Heim = assi/schlecht erzogen wieso?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil man das leider oft damit assoziiert, ich finde diesen Menschen irgendwie bodenständiger und netter, als die, die in einem normalen Haushalt wohnen.

Ja aber wieso assoziiert man das?

0
@MethylPhendiat

Medien berichten immer nur von Ausnahmen. Kein Mensch würde die lesen, wenn sie jeden Tag berichteten, dass sich wieder ein Tag ohne besondere Ereignisse abgespielt hat.

Lies mal ein Buch über Journalismus. Ach ja, lesen.....

0

Weil sich es viele zu einfach machen und nicht über die wahren Hintergründe nachdenken wollen. Da bedient man sich gerne bei einfach gestrickten Klischees oder blöden Vorurteilen.

Die Kinder und Jugendlichen, die in Heimen oder Wohngruppen lebten, die ich in meinem Sportverein als Übungsleiter kennen lernte, waren zum überwiegenden Teil sehr liebenswert und wussten sich auch zu benehmen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn die Eltern Sch... sind, versagen sie oft dabei, ihren Kindern auf vernünftige Weise die Grundregeln guten Verhaltens beizubringen. Und was in der frühkindlichen Phase versäumt wurde, lässt sich auch durch die beste Heimerziehung meistens nicht mehr völlig ausgleichen.

Dann sind die Kinder in vielen Fällen (wenn auch unschuldigerweise) verhaltensgestört.

Daher kommt dieses oft, aber natürlich durchaus nicht immer zutreffende Vorurteil.

Das ist Unfug. Nicht alle Menschen werden nicht erzogen, nur weil es in der Familie Probleme gibt

1
@DerNikola

Hab ich das irgendwo gesagt? Ich sagte "oft", was ja etwa das gleiche bedeutet, wie Dein "nicht alle". Das Wort "Unfug" war also überflüssig.

0
@DerNikola

"Oft" ist ein dehnbarer Begriff. Für manchen ist schon ein einziger Fall zu oft. Außerdem galt mein Begriff "oft" in erster Linie dem Versagen der Eltern. Und das kann ich als Erzieher sehr gut beurteilen.

Ich habe gesagt, dass die Kinder "oft" verhaltensgestört sind, wenn die Eltern in der frühkindlichen Phase gravierende Erziehungsfehler gemacht haben. Und das betreitet heute kein einziger wissenschaftlich fundiert argumentierender Pädagoge.

Falls Du eine der Ausnahmen sein solltest. Sei froh! Chapeau!

0
@mychrissie

Ich bin keine Ausnahme weil es dazu viel zu häufig vorkommt

0
@DerNikola

Was nun? Kommt es nun häufig vor oder ist es "Unsinn, dass es oft vorkommt"? Bist Du eine Ausnahme oder nicht?

Bitte klare Argumentation!

0
@mychrissie

Wie gesagt, da es nicht so selten vor kommt, dass Kinder gut erzogen in Heim landen, bin ich keinen Ausnahem.

Wien Ausnahme ist eben ein seltenes Phänomen

0

Es stimmt schon irgendwo: Viele (aber nicht alle!!) Heimkinder sind schlecht erzogen. Sie sind ja im Heim, weil es im Elternhaus Probleme gab. Und für diese Probleme können die Kinder nichts. Es sind immer die Eltern verantwortlich die legen die Grundsteine. Und wenn die nichts gegen den Mist, den die Kinder manchmal nun eben bauen, unternehmen, dann lernen die Kinder: Das geht schon in Ordnung was ich mache.

Das aber auch nicht alle so sind, das wird dann übersehen.

Und das Heim kann auch nicht in kürzester Zeit ausbüglen, was in Jahren versäumt wurde. Das dauert seine Zeit.

Das ist alles nur Geschwätz von Unwissenden, ich kenne ehemalige Heimkinder die absolut vernünftig sind und ein guten Charakter haben.

Was möchtest Du wissen?