Halogen-Stehlampe, 300 W Deckenstrahler-Birne flackert - geht die Birne kaputt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

durch die extreme Hitze gehen die Sockelkontakte der Stabröhre kaputt, sie werden spröd und hart, dadurch ensteht ein Übergangswiderstand bzw sogar ein kleiner Lichtbogen. Meistens verbrennt dann der Sockel.

Danke - also geht die Birne kaputt....

An alle anderen - wenn keine fundamental neuen Infos kommen - kriegt Moltobene als erster richtiger Antworter das Sternchen! Also bitte nicht mehr antworten, wenn Moltebene nach Wahrscheinlichkeit recht hat: DIe Birne geht kaputt!

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normalerweise ist der Sockel aus Keramik und die Kontakte sind für die zu erwartende Hitze ausgelegt.

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@Sorbas48

Ergänzung: Wenn der Stab beginnt kaputt zu gehen dann dauert der Vorgang mit Flackern wenige Sekunden und das ist er hinüber. Bei uns hat noch bei jedem kaputten Halogenstab der Wendel durchgeschossen und nicht die Lampenanschlüsse versagt.

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Ergänzend:

...übrigens, die Theorie mit den Sockelkontakten ist technisch in keiner Weise stichhaltig. Damit ein Leuchtmittel nennenswert flackert braucht es schon eine Spannungsänderung von etwa 20 %

Das würde bedeuten, dass sich der Überganswiderstand in den Kontakten im Rhythmus wie der Stab flackert fortlaufen von ca. 0 (null) Ohm auf annähernd 35 Ohm ändern müsste, was so nebenbei eine pulsierende Verlustleistung von bis zu 46 Watt in der Fassung verursachen würde. Es wäre das eine Situation die man sehr schnell am Geruch durch den Kontaktabbrand erkennen müsste.

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**Genauso war es auch!

Als ich die Birne rausnahm sind mit die Kontakte förmlich entgegen gebröselt.

Ich habe eine andere Birne gekauft im Billigbaumarkt - made in China für 1,60 EUR - die funktioniert auch nicht - stand nix von dimmbar drauf, hatte aber angenommen das ist standard , Strom liegt an (Spannungsmesser), möglich dass vom Werk aus kaputt , aber das war auf jeden Fall richtig: die Kontakte waren förmlich verbrannt **

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Ja, sie wird irgendwann ersetzt werden müssen.

Übrigens ist es völlig egal, ob du die Lampe dimmst, oder voll leuchten lässt. Die Leistungsaufnahme ist von 300 Watt für die Stehlampe + 40 Watt für den Punktstrahler, sind pro Stunde Leuchtdauer verbraucht.

Wenn die Lampe eh bald das Zeitliche segnet, stell um auf LED.

ja danke Michi - ich werde die Lampe austauschen - ich wußte zwar dass Halogen fast so viel verbraucht wie Glühfäden-Birnen, aber ich war entsetzt, jetzt an der Lampe zu lesen 300Watt! Aber ne solche Stabbirne kostet wenige Euro , dann stell ich sie ins Nebenzimmer.

Sei mir nicht bös, wird Dir eh egal sein: Ich geb Moltobene als ersten das Sternchen. Vielen Dank!

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@findesciecle

Egal ist mir das nicht, aber ich bedanke mich mal dafür, daß du kurz drüber nachgedacht hast ;-)

Ich hab die Halogenstrahler schon 2009 entsorgt. Deckenfluter machen zwar echt tolles, indirektes Licht, aber sind Stromfresser ohne Ende. Gibt mittlerweile ja auch echt geniale Sachen im LED-Bereich :-)

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Das ist völlig FALSCH! Eine gedimmte Lampe nimmt nur den Strom auf, der der eingestellten Spannung am Regler entspricht!

Beim Dimmen wird der RMS Wert (der quadratische Mittelwert) der Spannung reduziert. Weniger Spannung am gleichen Verbraucher = annähernd gleicher Widerstand (annähernd wegen leicht unterschiedlicher Wendeltemperatur) bedeute weniger Strom und weniger Spannung mal weniger Strom gibt nun einmal weniger Leistung, das verlangen ganz einfach die Gesetzte der Physik.

Die Ersparnis ist allerdings nicht linear, da ein sehr leistungsstarkes Leuchtmittel gedimmt mehr Energie benötigt, als eine gleich helle in der Leistung kleinere Glühbirne. Leuchtmittel sind baulich auf ihre Nennleistung optimiert und haben bei dieser die beste Effizienz.

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also, der Halogenstab geht ganz sicher nicht über Trafo, den typischen R7s 118 mm Stab gibt es nur für 230 V Netzspannung, die kosten aber auch nicht das Geld, bei Amazon bekommt man eine 3er Packung um € 3,99 also das Stück um € 1,33

In der Tat ist es aber auch möglich, dass es Kontaktprobleme im Lampensockel gibt, der zwar in Länge und Aufnahme mit gefederten Kontakten für dieses Leuchtmittel genormt ist, aber je nach Hersteller der Leuchte unterschiedlich ausfallen kann. So gibt es z. B. Lampensockel die aus zwei Einzelteilen bestehen und in eine Brücke, die den 118 mm Abstand garantiert eingeschraubt werden aber auch Lampensockel, welche die Brücke beinhalten. Oft hilft auch reinigen der Kontakte mit einem guten Kontaktspray (und nachdem gut getrocknet ist) das Leuchtmittel wieder einsetzen. Damit man den Leuchtstab aus der Fassung heraus bekommt muss man zuerst in eine Richtung (beliebig links oder rechts) in Richtung Fassung schieben bis er auf einer Seite heraus ragt.

Nicht vergessen! Halogenleuchtmittel nie mit bloßen Fingern berühren, das Salz auf der Haut brennt in das Quarzglas ein.

Bezüglich Fassung siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Lampensockel#Halogenstab

Ergänzung: Ich vermute das Flacker-Problem am ehesten beim Lichtregler, manche (ganz wenige) Regler funktionieren manchmal besser wenn man den Stecker umpolt.

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@Sorbas48

Danke .

Na gut dann kein Trafo - ich dachte das Summen, dass man bei Halogen-Lampen hört stamme von einem Trafo.

Kein Grund für STreit - hab eine neue Birne für 1,60 gekauft - am Woend schraub ich sie ein - dann sehen wir weiter!

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