Glaubte Jesus an die Wiedergeburt?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Nein, weil ... 57%
Ja, weil ... 29%
Weiss nicht 14%

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Weiss nicht

Ich will es mal so ausdrücken: Was Jesus mit Lazarus getan hat, war keine Auferstehung, sondern Auferweckung. Auferstehung ist, wenn man es selbst bewirkt, aber Jesus hat Lazarus auferweckt (Johannes 11,1-44), Jesus ist aber offenbar auferstanden - Markus 16,6.

Und in Hinsicht auf Wiedergeburt, so glaubten die Leute offenbar durchaus damals daran, wenn man bedenkt, was die Jünger antworteten, als er sie fragte, wofür die Leute ihn halten - Matthäus 16,13-14.

Da wird es schwierig. Laut Apostelgeschichte ist Jesus auch nicht auferstanden.

Apg 2,24 Den hat Gott auferweckt und hat ihn befreit aus den Wehen des Todes, denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde.

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@RitterX
Laut Apostelgeschichte ist Jesus auch nicht auferstanden

Doch, ist er. Auferweckung aund Auferstehung sind zwei Seiten einer Medaille:

Apg 10,40 Aber Gott hat ihn am dritten Tag vom Tod auferweckt und ihn sichtbar erscheinen lassen – 41 nicht vor dem ganzen Volk, sondern vor den Zeugen, die er im Voraus dazu bestimmt hatte. Wir, die Apostel, sind diese Zeugen; wir haben mit Jesus gegessen und getrunken, nachdem er von den Toten auferstanden war.

Du wendest gerade die Taktik der "halben Apostelgeschichte" an: Konstruierst eine gegensat, der laut Apostelgeschichte keiner ist, und nimmst eine Aussage der Apg, um zu "beweisen", daass andere Aussagen dr Apostelgschichte nicht stimmen.

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Ja, Jesus ist für die Wiedergeburt. Nur nicht in der Art, wie es die meisten Leute verstehen.

Johannes 3, 1-21

1 Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster der Juden. 2 Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi[1], wir wissen, daß du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, daß Gott mit ihm ist.

3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird[2], so kann er das Reich Gottes nicht sehen! 4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweitenmal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist[3] geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! 6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. 7 Wundere dich nicht, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden! 8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.

9 Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann das geschehen? 10 Jesus erwiderte und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? 11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben; und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. 12 Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von den himmlischen Dingen sagen werde? 13 Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist.

Der Sohn Gottes ist als Retter in die Welt gekommen

14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß der Sohn des Menschen erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

16 Denn so [sehr][4] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.[5]

19 Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. 20 Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind.

Das was Jesus anspricht, nennt sich Bekehrung. Der Mensch sieht, dass er bisher nicht so gelebt hat, wie Gott es möchte. Er ist bereit, den "alten" Menschen sterben zu lassen und ein neues Leben zu beginnen.

https://www.youtube.com/watch?v=oo7dnT2iDig

Nein, weil ...

Nein, er glaubte nicht an Wiedergeburt.

Mk 9,12 Er aber sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen

Anhänger der Reinkarnation bringen das gerne, übersehen dabei jedoch ein entscheidendes Detail: Elia ist nie gestorben. (siehe 2Kön 2)

Es wäre ihm zwar bekannt, dass Jesus die Tochter des Jairus und Lazarus auferweckt hätte, dass aber wäre keine Wiedergeburt, sondern eine Auferstehung.

Weder, noch. Es war keine Wiedergeburt und keine Auferstehung, sondern ein ins Leben zurückholen. Die Tochter (und auch der Lazarus des EvJoh) sind später dann schon noch gestorben, das passiert nach einer Auferstehung nicht. Jesus ist der erste der auferstanden ist.

Nein, weil ...

Elija ist nicht gestorben, das ist ein Spezialfall.

Außerdem ist noch zu fragen, ob der Täufer im wörtlichen Sinn Elija war - schließlich hat der Täufer selbst das Gegenteil gesagt. Wenn er nur in einem metaphorischen/symbolischen Sinn Elija war, ist das überhaupt keine Wiedergeburt.

Ja, weil ...

