschule gehen. Eure Hunde müssen lernen, dass nicht jeder Mensch oder Hund gefährlich ist. Das gleiche Problem besteht bei Kindern, bei denen versucht wird jede negative Erfahrung fernzuhalten, sie lernen nicht damit umzugehen.

Die Schatten vor der Türe sind ein Reiz worauf sie reagieren, da sie nicht wissen was sie sonst machen sollen, bellen sie (sie melden "da ist was"). Eure Hundeschule hätte euch eigentlich sagen sollen, dass ihr eine Alternativbeschäftigung zum Bellen benötigt, z.B. ihr beschäftigt euch kurz als Ablenkung und legt die Hunde in deren Korb ab.

Dass ihr sie bei Besuch "hinter Gitter" (herrlich :D) schicken müsst, ist eigentlich auch ein Hinweis darauf, dass IHR den Hunden nicht gezeigt habt, dass die Situation von EUCH unter Kontrolle ist. Eure Hunde wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, zeigt es ihnen! Da ist auch ablegen angesagt, ruhe einfordern, konsequent sein und das nicht schleifen lassen. 

Hundeerziehung ist nicht einfach, das wisst ihr sicherlich auch, aber manchmal ist man Betriebsblind ;)

FrageAntwort220 21.05.2016, 21:48

Ja wir haben den Hund bekommen als er kein Welpe mehr war seit dem versuchen wir ständig etwas, leider hast du Recht wir haben es verpasst den Hunden zu zeigen wer das sagen hat und da sie keine Welpen sind wird es bestimmt nicht einfach aber wir haben Hoffnung:D Und naja Thema Hundeschule wird noch nachgedacht da der Hund hier nur auf zwei Personen im Haus hört auf den Mann was ich eher denke auch nur aus Angst (da er immer sehr streng und laut ist) und meiner Meinung nach will ich dem Hund etwas beibringen ohne dass er Angst haben muss und auf die Frau weil es die Bezugsperson ist, Frauchen hat leider einige OP's hinter sich wo auch Bedenken mit Thema Hundeschule ist naja mal sehen wir werden es weiter versuchen danke für die Tipps!

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floppy232 21.05.2016, 21:55
@FrageAntwort220

Naja Streng ist gut, Laut muss nicht sein, die Hunde hören auch wenn ihr flüstert ;)

Etwas ohne Angst beizubringen, geht ganz einfach: mit Begeisterung! Das macht dir und dem Hund deutlich mehr Spaß! :)

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FrageAntwort220 21.05.2016, 22:03

Danke! :-)

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floppy232 21.05.2016, 22:17
@FrageAntwort220

Gerne, ich hoffe es bessert sich, aber es ist sicherlich noch ein ganzes Stück arbeit. Vielleicht hilft euch auch ein persönlicher Trainer etwas, der kann sich das mal objektiv ansehen, wäre noch eine mit-Empfehlung.

Viel Erfolg!

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Ich denke nicht, dass Dir hier jemand helfen kann.

Um eine Lösung zu finden muss man die Ursache erkennen und dazu muss man die Hunde in der Situation sehen. Ob die Motivation z.B. Angst/ Unsicherheit, territoriales Verhalten ist oder ob die Hunde schlichtweg nicht erzogen sind, kann hier niemand beurteilen.

Du solltest Dir einen Trainer suchen, der sich die Situation vor Ort ansieht und gezielt mit Euch und den beiden Hunden trainiert.

Wegsperren und das von Dir genannte Halsband sind keine Lösung, weil sie nur die Symptome bekämpfen, den Hunden keine Alternative aufzeigen und die Ursache des Problems nicht beseitigen.

Wenn allerdings schon die Zeit für den wöchentlichen Besuch einer Hundeschule fehlt, gebe ich Dir keine große Chance, am Verhalten der Hunde etwas zu ändern.
Erziehung bedeutet in diesem Fall dreifache Arbeit: Training mit jedem Hund einzeln und beiden zusammen. All das täglich mehrfach und nicht 1x wöchentlich.

Zudem reicht es gerade für die von Dir gehaltenen Rassen nicht, eine Stunde täglich spazieren zu gehen. Das sind Arbeitsrassen, die Bewegung und geistige Auslastung brauchen. Wenn solche Hunde gelangweilt und unterfordert  sind, pushen sie sich zusätzlich auf. Keine gute Ausgangslage, um die Situation zu verbessern.

