Gestohlenes iPhone im Ausland geortet was jetzt?

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4 Antworten

Wenn Du es Orten konntest, kannst Du doch auch die Daten sichern, sofern sie ueberhaupt noch drauf sind. Eine Sperrre nuetzt gar nichts, die kann man leicht wieder deaktivieren. Diese ganzen Ortungsversprechen, helfen nur der Ueberwachung des Nutzers in Europa und USA.

Als Tip fuer alle, warum sichert Ihr nicht regelmaessig Eure Daten? Aber nicht in einer Cloud, falls sie wichtig sind, sondern ganz normal auf einer externen Fesplatte mit Backup Funktion.

Die Anzeige in Spanien hilft Dir nur falls Du eine Versicherung hast, ansonsten wird niemand etwas veranlassen.

Wenn du es über deinen iCloud Account orten kannst, kannst du es dort auch sperren. Dann kann der aktuelle Besitzer nichts mehr damit anfangen. Es läßt sich nicht mehr nutzen.

Wiederkriegen wirst du es nicht mehr. Das ist selbst innerhalb Deutschlands schwierig, auch bei genauer GPS Ortung.

..... Marokko (!) geortet wurde, nämlich in Larache. Habe daraufhin sofort die Polizei in Deutschland angerufen,die mir da aber nicht weiterhelfen konnten/wollten.

Das liegt daran, dass die Möglichkeit der Polizei in Deutschland ganz exakt an der Grenze zum Ausland endet, ziemlich krass sogar, ist genau einen mm dahinter exakt 0.

Man könnte ien sogenanntes Rechtshilfeersuchen ins Ausland stellen. Das ist ein Schreiben, Du merkst schon, das wird jetzt länger, welches von der jeweiligen Polizeidienststelle über die ganzen Stellen innerhalb der Polizei bis zum Innenministerium ginge von dort ginge das zum Außenministerium, von dort über die jeweilige Botschaft zu deren Außenmisisterium, die ganze Litanei runter bis zur Polizeidienststelle und dann hinterher den ganzen Weg wieder zurück.

Ich schreibe ginge, denn man wird wegen eines iPhones diesen ganzen
Zores nicht einmal geringfügig anfangen, viel zu groß der Aufwand, viel zu klein die Erfolgsaussicht. Diesen Aufwand wird man nicht einmal im Traum wegen eines kleinen Mobiltelefones betreiben. 

Kommt hinzu, in Marokko würde es keinen Polizisten auch nur am Rande kümmern, wenn in Spanien ein Handy geklaut wurde. Das wäre bestenfalls ein Witz.

Ein Polizist hier in Deutschland, der ernsthaft ein solchen Aufwand beginnen wollte wegen Deines Falles, der müsste sich von seiner Chefetage kurz darauf fragen lassen, ob er einen nicht unerheblichen Spreißel an der Klatsche hat.

So leid es mir tut, das Ding ist weg. Freunde Dich mit dem Gedanken an.

Du könntest das Ding sperren, wenn Du schon Zugriff hast. Ansonsten, kauf Dir ein neues, vergiss die Daten auf dem Ding.

Oder Du fährst selber runter, suchst das Teil und holst es Dir. Aber davon würde ich eher abraten, es lohnt sich kostentechnisch nicht und die Krankenhäuser dort sind nicht soooo toll ausgestattet - in ein solches kämest Du jedoch, wenn Du versuchen würdest, dem das Ding wegzunehmen.

Zur Wiederbeschaffung wirst du wohl einen privaten Dienst anheuern müssen. Das ist eine Kleinigkeit. Kostet auch nicht so viel, so um die 4000 Euro pro Woche. Da diese Privatermittler aber recht kernige Kerle sind, ist deren Erfolgsquote auch nahe 100%.

Danke, aber so groß ist mein Budget leider nicht :(

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Für 4000€ hol ich mir ein echt Gold iPhone :D

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@davut361

Das darf dann aber nicht mehr wie 104 Gramm wiegen (aktueller Goldpreis)

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Danke für die Kommentare. Womit wir beim Sinn wären. Es gibt keinen vertretbaren Aufwand, dieses Teil zurückzuholen.

Auf Grund des hohen Diebstahlrisikos nehme ich einen 70-Euro-5-Zöller mit auf meine Urlaubsreisen. Den klaut niemand, weil ich damit niemandes Interesse wecke. Und wenn schon? Cum jucktum! Dann hole ich mir eben ein neues Urlaubssmartphone, und das edle iPhone bleibt zuhause.

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