Ich sehe es aus spiritueller Sicht, in der Spiritualität ist Jesus auch ein wichtiger Bestandteil des Glaubens. Er wird als Starseed "Sternenseele" beschrieben... wie gesagt, gehe ich davon aus, dass er auch wieder inkarniert ist. Im Endeffekt ist es eine Sache des Glaubens🤷🏽‍♂️

Lg,

Volkan

Das muss nicht sein. Ich gehe davon aus, dass der Mensch im Normalfall nach dem Tod das erlebt, was er davor dort erwartet hat. Sprich: Das sich so wie Moody das schreibt, die Nahtoderscheinungen ziemlich unterscheiden können. Ich glaube allerdings das ein Suizid ein Abbruch des normalen Weges ist, welcher eine Sonderschleife einführt. Sprich: Unter der Voraussetzung wirst Du, da Du nach dem Tod nichts erwartest hast, also weder das Du ewig leben wirst noch das es keinen Gott gibt, Du wolltest nur Weg, noch einmal auf die Teststrecke gestellt.

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Ich sehe es aus spiritueller Sicht, in der Spiritualität ist Jesus auch ein wichtiger Bestandteil des Glaubens. Er wird als Starseed "Sternenseele" beschrieben

Das ist offenbar nicht der Jesus der Evangelien, sondern nur der Jesus von 2.Ko 11,3-4

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@helmutwk

Ich bin kein Christ, sondern spirituell. Im Endeffekt ist es doch der gleiche Jesus, nur der Glauben sit anders😂 daran ändert die Bibel auch nichts

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@vol08122001
Im Endeffekt ist es doch der gleiche Jesus

Du meinst, dui hast den gleichen Jesus, durch den die Welt geschaffen wurde, der gestorben und auferstanden ist, um uns zu retten, der jetzt bei Gott ist, und am Ende der Zeit als Richter der Lebenden und Toten wiederkommen wird?

Wenn das wirklich "dein" Jesus ist, dann wüsstest du auch, dass Er jetzt nicht inkarniert sein kann - außer du meinst die Inkarnation vor über 2000 Jahren.

Die Bibel spricht von der Gefahr, dass jemand eine anderen Jesus verkündet. Weil die Leute einen falschen Geist (und damit eine falsche Spiritualität) haben.

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@helmutwk

Ich meine, egal wie wir an Jesus glauben. Ihn gibt es nur in einer Form. Und ja er kann auch fpr.die Sünden aller am Kreuz gestorben sein und trz. inkarniert sein. Warum nicht? Niemand weiss es.

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@helmutwk

Das, was du hier schreibst, ist viel zu ideologisch. Du kannst nicht sagen, dass es einen "falschen" Jesus gibt etc. Du kannst es auch nicht zu 100% wissen. Ich sage auch nicht, es stimmt zu 100%. Beruht alles auf subjektiven Sichtweisen und dem Glauben.

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@vol08122001
Das, was du hier schreibst, ist viel zu ideologisch.

Also die Aussage, dass dein Jesus der gleiche ist wie meiner ist weniger "ideologisch" als meine Aussage, dass das nicht der gleiche Jesu ist? LOL

kannst nicht sagen, dass es einen "falschen" Jesus gibt etc.

Du kannst der Meinung sein, dass dein Jesus der richtige und meiner der falsche ist (also dass dein Glaube richtig und meiner falsch ist), aber es ist nicht der Gleiche.

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@helmutwk

Ich sage aber nicht, dass es den richtigen Jesus gibt. Du sagst mir doch, dass ich an einen "falschen" Jesus glaube und einer "falschen" Spiritualität. Ideologisch ist meine Aussage nicht, es war eine Art Kompromiss, wie man beide Glaubensbilder zusammenbringen kann. Jedoch habe ich nie behauptet, dein Glaube sei falsch, du tust es jedoch. Aber wenn man alles mit Bibelzitaten begründen will, bitteschön.

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@vol08122001
Du sagst mir doch, dass ich an einen "falschen" Jesus glaube und einer "falschen" Spiritualität.

Damit habe ich eine Aussage der Bibel wiedergegeben.

Ideologisch ist meine Aussage nicht, es war eine Art Kompromiss, wie man beide Glaubensbilder zusammenbringen kann.

Zwei unvereinbare "Glaubensbilder" zusammenbringen zu wollen ist auch ideologisch. Warum nicht tolerieren, dass es Glaubensformen gibt, die mit dem eigenen Glauben nicht vereinbar sind?

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