FrageAntwort220 22.05.2016, 09:07

Ok aber das sie eine Stunde am Tag raus gehen stimmt so nicht ich meinte damit, dass wenn sie gassi gehen es 1-2 Stunden ist und wir gehen 3 mal am Tag spazieren. Zudem ist es nicht allein die Zeit für die Hundeschule auch die Zeit um dort hinzufahren da sie bei uns nicht direkt in der Nähe ist, wie waren zwar schon in der Hundeschule und das nicht für kurze Zeit aber dem Hund hat es nichts gebracht und er hatte ständig dort Angst die ich dem Hund nicht machen will.

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Naninja 22.05.2016, 09:57
@FrageAntwort220

Dann geht Ihr jeden Tag 3-6 Stunden mit den Hunden raus???

Wie auch immer: ohne Training durch Euch und ohne Trainer, der ins Haus kommt, eine Anleitung gibt und die Fortschritte überwacht, werdet Ihr die Situation wohl nicht in den Griff bekommen.

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Wir versuchen schon lange eine Lösung zu finden doch bis jetzt ist es immer gescheitert

wenn man sich umfassend mit Hundeerziehung beschäftigt und nach allen Versuchen noch immer bei der Erziehung scheitert, dann ist man als Hundehalter eher ungeeignet.

Du schreibst auch nicht was es für Hunde sind und wie die tägliche Auslastung der Hunde aussieht. Hunde brauchen eine Aufgabe, eine erfüllende Beschäftigung die sie fordert und auslastet. 

Dies scheinen Deine Hunde nicht zu bekommen. Dadurch haben die Hunde nun ein solches Verhalten entwickelt, es ist das Resultat und der Ersatz der erforderlichen und wohl fehlenden Beschäftigung.

Da Hundeschule ja nichts bringt, würde ich dazu raten einen Hundetrainer zu engagieren der mit Euch und den Hunden vor Ort trainiert.

FrageAntwort220 21.05.2016, 22:01

Ich denke nicht dass man als Hundehalter ungeeignet ist weil man auf ein Problem nicht die Lösung findet, man ist erst ungeeignet wenn man aufgibt und aufhört die Lösung zu finden. Und wie oben gesagt es ist nicht die fehlende Beschäftigung da sie mehrmals am Tag Gassi gehen und das auch 1-2 Stunden auch mal ohne Leine bzw an einer langen Leine, der Garten steht Ihnen auch meistens zur Verfügung zum Toben und Kinder die mit den Hunden spielen sind auch im Haus.

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FrageAntwort220 21.05.2016, 22:04

Es sind Ein Labrador-Mischling und ein Terrier-Mischling ;)

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dogmama 21.05.2016, 22:27
@FrageAntwort220

es ist nicht die fehlende Beschäftigung da sie mehrmals am Tag Gassi gehen

das also nennt Ihr Auslastung?? 

Terrier sowie auch der Labrador sind Arbeitshunde und sollten auch entsprechend beschäftigt und ausgelastet werden. 

Die Hunde sind unterfordert. Und solange Ihr mit den Hunden nur gassi geht, werdet Ihr das Verhalten nicht ändern und das Problem nie in den Griff bekommen.  

Ich möchte Euch nahe legen Euch mal mit Hundesport zu beschäftigen.

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FrageAntwort220 22.05.2016, 09:08

Danke, wir werden neues ausprobieren.

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Entscheidet euch erst mal ob die Hunde jetzt bellen dürfen oder nicht, Das ist die halbe Miete.

Unsichere Hundehalter haben unsichere Hunde.

FrageAntwort220 22.05.2016, 09:11

Es ist natürlich dass Hunde bellen meine ich, wenn sie beim Spielen mit anderen Hunden bellen finde ich dass nicht schlimm. Es geht mir um Zuhause, bei jedem Besucher oder Geräusch von drausen gleich dauerhaft loszubellen. Der Hund kann sogar auf Kommando bellen und aufhören aber wenn er von sich aus andere Leute anbellt dauert es immer sehr lange bis er sich beruhigt.

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Es wäre interessant zu wissen welche Rasse Deine Hunde haben.

Manchen Hunderassen liegt das bellen im Blut weil sie darauf gezüchtet wurden.

LG

FrageAntwort220 22.05.2016, 09:11

Es sind zwei Mischlinge, Labrador und Terrier.

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